Vasenrituale - Juruna-Indianer des Xingu - Brasilien (Ohne mindestpreis)





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Rituelle Terrakotta-Schüssel der Juruna vom Xingu mit Fledermausmotiv, dreifarbige Pflanz- und Mineralkunz, Maße 19 cm Breite, 30 cm Länge, 6 cm Höhe, original/amtlich, aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, guter Zustand, Provenienz Privatsammlung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ritualisierte zoomorphe Keramik der Juruna-Indianer am Xingu. Die Schale stellt eine Fledermaus dar und ist mit dreifarbigem Pigment aus pflanzlicher und mineralischer Herkunft bemalt. Die Farbtöne setzen sich zusammen aus Baumwollsamen, zerdrückten Blättern, Kohle und Erde, wobei rote oder weiße Mineralien vorherrschen. Die Motive gehören zum mythologischen Bereich der Juruna- und Alto-Xinguana-Kultur. In der Juruna-Kultur gilt die Fledermaus als Vermittler zwischen Leben und Tod und wird als wichtiger Bezugspunkt gesehen, der den Menschen, die Nacht und die Welt des Jenseits miteinander verbindet. Bei den Juruna ist das keramische Kunsthandwerk eine weibliche Domäne. Die Abmessungen der Schale sind: Breite 19 cm. Länge 30 cm. Höhe 6 cm. Der Fundgegenstand wurde ausschließlich bei Ritualen verwendet und nicht zu praktischen Zwecken. Die Juruna-Indianer sind noch immer Keramiker, doch wird die Tätigkeit heute überwiegend zu kommerziellen Zwecken ausgeübt. Tatsächlich gehören die heutigen Dekorationen und Formen nicht mehr zur ursprünglichen Tradition, im Gegensatz zu den im hier gezeigten Gefäß gezeigten Motiven. Diese Keramik wurde von den Juruna einem brasilianischen Anthropologen geschenkt, der in den indigenen Gebieten in den 70er-Jahren tätig war. Ich habe sie von ihm erhalten, als ich in der Amazonas-Region als Freiwilliger arbeitete, in den 80er-Jahren. Diese Keramik sollte nicht nur als kurioses Einrichtungsobjekt betrachtet werden: Sie ist in der Tat ein ethnografisches Stück von bemerkenswertem Wert.
Ritualisierte zoomorphe Keramik der Juruna-Indianer am Xingu. Die Schale stellt eine Fledermaus dar und ist mit dreifarbigem Pigment aus pflanzlicher und mineralischer Herkunft bemalt. Die Farbtöne setzen sich zusammen aus Baumwollsamen, zerdrückten Blättern, Kohle und Erde, wobei rote oder weiße Mineralien vorherrschen. Die Motive gehören zum mythologischen Bereich der Juruna- und Alto-Xinguana-Kultur. In der Juruna-Kultur gilt die Fledermaus als Vermittler zwischen Leben und Tod und wird als wichtiger Bezugspunkt gesehen, der den Menschen, die Nacht und die Welt des Jenseits miteinander verbindet. Bei den Juruna ist das keramische Kunsthandwerk eine weibliche Domäne. Die Abmessungen der Schale sind: Breite 19 cm. Länge 30 cm. Höhe 6 cm. Der Fundgegenstand wurde ausschließlich bei Ritualen verwendet und nicht zu praktischen Zwecken. Die Juruna-Indianer sind noch immer Keramiker, doch wird die Tätigkeit heute überwiegend zu kommerziellen Zwecken ausgeübt. Tatsächlich gehören die heutigen Dekorationen und Formen nicht mehr zur ursprünglichen Tradition, im Gegensatz zu den im hier gezeigten Gefäß gezeigten Motiven. Diese Keramik wurde von den Juruna einem brasilianischen Anthropologen geschenkt, der in den indigenen Gebieten in den 70er-Jahren tätig war. Ich habe sie von ihm erhalten, als ich in der Amazonas-Region als Freiwilliger arbeitete, in den 80er-Jahren. Diese Keramik sollte nicht nur als kurioses Einrichtungsobjekt betrachtet werden: Sie ist in der Tat ein ethnografisches Stück von bemerkenswertem Wert.

