Ikone - Hl. Nikolaus der Wundertäter - Holz - Handbemalt






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Heiliger Nikolaus von Myra – Byzantinisch-Orthodoxe Ikonenmalerei auf Holz (21. Jahrhundert)
Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine zeitgenössische Ikone, die den Heiligen Nikolaus von Myra in der traditionellen Ikonografie eines orthodoxen Bischofs darstellt. Die Arbeit ist auf einer massiven Holztafel ausgeführt und folgt der byzantinischen Formensprache, weist jedoch in der malerischen Ausführung moderne Einflüsse und eine individuelle Handschrift auf.
Objekt-Historie und Kontext: Die Darstellung des Heiligen Nikolaus ist eine der am weitesten verbreiteten Motive der christlichen Kunst, insbesondere im osteuropäischen und mediterranen Raum. Nikolaus wird hier als Wundertäter und Bischof charakterisiert. Die Rückseite der Tafel zeigt eine einfache Aufhängevorrichtung und ein handschriftliches Preisschild („115“), was auf einen Erwerb im Kunsthandel oder auf einem spezialisierten Markt hindeutet.
Physikalische Beschaffenheit: Die Tafel hat die Maße von ca. 22,5 cm in der Höhe und ca. 16,5 cm in der Breite. Die Stärke des Holzes beträgt schätzungsweise 1,5 bis 2 cm. Es handelt sich um eine mehrschichtige Holzplatte (Sperrholz oder Tischlerplatte), was für moderne Ikonen dieser Art typisch ist, um ein Verwerfen des Bildträgers zu verhindern.
Analyse der künstlerischen Darstellung
Die Ikone folgt einem strengen ikonografischen Kanon, setzt diesen jedoch farblich sehr kräftig um:
Zentralfigur – Der Heilige Nikolaus: Dargestellt als älterer Mann mit hohem kahlen Kopf (Symbol der Weisheit) und kurzem, grauweißem Vollbart. Der Blick ist direkt auf den Betrachter gerichtet, was eine meditative Verbindung herstellt.
Liturgische Gewänder: Der Heilige trägt das Phelonion (Messgewand) in einem kräftigen Rot-Violett, das mit goldfarbenen Kreuzmotiven übersät ist. Darüber liegt das weiße Omophorion (Bischofsstola), welches mit vier großen schwarzen (hier dunkelgold/braun schattierten) Kreuzen verziert ist – das unverkennbare Zeichen seiner bischöflichen Würde.
Attribute: In seiner linken Hand hält er das mit Edelsteinen und einem zentralen Kreuz geschmückte Evangelienbuch. Die rechte Hand ist im Segensgestus erhoben (hier durch das Halten des Buches leicht verdeckt oder in stützender Position angedeutet).
Ikonografie und grafische Gestaltung
Die Gestaltung nutzt eine starke Symbolik der Farben:
Hintergrund: Ein intensives, leuchtendes Azurblau bildet den Fond. Die unregelmäßige Farbstruktur (tupfender Farbauftrag) verleiht dem Hintergrund eine fast atmosphärische Tiefe, die sich von der flächigen Vergoldung klassischer antiker Ikonen abhebt.
Nimbus (Heiligenschein): Das Haupt wird von einem kreisrunden, mit Goldfarbe akzentuierten Nimbus umschlossen. Die Ausführung ist hier eher malerisch-rustikal als fein ziseliert.
Farbpsychologie: Die Kombination aus dem kühlen Blau des Hintergrunds und dem warmen Rot-Violett des Gewandes erzeugt eine hohe visuelle Dynamik, die den Heiligen förmlich aus dem Bildraum heraustreten lässt.
Technik und Ausführung
Bei dem Objekt handelt es sich um eine händische Malerei, vermutlich unter Verwendung von Acryl- oder Temperafarben auf Holz.
Malweise: Der Farbauftrag im Gesicht und am Bart ist fein und lasierend, während das Gewand und der Hintergrund einen eher pastosen, fast expressionistischen Duktus aufweisen.
Vergoldung: Es wurde mit Goldbronze oder Schlagmetall gearbeitet, um die Ränder des Nimbus und die Verzierungen auf dem Evangelienbuch hervorzuheben.
Bildträger: Die Kanten der Holzplatte sind unregelmäßig bearbeitet, was dem Objekt einen handwerklichen, „gealterten“ Charakter verleihen soll (Retro-Effekt).
Datierung und Einordnung
Aufgrund der Materialwahl (Sperrholzplatte) und der spezifischen Farbigkeit ist das Werk in das frühe 21. Jahrhundert zu datieren. Es handelt sich um eine moderne Rezeption der klassischen Ikonenkunst, wie sie häufig in Klosterschulen oder von spezialisierten Künstlern für den privaten Gebrauch und den Devotionalienhandel gefertigt wird.
Materialzustand und sammlerische Bewertung
Der Zustand des Objekts ist als sehr gut zu bezeichnen:
Vorderseite: Die Farbschicht ist stabil, es sind keine Risse (Krakelee) oder Abplatzungen erkennbar. Die Farben wirken frisch und lichtecht.
Rückseite: Die Holzstruktur ist gesund, es gibt keine Anzeichen für Schädlingsbefall oder Trocknungsrisse. Die rückseitige Aufhängung ist stabil montiert.
Marktwert-Analyse und Ausblick 2026
Moderne Ikonen dieser Qualität werden primär nach ihrem dekorativen Wert und der handwerklichen Sorgfalt bewertet.
Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerische Qualität Handwerklich solide Einzelarbeit Mittel
Erhaltungszustand Fast makellos Positiv
Materialwert Standard (Holz/Acryl) Neutral
Markttrend Beständiges Interesse an sakraler Kunst Stabil
Zusammenfassung für das Archiv
Dieses Objekt ist ein charakteristisches Beispiel für die lebendige Tradition der Ikonenmalerei im 21. Jahrhundert. Es verbindet die jahrhundertealte Symbolik der orthodoxen Kirche mit einer modernen, farbstarken Ästhetik. Ein ansprechendes Stück für Sammler religiöser Kleinkunst oder als hochwertiges Devotionalie.
Titel
Hl. Nikolaus von Myra – Zeitgenössische Ikone auf Holz, Handmalerei, 21. Jahrhundert
Objekt
Handgemalte Ikone auf Holztafel.
Maße: ca. 22,3 × 16,5 cm.
Dicke der Holzplatte: 0,65cm
Material: Holz, Mischtechnik (vermutlich Acryl/Tempera),
Goldakzente.
Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert - bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf nochmal, wenn Ihnen exakte Maße auf den Milimeter oder Zentimeter genau, sehr wichtig sind.
Heiliger Nikolaus von Myra – Byzantinisch-Orthodoxe Ikonenmalerei auf Holz (21. Jahrhundert)
Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um eine zeitgenössische Ikone, die den Heiligen Nikolaus von Myra in der traditionellen Ikonografie eines orthodoxen Bischofs darstellt. Die Arbeit ist auf einer massiven Holztafel ausgeführt und folgt der byzantinischen Formensprache, weist jedoch in der malerischen Ausführung moderne Einflüsse und eine individuelle Handschrift auf.
Objekt-Historie und Kontext: Die Darstellung des Heiligen Nikolaus ist eine der am weitesten verbreiteten Motive der christlichen Kunst, insbesondere im osteuropäischen und mediterranen Raum. Nikolaus wird hier als Wundertäter und Bischof charakterisiert. Die Rückseite der Tafel zeigt eine einfache Aufhängevorrichtung und ein handschriftliches Preisschild („115“), was auf einen Erwerb im Kunsthandel oder auf einem spezialisierten Markt hindeutet.
Physikalische Beschaffenheit: Die Tafel hat die Maße von ca. 22,5 cm in der Höhe und ca. 16,5 cm in der Breite. Die Stärke des Holzes beträgt schätzungsweise 1,5 bis 2 cm. Es handelt sich um eine mehrschichtige Holzplatte (Sperrholz oder Tischlerplatte), was für moderne Ikonen dieser Art typisch ist, um ein Verwerfen des Bildträgers zu verhindern.
Analyse der künstlerischen Darstellung
Die Ikone folgt einem strengen ikonografischen Kanon, setzt diesen jedoch farblich sehr kräftig um:
Zentralfigur – Der Heilige Nikolaus: Dargestellt als älterer Mann mit hohem kahlen Kopf (Symbol der Weisheit) und kurzem, grauweißem Vollbart. Der Blick ist direkt auf den Betrachter gerichtet, was eine meditative Verbindung herstellt.
Liturgische Gewänder: Der Heilige trägt das Phelonion (Messgewand) in einem kräftigen Rot-Violett, das mit goldfarbenen Kreuzmotiven übersät ist. Darüber liegt das weiße Omophorion (Bischofsstola), welches mit vier großen schwarzen (hier dunkelgold/braun schattierten) Kreuzen verziert ist – das unverkennbare Zeichen seiner bischöflichen Würde.
Attribute: In seiner linken Hand hält er das mit Edelsteinen und einem zentralen Kreuz geschmückte Evangelienbuch. Die rechte Hand ist im Segensgestus erhoben (hier durch das Halten des Buches leicht verdeckt oder in stützender Position angedeutet).
Ikonografie und grafische Gestaltung
Die Gestaltung nutzt eine starke Symbolik der Farben:
Hintergrund: Ein intensives, leuchtendes Azurblau bildet den Fond. Die unregelmäßige Farbstruktur (tupfender Farbauftrag) verleiht dem Hintergrund eine fast atmosphärische Tiefe, die sich von der flächigen Vergoldung klassischer antiker Ikonen abhebt.
Nimbus (Heiligenschein): Das Haupt wird von einem kreisrunden, mit Goldfarbe akzentuierten Nimbus umschlossen. Die Ausführung ist hier eher malerisch-rustikal als fein ziseliert.
Farbpsychologie: Die Kombination aus dem kühlen Blau des Hintergrunds und dem warmen Rot-Violett des Gewandes erzeugt eine hohe visuelle Dynamik, die den Heiligen förmlich aus dem Bildraum heraustreten lässt.
Technik und Ausführung
Bei dem Objekt handelt es sich um eine händische Malerei, vermutlich unter Verwendung von Acryl- oder Temperafarben auf Holz.
Malweise: Der Farbauftrag im Gesicht und am Bart ist fein und lasierend, während das Gewand und der Hintergrund einen eher pastosen, fast expressionistischen Duktus aufweisen.
Vergoldung: Es wurde mit Goldbronze oder Schlagmetall gearbeitet, um die Ränder des Nimbus und die Verzierungen auf dem Evangelienbuch hervorzuheben.
Bildträger: Die Kanten der Holzplatte sind unregelmäßig bearbeitet, was dem Objekt einen handwerklichen, „gealterten“ Charakter verleihen soll (Retro-Effekt).
Datierung und Einordnung
Aufgrund der Materialwahl (Sperrholzplatte) und der spezifischen Farbigkeit ist das Werk in das frühe 21. Jahrhundert zu datieren. Es handelt sich um eine moderne Rezeption der klassischen Ikonenkunst, wie sie häufig in Klosterschulen oder von spezialisierten Künstlern für den privaten Gebrauch und den Devotionalienhandel gefertigt wird.
Materialzustand und sammlerische Bewertung
Der Zustand des Objekts ist als sehr gut zu bezeichnen:
Vorderseite: Die Farbschicht ist stabil, es sind keine Risse (Krakelee) oder Abplatzungen erkennbar. Die Farben wirken frisch und lichtecht.
Rückseite: Die Holzstruktur ist gesund, es gibt keine Anzeichen für Schädlingsbefall oder Trocknungsrisse. Die rückseitige Aufhängung ist stabil montiert.
Marktwert-Analyse und Ausblick 2026
Moderne Ikonen dieser Qualität werden primär nach ihrem dekorativen Wert und der handwerklichen Sorgfalt bewertet.
Kriterium Bewertung Einfluss auf den Wert
Künstlerische Qualität Handwerklich solide Einzelarbeit Mittel
Erhaltungszustand Fast makellos Positiv
Materialwert Standard (Holz/Acryl) Neutral
Markttrend Beständiges Interesse an sakraler Kunst Stabil
Zusammenfassung für das Archiv
Dieses Objekt ist ein charakteristisches Beispiel für die lebendige Tradition der Ikonenmalerei im 21. Jahrhundert. Es verbindet die jahrhundertealte Symbolik der orthodoxen Kirche mit einer modernen, farbstarken Ästhetik. Ein ansprechendes Stück für Sammler religiöser Kleinkunst oder als hochwertiges Devotionalie.
Titel
Hl. Nikolaus von Myra – Zeitgenössische Ikone auf Holz, Handmalerei, 21. Jahrhundert
Objekt
Handgemalte Ikone auf Holztafel.
Maße: ca. 22,3 × 16,5 cm.
Dicke der Holzplatte: 0,65cm
Material: Holz, Mischtechnik (vermutlich Acryl/Tempera),
Goldakzente.
Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert - bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf nochmal, wenn Ihnen exakte Maße auf den Milimeter oder Zentimeter genau, sehr wichtig sind.
