Vallemont - Curiositez de la nature - 1723





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein ebenso gelehrtes wie wunderliches Werk der Frühaufklärung, in dem sich Naturwissenschaft, Aberglaube und Gartenkunst auf faszinierende Weise begegnen.
Verlag: Brüssel, Jean Leonard, 1723. Teil I und II in einem Band. 16 Blatt, 283 Seiten, 2 Blatt; 1 Blatt, 326 Seiten, 4 Blatt. Mit zwei gestochenen Frontispizen und 12 Kupfertafeln. 15,5 × 9,5 cm. Zeitgenössischer Lederband mit reicher Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückentitel.
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Seltene und gesuchte spätere Ausgabe dieses bemerkenswerten Werkes des Abbé de Vallemont (1649–1721), das exemplarisch für die Übergangszeit zwischen barocker Naturdeutung und aufkommender naturwissenschaftlicher Systematik steht. Das Buch vereint praktische Anleitungen zur Landwirtschaft und Gartenkultur mit spekulativen, teils heute kurios anmutenden Theorien über die Kräfte der Natur.
Im Zentrum stehen Fragen der Vegetation, der Fruchtbarkeit und insbesondere der „Multiplikation des Weizens“, also der Ertragssteigerung landwirtschaftlicher Kulturen. Daneben behandelt Vallemont eine Vielzahl faszinierender Themen: über sprechende Bäume, geistervertreibenden Pflanzen, sowie über Vergrößerung des Wachstums der Früchte und Vermehrung des Pflanzenwuchses etc. Damit ist das Werk zugleich eine wichtige Quelle zur Geschichte der Agrarwissenschaften wie auch zur Kultur- und Ideengeschichte des 18. Jahrhunderts.
Die Ausstattung ist für ein Handbuch dieser Art ungewöhnlich reich: Zwei fein gestochene Frontispize sowie insgesamt 12 Kupfertafeln illustrieren botanische Strukturen, Wachstumsprozesse und landwirtschaftliche Szenen und erhöhen den bibliophilen Reiz erheblich.
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Einband etwas berieben, innen leicht gewellt, mit vereinzelten kleineren Gebrauchsspuren, insgesamt jedoch gut erhalten. Exlibris auf dem Vorsatz. Ein insgesamt ansprechendes, vollständiges und sammelwürdiges Exemplar dieses ungewöhnlichen naturkundlich-agrarischen Klassikers.
Der Verkäufer stellt sich vor
Ein ebenso gelehrtes wie wunderliches Werk der Frühaufklärung, in dem sich Naturwissenschaft, Aberglaube und Gartenkunst auf faszinierende Weise begegnen.
Verlag: Brüssel, Jean Leonard, 1723. Teil I und II in einem Band. 16 Blatt, 283 Seiten, 2 Blatt; 1 Blatt, 326 Seiten, 4 Blatt. Mit zwei gestochenen Frontispizen und 12 Kupfertafeln. 15,5 × 9,5 cm. Zeitgenössischer Lederband mit reicher Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückentitel.
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Seltene und gesuchte spätere Ausgabe dieses bemerkenswerten Werkes des Abbé de Vallemont (1649–1721), das exemplarisch für die Übergangszeit zwischen barocker Naturdeutung und aufkommender naturwissenschaftlicher Systematik steht. Das Buch vereint praktische Anleitungen zur Landwirtschaft und Gartenkultur mit spekulativen, teils heute kurios anmutenden Theorien über die Kräfte der Natur.
Im Zentrum stehen Fragen der Vegetation, der Fruchtbarkeit und insbesondere der „Multiplikation des Weizens“, also der Ertragssteigerung landwirtschaftlicher Kulturen. Daneben behandelt Vallemont eine Vielzahl faszinierender Themen: über sprechende Bäume, geistervertreibenden Pflanzen, sowie über Vergrößerung des Wachstums der Früchte und Vermehrung des Pflanzenwuchses etc. Damit ist das Werk zugleich eine wichtige Quelle zur Geschichte der Agrarwissenschaften wie auch zur Kultur- und Ideengeschichte des 18. Jahrhunderts.
Die Ausstattung ist für ein Handbuch dieser Art ungewöhnlich reich: Zwei fein gestochene Frontispize sowie insgesamt 12 Kupfertafeln illustrieren botanische Strukturen, Wachstumsprozesse und landwirtschaftliche Szenen und erhöhen den bibliophilen Reiz erheblich.
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Einband etwas berieben, innen leicht gewellt, mit vereinzelten kleineren Gebrauchsspuren, insgesamt jedoch gut erhalten. Exlibris auf dem Vorsatz. Ein insgesamt ansprechendes, vollständiges und sammelwürdiges Exemplar dieses ungewöhnlichen naturkundlich-agrarischen Klassikers.

