Mittelalterlich Bronze Seltenes jüdisches Schmuckstück – doppelte Schutzeinlagen, Jerusalem-Tradition, Tekhelet & Ayin (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Seltenes mittelalterliches jüdisches Bronzering mit dualen schützenden Einlagen (Tekhelet und Ayin Hara) in der Jerusalem/Levant-Tradition, ca. 12.–15. Jahrhundert; Material Bronze, Zustand Exzellent, 2026 aus einer Privatsammlung in den Niederlanden erworben, Vorbesitzer 2026 bei einem Auktionshaus in Deutschland erworben, Authentizität Original/official.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein Stück Vergangenheit, zum Tragen gemacht
Seltener mittelalterlich-jüdischer Bronze-Ring – Duale Schutz-Einlässe, Jerusalem-Tradition, Tekhelet & Ayin Hara-Symbolik
Objektart: Ring
Kulturelle Zuordnung: Mittelalterliches Judentum / Tradition des östlichen Mittelmeerraums
Wahrscheinliche Region: Jerusalem / Levante
Periode: Mittelalter, ca. 12. bis 15. Jahrhundert n. Chr.
Material: Bronze mit farbigen Einlagen
Zertifikat für kulturell-ikonografische Bewertung: auf Anfrage erhältlich (PDF-Format)
Maße:
H: 21,2 mm ±
O: 19,7 mm ±
I: 17,3 mm ±
Gewicht: 1,85 g
Größentabelle Ring
EU 55
UK O
US 7,25
Beschreibung
Dieser bemerkenswerte Bronze-Ring weist eine äußerst ungewöhnliche Dual-Bezel-Komposition mit kontrastierenden dunklen und blauen Einlagen auf – eine symbolische Anordnung, die Schutz- und apotropäische Traditionen widerspiegeln könnte, die im gesamten mittelalterlichen östlichen Mittelmeerraum und in der jüdischen Welt des Levanten bekannt sind.
Besonders bedeutsam ist die erhaltene blaue Einlage, deren Färbung an das heilige Konzept von Tchelet / Tekhelet (תְּכֵלֶת) erinnert, den in der jüdischen religiösen und mystischen Tradition hochgeschätzten Blauton. In den mittelalterlichen jüdischen Glaubenslehren wurden blaue Farbnuancen häufig mit göttlichem Schutz, himmlischer Symbolik und spiritueller Wahrnehmung assoziiert. In levantinischen jüdischen Gemeinschaften standen blaue Glas-, Stein- und Farbstoffe auch im Zusammenhang mit Schutz gegen Ayin Hara (עין הרע) – das „böse Auge“.
Die paarweise kreisrunde Fassungen des Rings erzeugen ein auffälliges augenartiges Erscheinungsbild, möglicherweise Bezug nehmend auf symbolische „wachsame Augen“, die darauf abzielen, feindliche oder negative Kräfte abzuwehren. Solche Dualkompositionen sind in weiter gefassten nahöstlichen und östlich-mediterranen Amulett-Traditionen bekannt, in denen kontrastierende Farben und symmetrische Anordnungen schützende Bedeutung trugen.
Die dunklere Einlage kann ebenfalls einen symbolischen Wert haben, der mit Gleichgewicht, Verdeckung, spiritueller Verteidigung oder absorbierenden Schutzpotenzialen verbunden ist – Konzepte, die in verschiedenen mittelalterlichen jüdischen, levantinischen und breiter regionalen Volksüberlieferungen erscheinen.
Morphologisch zeigt der Ring Merkmale, die mit handwerklich fertigem mittelalterlichem Levante-Eisenwerk übereinstimmen:
schlanker ovaler Ringstab,
aufrechte Zwillingsfassungen,
dezent, aber symbolisch komponiert,
praktische devotional ornamentale Gestaltung statt aristokratischem Schmuckluxus.
Das Gesamterscheinungsbild deutet darauf hin, dass es sich nicht nur um ein Schmuckstück handelt, sondern potenziell auch um persönlichen Schutz und symbolische Identität in der spirituell geprägten Umgebung des mittelalterlichen Jerusalem und seines kulturell umgebenden Umfelds.
Wie bei vielen mittelalterlichen Amulettobjekten aus dem östlichen Mittelmeerraum bleibt die präzise Attribution interpretativ und sollte durch vergleichende typologische und ikonografische Analysen statt durch endgültige Gewissheit angegangen werden.
Informationen
Der angebotene Gegenstand wurde 2026 durch eine Auktion im Zusammenhang mit dem A.N. Auction House in Deutschland erworben und 2026 von seinem Vorbesitzer, N.A., mit Sitz in den Niederlanden, an uns übergeben
Der Gegenstand wurde mit Hochauflösungsgeräten dokumentiert; es fand keine Intervention an dessen Form oder struktureller Integrität statt, und nur eine begrenzte Farbbalance-Anpassung wurde vorgenommen.
Auf Anfrage können während der Auktion museumsübliche technische Fotografien bereitgestellt werden; bei Anforderung vor dem Versand kann ein Gutachten eines Experten und ein auf den Käufer lautender Eigentumsnachweis im PDF-Format innerhalb von 3–5 Werktagen vorgelegt werden
Aussagen zu Datierung, Funktion, symbolischer Interpretation und Materialidentifikation stellen hochwahrscheinliche akademische Einschätzungen basierend auf typologischen Vergleichen, Parallelen in Museumssammlungen und Expertenmeinungen dar; endgültige Schlussfolgerungen erfordern fortgeschrittene Laboranalysen und fallen außerhalb des Rahmens des Verkaufsprozesses der Plattform.
Käuferinnen und Käufer wird empfohlen, die Bilder in Verbindung mit den angegebenen Maßen zu beurteilen, da hochauflösende Fotografie die wahrgenommene Größenordnung beeinflussen kann. Während der Präsentation und des Verkaufsprozesses gelten Grundsätze wissenschaftlicher Konsistenz, Transparenz und guten Glaubens, und kein Gegenstand wird wissentlich als Kopie oder Imitat angeboten.
Ein Stück Vergangenheit, zum Tragen gemacht
Seltener mittelalterlich-jüdischer Bronze-Ring – Duale Schutz-Einlässe, Jerusalem-Tradition, Tekhelet & Ayin Hara-Symbolik
Objektart: Ring
Kulturelle Zuordnung: Mittelalterliches Judentum / Tradition des östlichen Mittelmeerraums
Wahrscheinliche Region: Jerusalem / Levante
Periode: Mittelalter, ca. 12. bis 15. Jahrhundert n. Chr.
Material: Bronze mit farbigen Einlagen
Zertifikat für kulturell-ikonografische Bewertung: auf Anfrage erhältlich (PDF-Format)
Maße:
H: 21,2 mm ±
O: 19,7 mm ±
I: 17,3 mm ±
Gewicht: 1,85 g
Größentabelle Ring
EU 55
UK O
US 7,25
Beschreibung
Dieser bemerkenswerte Bronze-Ring weist eine äußerst ungewöhnliche Dual-Bezel-Komposition mit kontrastierenden dunklen und blauen Einlagen auf – eine symbolische Anordnung, die Schutz- und apotropäische Traditionen widerspiegeln könnte, die im gesamten mittelalterlichen östlichen Mittelmeerraum und in der jüdischen Welt des Levanten bekannt sind.
Besonders bedeutsam ist die erhaltene blaue Einlage, deren Färbung an das heilige Konzept von Tchelet / Tekhelet (תְּכֵלֶת) erinnert, den in der jüdischen religiösen und mystischen Tradition hochgeschätzten Blauton. In den mittelalterlichen jüdischen Glaubenslehren wurden blaue Farbnuancen häufig mit göttlichem Schutz, himmlischer Symbolik und spiritueller Wahrnehmung assoziiert. In levantinischen jüdischen Gemeinschaften standen blaue Glas-, Stein- und Farbstoffe auch im Zusammenhang mit Schutz gegen Ayin Hara (עין הרע) – das „böse Auge“.
Die paarweise kreisrunde Fassungen des Rings erzeugen ein auffälliges augenartiges Erscheinungsbild, möglicherweise Bezug nehmend auf symbolische „wachsame Augen“, die darauf abzielen, feindliche oder negative Kräfte abzuwehren. Solche Dualkompositionen sind in weiter gefassten nahöstlichen und östlich-mediterranen Amulett-Traditionen bekannt, in denen kontrastierende Farben und symmetrische Anordnungen schützende Bedeutung trugen.
Die dunklere Einlage kann ebenfalls einen symbolischen Wert haben, der mit Gleichgewicht, Verdeckung, spiritueller Verteidigung oder absorbierenden Schutzpotenzialen verbunden ist – Konzepte, die in verschiedenen mittelalterlichen jüdischen, levantinischen und breiter regionalen Volksüberlieferungen erscheinen.
Morphologisch zeigt der Ring Merkmale, die mit handwerklich fertigem mittelalterlichem Levante-Eisenwerk übereinstimmen:
schlanker ovaler Ringstab,
aufrechte Zwillingsfassungen,
dezent, aber symbolisch komponiert,
praktische devotional ornamentale Gestaltung statt aristokratischem Schmuckluxus.
Das Gesamterscheinungsbild deutet darauf hin, dass es sich nicht nur um ein Schmuckstück handelt, sondern potenziell auch um persönlichen Schutz und symbolische Identität in der spirituell geprägten Umgebung des mittelalterlichen Jerusalem und seines kulturell umgebenden Umfelds.
Wie bei vielen mittelalterlichen Amulettobjekten aus dem östlichen Mittelmeerraum bleibt die präzise Attribution interpretativ und sollte durch vergleichende typologische und ikonografische Analysen statt durch endgültige Gewissheit angegangen werden.
Informationen
Der angebotene Gegenstand wurde 2026 durch eine Auktion im Zusammenhang mit dem A.N. Auction House in Deutschland erworben und 2026 von seinem Vorbesitzer, N.A., mit Sitz in den Niederlanden, an uns übergeben
Der Gegenstand wurde mit Hochauflösungsgeräten dokumentiert; es fand keine Intervention an dessen Form oder struktureller Integrität statt, und nur eine begrenzte Farbbalance-Anpassung wurde vorgenommen.
Auf Anfrage können während der Auktion museumsübliche technische Fotografien bereitgestellt werden; bei Anforderung vor dem Versand kann ein Gutachten eines Experten und ein auf den Käufer lautender Eigentumsnachweis im PDF-Format innerhalb von 3–5 Werktagen vorgelegt werden
Aussagen zu Datierung, Funktion, symbolischer Interpretation und Materialidentifikation stellen hochwahrscheinliche akademische Einschätzungen basierend auf typologischen Vergleichen, Parallelen in Museumssammlungen und Expertenmeinungen dar; endgültige Schlussfolgerungen erfordern fortgeschrittene Laboranalysen und fallen außerhalb des Rahmens des Verkaufsprozesses der Plattform.
Käuferinnen und Käufer wird empfohlen, die Bilder in Verbindung mit den angegebenen Maßen zu beurteilen, da hochauflösende Fotografie die wahrgenommene Größenordnung beeinflussen kann. Während der Präsentation und des Verkaufsprozesses gelten Grundsätze wissenschaftlicher Konsistenz, Transparenz und guten Glaubens, und kein Gegenstand wird wissentlich als Kopie oder Imitat angeboten.
