Ikone - Deesis - Patinierte Bronze






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
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RUSSISCH-ORTHODOXE REISE-SCHNITZKUNST (SKLADEN)
Gussbronze, Russland, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Maße: 7,5 × 19,5 cm (offen)
Gewicht: 357 g
Seltenes russisch-orthodoxes faltbares Triptychon ("skladen"), hergestellt durch Bronzen-/Messingguss nach der Tradition der Altgläubigen, reich reliefiert mit byzantinisch-russischen kanonischen Darstellungen und Inschriften in Kirchenslawisch, altes kyrillisches Alphabet.
Die Mitteltafel stellt Christus Pantokrator dar, segnet und hält das geöffnete Evangelium. Um die Halo erscheinen die heiligen Abkürzungen:
• "ІС ХС" = "Jesus Christus"
• "Ѡ Н" = "Er, der ist" (die byzantinische theologische Formel, abgeleitet von der göttlichen Offenbarung "I am He who am").
Die linke Tafel zeigt die Gottesmutter, mit der Inschrift:
• "МР ΘУ" = "Gottesmutter" (griechisch-slawische Abkürzung der byzantinischen Tradition).
Die rechte Tafel zeigt Johannes den Täufer („Engel der Wüste“), mit Flügeln und dem symbolischen Kelch, der das Christuskind enthält. Die Inschrift:
• "СТЫ ИОАНН КРЕСТИТЕЛЬ"
übersetzt:
• "Sankt Johannes der Täufer".
Auf der Rückseite befindet sich das Golgota-Kreuz mit den Symbolen des Leidens und liturgischen Abkürzungen, spezifisch für die russische orthodoxe Ikonografie:
• "ЦРЬ СЛВЫ" = "Kaiser der Herrlichkeit"
• "ІС ХС" = "Jesus Christus".
Das Stück gehört zur Typologie der reisenden Ikonen, die von russischen Gläubigen und Altgläubigen-Gemeinschaften verwendet wurden, hoch geschätzt für ihre Beständigkeit und Tragbarkeit.
Die Ausführungstechnik ist die traditionelle russische Sand- und Lehm-Gusstechnik, gefolgt von manueller Nachbearbeitung und Patinierung durch natürliche Oxidation. Diese Metallikonen wurden gegossen, indem geschmolene Legierung in geschnitzte Formen gegossen wurde, eine Methode, die in russischen Religionswerkstätten des 18.–19. Jahrhunderts verbreitet war.
Der ikonografische Stil, die dreiteilige Komposition, die slavischen Zeichen und die Gussweise deuten auf eine imperial-russische Produktion aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hin, in der Tradition der Altgläubigen-Werkstätten.
Ein seltenes Sammlerobjekt mit devotionalem und ethnografischem Wert, repräsentativ für russisch-orthodoxe Reise-Kunst.
Nur innerhalb der EU versendet.
RUSSISCH-ORTHODOXE REISE-SCHNITZKUNST (SKLADEN)
Gussbronze, Russland, zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts
Maße: 7,5 × 19,5 cm (offen)
Gewicht: 357 g
Seltenes russisch-orthodoxes faltbares Triptychon ("skladen"), hergestellt durch Bronzen-/Messingguss nach der Tradition der Altgläubigen, reich reliefiert mit byzantinisch-russischen kanonischen Darstellungen und Inschriften in Kirchenslawisch, altes kyrillisches Alphabet.
Die Mitteltafel stellt Christus Pantokrator dar, segnet und hält das geöffnete Evangelium. Um die Halo erscheinen die heiligen Abkürzungen:
• "ІС ХС" = "Jesus Christus"
• "Ѡ Н" = "Er, der ist" (die byzantinische theologische Formel, abgeleitet von der göttlichen Offenbarung "I am He who am").
Die linke Tafel zeigt die Gottesmutter, mit der Inschrift:
• "МР ΘУ" = "Gottesmutter" (griechisch-slawische Abkürzung der byzantinischen Tradition).
Die rechte Tafel zeigt Johannes den Täufer („Engel der Wüste“), mit Flügeln und dem symbolischen Kelch, der das Christuskind enthält. Die Inschrift:
• "СТЫ ИОАНН КРЕСТИТЕЛЬ"
übersetzt:
• "Sankt Johannes der Täufer".
Auf der Rückseite befindet sich das Golgota-Kreuz mit den Symbolen des Leidens und liturgischen Abkürzungen, spezifisch für die russische orthodoxe Ikonografie:
• "ЦРЬ СЛВЫ" = "Kaiser der Herrlichkeit"
• "ІС ХС" = "Jesus Christus".
Das Stück gehört zur Typologie der reisenden Ikonen, die von russischen Gläubigen und Altgläubigen-Gemeinschaften verwendet wurden, hoch geschätzt für ihre Beständigkeit und Tragbarkeit.
Die Ausführungstechnik ist die traditionelle russische Sand- und Lehm-Gusstechnik, gefolgt von manueller Nachbearbeitung und Patinierung durch natürliche Oxidation. Diese Metallikonen wurden gegossen, indem geschmolene Legierung in geschnitzte Formen gegossen wurde, eine Methode, die in russischen Religionswerkstätten des 18.–19. Jahrhunderts verbreitet war.
Der ikonografische Stil, die dreiteilige Komposition, die slavischen Zeichen und die Gussweise deuten auf eine imperial-russische Produktion aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hin, in der Tradition der Altgläubigen-Werkstätten.
Ein seltenes Sammlerobjekt mit devotionalem und ethnografischem Wert, repräsentativ für russisch-orthodoxe Reise-Kunst.
