Frühmittelalterliches Europäisches RARE Silbernes apotropäisches Amulett in menschlicher Form (19 mm) – archaische Nacktfigur (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Silbernes apotropäisches Menschen-Form-Amulett (19 mm) – archaische nackte Figur, dating circa 900–1300 n. Chr., Frühmittelalterliches Europa; original/offiziell und in gutem Zustand, 1,28 g, mit integriertem Aufhängeauge.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Reduziert auf das menschliche Wesen – getragen nicht aus Schönheit, sondern zum Schutz.
Eine kleine silberne Präsenz, die Jahrhunderte des Glaubens am Körper trägt.
Dieses fein miniature silberne Amulett zeigt eine stilisierte, nackte menschliche Figur, die in einer stark schematischen, fast abstrakten Weise wiedergegeben ist. Die erhobene Hand der Figur – nahe der Brust oder dem Gesicht gehalten – deutet auf eine Beschwörungs-, Gebets- oder innere Fokussierungs-Geste hin und verstärkt ihre Identität als persönliches Glaubensobjekt statt als Zierde.
Das Fehlen von Kleidung ist auffällig und bedeutungsvoll. In formaler mittelalterlicher christlicher Kunst tragen Figuren typischerweise Gewänder; im Gegensatz dazu reduzieren volkstümliche und apotropäische Traditionen oft den Körper auf seine wesentliche Form. Hier kann die nackte Figur als symbolischer Stellvertreter des Trägers verstanden werden – eine kleine, tragbare Surrogat, von dem man glaubt, Schaden aufzunehmen, den Körper zu schützen und den Träger im Alltag zu begleiten.
Der kompakte Maßstab, die integrale Aufhängeschlaufe und die direkte physische Präsenz stimmen mit der Praxis europäischer Amulettkultur im Mittelalter überein, insbesondere bei nicht-elite- und lokal gegossenen Objekten, die kontinuierlich getragen wurden. Die vereinfachte Anatomie und die fühlbare Oberfläche entsprechen volkstümlichen Guss-Traditionen, bei denen Klarheit des Symbols natürlicheren Detail flatterte.
Obwohl es keiner spezifischen ikonografischen Typologie zugeordnet ist, passt das Stück überzeugend in einen breiteren Kontinuum, in dem frühere symbolische Formen ins Mittelalter hinein fortbestehen, was zu Objekten führt, die sowohl archaisch als auch unmittelbar wirken. Diese Spannung – zwischen Antiquität der Form und Intimität der Benutzung – prägt seine Anziehungskraft.
An eng am Körper getragen fungieren solche Amulette als stille Begleiter des Schutzes – vertraut, berührt und auf unsicheren Wegen getragen.
Material: Silber
Länge: 19 mm
Gewicht: 1,28 g
Typ: Amulett in Menschenform apotropäisch (schützend)
Datierung: Ca. 900–1300 n. Chr., Mittelalterliches Europa (basierend auf stilistischer und typologischer Vergleich)
Zustand: Oberflächenabnutzung und Patina entsprechend Alter und Benutzung; geringe Gussunregelmäßigkeiten typisch für volkstümliche Produktion
Reduziert auf das menschliche Wesen – getragen nicht aus Schönheit, sondern zum Schutz.
Eine kleine silberne Präsenz, die Jahrhunderte des Glaubens am Körper trägt.
Dieses fein miniature silberne Amulett zeigt eine stilisierte, nackte menschliche Figur, die in einer stark schematischen, fast abstrakten Weise wiedergegeben ist. Die erhobene Hand der Figur – nahe der Brust oder dem Gesicht gehalten – deutet auf eine Beschwörungs-, Gebets- oder innere Fokussierungs-Geste hin und verstärkt ihre Identität als persönliches Glaubensobjekt statt als Zierde.
Das Fehlen von Kleidung ist auffällig und bedeutungsvoll. In formaler mittelalterlicher christlicher Kunst tragen Figuren typischerweise Gewänder; im Gegensatz dazu reduzieren volkstümliche und apotropäische Traditionen oft den Körper auf seine wesentliche Form. Hier kann die nackte Figur als symbolischer Stellvertreter des Trägers verstanden werden – eine kleine, tragbare Surrogat, von dem man glaubt, Schaden aufzunehmen, den Körper zu schützen und den Träger im Alltag zu begleiten.
Der kompakte Maßstab, die integrale Aufhängeschlaufe und die direkte physische Präsenz stimmen mit der Praxis europäischer Amulettkultur im Mittelalter überein, insbesondere bei nicht-elite- und lokal gegossenen Objekten, die kontinuierlich getragen wurden. Die vereinfachte Anatomie und die fühlbare Oberfläche entsprechen volkstümlichen Guss-Traditionen, bei denen Klarheit des Symbols natürlicheren Detail flatterte.
Obwohl es keiner spezifischen ikonografischen Typologie zugeordnet ist, passt das Stück überzeugend in einen breiteren Kontinuum, in dem frühere symbolische Formen ins Mittelalter hinein fortbestehen, was zu Objekten führt, die sowohl archaisch als auch unmittelbar wirken. Diese Spannung – zwischen Antiquität der Form und Intimität der Benutzung – prägt seine Anziehungskraft.
An eng am Körper getragen fungieren solche Amulette als stille Begleiter des Schutzes – vertraut, berührt und auf unsicheren Wegen getragen.
Material: Silber
Länge: 19 mm
Gewicht: 1,28 g
Typ: Amulett in Menschenform apotropäisch (schützend)
Datierung: Ca. 900–1300 n. Chr., Mittelalterliches Europa (basierend auf stilistischer und typologischer Vergleich)
Zustand: Oberflächenabnutzung und Patina entsprechend Alter und Benutzung; geringe Gussunregelmäßigkeiten typisch für volkstümliche Produktion
