Tigerauge Freiform - Höhe: 200 mm - Breite: 180 mm- 770 g - (1)






Verfügt über einen BSc in Geologie und einen Aufbaustudiengang in Geochemie.
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eisenauge:
Beschaffenheit des Materials
Das Eisenauge ist kein einzelnes Mineral, sondern ein schichtiges Silikatrock, das hauptsächlich besteht aus:
Quarz (oft in Tigerauge-Form)
Hämatit
Jaspis
Es gehört zur Familie der schichtigen Ferrformationsbildungen (BIF – banded iron formations).
Chemische Zusammensetzung
Die Zusammensetzung variiert je nach Anteil, doch überwiegend findet man:
SiO₂ (Siliziumdioxid, dominierend)
Fe₂O₃ (Hämatit)
Spuren hydratierter Eisenoxide
Daher handelt es sich um ein gemischtes Gestein aus Siliziumdioxid und Eisenoxiden.
Struktur und Textur
Schichtstruktur
Das Eisenauge weist eine Abfolge von Schichten auf:
reich an Siliziumdioxid (Quarz/Jaspis)
reich an Eisen (Hämatit)
Diese Struktur ist typisch für alte Sedimentablagerungen.
Optischer Effekt
Der Teil „Tigerauge“ zeigt ein Phänomen von:
Chatoyance (Katzenaugen-Effekt)
Dies ist bedingt durch:
die Umwandlung alter faseriger Minerale (häufig Krocidolith als Asbesttyp),
langsam durch Quarz ersetzt, wobei die faserige Struktur erhalten bleibt.
Geologische Entstehung
1. Ursprung: primitive Ozeane
Die BIF bildeten sich vor etwa 2,5 bis 3 Milliarden Jahren in den urzeitlichen Ozeanen:
das im Wasser gelöste Eisen fällt aus
in Wechsel mit Siliziumdioxid-Ablagerungen
Dieser Prozess steht im Zusammenhang mit dem Auftreten des atmosphärischen Sauerstoffs.
2. Weitere Umwandlung
Anschließend:
niedrig- bis mäßigmetamorph
Silizifizierung
Ersetzung der Crocidolith-Fasern durch Quarz → Bildung des Tigerauges
Das Eisenauge stellt eine angereicherte und nicht homogene Version dieser Formationen dar.
Physikalische Eigenschaften
Härte: 6,5 – 7 (dominiert vom Quarz)
Dichte: ca. 3,0 bis 3,8 (erhöht durch Hämatit)
Bruch: konchoidal (silizische Zonen)
Glanz: metallisch bis seidig
Farben:
Rot (Jaspis)
Braun-gold (Tigerauge)
Grau-schwarz (Hämatit)
Wichtige Vorkommen
Die wichtigsten Vorkommen sind mit den großen BIF-Regionen verbunden:
Australien (Pilbara, sehr reich an ferritischen Formationen)
Südafrika (Griqualand West)
Brasilien (Minas Gerais)
Dimensionen;
200 180 × 5 mm
Masse: 770 g
Eine polierte Seite.
Eisenauge:
Beschaffenheit des Materials
Das Eisenauge ist kein einzelnes Mineral, sondern ein schichtiges Silikatrock, das hauptsächlich besteht aus:
Quarz (oft in Tigerauge-Form)
Hämatit
Jaspis
Es gehört zur Familie der schichtigen Ferrformationsbildungen (BIF – banded iron formations).
Chemische Zusammensetzung
Die Zusammensetzung variiert je nach Anteil, doch überwiegend findet man:
SiO₂ (Siliziumdioxid, dominierend)
Fe₂O₃ (Hämatit)
Spuren hydratierter Eisenoxide
Daher handelt es sich um ein gemischtes Gestein aus Siliziumdioxid und Eisenoxiden.
Struktur und Textur
Schichtstruktur
Das Eisenauge weist eine Abfolge von Schichten auf:
reich an Siliziumdioxid (Quarz/Jaspis)
reich an Eisen (Hämatit)
Diese Struktur ist typisch für alte Sedimentablagerungen.
Optischer Effekt
Der Teil „Tigerauge“ zeigt ein Phänomen von:
Chatoyance (Katzenaugen-Effekt)
Dies ist bedingt durch:
die Umwandlung alter faseriger Minerale (häufig Krocidolith als Asbesttyp),
langsam durch Quarz ersetzt, wobei die faserige Struktur erhalten bleibt.
Geologische Entstehung
1. Ursprung: primitive Ozeane
Die BIF bildeten sich vor etwa 2,5 bis 3 Milliarden Jahren in den urzeitlichen Ozeanen:
das im Wasser gelöste Eisen fällt aus
in Wechsel mit Siliziumdioxid-Ablagerungen
Dieser Prozess steht im Zusammenhang mit dem Auftreten des atmosphärischen Sauerstoffs.
2. Weitere Umwandlung
Anschließend:
niedrig- bis mäßigmetamorph
Silizifizierung
Ersetzung der Crocidolith-Fasern durch Quarz → Bildung des Tigerauges
Das Eisenauge stellt eine angereicherte und nicht homogene Version dieser Formationen dar.
Physikalische Eigenschaften
Härte: 6,5 – 7 (dominiert vom Quarz)
Dichte: ca. 3,0 bis 3,8 (erhöht durch Hämatit)
Bruch: konchoidal (silizische Zonen)
Glanz: metallisch bis seidig
Farben:
Rot (Jaspis)
Braun-gold (Tigerauge)
Grau-schwarz (Hämatit)
Wichtige Vorkommen
Die wichtigsten Vorkommen sind mit den großen BIF-Regionen verbunden:
Australien (Pilbara, sehr reich an ferritischen Formationen)
Südafrika (Griqualand West)
Brasilien (Minas Gerais)
Dimensionen;
200 180 × 5 mm
Masse: 770 g
Eine polierte Seite.
Details
Disclaimer
Bestimmten Edelsteinen und Mineralien werden positive gesundheitliche und spirituelle Eigenschaften zugeschrieben. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie durch die Verwendung bzw. das Tragen von Edelsteinen oder Mineralien Krankheiten behandeln, heilen oder verhindern können. Bitte wenden Sie sich bei allen Gesundheitsfragen an Ihren Arzt und setzen Sie niemals Medikamente oder Behandlungen ab, ohne vorher Ihren Arzt konsultiert zu haben. Die Verwendung von Edelsteinen oder Mineralien als Wellness-Therapie ist eine persönliche Entscheidung. Obwohl Steine bzw. Kristalle in der Vergangenheit durchaus dazu verwendet wurden, Symptome zu lindern oder zu verhindern, gibt es bei den auf unserer Website verkauften Objekten keinerlei Garantie für irgendwelche Resultate. Daher kann Catawiki nicht für die Wirksamkeit der hier verkauften Objekte garantieren oder dafür haftbar gemacht werden.
Bestimmten Edelsteinen und Mineralien werden positive gesundheitliche und spirituelle Eigenschaften zugeschrieben. Allerdings bedeutet das nicht, dass Sie durch die Verwendung bzw. das Tragen von Edelsteinen oder Mineralien Krankheiten behandeln, heilen oder verhindern können. Bitte wenden Sie sich bei allen Gesundheitsfragen an Ihren Arzt und setzen Sie niemals Medikamente oder Behandlungen ab, ohne vorher Ihren Arzt konsultiert zu haben. Die Verwendung von Edelsteinen oder Mineralien als Wellness-Therapie ist eine persönliche Entscheidung. Obwohl Steine bzw. Kristalle in der Vergangenheit durchaus dazu verwendet wurden, Symptome zu lindern oder zu verhindern, gibt es bei den auf unserer Website verkauften Objekten keinerlei Garantie für irgendwelche Resultate. Daher kann Catawiki nicht für die Wirksamkeit der hier verkauften Objekte garantieren oder dafür haftbar gemacht werden.
