Stephan Blancard - Cartesianische Academie oder Grund-Lehre der Arzney-Kunst - 1690






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Zwei Werke in einem Band von Stephan Blancard, Cartesianische Academie oder Grund-Lehre der Arzney-Kunst und eine Skorbut-Abhandlung, veröffentlicht 1690 in Leipzig von Johann Friedrich Gleditsch, Originalsprache Deutsch, Vellumbindung aus dem 17. Jahrhundert, 900 Seiten insgesamt, 16,5 × 10 cm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwei Werke in einem Einband – Cartesianische Medizin & Skorbut-Traktat
Steven Blancard (1650–1704) – Frühe wissenschaftliche Medizin, Leipzig 1690
MINIMALER RESERVIERUNGSPREIS!
Beschreibung
Ein seltener, frühneuzeitlicher Kompositband, der zwei medizinische Werke des holländischen Arztes Steven Blancard (auch bekannt als Stephan Blancard) enthält, eine bedeutende Gestalt der wissenschaftlichen Medizin des 17. Jahrhunderts und einer der frühen Befürworter der cartesianischen medizinischen Philosophie.
Blancard war bekannt dafür, die Medizin rational-empirisch zu denken, die scholastische Traditionslinie zugunsten von Beobachtung, Erfahrung und Naturgesetzen abzulehnen. Sein Werk repräsentiert einen wichtigen Schritt in der Transformation der Medizin zu einer stärker wissenschaftlich orientierten Disziplin.
1. Cartesianische Akademie, Oder Grund-Lehre der Artzney-Kunst
Ein medizinisches Lehrbuch, das auf der Philosophie René Descartes’ basiert.
In diesem Werk wird der menschliche Körper als mechanisches System beschrieben, das natürlichen Gesetzen unterliegt und durch Vernunft und wissenschaftliche Beobachtung verstanden werden kann.
Blancard verbindet cartesianische Philosophie mit praktischer Medizin und präsentiert diagnostische, therapeutische und präventive Methoden, die auf rationaler Analyse beruhen und nicht auf traditionsgetreuer Lehre. Er war auch Verfechter empirischer Forschung und Selbstversuch, was zum frühen Verständnis von Physiologie und medizinischen Techniken beitrug.
2. Gründliche Beschreibung vom Scharbock und dessen Zufällen
Ein detailliertes medizinisches Traktat über Skorbut (Scharbock), eine der schwersten Krankheiten der Frühen Neuzeit, insbesondere unter Seeleuten.
Das Werk enthält auch Beobachtungen zu inneren Körperprozessen und Fermentation, interpretiert durch einen cartesianischen wissenschaftlichen Rahmen. Es spiegelt frühe Versuche wider, Krankheiten durch natürliche und mechanische Erklärungen statt Humoraltheorie zu verstehen.
Publikationsdaten
- Autor: Steven Blancard (Stephan Blancard)
- Titel: Zwei Werke in einem Band (cartesianische Medizintheorie + Skorbut-Traktat)
- Jahr: 1690
- Erscheinungsort: Leipzig
- Verlag: Johann Friedrich Gleditsch
- Format: 16,5 × 10 cm
- Zusammenstellung:
- [8], 408, 428, [60], 6 gefalzte Tafeln
- [16], 439, 6 gefalzte Tafeln
- Einband: Original-Vellin-Einband des 17. Jahrhunderts mit handgeschriebenem Rücken-Titel
Zustand
Vollständige und strukturell unversehrte Ausgabe.
Leichte, verstreute Vergilbung/vorhandene Flecken im Alter entsprechend, beeinträchtigen die Lesbarkeit nicht.
Frühe Besitzvermerke auf Endpapieren und dem zweiten Blatt in Bleistift und Tinte.
Eine schwache, alte Wasserfleckung auf der Titelseite des zweiten Werks, ohne Auswirkungen auf den Text.
Gelegentliche kleine Kantenknicke an Blättern.
Der Einband weist altersbedingten Verschleiß auf, einschließlich leichter Verschmutzung und Abrieb entlang der Kanten.
Trotz Mängeln bleibt der Band vollständig, gut lesbar und für sein Alter gut erhalten.
Bedeutung
Ein außerordentlich interessantes Beispiel frühneuzeitlicher medizinischer Denkweise, das cartesianische Philosophie mit praktischer klinischer Medizin verbindet. Dieser Band spiegelt den Übergang von traditioneller Galenischer Medizin zu einem eher rationalen und beobachtenden wissenschaftlichen Ansatz im späten 17. Jahrhundert wider.
Gesamturteil
Ein seltener und intellektuell bedeutender medizinischer Kompositband des 17. Jahrhunderts, der frühe wissenschaftliche Medizin, cartesianische Philosophie und einen der ersten systematischen Ansätze zu Krankheiten wie Skorbut repräsentiert. Ein begehrtes Objekt für Sammler von Medizinhistorik, Wissenschaftsphilosophie und frühwissenschaftlicher Literatur.
Zwei Werke in einem Einband – Cartesianische Medizin & Skorbut-Traktat
Steven Blancard (1650–1704) – Frühe wissenschaftliche Medizin, Leipzig 1690
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Beschreibung
Ein seltener, frühneuzeitlicher Kompositband, der zwei medizinische Werke des holländischen Arztes Steven Blancard (auch bekannt als Stephan Blancard) enthält, eine bedeutende Gestalt der wissenschaftlichen Medizin des 17. Jahrhunderts und einer der frühen Befürworter der cartesianischen medizinischen Philosophie.
Blancard war bekannt dafür, die Medizin rational-empirisch zu denken, die scholastische Traditionslinie zugunsten von Beobachtung, Erfahrung und Naturgesetzen abzulehnen. Sein Werk repräsentiert einen wichtigen Schritt in der Transformation der Medizin zu einer stärker wissenschaftlich orientierten Disziplin.
1. Cartesianische Akademie, Oder Grund-Lehre der Artzney-Kunst
Ein medizinisches Lehrbuch, das auf der Philosophie René Descartes’ basiert.
In diesem Werk wird der menschliche Körper als mechanisches System beschrieben, das natürlichen Gesetzen unterliegt und durch Vernunft und wissenschaftliche Beobachtung verstanden werden kann.
Blancard verbindet cartesianische Philosophie mit praktischer Medizin und präsentiert diagnostische, therapeutische und präventive Methoden, die auf rationaler Analyse beruhen und nicht auf traditionsgetreuer Lehre. Er war auch Verfechter empirischer Forschung und Selbstversuch, was zum frühen Verständnis von Physiologie und medizinischen Techniken beitrug.
2. Gründliche Beschreibung vom Scharbock und dessen Zufällen
Ein detailliertes medizinisches Traktat über Skorbut (Scharbock), eine der schwersten Krankheiten der Frühen Neuzeit, insbesondere unter Seeleuten.
Das Werk enthält auch Beobachtungen zu inneren Körperprozessen und Fermentation, interpretiert durch einen cartesianischen wissenschaftlichen Rahmen. Es spiegelt frühe Versuche wider, Krankheiten durch natürliche und mechanische Erklärungen statt Humoraltheorie zu verstehen.
Publikationsdaten
- Autor: Steven Blancard (Stephan Blancard)
- Titel: Zwei Werke in einem Band (cartesianische Medizintheorie + Skorbut-Traktat)
- Jahr: 1690
- Erscheinungsort: Leipzig
- Verlag: Johann Friedrich Gleditsch
- Format: 16,5 × 10 cm
- Zusammenstellung:
- [8], 408, 428, [60], 6 gefalzte Tafeln
- [16], 439, 6 gefalzte Tafeln
- Einband: Original-Vellin-Einband des 17. Jahrhunderts mit handgeschriebenem Rücken-Titel
Zustand
Vollständige und strukturell unversehrte Ausgabe.
Leichte, verstreute Vergilbung/vorhandene Flecken im Alter entsprechend, beeinträchtigen die Lesbarkeit nicht.
Frühe Besitzvermerke auf Endpapieren und dem zweiten Blatt in Bleistift und Tinte.
Eine schwache, alte Wasserfleckung auf der Titelseite des zweiten Werks, ohne Auswirkungen auf den Text.
Gelegentliche kleine Kantenknicke an Blättern.
Der Einband weist altersbedingten Verschleiß auf, einschließlich leichter Verschmutzung und Abrieb entlang der Kanten.
Trotz Mängeln bleibt der Band vollständig, gut lesbar und für sein Alter gut erhalten.
Bedeutung
Ein außerordentlich interessantes Beispiel frühneuzeitlicher medizinischer Denkweise, das cartesianische Philosophie mit praktischer klinischer Medizin verbindet. Dieser Band spiegelt den Übergang von traditioneller Galenischer Medizin zu einem eher rationalen und beobachtenden wissenschaftlichen Ansatz im späten 17. Jahrhundert wider.
Gesamturteil
Ein seltener und intellektuell bedeutender medizinischer Kompositband des 17. Jahrhunderts, der frühe wissenschaftliche Medizin, cartesianische Philosophie und einen der ersten systematischen Ansätze zu Krankheiten wie Skorbut repräsentiert. Ein begehrtes Objekt für Sammler von Medizinhistorik, Wissenschaftsphilosophie und frühwissenschaftlicher Literatur.
