Ikone - Deesis, Die Taufe des Herrn, Hl. Georg der Drachentöter (Heiliger Georg) - Patinierte Bronze - Set von 4 antiken Ikonen





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Reihe zeigt die bedeutendsten und beliebtesten Motive ostkirchlicher „reiseliter Ikonen“:
Die Taufe Christi (Die Epiphanie):
Sie zeigt Jesus Christus, der am Jordan steht, mit Johannes dem Täufer zu Seiner Rechten. Die Komposition wird gekrönt vom Mandylion (Der Heiland, nicht durch Hände gemacht) am oberen Stück (oglavie), der in der christlichen Überlieferung als erste Ikone gilt, die Christus dem König Abgar geschickt haben soll.
HierGeorge der Sieger (Der heilige Georg):
Eine klassische Darstellung des „Wunders des Drachen“. Der heilige Georg, zu Pferde, sticht den Drachen mit einem Speer durch und symbolisiert den Sieg des Glaubens über das Böse. Dieses Bild war besonders bei Soldaten und Reisenden als Schutzsymbol beliebt.
Die Deesis (Das Fürbeten):
Die Objekte 3 und 4 stellen die Deesis dar („Vorbetragen“ oder „Fürbitte“). Sie bildet das zentrale Motiv der orthodoxen Ikonografie, wobei Christus Pantokrator (Allherrscher) von Johannes dem Täufer und der Mutter Gottes flankiert wird, die für die Menschheit Fürbitte leisten.
Die tiefe blaue Emaille ist ein charakteristisches Merkmal hochwertiger Bronzegussarbeiten aus Altgläubigerwerkstätten, wo Blau die Reinheit des himmlischen Bereichs symbolisierte.
Historischer Kontext & Herkunft:
Die Faltikonen in diesem Set werden als einzelne Flügel oder Doppelflügel präsentiert. In der russischen Tradition waren diese „Reiseikonen“ (putevye ikony) tief persönliche Gegenstände. Es gab eine berührende Sitte: War ein Familienmitglied längere Zeit getrennt – zum Beispiel ein Sohn, der zum Militärdienst eingezogen wurde (der im 19. Jahrhundert bis zu 25 Jahre dauern konnte) – brach ein Flügel von der Familienfaltikon ab. Der Reisende nahm einen Teil als Segen und Schutz für seine Reise mit, während der andere Teil zu Hause blieb als symbolische Verbindung und Versprechen ihrer eventualen Rückkehr.
Diese Stücke sind nicht nur religiöse Artefakte; sie sind stille Zeugen der persönlichen Schicksale und emotionalen Trennungen des 19. Jahrhunderts im Russischen Reich. Alle Objekte befinden sich im Originalzustand mit Spuren langanhaltender Benutzung und natürlicher Alterung, ohne eingreifende moderne Eingriffe oder Restaurierungen.
Diese Reihe zeigt die bedeutendsten und beliebtesten Motive ostkirchlicher „reiseliter Ikonen“:
Die Taufe Christi (Die Epiphanie):
Sie zeigt Jesus Christus, der am Jordan steht, mit Johannes dem Täufer zu Seiner Rechten. Die Komposition wird gekrönt vom Mandylion (Der Heiland, nicht durch Hände gemacht) am oberen Stück (oglavie), der in der christlichen Überlieferung als erste Ikone gilt, die Christus dem König Abgar geschickt haben soll.
HierGeorge der Sieger (Der heilige Georg):
Eine klassische Darstellung des „Wunders des Drachen“. Der heilige Georg, zu Pferde, sticht den Drachen mit einem Speer durch und symbolisiert den Sieg des Glaubens über das Böse. Dieses Bild war besonders bei Soldaten und Reisenden als Schutzsymbol beliebt.
Die Deesis (Das Fürbeten):
Die Objekte 3 und 4 stellen die Deesis dar („Vorbetragen“ oder „Fürbitte“). Sie bildet das zentrale Motiv der orthodoxen Ikonografie, wobei Christus Pantokrator (Allherrscher) von Johannes dem Täufer und der Mutter Gottes flankiert wird, die für die Menschheit Fürbitte leisten.
Die tiefe blaue Emaille ist ein charakteristisches Merkmal hochwertiger Bronzegussarbeiten aus Altgläubigerwerkstätten, wo Blau die Reinheit des himmlischen Bereichs symbolisierte.
Historischer Kontext & Herkunft:
Die Faltikonen in diesem Set werden als einzelne Flügel oder Doppelflügel präsentiert. In der russischen Tradition waren diese „Reiseikonen“ (putevye ikony) tief persönliche Gegenstände. Es gab eine berührende Sitte: War ein Familienmitglied längere Zeit getrennt – zum Beispiel ein Sohn, der zum Militärdienst eingezogen wurde (der im 19. Jahrhundert bis zu 25 Jahre dauern konnte) – brach ein Flügel von der Familienfaltikon ab. Der Reisende nahm einen Teil als Segen und Schutz für seine Reise mit, während der andere Teil zu Hause blieb als symbolische Verbindung und Versprechen ihrer eventualen Rückkehr.
Diese Stücke sind nicht nur religiöse Artefakte; sie sind stille Zeugen der persönlichen Schicksale und emotionalen Trennungen des 19. Jahrhunderts im Russischen Reich. Alle Objekte befinden sich im Originalzustand mit Spuren langanhaltender Benutzung und natürlicher Alterung, ohne eingreifende moderne Eingriffe oder Restaurierungen.

