Eine Terrakotta-Skulptur. - Bankoni - Mali (Ohne mindestpreis)






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Eine Bankoni Terrakotta-Skulptur aus Mali, betitelt 'A terracotta sculpture', Gewicht 1,7 kg, Höhe 36 cm, inklusive Ständer, in fairer Zustand, authentisch/original.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein fragmentarisches Terrakotta-Stückwerk im Stil, der gemeinhin als Bankoni bezeichnet wird, aus dem weiteren kulturellen und künstlerischen Umfeld der Region des Inlands Niger-Delta im heutigen Mali, stellt eine der zugleich faszinierendsten und am wenigsten vollständig verstandenen Ausdrucksformen frühwestafrikanischer keramischer Figuration dar. Der Bankoni-Stil, zusammen mit dem zeitgleichen Djenné-Stil, gilt allgemein als eine der bedeutenden stilistischen Unterteilungen, die mit der künstlerischen Produktion von Gesellschaften verbunden sind – direkt oder indirekt – mit der Epoche des Mali-Reichs oder seinen unmittelbaren Vorläufern und Nachfolgern. Obwohl die genauen historischen und kulturellen Rahmenbedingungen aufgrund fehlender schriftlicher Quellen und der fragmentarischen Natur archäologischer Belege teilweise spekulativ bleiben, liefern diese bildhauerischen Traditionen doch wesentliche Einblicke in komplexe und sozial hierarchisch strukturierte Gemeinschaften, die in der Region zwischen annähernd dem ersten und zweiten Jahrtausend n. Chr. florierten. Incl stand. Unsere Stückzuweisung und Datierung erfolgt nach dem Umfang unseres Wissens und dient nur als Referenz. Ohne TL-Test bleibt das Stück der Authentifizierung unterworfen.
Bankoni-Skulptur zeichnet sich durch eine deutliche Tendenz zu verlängerten Proportionen aus, wodurch oft eine stilisierte und etwas abstrahierte menschliche Figur entsteht. Dies steht im Kontrast zu den natürlicheren Tendenzen, die in der Djenné-Skulpturproduktion zu beobachten sind, obwohl beide Traditionen überlappende ikonografische Themen und technische Ansätze teilen, einschließlich Terrakotta-Modellierung und Brenntechniken. Der Bestand bekannter Werke umfasst sitzende, stehende und kniende menschliche Figuren sowie reitende Darstellungen und eine Reihe von zoophoren sowie anthropomorphen Formen. Diese Motive deuten auf eine hoch entwickelte visuelle Sprache hin, in der soziale Identität, Status und möglicherweise rituelle oder spirituelle Assoziationen durch Körperhaltung, Verzierung und symbolische Attribute artikuliert wurden.
Das Vorhandensein von Narbenmustern, aufwändigen Schmuckstücken sowie Darstellungen von Pferden und Prestigegütern in beiden, Djenné- und Bankoni-Skulpturtraditionen wird weithin als Beleg für eine ausgeprägte soziale Differenzierung interpretiert. Solche visuellen Indikatoren deuten auf existierende hierarchische Strukturen und Eliteklassen in diesen Gesellschaften hin, in denen materielle Kultur als Zeichen von Macht, Reichtum und ritueller Autorität fungierte. Dennoch bleiben—trotz dieser Interpretationsrahmen—the konkrete Bedeutungen, Funktionen und Kontexte dieser Skulpturen größtenteils ungeklärt. Es ist nicht möglich, eindeutig zu bestimmen, ob sie bestattende, häusliche, rituelle oder gedenkliche Zwecke erfüllten, obwohl archäologische Zuordnungen häufig auf ein mortuarisches Kontextfeld für viele der gefundenen Fragmente hindeuten.
Die fragmentarische Natur des überlebenden Korpus verkompliziert die Interpretation weiter, unterstreicht jedoch zugleich die Altertümlichkeit und historische Tiefe der skulpturalen Praktiken in Westafrika. Bankoni-Werke, in ihrer formalen Abstraktion und proportionalen Verlängerung, offenbaren ein ästhetisches System, das sich vom anderen regionalen Traditionen unterscheidet, aber konzeptionell parallel dazu verläuft. Es zeigt, dass künstlerische Innovation im Inlands-Niger-Delta weder isoliert noch statisch war, sondern Teil eines breiteren und dynamischen kulturellen Landschaftsgefüges. Die in der Modellierung, Oberflächenbehandlung und kompositorischen Balance sichtbare Raffinesse verweist auf eine hochqualifizierte Keramikproduktion, vermutlich eingebettet in spezialisierte Handwerkskulturen.
Das wissenschaftliche Verständnis von Bankoni und verwandten skulpturalen Traditionen entwickelt sich weiter und schöpft aus archäologischen Entdeckungen, vergleichender stilistischer Analyse und museumsgestützter Forschung. Archivische Dokumentationen, einschließlich Materialien des Jaenicke-Njoya-Archivs, haben zur Kontextualisierung und Klassifizierung solcher Werke beigetragen, obwohl viele Fragen zu Herkunft, Chronologie und kultureller Zuschreibung offen bleiben. Wie bei einem Großteil des frühwestafrikanischen skulpturalen Erbes ist auch hier die Interpretation notwendigerweise vorläufig, von materiellen Belegen und den Beschränkungen des unvollständigen archäologischen Befunds geprägt.
Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger einzelner Prüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Literaturhinweise
Jaenicke-Njoya Archive CAB48213
McIntosh, Susan Keech. Excavations and research in the Inland Niger Delta region.
McIntosh, Roderick J. The Ancient Middle Niger: Urbanism and the Self-Organizing Landscape.
Insoll, Timothy. Archaeology, Ritual, Religion: West African Perspectives.
Imperato, Pascal James. Traditions of African Sculpture and Material Culture.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerEin fragmentarisches Terrakotta-Stückwerk im Stil, der gemeinhin als Bankoni bezeichnet wird, aus dem weiteren kulturellen und künstlerischen Umfeld der Region des Inlands Niger-Delta im heutigen Mali, stellt eine der zugleich faszinierendsten und am wenigsten vollständig verstandenen Ausdrucksformen frühwestafrikanischer keramischer Figuration dar. Der Bankoni-Stil, zusammen mit dem zeitgleichen Djenné-Stil, gilt allgemein als eine der bedeutenden stilistischen Unterteilungen, die mit der künstlerischen Produktion von Gesellschaften verbunden sind – direkt oder indirekt – mit der Epoche des Mali-Reichs oder seinen unmittelbaren Vorläufern und Nachfolgern. Obwohl die genauen historischen und kulturellen Rahmenbedingungen aufgrund fehlender schriftlicher Quellen und der fragmentarischen Natur archäologischer Belege teilweise spekulativ bleiben, liefern diese bildhauerischen Traditionen doch wesentliche Einblicke in komplexe und sozial hierarchisch strukturierte Gemeinschaften, die in der Region zwischen annähernd dem ersten und zweiten Jahrtausend n. Chr. florierten. Incl stand. Unsere Stückzuweisung und Datierung erfolgt nach dem Umfang unseres Wissens und dient nur als Referenz. Ohne TL-Test bleibt das Stück der Authentifizierung unterworfen.
Bankoni-Skulptur zeichnet sich durch eine deutliche Tendenz zu verlängerten Proportionen aus, wodurch oft eine stilisierte und etwas abstrahierte menschliche Figur entsteht. Dies steht im Kontrast zu den natürlicheren Tendenzen, die in der Djenné-Skulpturproduktion zu beobachten sind, obwohl beide Traditionen überlappende ikonografische Themen und technische Ansätze teilen, einschließlich Terrakotta-Modellierung und Brenntechniken. Der Bestand bekannter Werke umfasst sitzende, stehende und kniende menschliche Figuren sowie reitende Darstellungen und eine Reihe von zoophoren sowie anthropomorphen Formen. Diese Motive deuten auf eine hoch entwickelte visuelle Sprache hin, in der soziale Identität, Status und möglicherweise rituelle oder spirituelle Assoziationen durch Körperhaltung, Verzierung und symbolische Attribute artikuliert wurden.
Das Vorhandensein von Narbenmustern, aufwändigen Schmuckstücken sowie Darstellungen von Pferden und Prestigegütern in beiden, Djenné- und Bankoni-Skulpturtraditionen wird weithin als Beleg für eine ausgeprägte soziale Differenzierung interpretiert. Solche visuellen Indikatoren deuten auf existierende hierarchische Strukturen und Eliteklassen in diesen Gesellschaften hin, in denen materielle Kultur als Zeichen von Macht, Reichtum und ritueller Autorität fungierte. Dennoch bleiben—trotz dieser Interpretationsrahmen—the konkrete Bedeutungen, Funktionen und Kontexte dieser Skulpturen größtenteils ungeklärt. Es ist nicht möglich, eindeutig zu bestimmen, ob sie bestattende, häusliche, rituelle oder gedenkliche Zwecke erfüllten, obwohl archäologische Zuordnungen häufig auf ein mortuarisches Kontextfeld für viele der gefundenen Fragmente hindeuten.
Die fragmentarische Natur des überlebenden Korpus verkompliziert die Interpretation weiter, unterstreicht jedoch zugleich die Altertümlichkeit und historische Tiefe der skulpturalen Praktiken in Westafrika. Bankoni-Werke, in ihrer formalen Abstraktion und proportionalen Verlängerung, offenbaren ein ästhetisches System, das sich vom anderen regionalen Traditionen unterscheidet, aber konzeptionell parallel dazu verläuft. Es zeigt, dass künstlerische Innovation im Inlands-Niger-Delta weder isoliert noch statisch war, sondern Teil eines breiteren und dynamischen kulturellen Landschaftsgefüges. Die in der Modellierung, Oberflächenbehandlung und kompositorischen Balance sichtbare Raffinesse verweist auf eine hochqualifizierte Keramikproduktion, vermutlich eingebettet in spezialisierte Handwerkskulturen.
Das wissenschaftliche Verständnis von Bankoni und verwandten skulpturalen Traditionen entwickelt sich weiter und schöpft aus archäologischen Entdeckungen, vergleichender stilistischer Analyse und museumsgestützter Forschung. Archivische Dokumentationen, einschließlich Materialien des Jaenicke-Njoya-Archivs, haben zur Kontextualisierung und Klassifizierung solcher Werke beigetragen, obwohl viele Fragen zu Herkunft, Chronologie und kultureller Zuschreibung offen bleiben. Wie bei einem Großteil des frühwestafrikanischen skulpturalen Erbes ist auch hier die Interpretation notwendigerweise vorläufig, von materiellen Belegen und den Beschränkungen des unvollständigen archäologischen Befunds geprägt.
Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger einzelner Prüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Literaturhinweise
Jaenicke-Njoya Archive CAB48213
McIntosh, Susan Keech. Excavations and research in the Inland Niger Delta region.
McIntosh, Roderick J. The Ancient Middle Niger: Urbanism and the Self-Organizing Landscape.
Insoll, Timothy. Archaeology, Ritual, Religion: West African Perspectives.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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