Eine Holzskulptur - Wantchi - Mianka - Mali (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur aus Mali mit dem Titel A wooden sculpture, zugeordnet der Mianka Wantchi, aus Holz gefertigt, Höhe 25 cm, Tiefe 43 cm, Gewicht 1,5 kg, Zustand fair, authentisch/original, ohne Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Bolif-Performance, bekannt als Wantchi, die in fragmentarischen Archivnotizen Gemeinschaften in der Koutiala-Region unter Mianka-sprechenden Gruppen in Mali zugeschrieben wird, taucht in Sarah Brett Smiths Creativity and Gender als ein instabiles ethnografisches Objekt auf, das gleichermaßen von Transkriptionsgrenzen wie von der Performanzpraxis selbst geformt wird. Anstatt einer diskreten Liedform lässt sich Wantchi besser als ein relationales vokales Ereignis verstehen, in dem Call-and-Response-Strukturen, Gesten und Umgebungsgeräusche Bedeutung gemeinsam erzeugen.
Smiths Feldmaterial beschreibt Bolif nicht als einzelne Darstellerin, sondern als sich wandelnde Rolle innerhalb kollektiver Vocalisation, die manchmal eine Leitstimme markiert, manchmal eine Art Initiation in den rhythmischen Austausch bildet. Wantchi, inkonsistent als „returning echo“ (wiederhallendes Echo) oder „that which is answered“ (das, worauf geantwortet wird) übersetzt, rückt Gegenseitigkeit sowohl ästhetisch als auch sozial in den Vordergrund. Aufführungen sind häufig in landwirtschaftliche Arbeitskontexte eingebettet, insbesondere in Arbeitsgruppen von Frauen, obwohl die Beteiligung von Männern an Refrains jede stabile Zuschreibung von Geschlecht verkompliziert.
Die lyrischen Fragmente widerstehen einer linearen Interpretation, beruhen auf Wiederholung mit feiner Variation und sind in ökologischen Bildern verankert – Flussüberquerungen, Gerstens Verarbeitung, saisonale Windmuster. Gesten sind untrennbar mit der Stimmbildung verbunden, wobei Körperbewegung Phrasierung und Timing strukturiert. Smith betont, dass Transkription überschneidende Gesangslinien und Mikrotonverschiebungen nicht erfasse, was darauf hindeutet, dass Wantchi als verteiltes akustisches System arbeitet und nicht als festes Repertoire.
In diesem Sinn wird Kreativität nicht als Abweichung, sondern als nachhaltige relationale Anpassung gefasst, während Geschlecht sich als performte Position innerhalb sich wandelnder vokaler Verantwortlichkeiten zeigt, statt als feste Identitätskategorie.
Verweise
Smith, Sarah Brett. Creativity and Gender (Feldkatalogauszüge, unveröffentlichtes Manuskript).
Barber, Karin. The Anthropology of Texts, Persons and Publics. Cambridge University Press.
Finnegan, Ruth. Oral Literature in Africa. Open Book Publishers.
Feld, Steven. Sound and Sentiment. University of Pennsylvania Press.
CAB47359
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDie Bolif-Performance, bekannt als Wantchi, die in fragmentarischen Archivnotizen Gemeinschaften in der Koutiala-Region unter Mianka-sprechenden Gruppen in Mali zugeschrieben wird, taucht in Sarah Brett Smiths Creativity and Gender als ein instabiles ethnografisches Objekt auf, das gleichermaßen von Transkriptionsgrenzen wie von der Performanzpraxis selbst geformt wird. Anstatt einer diskreten Liedform lässt sich Wantchi besser als ein relationales vokales Ereignis verstehen, in dem Call-and-Response-Strukturen, Gesten und Umgebungsgeräusche Bedeutung gemeinsam erzeugen.
Smiths Feldmaterial beschreibt Bolif nicht als einzelne Darstellerin, sondern als sich wandelnde Rolle innerhalb kollektiver Vocalisation, die manchmal eine Leitstimme markiert, manchmal eine Art Initiation in den rhythmischen Austausch bildet. Wantchi, inkonsistent als „returning echo“ (wiederhallendes Echo) oder „that which is answered“ (das, worauf geantwortet wird) übersetzt, rückt Gegenseitigkeit sowohl ästhetisch als auch sozial in den Vordergrund. Aufführungen sind häufig in landwirtschaftliche Arbeitskontexte eingebettet, insbesondere in Arbeitsgruppen von Frauen, obwohl die Beteiligung von Männern an Refrains jede stabile Zuschreibung von Geschlecht verkompliziert.
Die lyrischen Fragmente widerstehen einer linearen Interpretation, beruhen auf Wiederholung mit feiner Variation und sind in ökologischen Bildern verankert – Flussüberquerungen, Gerstens Verarbeitung, saisonale Windmuster. Gesten sind untrennbar mit der Stimmbildung verbunden, wobei Körperbewegung Phrasierung und Timing strukturiert. Smith betont, dass Transkription überschneidende Gesangslinien und Mikrotonverschiebungen nicht erfasse, was darauf hindeutet, dass Wantchi als verteiltes akustisches System arbeitet und nicht als festes Repertoire.
In diesem Sinn wird Kreativität nicht als Abweichung, sondern als nachhaltige relationale Anpassung gefasst, während Geschlecht sich als performte Position innerhalb sich wandelnder vokaler Verantwortlichkeiten zeigt, statt als feste Identitätskategorie.
Verweise
Smith, Sarah Brett. Creativity and Gender (Feldkatalogauszüge, unveröffentlichtes Manuskript).
Barber, Karin. The Anthropology of Texts, Persons and Publics. Cambridge University Press.
Finnegan, Ruth. Oral Literature in Africa. Open Book Publishers.
Feld, Steven. Sound and Sentiment. University of Pennsylvania Press.
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