Johan Georg NEEFF et Maitre suisse - Teller (2) - Zinn - Frankfurt - Zürich





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Zwei neoklassizistische Zinnplatten aus Frankfurt am Main, Deutschland, und Zürich, Schweiz, datiert auf ca. 1750–1800 bzw. 1800–1850, Durchmesser 22,6 cm bzw. 26,5 cm, Gewicht 466 g bzw. 620 g, mit altersbedingten Gebrauchsspuren, aber in sehr gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Sehr guter Erhaltungszustand, weist Gebrauchsspuren, Markierungen, Stöße, Kratzer aufgrund seines Alters und der Benutzung auf. Sorgfältige Verpackung.
COLLECTION Teller Nr. 1
Geschichte / 1774 - Ende des 18. Jahrhunderts / FRANKFURT - DEUTSCHLAND
Dreifacher Meisterstempel im Wappen / Jägerengel begleitet von einem Hirsch unten links / 3 Körner vorhanden.
Unterhalb des Engels ist „FEIN“ (für feines Zinn) eingraviert; links von FEIN steht: 17 und rechts: 74, das Datum des Beginns der Tätigkeit des Meisters. Oberhalb des Engels befindet sich der Name des Meisters: "I:GEORG NEEFF" (Johan Georg NEEFF). Die Initialen des Eigentümers dieser Platte sind vor ihm graviert: G.W.W., sehr wahrscheinlich von ihm selbst, angesichts der groben Gravur. Durchmesser: 23 cm / Gewicht: 466 g / Alter: ca. 230 Jahre!
Teller mit runder Bordüre und Neoklassizismus‑Variante von Joahn Georg NEEF, bekannt in FRANKFURT in Deutschland, wo er 1774 zum Meister ernannt wurde, in einer Zeit imperialistischer und revolutionärer Wirren. Er erlebte das Ende der Herrschaft Friedrichs II. von Preußen, die Eroberung Frankfurts durch Custine während der Französischen Revolution und dessen Freilassung. Er praktizierte bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er wurde daher in der Epoche des Neoklassizismus produziert und am Anfang der Romantik hergestellt.
Einige berühmte Töpfer trugen lediglich die Meisterstempel (1 bis 3 Stempel) auf, um Steuern nachzuweisen, damit sie nicht zu Behördenstempeln vor Ort reisen mussten; dies war mühsam und wurde toleriert nur für renommierte Meister.
Zahlreiche Messerstiche belegen, dass diese Platte über viele Male benutzt wurde.
Man kann vorsichtig behaupten, dass sie einer bürgerlichen, aber bescheidenen Familie gehörte; die Eigentümerinitialen wurden von dem Besitzer graviert, große aristokratische Familien ließen oft ihre Initialen, Embleme, Wappen vom Meister gravieren.
COLLECTION Teller Nr. 2
Meisterstempel bestehend aus einem Wappen, über dem die Initialen des Meisters I.L. stehen, und darunter die Aufschrift ZURICH. Zwei Herzen befinden sich jeweils seitlich des Wappens. Zwei weitere Stempel in Wappenform mit einer Armbrust im Inneren. Durchmesser: 26,5 cm / Gewicht: 620 g
Sehr schöne Platte mit runder Bordüre und Neoklassizismus‑Stil, hergestellt in der Region Zürich, SCHWEIZ, XVIII–XIX. Jahrhundert. Es ist eine Platte, die intensiv genutzt wurde und gut gepflegt ist; dies beweisen die zahlreichen Messerstiche in der Platte.
Diese beiden Platten symbolisieren eine vergangene Epoche, ein historischer Zeuge, bescheiden, aber mit romantischem Zeitgeist der Gegenwart beladen.
Sehr guter Erhaltungszustand, weist Gebrauchsspuren, Markierungen, Stöße, Kratzer aufgrund seines Alters und der Benutzung auf. Sorgfältige Verpackung.
COLLECTION Teller Nr. 1
Geschichte / 1774 - Ende des 18. Jahrhunderts / FRANKFURT - DEUTSCHLAND
Dreifacher Meisterstempel im Wappen / Jägerengel begleitet von einem Hirsch unten links / 3 Körner vorhanden.
Unterhalb des Engels ist „FEIN“ (für feines Zinn) eingraviert; links von FEIN steht: 17 und rechts: 74, das Datum des Beginns der Tätigkeit des Meisters. Oberhalb des Engels befindet sich der Name des Meisters: "I:GEORG NEEFF" (Johan Georg NEEFF). Die Initialen des Eigentümers dieser Platte sind vor ihm graviert: G.W.W., sehr wahrscheinlich von ihm selbst, angesichts der groben Gravur. Durchmesser: 23 cm / Gewicht: 466 g / Alter: ca. 230 Jahre!
Teller mit runder Bordüre und Neoklassizismus‑Variante von Joahn Georg NEEF, bekannt in FRANKFURT in Deutschland, wo er 1774 zum Meister ernannt wurde, in einer Zeit imperialistischer und revolutionärer Wirren. Er erlebte das Ende der Herrschaft Friedrichs II. von Preußen, die Eroberung Frankfurts durch Custine während der Französischen Revolution und dessen Freilassung. Er praktizierte bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Er wurde daher in der Epoche des Neoklassizismus produziert und am Anfang der Romantik hergestellt.
Einige berühmte Töpfer trugen lediglich die Meisterstempel (1 bis 3 Stempel) auf, um Steuern nachzuweisen, damit sie nicht zu Behördenstempeln vor Ort reisen mussten; dies war mühsam und wurde toleriert nur für renommierte Meister.
Zahlreiche Messerstiche belegen, dass diese Platte über viele Male benutzt wurde.
Man kann vorsichtig behaupten, dass sie einer bürgerlichen, aber bescheidenen Familie gehörte; die Eigentümerinitialen wurden von dem Besitzer graviert, große aristokratische Familien ließen oft ihre Initialen, Embleme, Wappen vom Meister gravieren.
COLLECTION Teller Nr. 2
Meisterstempel bestehend aus einem Wappen, über dem die Initialen des Meisters I.L. stehen, und darunter die Aufschrift ZURICH. Zwei Herzen befinden sich jeweils seitlich des Wappens. Zwei weitere Stempel in Wappenform mit einer Armbrust im Inneren. Durchmesser: 26,5 cm / Gewicht: 620 g
Sehr schöne Platte mit runder Bordüre und Neoklassizismus‑Stil, hergestellt in der Region Zürich, SCHWEIZ, XVIII–XIX. Jahrhundert. Es ist eine Platte, die intensiv genutzt wurde und gut gepflegt ist; dies beweisen die zahlreichen Messerstiche in der Platte.
Diese beiden Platten symbolisieren eine vergangene Epoche, ein historischer Zeuge, bescheiden, aber mit romantischem Zeitgeist der Gegenwart beladen.

