Ahnenfigur - Mahafaly - Madagaskar - Fragment einer Grabstele






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Fragment einer AloAlo Grabstele, Mahafaly‑Bara aus Madagaskar, Hartholz Menabe, 38 × 15 × 10 cm, ca. 1930–1940, Gewicht 1230 g, Zustand mäßig bis stark gebraucht, ohne Stativ.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
MF351 Kopf einer AloAlo Grabstele der Mahafaly- Bara, Provinzfürst auf seinem Thron, 1230 Gr. 38 x 15 x 10 cm ca. 1950, Betsibisaraka Region Tulear, seltene Darstellung
Die AloAlo Totenstelen stehen Wind und Wetter ausgesetzt, manchmal recht wackelig und provisorisch auf den Kastengräbern der südlichen Stämme. Dort werden diese meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Verrottete oder zerbrochene Pfähle werden dann von der Familie entfernt, sofern noch ansässig. Die Oberteile (Kopf) der Statue ist jedoch wichtig und wird so, manchmal abgetrennt und weiter aufbewahrt oder auch verkauft. Manchmal erfolgt auch eine "Geschichtsumschreibung" durch nachfolgende Familienmitglieder und es werden Fragmente der Ahnenstelen herausgeschnitten, ergänzt oder zerstört.
Im Süden Madagaskars waren zentrale Verwaltungen durch Regierungsstellen eher selten, meist korrupt, oder nicht funktionsfähig. Bis heute geht die wahre Macht und Führung bei den Halbnomaden von lokalen Herrschern aus. Diese immer weisen und gebildeten Herren, nehmen oft die Funktion des "Mpiasa omby", also eines Geistheilers, des Wahrsagers und Gemeindesprechers gleichzeitig wahr. Nur Personen in gehobener Stellung dürfen bei den südlichen Völkern auch erhoben sitzen. Das Volk sitzt auf Steinen oder liegt auf Matten. Hier sitzt ein lokaler Fürst auf seinem "Thron" und streckt die Hände nach vorne.....leider ist nicht mehr erkennbar zu welcher Tätigkeit, vielleicht will er eine milde Gabe entgegennehmen.
Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich nicht verrottet oder brüchig ! Durch den Aussenaufenthalt an der Oberfläche jedoch stark verwittert, oxidiert und mit Flechten bewachsen. Der seltene Regen hat tiefe Rinnen in das Holz gewaschen und es gibt Abbrüche der letzten Jahrzehnte. Dieses sind sichere Altersindikatoren, die nicht künstlich erzeugt werden können.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt
Der Verkäufer stellt sich vor
MF351 Kopf einer AloAlo Grabstele der Mahafaly- Bara, Provinzfürst auf seinem Thron, 1230 Gr. 38 x 15 x 10 cm ca. 1950, Betsibisaraka Region Tulear, seltene Darstellung
Die AloAlo Totenstelen stehen Wind und Wetter ausgesetzt, manchmal recht wackelig und provisorisch auf den Kastengräbern der südlichen Stämme. Dort werden diese meistens allein gelassen und betonen so die Vergänglichkeit des Lebens. Das trockene Klima konserviert das Holz recht lange, aber die Elemente zeichnen ihre Spuren auf die Skulpturen. Verrottete oder zerbrochene Pfähle werden dann von der Familie entfernt, sofern noch ansässig. Die Oberteile (Kopf) der Statue ist jedoch wichtig und wird so, manchmal abgetrennt und weiter aufbewahrt oder auch verkauft. Manchmal erfolgt auch eine "Geschichtsumschreibung" durch nachfolgende Familienmitglieder und es werden Fragmente der Ahnenstelen herausgeschnitten, ergänzt oder zerstört.
Im Süden Madagaskars waren zentrale Verwaltungen durch Regierungsstellen eher selten, meist korrupt, oder nicht funktionsfähig. Bis heute geht die wahre Macht und Führung bei den Halbnomaden von lokalen Herrschern aus. Diese immer weisen und gebildeten Herren, nehmen oft die Funktion des "Mpiasa omby", also eines Geistheilers, des Wahrsagers und Gemeindesprechers gleichzeitig wahr. Nur Personen in gehobener Stellung dürfen bei den südlichen Völkern auch erhoben sitzen. Das Volk sitzt auf Steinen oder liegt auf Matten. Hier sitzt ein lokaler Fürst auf seinem "Thron" und streckt die Hände nach vorne.....leider ist nicht mehr erkennbar zu welcher Tätigkeit, vielleicht will er eine milde Gabe entgegennehmen.
Das verwendete Hartholz Menabe ist innerlich nicht verrottet oder brüchig ! Durch den Aussenaufenthalt an der Oberfläche jedoch stark verwittert, oxidiert und mit Flechten bewachsen. Der seltene Regen hat tiefe Rinnen in das Holz gewaschen und es gibt Abbrüche der letzten Jahrzehnte. Dieses sind sichere Altersindikatoren, die nicht künstlich erzeugt werden können.
Die echten AloAlo sind eine künstlerische Rarität, weil der Ahnenkult, welcher aus Papa Neuginea stammt weltweit nur in Madagaskar in diesen Stelen körperlichen Ausdruck fand. Die Ausfuhr von Kulturgut / Antiquitäten ist in Madagaskar streng limitiert. Unsere alten Originale sind teilweise schon seit 1975 im Familienbesitz und stellen durch den steigenden Sammlerwert auch eine fruchtbare Investition dar.
Dieses Objekt eignet sich für den normalen, versicherten Paketversand und wird von uns bruchsicher und sorgfältig verpackt
