Ahnenstatue der Jukun - Nigeria






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Origin. Nigeria
Stammesname. Jukun
Material. Holz
Dimension. 68 cm
Versandmodus. Colissimo innerhalb von 24-48h öffnen.
Diese Figur ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Jukun‑Statuen (ursprünglich aus dem Benue‑Fluss-Tal in Nigeria). Diese Figuren, oft BakI genannt, nehmen einen zentralen Platz im spirituellen und politischen Leben dieses Volkes ein.
Der Kopf und die Frisur: Das markanteste Element ist die hohe, zylindrische, fast architektonische Frisur. Diese stilisierte Form ist ein starkes Kennzeichen der Jukun‑Identität und symbolisiert oft den Status oder die spirituelle Macht.
Die Ohren: Die Ohren sind auffällig gestaltet, in Form von Spiralen oder einem "C". In der afrikanischen Statuenkunst symbolisiert die Übertreibung der Ohren oft Weisheit, das aufmerksame Zuhören der Geister oder Wachsamkeit.
Die Gesichtszüge: Das Gesicht zeigt eine ausgeprägte Vertikalität. Die Unterrichtung unter dem Kinn, die wie ein spitzer Bart oder eine Fortsetzung des Kiefers wirkt, ist ein charakteristisches Merkmal dieser Art von Skulptur und betont die Ernsthaftigkeit und Autorität der dargestellten Figur.
Die Haltung: Die Figur nimmt eine frontale und statische Pose ein. Die Hände auf dem Bauch abgelegt (oder zum Körperzentrum hingezogen) betonen oft die Verbindung zur Fruchtbarkeit, zur Linie und zur Respektierung der Ahnen. Die absichtlich veränderten Proportionen (Kopf und Oberkörper im Verhältnis zu den Gliedmaßen betont) unterstreichen den sakralen Charakter der Arbeit eher als Realismus.
Bedeutung und Funktion
Ancestralfigur: Diese Statuen sind nicht bloß dekorative Objekte. Sie verkörpern Ahnen oder Schutzgeister. Sie dienten als Mittler bei Ritualen, die Schutz der Gemeinschaft, gute Ernte oder die Lösung sozialer Konflikte herbeiführen sollten.
Kultureller Kontext
Die Jukun haben eine komplexe politische Geschichte und waren eine dominante Macht in der Region (das Königreich Kwararafa). Ihre Kunst spiegelt diese hierarchische Struktur wider: Diese Statuen dienten oft der Legitimation der Macht von Chiefs oder Würdenträgern, indem sie deren direkte Verbindung zu den Gründerahnen betonen.
Es ist ein Stück, das eine enorme Formökonomie mit einer starken Präsenz verbindet, typisch für die ästhetische Strenge der Traditionen des Benue-Tals.
Origin. Nigeria
Stammesname. Jukun
Material. Holz
Dimension. 68 cm
Versandmodus. Colissimo innerhalb von 24-48h öffnen.
Diese Figur ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Jukun‑Statuen (ursprünglich aus dem Benue‑Fluss-Tal in Nigeria). Diese Figuren, oft BakI genannt, nehmen einen zentralen Platz im spirituellen und politischen Leben dieses Volkes ein.
Der Kopf und die Frisur: Das markanteste Element ist die hohe, zylindrische, fast architektonische Frisur. Diese stilisierte Form ist ein starkes Kennzeichen der Jukun‑Identität und symbolisiert oft den Status oder die spirituelle Macht.
Die Ohren: Die Ohren sind auffällig gestaltet, in Form von Spiralen oder einem "C". In der afrikanischen Statuenkunst symbolisiert die Übertreibung der Ohren oft Weisheit, das aufmerksame Zuhören der Geister oder Wachsamkeit.
Die Gesichtszüge: Das Gesicht zeigt eine ausgeprägte Vertikalität. Die Unterrichtung unter dem Kinn, die wie ein spitzer Bart oder eine Fortsetzung des Kiefers wirkt, ist ein charakteristisches Merkmal dieser Art von Skulptur und betont die Ernsthaftigkeit und Autorität der dargestellten Figur.
Die Haltung: Die Figur nimmt eine frontale und statische Pose ein. Die Hände auf dem Bauch abgelegt (oder zum Körperzentrum hingezogen) betonen oft die Verbindung zur Fruchtbarkeit, zur Linie und zur Respektierung der Ahnen. Die absichtlich veränderten Proportionen (Kopf und Oberkörper im Verhältnis zu den Gliedmaßen betont) unterstreichen den sakralen Charakter der Arbeit eher als Realismus.
Bedeutung und Funktion
Ancestralfigur: Diese Statuen sind nicht bloß dekorative Objekte. Sie verkörpern Ahnen oder Schutzgeister. Sie dienten als Mittler bei Ritualen, die Schutz der Gemeinschaft, gute Ernte oder die Lösung sozialer Konflikte herbeiführen sollten.
Kultureller Kontext
Die Jukun haben eine komplexe politische Geschichte und waren eine dominante Macht in der Region (das Königreich Kwararafa). Ihre Kunst spiegelt diese hierarchische Struktur wider: Diese Statuen dienten oft der Legitimation der Macht von Chiefs oder Würdenträgern, indem sie deren direkte Verbindung zu den Gründerahnen betonen.
Es ist ein Stück, das eine enorme Formökonomie mit einer starken Präsenz verbindet, typisch für die ästhetische Strenge der Traditionen des Benue-Tals.
