Djenne bracalete - Figur - Mali






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Djenne Bracalete, ein Bronzeobjekt aus Mali der Djenne-Kultur, datiert auf ca. 1500–1550, Maße 10 × 10 × 3 cm, guter gebrauchte Zustand mit leichten Alters-spuren und Unregelmäßigkeiten, Provenienz Jean-Michel Huguenin, Paris.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Djenne-Kultur konzentriert sich auf die historische Stadt Djenne-Djenno im Niger-Inland-Delta des heutigen Mali. Sie ist die älteste Stadt Subsahara-Afrikas und einst das Zentrum eines riesigen Handelsimperiums im Mittelalter. Gegründet wurde sie von den Bozo (verbündet mit den Bamana) um 800 n. Chr.; ihren Reichtum erlangte sie durch die Ausnutzung der transsaharanischen Handelsnetze. Der Djenne-Stil gehört technisch zum Malischen Reich – zusammen mit zahlreichen anderen Gruppen (d. h. den Tenenku, Bura und Bankoni [mit Zentrum in der Stadt Bamako]) – aber die Stadt selbst war es nie. Tatsächlich soll das Malische Reich versucht haben, die Stadtnation 99 Mal zu erobern, bevor es aufgegeben wurde.
Die Djenne-Kultur – und die der eng verbündeten Bankoni-Gruppe – ist von großer Bedeutung für die Entwicklung westafrikanischer Kunststile. Sie übten großen Einfluss auf das künstlerische Repertoire späterer Gruppen aus, insbesondere der Dogon. Ihr zentrales Anliegen waren sitzende, stehende und kniende Menschenfiguren sowie reit- und zoomorph/anthropomorphistische Darstellungen. Sie zeichnen sich stets durch starke Ausdruckskraft aus, mit wenig Blick für Proportion und Maßstab, aber mit phänomenaler Modellierung, um kraftvolle und feine Meisterwerke wie dieses Beispiel zu schaffen. Aufgrund der Beliebtheit von Djenne-Stücken wurden zahlreiche Fundstellen systematisch geplündert, sodass wir fast nichts mehr von ihrer Kultur wissen, außer von ihrer augenfälligen Verfeinerung. Offensichtlich war sie stark sozial geschichtet, wobei Markierungen von Wohlstand wie Scarifikationen, Schmuck, Pferde und Prestigegeräte wie die Skulpturen selbst zu den wichtigsten Zeichen von Reichtum gehörten.
Dies wäre ein bedeutendes Statussymbol in der Djenne-Gesellschaft gewesen. Es ist ein seltenes und wichtiges Stück afrikanischer Kunst.
Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris
Der Verkäufer stellt sich vor
Die Djenne-Kultur konzentriert sich auf die historische Stadt Djenne-Djenno im Niger-Inland-Delta des heutigen Mali. Sie ist die älteste Stadt Subsahara-Afrikas und einst das Zentrum eines riesigen Handelsimperiums im Mittelalter. Gegründet wurde sie von den Bozo (verbündet mit den Bamana) um 800 n. Chr.; ihren Reichtum erlangte sie durch die Ausnutzung der transsaharanischen Handelsnetze. Der Djenne-Stil gehört technisch zum Malischen Reich – zusammen mit zahlreichen anderen Gruppen (d. h. den Tenenku, Bura und Bankoni [mit Zentrum in der Stadt Bamako]) – aber die Stadt selbst war es nie. Tatsächlich soll das Malische Reich versucht haben, die Stadtnation 99 Mal zu erobern, bevor es aufgegeben wurde.
Die Djenne-Kultur – und die der eng verbündeten Bankoni-Gruppe – ist von großer Bedeutung für die Entwicklung westafrikanischer Kunststile. Sie übten großen Einfluss auf das künstlerische Repertoire späterer Gruppen aus, insbesondere der Dogon. Ihr zentrales Anliegen waren sitzende, stehende und kniende Menschenfiguren sowie reit- und zoomorph/anthropomorphistische Darstellungen. Sie zeichnen sich stets durch starke Ausdruckskraft aus, mit wenig Blick für Proportion und Maßstab, aber mit phänomenaler Modellierung, um kraftvolle und feine Meisterwerke wie dieses Beispiel zu schaffen. Aufgrund der Beliebtheit von Djenne-Stücken wurden zahlreiche Fundstellen systematisch geplündert, sodass wir fast nichts mehr von ihrer Kultur wissen, außer von ihrer augenfälligen Verfeinerung. Offensichtlich war sie stark sozial geschichtet, wobei Markierungen von Wohlstand wie Scarifikationen, Schmuck, Pferde und Prestigegeräte wie die Skulpturen selbst zu den wichtigsten Zeichen von Reichtum gehörten.
Dies wäre ein bedeutendes Statussymbol in der Djenne-Gesellschaft gewesen. Es ist ein seltenes und wichtiges Stück afrikanischer Kunst.
Provenienz: Jean-Michel Huguenin, Paris
