Christofle, Gallia - Lino Sabattini - Vase - Silbermetall





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
SEHR SELTEN: Großer Vase „Living“ von GALLIA Christofle, entworfen vom Designer Lino Sabattini, aus versilbertem Metall.
Auf einer Seite eingraviert: "SKI YACHTING CANNES 1959"
Höhe: 34,5 cm
Guter Zustand – schöne Brillanz (Hinweis: Mikrokratzer)
Lino Sabattini (geboren am 23. September 1925 in Correggio und gestorben im Juli 2016) war ein italienischer Goldschmied und Designer.
Sabattini war Autodidakt: Als Jugendlicher, während des Zweiten Weltkriegs, arbeitete er in einer Kupferfabrik und begann sich für Metall zu interessieren. Er widmete sich der Metallurgie, vor allem aber den Materialien und Techniken der Goldschmiedekunst. Sabattini absolvierte anschließend eine informelle Ausbildung in Töpferei bei dem in Italien geflüchteten deutschen Keramiker Roland Hettner. 1955, mit dreißig Jahren, zog er nach Mailand, wo er sein eigenes Atelier für Metall gründete und Gio Ponti traf, der seine Designpraxis förderte, einen Artikel über ihn im Magazin Domus verfasste und im folgenden Jahr seine Kreationen in Paris ausstellte, was Sabattini internationale Beachtung einbrachte. Von 1956 bis 1963, während er in Mailand noch tätig war, wurde er Designdirektor bei Christofle Orfèvrerie, Paris. Seine Signatur findet sich so auf eleganten Alltagsgegenständen wie Kerzenhaltern, Bestecken, Wasserkochern oder Vasen, deren ästhetische Innovation eine Verschmelzung von Neoklassizismus mit Modernismus und Minimalismus zeigt. Er entwarf auch Glaswaren und Keramik für Rosenthal, Nava und Zani & Zani.
1964 gründete er seine eigene Manufaktur Argenteria Sabattini in Bregnano bei Como. Als Mitglied des ADI nimmt er an der Triennale di Milano teil und gewinnt mehrere Preise, darunter die Goldmedaille 1971 und der Compasso d’Oro 1979 bei der Mostra internazionale dell’Arredamento in Monza.
Seine Werke befinden sich in den Sammlungen mehrerer Museen für dekorative Künste wie das Museum of Modern Art in New York, das Dallas Museum of Art, das Victoria and Albert Museum in London oder das Philadelphia Museum of Art.
SEHR SELTEN: Großer Vase „Living“ von GALLIA Christofle, entworfen vom Designer Lino Sabattini, aus versilbertem Metall.
Auf einer Seite eingraviert: "SKI YACHTING CANNES 1959"
Höhe: 34,5 cm
Guter Zustand – schöne Brillanz (Hinweis: Mikrokratzer)
Lino Sabattini (geboren am 23. September 1925 in Correggio und gestorben im Juli 2016) war ein italienischer Goldschmied und Designer.
Sabattini war Autodidakt: Als Jugendlicher, während des Zweiten Weltkriegs, arbeitete er in einer Kupferfabrik und begann sich für Metall zu interessieren. Er widmete sich der Metallurgie, vor allem aber den Materialien und Techniken der Goldschmiedekunst. Sabattini absolvierte anschließend eine informelle Ausbildung in Töpferei bei dem in Italien geflüchteten deutschen Keramiker Roland Hettner. 1955, mit dreißig Jahren, zog er nach Mailand, wo er sein eigenes Atelier für Metall gründete und Gio Ponti traf, der seine Designpraxis förderte, einen Artikel über ihn im Magazin Domus verfasste und im folgenden Jahr seine Kreationen in Paris ausstellte, was Sabattini internationale Beachtung einbrachte. Von 1956 bis 1963, während er in Mailand noch tätig war, wurde er Designdirektor bei Christofle Orfèvrerie, Paris. Seine Signatur findet sich so auf eleganten Alltagsgegenständen wie Kerzenhaltern, Bestecken, Wasserkochern oder Vasen, deren ästhetische Innovation eine Verschmelzung von Neoklassizismus mit Modernismus und Minimalismus zeigt. Er entwarf auch Glaswaren und Keramik für Rosenthal, Nava und Zani & Zani.
1964 gründete er seine eigene Manufaktur Argenteria Sabattini in Bregnano bei Como. Als Mitglied des ADI nimmt er an der Triennale di Milano teil und gewinnt mehrere Preise, darunter die Goldmedaille 1971 und der Compasso d’Oro 1979 bei der Mostra internazionale dell’Arredamento in Monza.
Seine Werke befinden sich in den Sammlungen mehrerer Museen für dekorative Künste wie das Museum of Modern Art in New York, das Dallas Museum of Art, das Victoria and Albert Museum in London oder das Philadelphia Museum of Art.

