470g Amazonit Skull – Pangu's Relic · Before Heaven and Earth 9,0 x 6,1 x 7,5cm Schädel- 470 g





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Chinesischer Amazonit-Schädel aus der Inneren Mongolei, China, 470 g schwer und 9,0 × 6,1 × 7,5 cm groß.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Am Anfang war nichts – nur ein Ei. Und in diesem Ei schlief Pangu, der Urriese der chinesischen Schöpfungsmythologie, achtzehntausend Jahre lang. Als er erwachte, trennte er mit einer einzigen Bewegung Himmel und Erde. Als er starb, wurde sein Körper zur Welt: sein Atem zu Wind und Wolken, sein Blick zu Donner und Blitz, sein Fleisch zu Erde, seine Knochen zu Stein. Dieser Skull sieht aus wie einer dieser Knochen. Nicht poliert durch die Zeit, sondern von ihr geformt – rau, dicht, uralt in seiner Wirkung.
Amazonit ist eine blaugrüne Varietät des Feldspats Mikroklin (KAlSi₃O₈), die in Pegmatiten entsteht – den langsamst abkühlenden Magmakörpern der Erde. Während andere Gesteine in Jahrhunderten erstarren, haben Pegmatite Millionen von Jahren Zeit: genug, damit einzelne Kristalle auf Handgröße und darüber hinaus wachsen können. Das chinesische Material aus der Inneren Mongolei zeigt dabei eine charakteristische Farbpalette, die sich von südamerikanischen Varietäten deutlich unterscheidet – kein sattes Smaragdgrün, sondern gedämpfte Töne: kreidiges Weißgrau, helles Blaugrün, Beige und Ocker, als hätte die Zeit bereits eine Patina darübergelegt.
Die warmen Eisenocker-Adern, die sich durch diesen Skull ziehen, sind entlang feiner Klüfte abgelagerte Eisenoxide – geologische Narben, die dem Stück seine Tiefenstruktur geben. Die dunklen, fast schwarzen Einschlüsse – wahrscheinlich Turmalin oder Hornblende, typische Begleitmineralien in Pegmatiten – setzen harte Akzente in die helle Grundmasse. Und dann, kaum merklich aber eindeutig vorhanden: ein Schimmer Türkis im Hinterkopf. Kein Amazonit, sondern sekundär entstandene Kupfermineralien, die sich in winzigen Klüften abgelagert haben – ein stiller Hinweis auf hydrothermale Prozesse, die lange nach der Entstehung des Gesteins noch weiterliefen.
Die Schnitzarbeit spielt bewusst mit dem Charakter des Materials: kein hyperrealistisches Hochglanzstück, sondern ein Skull, der die Rohheit seines Steins in seine Form übersetzt. Die Augenhöhlen sind tief und schattig, die Wangenknochen breit und geerdet, die Zähne klar ausgearbeitet ohne übertriebene Feinheit. Von hinten zeigt der Schädel seine vollste mineralogische Komplexität – die Zonen überlagern sich wie Sedimentschichten, wie Seiten eines Buches, das niemand je lesen wollte.
Pangu wurde zu Stein. Dieser Stein wurde zu Pangu.
Mineral: Amazonit (Mikroklin-Feldspat, KAlSi₃O₈)
Handelsname: Chinese Amazonit
Herkunft: China (Innere Mongolei)
Farbe: Kreideweiß, Blaugrün, Beige, Eisenocker-Adern, dunkle Einschlüsse, Türkisschimmer
Einschlüsse: Eisenoxid-Adern, dunkle Akzessorien (Turmalin/Hornblende), sekundäre Kupfermineralien
Maße: 9,0 × 6,1 × 7,5 cm
Gewicht: 470 g
Finish: Hochglanzpoliert
Besonderheit: Archaisch-naturelle Materialwirkung trotz Politur; türkisfarbene Kupfermineral-Einlagerungen im Hinterkopfbereich; ausgeprägte Pegmatit-Textur
Schnitzqualität: Anatomisch überzeugend, breite Knochenstruktur, tief geschnittene Augenhöhlen, klar ausgearbeitete Zähne
Der Verkäufer stellt sich vor
Am Anfang war nichts – nur ein Ei. Und in diesem Ei schlief Pangu, der Urriese der chinesischen Schöpfungsmythologie, achtzehntausend Jahre lang. Als er erwachte, trennte er mit einer einzigen Bewegung Himmel und Erde. Als er starb, wurde sein Körper zur Welt: sein Atem zu Wind und Wolken, sein Blick zu Donner und Blitz, sein Fleisch zu Erde, seine Knochen zu Stein. Dieser Skull sieht aus wie einer dieser Knochen. Nicht poliert durch die Zeit, sondern von ihr geformt – rau, dicht, uralt in seiner Wirkung.
Amazonit ist eine blaugrüne Varietät des Feldspats Mikroklin (KAlSi₃O₈), die in Pegmatiten entsteht – den langsamst abkühlenden Magmakörpern der Erde. Während andere Gesteine in Jahrhunderten erstarren, haben Pegmatite Millionen von Jahren Zeit: genug, damit einzelne Kristalle auf Handgröße und darüber hinaus wachsen können. Das chinesische Material aus der Inneren Mongolei zeigt dabei eine charakteristische Farbpalette, die sich von südamerikanischen Varietäten deutlich unterscheidet – kein sattes Smaragdgrün, sondern gedämpfte Töne: kreidiges Weißgrau, helles Blaugrün, Beige und Ocker, als hätte die Zeit bereits eine Patina darübergelegt.
Die warmen Eisenocker-Adern, die sich durch diesen Skull ziehen, sind entlang feiner Klüfte abgelagerte Eisenoxide – geologische Narben, die dem Stück seine Tiefenstruktur geben. Die dunklen, fast schwarzen Einschlüsse – wahrscheinlich Turmalin oder Hornblende, typische Begleitmineralien in Pegmatiten – setzen harte Akzente in die helle Grundmasse. Und dann, kaum merklich aber eindeutig vorhanden: ein Schimmer Türkis im Hinterkopf. Kein Amazonit, sondern sekundär entstandene Kupfermineralien, die sich in winzigen Klüften abgelagert haben – ein stiller Hinweis auf hydrothermale Prozesse, die lange nach der Entstehung des Gesteins noch weiterliefen.
Die Schnitzarbeit spielt bewusst mit dem Charakter des Materials: kein hyperrealistisches Hochglanzstück, sondern ein Skull, der die Rohheit seines Steins in seine Form übersetzt. Die Augenhöhlen sind tief und schattig, die Wangenknochen breit und geerdet, die Zähne klar ausgearbeitet ohne übertriebene Feinheit. Von hinten zeigt der Schädel seine vollste mineralogische Komplexität – die Zonen überlagern sich wie Sedimentschichten, wie Seiten eines Buches, das niemand je lesen wollte.
Pangu wurde zu Stein. Dieser Stein wurde zu Pangu.
Mineral: Amazonit (Mikroklin-Feldspat, KAlSi₃O₈)
Handelsname: Chinese Amazonit
Herkunft: China (Innere Mongolei)
Farbe: Kreideweiß, Blaugrün, Beige, Eisenocker-Adern, dunkle Einschlüsse, Türkisschimmer
Einschlüsse: Eisenoxid-Adern, dunkle Akzessorien (Turmalin/Hornblende), sekundäre Kupfermineralien
Maße: 9,0 × 6,1 × 7,5 cm
Gewicht: 470 g
Finish: Hochglanzpoliert
Besonderheit: Archaisch-naturelle Materialwirkung trotz Politur; türkisfarbene Kupfermineral-Einlagerungen im Hinterkopfbereich; ausgeprägte Pegmatit-Textur
Schnitzqualität: Anatomisch überzeugend, breite Knochenstruktur, tief geschnittene Augenhöhlen, klar ausgearbeitete Zähne

