Ahnenmaske Pounou - Punu (oder Bapounou) - Gabun

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Julien Gauthier
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Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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Ahnenmaske der Punu aus Gabun, aus Holz geschnitzt, 29 cm hoch, aus dem späten 20. Jahrhundert, mit Standfuß geliefert und in gutem Zustand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Herkunft. Gabun
Name des Stammes
Material. Holz.
Dimension. 28 cm
Versandmodus. 29 cm

Dieses dekorative Maske des Volkes Punu (oder Punou), ursprünglich aus dem Süden Gabuns. Diese Masken gehören zu den berühmtesten und am leichtesten wiedererkennbaren Werken der afrikanischen Kunst, bekannt für ihre ruhige Ästhetik und die Verklärung der weiblichen Schönheit.
Hier ist eine detaillierte Beschreibung ihrer Merkmale.

Die weiße Farbe: Die auffälligste Eigenschaft ist das Gesicht, das mit Kaolin (einem weißen Ton) bedeckt ist. In der Punu-Kultur ist Weiß eine hochsymbolische Farbe: Sie repräsentiert die Welt der Geister, die Ahnen, Reinheit und Licht.
Die Augen: Sie werden in einer Form "Kaffeebohne" dargestellt (aufgeteilt und halb geschlossen), typisch für diesen Stil. Sie vermitteln einen Eindruck von Gelassenheit, Weisheit und Introspektion.

Der Maske trägt eine elaborierte, präzise geschnitzte Frisur. Die Volumen der Haarpracht sind oft in Kronen oder komplexe Chignons strukturiert, spiegeln die traditionellen Frisuren der adeligen Frauen wider. In der Mitte der Stirn befinden sich Scarifications, oft Mabinda genannt. Diese Zeichen waren Indikatoren ethnischer Zugehörigkeit und Schönheit, hier geometrisch stilisiert.

Die Lippen sind voll und oft rötlich gefärbt (manchmal mit natürlichen Pigmenten), was im Kontrast zur Weiße des Gesichts steht.

Ideal der Schönheit: Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Masken, die kubistisch oder expressionistisch sein können, versucht die Punu-Maske ein Ideal weiblicher Schönheit einzufangen, oft verbunden mit dem Geist einer verstorbenen jungen Frau.
Mukudj-Zeremonien: Diese Masken wurden während der Mukudj-Tänze verwendet. Die Tänzer trugen diese Masken, während sie auf Stelzen stiegen, was die Gemeinschaft durch ihre Beweglichkeit und Anmut beeindruckte. Sie erschienen bei Festen, Beerdigungen oder wichtigen Anlässen, um die Gegenwart und den Schutz der Ahnen zu manifestieren.

Zusammengefasst ist diese Maske eine kraftvolle künstlerische Darstellung, die eine Brücke zwischen der Welt der Lebenden und der der Ahnen schlägt, und dabei skulpturale Eleganz mit spiritueller Tiefe verbindet.

Herkunft. Gabun
Name des Stammes
Material. Holz.
Dimension. 28 cm
Versandmodus. 29 cm

Dieses dekorative Maske des Volkes Punu (oder Punou), ursprünglich aus dem Süden Gabuns. Diese Masken gehören zu den berühmtesten und am leichtesten wiedererkennbaren Werken der afrikanischen Kunst, bekannt für ihre ruhige Ästhetik und die Verklärung der weiblichen Schönheit.
Hier ist eine detaillierte Beschreibung ihrer Merkmale.

Die weiße Farbe: Die auffälligste Eigenschaft ist das Gesicht, das mit Kaolin (einem weißen Ton) bedeckt ist. In der Punu-Kultur ist Weiß eine hochsymbolische Farbe: Sie repräsentiert die Welt der Geister, die Ahnen, Reinheit und Licht.
Die Augen: Sie werden in einer Form "Kaffeebohne" dargestellt (aufgeteilt und halb geschlossen), typisch für diesen Stil. Sie vermitteln einen Eindruck von Gelassenheit, Weisheit und Introspektion.

Der Maske trägt eine elaborierte, präzise geschnitzte Frisur. Die Volumen der Haarpracht sind oft in Kronen oder komplexe Chignons strukturiert, spiegeln die traditionellen Frisuren der adeligen Frauen wider. In der Mitte der Stirn befinden sich Scarifications, oft Mabinda genannt. Diese Zeichen waren Indikatoren ethnischer Zugehörigkeit und Schönheit, hier geometrisch stilisiert.

Die Lippen sind voll und oft rötlich gefärbt (manchmal mit natürlichen Pigmenten), was im Kontrast zur Weiße des Gesichts steht.

Ideal der Schönheit: Im Gegensatz zu anderen afrikanischen Masken, die kubistisch oder expressionistisch sein können, versucht die Punu-Maske ein Ideal weiblicher Schönheit einzufangen, oft verbunden mit dem Geist einer verstorbenen jungen Frau.
Mukudj-Zeremonien: Diese Masken wurden während der Mukudj-Tänze verwendet. Die Tänzer trugen diese Masken, während sie auf Stelzen stiegen, was die Gemeinschaft durch ihre Beweglichkeit und Anmut beeindruckte. Sie erschienen bei Festen, Beerdigungen oder wichtigen Anlässen, um die Gegenwart und den Schutz der Ahnen zu manifestieren.

Zusammengefasst ist diese Maske eine kraftvolle künstlerische Darstellung, die eine Brücke zwischen der Welt der Lebenden und der der Ahnen schlägt, und dabei skulpturale Eleganz mit spiritueller Tiefe verbindet.

Details

Anzahl der Artikel
1
Ethnie/ Kultur
Punu (oder Bapounou)
Herkunftsland
Gabun
Geschätzter Zeitraum
Ende des 20. Jahrhunderts
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Guter Zustand
Titel des Kunstwerks
Ancestor Mask Pounou
Höhe
29 cm
Verkauft von
FrankreichVerifiziert
34
Verkaufte Objekte
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Afrikanische Kunst und Stammeskunst