Eine Holzskulptur - Moba - Togo (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur aus Togo der Moba, mit dem Titel 'A wooden sculpture', 69 cm hoch, 5,2 kg schwer, mit Stativ geliefert, in fairem Zustand und authentisch/ original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine leicht gebogene weibliche Moba-Figur deutet in ihrer skulpturalen Gestaltung auf ein differenziertes System geschlechtskodierender Merkmale hin, das nicht naturgetreu, sondern als symbolisch und sozial funktional verstanden werden soll. Weibliche Figuren zeigen im Allgemeinen eine sanfter modellierte Oberflächen, einen Schwerpunkt auf runde Hüften und Bauch sowie eine subtil geneigte oder lateral gekrümmte Haltung, die mit Vorstellungen von Fruchtbarkeit, Fürsorge und vermittelnder Handlungsfähigkeit assoziiert wird. Die Kurvatur des Körpers sollte weniger als anatomische Beobachtung denn als visuelle Strategie gelesen werden, die Bewegung, Übergang und Relationalität ausdrückt. Im Gegensatz dazu neigen männliche Moba-Figuren dazu, stärker axial organisiert zu sein, mit markierteren Schultern, klar definierter Muskulatur und einer insgesamt kompakten, vertikal orientierten Pose. Diese Unterschiede sind jedoch nicht absolut und variieren deutlich je nach Werkstattpraxis, historischem Zeitraum und rituellem Kontext. Darüber hinaus wird die erhöhte Kante unter dem kugelförmigen Kopf und in manchen Fällen auch der markante Gürtel um die Hüften als Hinweis auf eine weibliche Figur interpretiert.
Geschlechts differentiation in der skulpturalen Form ist eng mit der Funktion der Figuren verbunden. Weibliche Darstellungen werden häufiger mit Reproduktion, Initiation und Schutz assoziiert, während männliche Figuren oft Autorität, Ahnenpräsenz oder soziale Ordnung verkörpern. Diese Zuordnungen sind fließend statt festgelegt, und es existieren Mischformen, die sich einer klaren Klassifikation entziehen. Die leichte Biegung der gegenwärtigen Figur kann zudem auf eine spezifische rituelle Nutzung hindeuten, möglicherweise im Rahmen von Übergangsriten oder als Objekt, das zwischen sichtbaren und unsichtbaren Bereichen vermittelt.
Die Frage, ob ein „Moba-Kult“ heute noch aktiv ist, lässt sich nicht eindeutig beantworten, nicht zuletzt weil der Begriff selbst eine äußere Vereinfachung widerspiegelt. Religiöse und rituelle Praktiken innerhalb der Moba-Gemeinschaften haben sich als Reaktion auf koloniale Geschichte und gegenwärtige globale Bedingungen signifikant transformiert, bestehen jedoch in angepassten Formen fort. Praktiken wie Ahnenverehrung, Initiationsriten und der Einsatz skulpturaler Objekte spielen weiterhin Rollen im sozialen und spirituellen Leben, oft in anderem Kontext. Eine strikte Dichotomie zwischen „Tradition“ und „Moderne“ erweist sich diesbezüglich als analytisch unzureichend.
Die Publikationen von Pierre Amrouche sind am besten als systematische Synthesen und Neudeutungen vorhandenen Materials zu verstehen, nicht als Darstellungen völlig neuer empirischer Entdeckungen. Seine Arbeit zeichnet sich durch eine sorgfältige Kontextualisierung früherer Feldforschungen und Sammlungs HEhistories aus, mit dem Ziel, ikonografische und funktionale Aspekte der Moba-Skulptur in einen breiteren ethnografischen und historischen Rahmen zu stellen. Der Beitrag seiner Forschung liegt somit weniger in der Einführung unbekannter Objekte als in der kritischen Neubetrachtung und Neuordnung etablierter Wissensbestände.
Diese Beschreibung wurde mithilfe von KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelsesprüfung können bei der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten.
Referenzen
Amrouche, Pierre. Studies on Moba Sculpture. Paris.
Jaenicke-Njoya Archive CAB48163
Tait, David. The Konkomba of Northern Ghana. London.
Rattray, R. S. Tribes of the Ashanti Hinterland. Oxford.
Kreamer, Christine Mullen. African Art in Transit. Cambridge.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEine leicht gebogene weibliche Moba-Figur deutet in ihrer skulpturalen Gestaltung auf ein differenziertes System geschlechtskodierender Merkmale hin, das nicht naturgetreu, sondern als symbolisch und sozial funktional verstanden werden soll. Weibliche Figuren zeigen im Allgemeinen eine sanfter modellierte Oberflächen, einen Schwerpunkt auf runde Hüften und Bauch sowie eine subtil geneigte oder lateral gekrümmte Haltung, die mit Vorstellungen von Fruchtbarkeit, Fürsorge und vermittelnder Handlungsfähigkeit assoziiert wird. Die Kurvatur des Körpers sollte weniger als anatomische Beobachtung denn als visuelle Strategie gelesen werden, die Bewegung, Übergang und Relationalität ausdrückt. Im Gegensatz dazu neigen männliche Moba-Figuren dazu, stärker axial organisiert zu sein, mit markierteren Schultern, klar definierter Muskulatur und einer insgesamt kompakten, vertikal orientierten Pose. Diese Unterschiede sind jedoch nicht absolut und variieren deutlich je nach Werkstattpraxis, historischem Zeitraum und rituellem Kontext. Darüber hinaus wird die erhöhte Kante unter dem kugelförmigen Kopf und in manchen Fällen auch der markante Gürtel um die Hüften als Hinweis auf eine weibliche Figur interpretiert.
Geschlechts differentiation in der skulpturalen Form ist eng mit der Funktion der Figuren verbunden. Weibliche Darstellungen werden häufiger mit Reproduktion, Initiation und Schutz assoziiert, während männliche Figuren oft Autorität, Ahnenpräsenz oder soziale Ordnung verkörpern. Diese Zuordnungen sind fließend statt festgelegt, und es existieren Mischformen, die sich einer klaren Klassifikation entziehen. Die leichte Biegung der gegenwärtigen Figur kann zudem auf eine spezifische rituelle Nutzung hindeuten, möglicherweise im Rahmen von Übergangsriten oder als Objekt, das zwischen sichtbaren und unsichtbaren Bereichen vermittelt.
Die Frage, ob ein „Moba-Kult“ heute noch aktiv ist, lässt sich nicht eindeutig beantworten, nicht zuletzt weil der Begriff selbst eine äußere Vereinfachung widerspiegelt. Religiöse und rituelle Praktiken innerhalb der Moba-Gemeinschaften haben sich als Reaktion auf koloniale Geschichte und gegenwärtige globale Bedingungen signifikant transformiert, bestehen jedoch in angepassten Formen fort. Praktiken wie Ahnenverehrung, Initiationsriten und der Einsatz skulpturaler Objekte spielen weiterhin Rollen im sozialen und spirituellen Leben, oft in anderem Kontext. Eine strikte Dichotomie zwischen „Tradition“ und „Moderne“ erweist sich diesbezüglich als analytisch unzureichend.
Die Publikationen von Pierre Amrouche sind am besten als systematische Synthesen und Neudeutungen vorhandenen Materials zu verstehen, nicht als Darstellungen völlig neuer empirischer Entdeckungen. Seine Arbeit zeichnet sich durch eine sorgfältige Kontextualisierung früherer Feldforschungen und Sammlungs HEhistories aus, mit dem Ziel, ikonografische und funktionale Aspekte der Moba-Skulptur in einen breiteren ethnografischen und historischen Rahmen zu stellen. Der Beitrag seiner Forschung liegt somit weniger in der Einführung unbekannter Objekte als in der kritischen Neubetrachtung und Neuordnung etablierter Wissensbestände.
Diese Beschreibung wurde mithilfe von KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelsesprüfung können bei der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten auftreten.
Referenzen
Amrouche, Pierre. Studies on Moba Sculpture. Paris.
Jaenicke-Njoya Archive CAB48163
Tait, David. The Konkomba of Northern Ghana. London.
Rattray, R. S. Tribes of the Ashanti Hinterland. Oxford.
Kreamer, Christine Mullen. African Art in Transit. Cambridge.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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