Mittelalter, Epoche der Kreuzritter Silber Kreuzzügermünze Bohemund IV–V, Antiochia (Ohne mindestpreis)






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Mittelalterlicher Crusader-Silberdenar Bohemond IV–V, Antiochia, geprägt in Antiochia, ca. 1201–1251 n. Chr., Zustand gut, Durchmesser ca. 16,7 mm, original/authentisch, 2026 über ein Auktionshaus aus den Niederlanden erworben, Versand nur innerhalb der EU.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
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Crusader-Silberdenier von Bohemund IV - V, geprägt in Antiochia. Eine kleine, aber historisch bedeutende Münzprägung des Fürstentums Antiochia, die christliche Symbolik mit dem unverwechselbaren Gewebe mittelalterlicher Silberdenarer verbindet.
Vorderseite: + BOAMVNDVS. Helm- und Rüstungsträger vorne; Halbmond links, Stern rechts.
Rückseite: + ANTIOCHIA. Kreuz pattée, mit Halbmond im Winkel.
-> Münzen, die in Antiochia unter Bohemund IV und V geprägt wurden, spiegeln sowohl politische Autorität als auch christliche Identität im Kreuzfahrerstaat Osten wider. Die Kreuz-Motivik bildete das zentrale visuelle Element dieser Ausgaben und unterstrich den lateinisch-christlichen Charakter des Fürstentums.
Durchmesser: ± 16,7 mm
Zustand: sehr feiner Zustand mit altersbedingten Abnutzungen. Die Hauptmotiven sind auf beiden Seiten deutlich sichtbar.
Zertifikat der Echtheit (PDF) ist auf Anfrage erhältlich für alle Lose mit einem Aufrufpreis von €100 oder höher.
-> Das Fürstentum Antiochia war einer der wichtigsten Kreuzfahrerstaaten, gegründet nach dem Ersten Kreuzzug. Seine Münzprägung folgte der westlichen Denier-Tradition, entwickelte aber einen eigenständigen lokalen Charakter, geprägt von den politischen und kulturellen Bedingungen des östlichen Mittelmeers. Silberdenare wie dieser zirkulierten als praktikable Zahlungsmittel, drückten aber zugleich die Autorität des regierenden Fürsten aus.
Die Stadt wurde zu einer strategischenGrenze zwischen lateinisch-christlichen Mächten und umliegenden muslimischen Dynastien, gekennzeichnet durch kulturellen Austausch und ständigen Konflikt, bis sie schließlich 1268 n. Chr. den Mamluken fiel.
-> Bohemund IV und Bohemund V. waren Herrscher des Fürstentums Antiochia, eines der wichtigsten Kreuzfahrerstaaten im östlichen Mittelmeerraum. Bohemund IV, bekannt als der Einäuge, regierte im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert und spielte eine bedeutende Rolle im langwierigen und komplexen Machtkampf um Antiochia und Tripolis. Seine Herrschaft war geprägt von dynastischen Streitigkeiten, wechselnden Allianzen und ständigem Druck durch benachbarte Mächte, insbesondere das Armenische Königreich von Cilicia.
Bohemund V, sein Sohn, regierte im Mitte des 13. Jahrhunderts und erbte ein Fürstentum, das bereits wachsende Instabilität erlebte. In seiner Zeit blieb Antiochia ein wichtiges lateinisch-christliches Zentrum, doch seine Stellung hatte sich in einer Region, die von größeren konkurrierenden Mächten beherrscht wurde, zunehmend fragil gestaltet. Gemeinsam repräsentieren Bohemund IV und V die spätere Geschichte von Antiochia, in der die Kreuzfahrerstaaten politisch aktiv blieben, aber zunehmend verwundbar wurden.
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Crusader-Silberdenier von Bohemund IV - V, geprägt in Antiochia. Eine kleine, aber historisch bedeutende Münzprägung des Fürstentums Antiochia, die christliche Symbolik mit dem unverwechselbaren Gewebe mittelalterlicher Silberdenarer verbindet.
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Rückseite: + ANTIOCHIA. Kreuz pattée, mit Halbmond im Winkel.
-> Münzen, die in Antiochia unter Bohemund IV und V geprägt wurden, spiegeln sowohl politische Autorität als auch christliche Identität im Kreuzfahrerstaat Osten wider. Die Kreuz-Motivik bildete das zentrale visuelle Element dieser Ausgaben und unterstrich den lateinisch-christlichen Charakter des Fürstentums.
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-> Das Fürstentum Antiochia war einer der wichtigsten Kreuzfahrerstaaten, gegründet nach dem Ersten Kreuzzug. Seine Münzprägung folgte der westlichen Denier-Tradition, entwickelte aber einen eigenständigen lokalen Charakter, geprägt von den politischen und kulturellen Bedingungen des östlichen Mittelmeers. Silberdenare wie dieser zirkulierten als praktikable Zahlungsmittel, drückten aber zugleich die Autorität des regierenden Fürsten aus.
Die Stadt wurde zu einer strategischenGrenze zwischen lateinisch-christlichen Mächten und umliegenden muslimischen Dynastien, gekennzeichnet durch kulturellen Austausch und ständigen Konflikt, bis sie schließlich 1268 n. Chr. den Mamluken fiel.
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Bohemund V, sein Sohn, regierte im Mitte des 13. Jahrhunderts und erbte ein Fürstentum, das bereits wachsende Instabilität erlebte. In seiner Zeit blieb Antiochia ein wichtiges lateinisch-christliches Zentrum, doch seine Stellung hatte sich in einer Region, die von größeren konkurrierenden Mächten beherrscht wurde, zunehmend fragil gestaltet. Gemeinsam repräsentieren Bohemund IV und V die spätere Geschichte von Antiochia, in der die Kreuzfahrerstaaten politisch aktiv blieben, aber zunehmend verwundbar wurden.
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