Ahnenstatue der Lengola - DR Kongo





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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origine. Demokratische Republik Kongo.
Tribenname. Lengola
Material. Holz
Dimension. 40 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h öffnen
Diese Statue ist ein Kunstwerk von Stammesorigin aus der Lengola‑Ethnie, einem Volk, das überwiegend in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) in der Region zwischen Lomami- und Lualaba-Fluss lebt.
Nachfolgend eine detaillierte Beschreibung ihrer stilistischen Merkmale und ihrer Bedeutung:
1. Stilistische Merkmale
Die Lengola-Skulptur zeichnet sich durch eine minimalistischen und geometrischen Ästhetik aus, die von Kunsthistorikern oft als „proto-kubistisch“ bezeichnet wird.
Das Gesicht: Es ist flach behandelt mit einer umgedrehten Herzkform, ein Einfluss, den man auch bei Nachbarvölkern wie den Lega findet. Die Augen werden oft durch einfache Spalten oder erhabene Rechtecke dargestellt, wie hier.
Der Körper: Der Oberkörper ist in der Regel verlängert und zylindrisch. Die Gliedmaßen sind extrem vereinfacht: Die Arme sind kurz und manchmal vom Körper abgetrennt, während die Beine robust sind und auf schematischen Füßen ruhen.
Die Patina: Das Holz zeigt oft eine dunkle, glatte Patina, die auf Alter und rituelle Nutzung des Objekts hinweist.
2. Nutzung und Bedeutung: Die Bukota‑Gesellschaft
Diese Statuen sind nicht einfache dekorative Objekte; sie spielen eine zentrale Rolle innerhalb der geheimen Bukota-Gesellschaft (dem Äquivalent zum Bwami bei den Lega).
Vorfahren-Repräsentation: Man nennt sie gelegentlich Ubanga Nyama, diese Bildnisse stellen oft Gründungsvorfahren oder Würdenträger von hohem Rang dar.
Bildungs- und rituelle Rolle: Sie werden bei Initiations- oder Beschneidungszeremonien ausgestellt, um jungen Initiierenden moralische und soziale Werte zu vermitteln. Sie können auch auf den Gräbern hochrangiger Bukota-Mitglieder platziert werden, um soziale Stabilität und den Schutz des Dorfes sicherzustellen.
Anrufungen: Die Mitglieder der Gemeinschaft wandten sich an diese Statuen, um die Vermittlung der Geister in Krisenzeiten herbeizuführen oder die Gruppenkohäsion zu fördern.
3. Kultureller Kontext
Die Lengola gehören zu einer größeren kulturellen Gruppe (einschließlich Metoko, Mbole und Lega), deren Kunst sich durch elegante Abstraktion auszeichnet. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Regionen, in denen Statuen sehr detailliert sind, bevorzugt die Lengola‑Kunst Symmetrie und Klarheit der Linien, um ein Gefühl von Gelassenheit und spiritueller Stärke zu vermitteln.
Es ist ein faszinierendes Stück, das das Gleichgewicht zwischen formeller Abstraktion und der spirituellen Tiefe der Kunst des Kongobeckens perfekt veranschaulicht.
Origine. Demokratische Republik Kongo.
Tribenname. Lengola
Material. Holz
Dimension. 40 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24-48h öffnen
Diese Statue ist ein Kunstwerk von Stammesorigin aus der Lengola‑Ethnie, einem Volk, das überwiegend in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) in der Region zwischen Lomami- und Lualaba-Fluss lebt.
Nachfolgend eine detaillierte Beschreibung ihrer stilistischen Merkmale und ihrer Bedeutung:
1. Stilistische Merkmale
Die Lengola-Skulptur zeichnet sich durch eine minimalistischen und geometrischen Ästhetik aus, die von Kunsthistorikern oft als „proto-kubistisch“ bezeichnet wird.
Das Gesicht: Es ist flach behandelt mit einer umgedrehten Herzkform, ein Einfluss, den man auch bei Nachbarvölkern wie den Lega findet. Die Augen werden oft durch einfache Spalten oder erhabene Rechtecke dargestellt, wie hier.
Der Körper: Der Oberkörper ist in der Regel verlängert und zylindrisch. Die Gliedmaßen sind extrem vereinfacht: Die Arme sind kurz und manchmal vom Körper abgetrennt, während die Beine robust sind und auf schematischen Füßen ruhen.
Die Patina: Das Holz zeigt oft eine dunkle, glatte Patina, die auf Alter und rituelle Nutzung des Objekts hinweist.
2. Nutzung und Bedeutung: Die Bukota‑Gesellschaft
Diese Statuen sind nicht einfache dekorative Objekte; sie spielen eine zentrale Rolle innerhalb der geheimen Bukota-Gesellschaft (dem Äquivalent zum Bwami bei den Lega).
Vorfahren-Repräsentation: Man nennt sie gelegentlich Ubanga Nyama, diese Bildnisse stellen oft Gründungsvorfahren oder Würdenträger von hohem Rang dar.
Bildungs- und rituelle Rolle: Sie werden bei Initiations- oder Beschneidungszeremonien ausgestellt, um jungen Initiierenden moralische und soziale Werte zu vermitteln. Sie können auch auf den Gräbern hochrangiger Bukota-Mitglieder platziert werden, um soziale Stabilität und den Schutz des Dorfes sicherzustellen.
Anrufungen: Die Mitglieder der Gemeinschaft wandten sich an diese Statuen, um die Vermittlung der Geister in Krisenzeiten herbeizuführen oder die Gruppenkohäsion zu fördern.
3. Kultureller Kontext
Die Lengola gehören zu einer größeren kulturellen Gruppe (einschließlich Metoko, Mbole und Lega), deren Kunst sich durch elegante Abstraktion auszeichnet. Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Regionen, in denen Statuen sehr detailliert sind, bevorzugt die Lengola‑Kunst Symmetrie und Klarheit der Linien, um ein Gefühl von Gelassenheit und spiritueller Stärke zu vermitteln.
Es ist ein faszinierendes Stück, das das Gleichgewicht zwischen formeller Abstraktion und der spirituellen Tiefe der Kunst des Kongobeckens perfekt veranschaulicht.
