Eine Holzmaske - Kpelie - Senufo - Elfenbeinküste (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzmaske, mit dem Titel "A wooden mask", aus der Elfenbeinküste, Senufo-Tradition (Kpelie), 40 cm hoch, 950 g, authentisch/original, in farklem Zustand, inklusive Ständer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Die Kpelie-Maske gehört zu den skulpturalen und performativen Traditionen der Senufo-Völker im nördlichen Côte d’Ivoire, insbesondere in Regionen wie dem Gebiet um Korhogo. Gekennzeichnet durch ihr feines, formales Gleichgewicht und ihrer oft vertikal strukturierten Komposition wird der Kpelie-Typ typischerweise mit Initiationskontexten und den breiteren, Korobla- und Poro-bezogenen sozialen und rituellen Systemen assoziiert, in denen Masken nicht als autonome ästhetische Objekte, sondern als verkörperte Gegenwarten fungieren, die durch Tanz, Klang und kontrollierte Sichtbarkeit aktiviert werden. Incl Stand.
Das hier beschriebene Beispiel zeichnet sich durch das Vorhandensein einer Kalao-Vogelfigur aus, die auf der Maske platziert ist. In der senufo- visuellen Kultur tragen Vogelmotive häufig vielschichtige symbolische Assoziationen, die sich auf die Vermittlung zwischen sichtbaren und unsichtbaren Bereichen, Wachsamkeit und die Weitergabe von Wissen über verschiedene Register sozialer und spiritueller Autorität beziehen. Die Integration einer Vogelgestalt oberhalb der vertikalen Achse der Maske verstärkt ihre kosmologische Lesart und erweitert ihre Silhouette zu einer expliziteren hierarchischen und vermittelnden Struktur. Die visuelle Erhebung des Vogels kann als Artikulation erhöhter Wahrnehmung verstanden werden, eine gängige Metapher in westafrikanischen Skulpturensprachen für Einsicht, Autorität und die Fähigkeit, Schwellen zwischen Existenzbereichen zu überschreiten.
Der dokumentierte nachzeremonielle Verbleib dieses Objekts, der Berichten zufolge dessen Opferung oder Ausserbetriebnahme nach seiner Nutzung in einer Tänzerzählung in der Umgebung von Boundiali umfassen soll, ist von besonderer Bedeutung. In vielen westafrikanischen Maskentraditionen ist der Übergang eines Objekts von der performativen Aktivierung zur rituellen Entsorgung oder absichtlichen Dekonsekration nicht üblich und signalisiert oft außergewöhnliche Umstände. Masken werden im Allgemeinen in Zyklen wiederholter Aktivierung bewahrt; ihre materielle Beständigkeit ist typischerweise an die Fortführung der rituellen Funktion gebunden. Die bewusste Entfernung eines solchen Objekts aus dem Umlauf kann daher eine Unterbrechung der rituellen Biografie, eine außergewöhnliche rituelle Beendigung oder die Auflösung eines spezifischen zeremoniellen Kontextes anzeigen, in dem die Wirksamkeit der Maske als vollständig oder erschöpft angesehen wurde. Diese Transformation vom aktiven rituellen Akteur zu einem außer Betrieb gesetzten Objekt verschiebt ihren ontologischen Status und richtet sie von einem sozialen und spirituellen Teilnehmer zu einem materiellen Zeugen vergangener Aufführungsereignisse.
Formell zeichnen sich Kpelie-Masken oft durch eine zurückhaltete, doch präzise ästhetische Wortwahl aus, in der ebene Flächen, symmetrische Strukturierung und subtile Artikulationen der Gesichtsgeometrie ein Gefühl ruhiger Autorität erzeugen. Die Hinzufügung zoomorpher Elemente, wie des Kalao-Vogels, setzt dieser kompositorischen Stabilität eine dynamische vertikale Gegenstimme entgegen. Diese Spannung zwischen Horizontalität und vertikaler Projektion kann als visuelle Metapher für das Aushandeln zwischen der irdischen sozialen Ordnung und transzendenten oder Ahnen-Domänen gelesen werden.
Der regionale Kontext von Boundiali ist relevant, da er sich in einer kulturell dichter Zone befindet, in der die künstlerische Produktion der Senufo historisch in komplexe Netzwerke von Initiationsverbänden, landwirtschaftlichen Zyklen und Mechanismen sozialer Regulierung eingebettet ist. Masken in dieser Region sind nicht bloß Repräsentationen, sondern aktive Akteure bei der Produktion und Aufrechterhaltung sozialer Kohäsion, moralischer Ordnung und kosmologischer Balance.
Als Objekt, das sowohl rituelle Aktivierung als auch anschließende De-Konsekration durchlaufen hat, nimmt die Maske eine liminale Position in der ethnografischen und kunsthistorischen Interpretation ein. Sie existiert gleichzeitig als Artefakt skulpturaler Fertigkeit, als Spur ritueller Verkörperung und als materieller Überrest ritueller Diskontinuité. Diese vielschichtige Biografie verkompliziert jede rein ästhetische Lesung und verlangt stattdessen Aufmerksamkeit für das soziale Leben des Objekts, seine rituelle Handlungsfähigkeit und seine post-rituelle Transformation.
Ausgewählte Referenzliste
Glaze, Anita J. Art and Death in a Senufo Village. Bloomington: Indiana University Press, 1981.
Imperato, Pascal James. “Senufo Masks and Ritual Performance in Northern Côte d’Ivoire.” African Arts, vol. 9, no. 1, 1975, pp. 8–17.
Jaenicke-Njoya Archive CAB47864
LaGamma, Alisa (Hrsg.). Heroic Africans: Legendary Leaders, Iconic Sculptures. New York: The Metropolitan Museum of Art, 2011.
Siroto, L. “Senufo Sculpture and the Poro Association.” African Arts, vol. 3, no. 2, 1970, pp. 36–45.
Steiner, Christopher B. African Art in Transit. Cambridge: Cambridge University Press, 1994.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger individueller Prüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDie Kpelie-Maske gehört zu den skulpturalen und performativen Traditionen der Senufo-Völker im nördlichen Côte d’Ivoire, insbesondere in Regionen wie dem Gebiet um Korhogo. Gekennzeichnet durch ihr feines, formales Gleichgewicht und ihrer oft vertikal strukturierten Komposition wird der Kpelie-Typ typischerweise mit Initiationskontexten und den breiteren, Korobla- und Poro-bezogenen sozialen und rituellen Systemen assoziiert, in denen Masken nicht als autonome ästhetische Objekte, sondern als verkörperte Gegenwarten fungieren, die durch Tanz, Klang und kontrollierte Sichtbarkeit aktiviert werden. Incl Stand.
Das hier beschriebene Beispiel zeichnet sich durch das Vorhandensein einer Kalao-Vogelfigur aus, die auf der Maske platziert ist. In der senufo- visuellen Kultur tragen Vogelmotive häufig vielschichtige symbolische Assoziationen, die sich auf die Vermittlung zwischen sichtbaren und unsichtbaren Bereichen, Wachsamkeit und die Weitergabe von Wissen über verschiedene Register sozialer und spiritueller Autorität beziehen. Die Integration einer Vogelgestalt oberhalb der vertikalen Achse der Maske verstärkt ihre kosmologische Lesart und erweitert ihre Silhouette zu einer expliziteren hierarchischen und vermittelnden Struktur. Die visuelle Erhebung des Vogels kann als Artikulation erhöhter Wahrnehmung verstanden werden, eine gängige Metapher in westafrikanischen Skulpturensprachen für Einsicht, Autorität und die Fähigkeit, Schwellen zwischen Existenzbereichen zu überschreiten.
Der dokumentierte nachzeremonielle Verbleib dieses Objekts, der Berichten zufolge dessen Opferung oder Ausserbetriebnahme nach seiner Nutzung in einer Tänzerzählung in der Umgebung von Boundiali umfassen soll, ist von besonderer Bedeutung. In vielen westafrikanischen Maskentraditionen ist der Übergang eines Objekts von der performativen Aktivierung zur rituellen Entsorgung oder absichtlichen Dekonsekration nicht üblich und signalisiert oft außergewöhnliche Umstände. Masken werden im Allgemeinen in Zyklen wiederholter Aktivierung bewahrt; ihre materielle Beständigkeit ist typischerweise an die Fortführung der rituellen Funktion gebunden. Die bewusste Entfernung eines solchen Objekts aus dem Umlauf kann daher eine Unterbrechung der rituellen Biografie, eine außergewöhnliche rituelle Beendigung oder die Auflösung eines spezifischen zeremoniellen Kontextes anzeigen, in dem die Wirksamkeit der Maske als vollständig oder erschöpft angesehen wurde. Diese Transformation vom aktiven rituellen Akteur zu einem außer Betrieb gesetzten Objekt verschiebt ihren ontologischen Status und richtet sie von einem sozialen und spirituellen Teilnehmer zu einem materiellen Zeugen vergangener Aufführungsereignisse.
Formell zeichnen sich Kpelie-Masken oft durch eine zurückhaltete, doch präzise ästhetische Wortwahl aus, in der ebene Flächen, symmetrische Strukturierung und subtile Artikulationen der Gesichtsgeometrie ein Gefühl ruhiger Autorität erzeugen. Die Hinzufügung zoomorpher Elemente, wie des Kalao-Vogels, setzt dieser kompositorischen Stabilität eine dynamische vertikale Gegenstimme entgegen. Diese Spannung zwischen Horizontalität und vertikaler Projektion kann als visuelle Metapher für das Aushandeln zwischen der irdischen sozialen Ordnung und transzendenten oder Ahnen-Domänen gelesen werden.
Der regionale Kontext von Boundiali ist relevant, da er sich in einer kulturell dichter Zone befindet, in der die künstlerische Produktion der Senufo historisch in komplexe Netzwerke von Initiationsverbänden, landwirtschaftlichen Zyklen und Mechanismen sozialer Regulierung eingebettet ist. Masken in dieser Region sind nicht bloß Repräsentationen, sondern aktive Akteure bei der Produktion und Aufrechterhaltung sozialer Kohäsion, moralischer Ordnung und kosmologischer Balance.
Als Objekt, das sowohl rituelle Aktivierung als auch anschließende De-Konsekration durchlaufen hat, nimmt die Maske eine liminale Position in der ethnografischen und kunsthistorischen Interpretation ein. Sie existiert gleichzeitig als Artefakt skulpturaler Fertigkeit, als Spur ritueller Verkörperung und als materieller Überrest ritueller Diskontinuité. Diese vielschichtige Biografie verkompliziert jede rein ästhetische Lesung und verlangt stattdessen Aufmerksamkeit für das soziale Leben des Objekts, seine rituelle Handlungsfähigkeit und seine post-rituelle Transformation.
Ausgewählte Referenzliste
Glaze, Anita J. Art and Death in a Senufo Village. Bloomington: Indiana University Press, 1981.
Imperato, Pascal James. “Senufo Masks and Ritual Performance in Northern Côte d’Ivoire.” African Arts, vol. 9, no. 1, 1975, pp. 8–17.
Jaenicke-Njoya Archive CAB47864
LaGamma, Alisa (Hrsg.). Heroic Africans: Legendary Leaders, Iconic Sculptures. New York: The Metropolitan Museum of Art, 2011.
Siroto, L. “Senufo Sculpture and the Poro Association.” African Arts, vol. 3, no. 2, 1970, pp. 36–45.
Steiner, Christopher B. African Art in Transit. Cambridge: Cambridge University Press, 1994.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger individueller Prüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
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- Repräsentant:
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
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