Mittelalter, Epoche der Kreuzritter Silber Ring - Montierter Red-GlassCabochon (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Mittelalterlicher Kreuzfahrer-Zeitraum Silberring mit montiertem rotem Glascabochon, ca. 12.–15. Jahrhundert n. Chr., Gewicht 3,95 g, sehr guter Zustand, Provenienz aus privater europäischer Sammlung.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mittelalterlicher Kreuzfahrer-Silberring mit montiertem rotem Glas-Cabochon, ca. 12.–15. Jh. n. Chr. – Sehr guter Zustand
Dieses eindrucksvolle mittelalterliche Silbersiegel ringt stilistisch in die Welt des östlichen Mittelmeerraums der Kreuzzugszeit und datiert schätzungsweise auf das 12.–13. Jahrhundert n. Chr. Die Form verbindet westliche mittelalterliche Ringtraditionen mit byzantinischen und levantinischen Dekor-Einflüssen, die in der Kreuzfahrerzeit gefundene Schmuckstücke im Heiligen Land und angrenzenden Regionen häufig prägen.
Design & Aufbau:
Der Ring ist aus Silber gearbeitet und besitzt eine hohe, sich verjüngende Bezelschüssel, die organisch aus den Schultern emporragt. Die Bezelschüssel hält einen markanten, halbkugelförmigen roten Glascabochon in einer gezackten oder muschelförmigen Fassungenfassung fest. Die Schultern sind mit eingravierten Chevron- und Linienmustern verziert, einem dekorativen Vokabular, das typischerweise mit mittelalterlichen Metallarbeiten des östlichen Mittelmeerraums und Kreuzfahrer-Schmuck aus der Zeit verbunden wird.
Im Gegensatz zu späteren facettierten Edelsteinringen bewahrt dieses Exemplar die ältere mittelalterliche Vorliebe für prunkvolle gewölbte Fassungen und starke farbige Kontraste. Die erhöhte Bezelschüssel verleiht dem Ring ein nahezu talismanisches Erscheinungsbild, wodurch er möglicherweise nicht nur als Schmuckstück, sondern auch als amuletes Objekt persönlicher Andacht oder Schutzfunktion diente.
Steinidentifikation:
Der montierte Einsetz ist kein Achat, sondern eine rote Glas-Cabochon, vermutlich Soda-Lime-Glas, farblich dargestellt mit Kupfer- oder Eisenoxiden. Die Oberflächenverwitterung, matte Irideszenz und die körnige Grabpatina, sichtbar unter Vergrößerung, stimmen stark mit Alterungsprozessen von Glas aus der Antike oder dem Mittelalter überein.
Die tiefe, durchscheinende rote Farbe des Cabochons ahmt Edelsteine nach wie etwa:
- Carneol
- Roter Jaspis
- Granat
Während der Kreuzfahrer- und byzantinischen Perioden wurde farbiges Glas weit verbreitet als wirtschaftlicher Ersatz für teure Edelsteine verwendet, insbesondere in Pilger-Schmuck, Andachtsgegenständen, Ringen, Reliquiaren und kirchlichen Ornamen.
Historischer Kontext der roten Glasproduktion:
Mittelalterliche Handwerker übernahmen fortgeschrittene Glastechnologien aus den römischen und byzantinischen Welten. Rotes Glas gehörte zu den technisch anspruchsvollsten Farben in der Antike, da es eine sorgfältige Kontrolle von Ofenatmosphäre und metallischen Zusatzstoffen erforderte.
Gängige Methoden umfassten:
- Kupferbasierte Färbung, die von rubinroten bis ziegelroten Tönen reicht
- Eisenoxid-Zugaben für dunklere erdige Rottöne
- Wiederaufheizen und Reduktionsbrandtechniken zur Stabilisierung der Farbe
Solche montierten Glasfassungen sind in byzantinischer, kreuzfahrerischer und islamischer Schmucktradition gut dokumentiert, insbesondere in Syrien-Palästina, Anatolien und der Levante. Vergleichbare Ringkonstruktionen finden sich in mittelalterlichen Ringen, die in Studien zu östlichen Mittelmeer-Verzierungs-Traditionen und der Kontinuität spätantiker Schmuckformen bis in die Kreuzfahrerzeit diskutiert werden.
Kulturelle Zuordnung:
Der Ring wird am ehesten zugeordnet zu:
- Kreuzfahrerzeitliche Levante oder östliches Mittelmeer
- Möglicherweise beeinflusst von byzantinischen Silberbearbeitungstraditionen
- Circa 12.–13. Jahrhundert n. Chr.
Die gravierten Schultermotive und die hohe Cabochon-Fassung stützen diese Zuordnung deutlich stärker als eine rein westeuropäische Herkunft.
Zustand:
In sehr gutem Zustand erhalten, mit stabiler alter Silberpatina und ansprechenden grünlichen Oxidationsablagerungen. Der rote Glascabochon ist fest eingesetzt und unversehrt. Die dekorativen Schultergravuren bleiben trotz altersbedingter Oberflächenabnutzung sichtbar. Der Ring weist authentische Grabanlagerungen und eine altersentsprechende Oberflächenverwitterung auf.
Spezifikationen:
- Material: Silber mit montiertem rotem Glascabochon
- Epoche: Kreuzfahrer-/Östliches Mittelmeergebiet, ca. 12.–13. Jh. n. Chr.
- Gewicht: 3,95 g
- Gemessener Innendurchmesser: 17–18,9 mm
- Ungefährer Ringgrößen-Umrechnungsbereich:
EU-Größe: ca. 54–59
US-Größe: ca. 7 bis 9
Provenienz:
Aus einer privaten europäischen Sammlung erworben, die in den späten 1980er Jahren entstanden ist. Ein Echtheitszertifikat ist auf Anfrage als PDF erhältlich.
Zusammenfassung:
Ein ungewöhnlich atmosphärischer Ring aus der Kreuzfahrerzeit aus Silber, mit einem schön erhaltenen roten Glascabochon und markanter mittelalterlicher Gravurdekorik. Das Stück spiegelt die Verschmelzung westlicher Kreuzfahrer-Traditionen, byzantinischer und levantinischer künstlerischer Einflüsse wider, die im mittelalterlichen Heiligen Land entstanden. Trägt sich sowohl tragend als auch historisch resonant, und repräsentiert ein fesselndes Artefakt persönlichen Schmucks, Andacht und Identität in einer der dynamischsten Epochen des mittelalterlichen Geschichte.
Der Verkäufer stellt sich vor
Mittelalterlicher Kreuzfahrer-Silberring mit montiertem rotem Glas-Cabochon, ca. 12.–15. Jh. n. Chr. – Sehr guter Zustand
Dieses eindrucksvolle mittelalterliche Silbersiegel ringt stilistisch in die Welt des östlichen Mittelmeerraums der Kreuzzugszeit und datiert schätzungsweise auf das 12.–13. Jahrhundert n. Chr. Die Form verbindet westliche mittelalterliche Ringtraditionen mit byzantinischen und levantinischen Dekor-Einflüssen, die in der Kreuzfahrerzeit gefundene Schmuckstücke im Heiligen Land und angrenzenden Regionen häufig prägen.
Design & Aufbau:
Der Ring ist aus Silber gearbeitet und besitzt eine hohe, sich verjüngende Bezelschüssel, die organisch aus den Schultern emporragt. Die Bezelschüssel hält einen markanten, halbkugelförmigen roten Glascabochon in einer gezackten oder muschelförmigen Fassungenfassung fest. Die Schultern sind mit eingravierten Chevron- und Linienmustern verziert, einem dekorativen Vokabular, das typischerweise mit mittelalterlichen Metallarbeiten des östlichen Mittelmeerraums und Kreuzfahrer-Schmuck aus der Zeit verbunden wird.
Im Gegensatz zu späteren facettierten Edelsteinringen bewahrt dieses Exemplar die ältere mittelalterliche Vorliebe für prunkvolle gewölbte Fassungen und starke farbige Kontraste. Die erhöhte Bezelschüssel verleiht dem Ring ein nahezu talismanisches Erscheinungsbild, wodurch er möglicherweise nicht nur als Schmuckstück, sondern auch als amuletes Objekt persönlicher Andacht oder Schutzfunktion diente.
Steinidentifikation:
Der montierte Einsetz ist kein Achat, sondern eine rote Glas-Cabochon, vermutlich Soda-Lime-Glas, farblich dargestellt mit Kupfer- oder Eisenoxiden. Die Oberflächenverwitterung, matte Irideszenz und die körnige Grabpatina, sichtbar unter Vergrößerung, stimmen stark mit Alterungsprozessen von Glas aus der Antike oder dem Mittelalter überein.
Die tiefe, durchscheinende rote Farbe des Cabochons ahmt Edelsteine nach wie etwa:
- Carneol
- Roter Jaspis
- Granat
Während der Kreuzfahrer- und byzantinischen Perioden wurde farbiges Glas weit verbreitet als wirtschaftlicher Ersatz für teure Edelsteine verwendet, insbesondere in Pilger-Schmuck, Andachtsgegenständen, Ringen, Reliquiaren und kirchlichen Ornamen.
Historischer Kontext der roten Glasproduktion:
Mittelalterliche Handwerker übernahmen fortgeschrittene Glastechnologien aus den römischen und byzantinischen Welten. Rotes Glas gehörte zu den technisch anspruchsvollsten Farben in der Antike, da es eine sorgfältige Kontrolle von Ofenatmosphäre und metallischen Zusatzstoffen erforderte.
Gängige Methoden umfassten:
- Kupferbasierte Färbung, die von rubinroten bis ziegelroten Tönen reicht
- Eisenoxid-Zugaben für dunklere erdige Rottöne
- Wiederaufheizen und Reduktionsbrandtechniken zur Stabilisierung der Farbe
Solche montierten Glasfassungen sind in byzantinischer, kreuzfahrerischer und islamischer Schmucktradition gut dokumentiert, insbesondere in Syrien-Palästina, Anatolien und der Levante. Vergleichbare Ringkonstruktionen finden sich in mittelalterlichen Ringen, die in Studien zu östlichen Mittelmeer-Verzierungs-Traditionen und der Kontinuität spätantiker Schmuckformen bis in die Kreuzfahrerzeit diskutiert werden.
Kulturelle Zuordnung:
Der Ring wird am ehesten zugeordnet zu:
- Kreuzfahrerzeitliche Levante oder östliches Mittelmeer
- Möglicherweise beeinflusst von byzantinischen Silberbearbeitungstraditionen
- Circa 12.–13. Jahrhundert n. Chr.
Die gravierten Schultermotive und die hohe Cabochon-Fassung stützen diese Zuordnung deutlich stärker als eine rein westeuropäische Herkunft.
Zustand:
In sehr gutem Zustand erhalten, mit stabiler alter Silberpatina und ansprechenden grünlichen Oxidationsablagerungen. Der rote Glascabochon ist fest eingesetzt und unversehrt. Die dekorativen Schultergravuren bleiben trotz altersbedingter Oberflächenabnutzung sichtbar. Der Ring weist authentische Grabanlagerungen und eine altersentsprechende Oberflächenverwitterung auf.
Spezifikationen:
- Material: Silber mit montiertem rotem Glascabochon
- Epoche: Kreuzfahrer-/Östliches Mittelmeergebiet, ca. 12.–13. Jh. n. Chr.
- Gewicht: 3,95 g
- Gemessener Innendurchmesser: 17–18,9 mm
- Ungefährer Ringgrößen-Umrechnungsbereich:
EU-Größe: ca. 54–59
US-Größe: ca. 7 bis 9
Provenienz:
Aus einer privaten europäischen Sammlung erworben, die in den späten 1980er Jahren entstanden ist. Ein Echtheitszertifikat ist auf Anfrage als PDF erhältlich.
Zusammenfassung:
Ein ungewöhnlich atmosphärischer Ring aus der Kreuzfahrerzeit aus Silber, mit einem schön erhaltenen roten Glascabochon und markanter mittelalterlicher Gravurdekorik. Das Stück spiegelt die Verschmelzung westlicher Kreuzfahrer-Traditionen, byzantinischer und levantinischer künstlerischer Einflüsse wider, die im mittelalterlichen Heiligen Land entstanden. Trägt sich sowohl tragend als auch historisch resonant, und repräsentiert ein fesselndes Artefakt persönlichen Schmucks, Andacht und Identität in einer der dynamischsten Epochen des mittelalterlichen Geschichte.
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Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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