Phönizisch Silber Sidon. Ba'alšillem II. 1/16 Shekel 401–366 v. Chr. (Ohne mindestpreis)






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Phönizisches Sidon Baʿalšillem II 1/16 Shekel (401–366 v. Chr.) aus Silber, 0,70 g, Durchmesser 8,4–9,7 mm, aus einer europäischen Privatsammlung, Erwerb 2024, Original/amtlich.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Phoenicia, Sidon – Baʿalšillem II (401–366 v. Chr.) – Silber 1/16 Schekel – Außergewöhnlich gut erhalten
Spezifikationen
Autorität: Sidon, Phoenicia unter Baʿalšillem II
Datum: ca. 401–366 v. Chr.
Nominal: AR 1/16 Schekel
Metall: Silber
Durchmesser: 8,4–9,7 mm
Gewicht: 0,70 g
Ausrichtung: 12h
Referenz: HGC 10, 240
Ein bemerkenswert gut erhaltenes silbernes Bruchstückschekel, geprägt in der wohlhabenden phönizischen Stadt Sidon während der Herrschaft von Baʿalšillem II, einem der wichtigsten sidonischen Könige unter der achämenidischen persischen Herrschaft. Trotz seiner winzigen Größe trägt diese Münze eine außergewöhnliche Menge an historischer Symbolik und künstlerischem Detail, die die politische und maritime Macht Phoeniciens im riesigen Achaemenidenreich vor mehr als 2.400 Jahren widerspiegelt.
Ikonografie:
- Phönizische Galeere:
Eine Seite zeigt eine phönizische Kriegsgaleere, die über stilisierte Wellen segelt, darüber das phönizische Zeichen Beth. Die Galeere ist mehr als ein dekoratives Emblem: Sie repräsentiert die maritime Identität Sidons und das immense Seefahrtsprestige der phönizischen Städte. Sidonische Schiffbauer und Seeleute galten als zu den Besten im antiken Mittelmeerraum; phönizische Flotten bildeten das Rückgrat der militärischen Seemraft des Achämenidenreichs.
Manche Gelehrte und Sammler sehen das Galeerenmotiv auf frühem phönizischen Münzbild auch als eine der frühesten bekannten Darstellungen eines Schiffs oder einer Seefahrtsfeste auf Münzen, was verdeutlicht, wie tief Seefahrt und Handel in die phönizische Kultur und Staatsidentität eingewoben waren.
- Persian Royal Hero Confronting a Lion:
Die gegenüberliegende Seite zeigt einen persischen König oder königlichen Helden im Kampf mit einem Löwen, mit einem Dolch bewaffnet, begleitet von dem runden Symbol zwischen den Figuren. Diese dramatische Szene erinnert eng an monumentale achämenidische Königsdarstellungen, in denen der König göttliche Autorität, Stärke und Beherrschung über das Chaos durch den Sieg über mächtige Bestien demonstriert.
Das Motiv ruft bekannte achämenidische Reliefs mit königlichen Löwenkämpfen in Erinnerung, wie sie in der persischen imperialen Kunst zu sehen sind. Das Design wird allgemein als visuelle Aussage der persischen Autorität über Phoenicia im 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. interpretiert, während es zugleich die enge Einbindung Sidons in die imperialen Strukturen der achämenidischen Welt illustriert.
Das Motiv könnte möglicherweise den Great King himself darstellen – in einem weiteren künstlerischen Kontext oft mit heldenhaften königlichen Archetypen assoziiert – der imperialen Macht und Legitimation ausstrahlt. Durch diese Bildsprache vermittelt die Münze politische Treue sowie königlichen Schutz unter persischer Herrschaft.
Historischer Kontext:
Während der Herrschaft von Baʿalšillem II. florierte Sidon als eine der reichsten und strategisch wichtigsten Städte des östlichen Mittelmeerraums. Die phönizischen Flotten, insbesondere die Sidon- und Tyrierflotten, spielten eine bedeutende Rolle in den Achämenidenmilitärkampagnen und wurden von den Persern in ihren Konflikten gegen die griechischen Stadtstaaten umfassend eingesetzt.
Diese winzigen Silberfraktionen repräsentieren daher weit mehr als monetäre Instrumente: Sie sind miniature historische Dokumente, die phönizische maritime Vormacht mit der achämenidischen imperialen Ideologie verbinden.
Provenienz:
Aus einer privaten europäischen Sammlung, gebildet in den 1980er Jahren.
Auf Wunsch liegt ein Echtheitszertifikat als PDF vor.
Zusätzlicher Hinweis
Die Fotografien sind stark vergrößert, um die filigrane antike Gravur zu zeigen. In der Hand wirkt die Münze sogar noch feiner und optisch ansprechender.
Der Verkäufer stellt sich vor
Phoenicia, Sidon – Baʿalšillem II (401–366 v. Chr.) – Silber 1/16 Schekel – Außergewöhnlich gut erhalten
Spezifikationen
Autorität: Sidon, Phoenicia unter Baʿalšillem II
Datum: ca. 401–366 v. Chr.
Nominal: AR 1/16 Schekel
Metall: Silber
Durchmesser: 8,4–9,7 mm
Gewicht: 0,70 g
Ausrichtung: 12h
Referenz: HGC 10, 240
Ein bemerkenswert gut erhaltenes silbernes Bruchstückschekel, geprägt in der wohlhabenden phönizischen Stadt Sidon während der Herrschaft von Baʿalšillem II, einem der wichtigsten sidonischen Könige unter der achämenidischen persischen Herrschaft. Trotz seiner winzigen Größe trägt diese Münze eine außergewöhnliche Menge an historischer Symbolik und künstlerischem Detail, die die politische und maritime Macht Phoeniciens im riesigen Achaemenidenreich vor mehr als 2.400 Jahren widerspiegelt.
Ikonografie:
- Phönizische Galeere:
Eine Seite zeigt eine phönizische Kriegsgaleere, die über stilisierte Wellen segelt, darüber das phönizische Zeichen Beth. Die Galeere ist mehr als ein dekoratives Emblem: Sie repräsentiert die maritime Identität Sidons und das immense Seefahrtsprestige der phönizischen Städte. Sidonische Schiffbauer und Seeleute galten als zu den Besten im antiken Mittelmeerraum; phönizische Flotten bildeten das Rückgrat der militärischen Seemraft des Achämenidenreichs.
Manche Gelehrte und Sammler sehen das Galeerenmotiv auf frühem phönizischen Münzbild auch als eine der frühesten bekannten Darstellungen eines Schiffs oder einer Seefahrtsfeste auf Münzen, was verdeutlicht, wie tief Seefahrt und Handel in die phönizische Kultur und Staatsidentität eingewoben waren.
- Persian Royal Hero Confronting a Lion:
Die gegenüberliegende Seite zeigt einen persischen König oder königlichen Helden im Kampf mit einem Löwen, mit einem Dolch bewaffnet, begleitet von dem runden Symbol zwischen den Figuren. Diese dramatische Szene erinnert eng an monumentale achämenidische Königsdarstellungen, in denen der König göttliche Autorität, Stärke und Beherrschung über das Chaos durch den Sieg über mächtige Bestien demonstriert.
Das Motiv ruft bekannte achämenidische Reliefs mit königlichen Löwenkämpfen in Erinnerung, wie sie in der persischen imperialen Kunst zu sehen sind. Das Design wird allgemein als visuelle Aussage der persischen Autorität über Phoenicia im 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. interpretiert, während es zugleich die enge Einbindung Sidons in die imperialen Strukturen der achämenidischen Welt illustriert.
Das Motiv könnte möglicherweise den Great King himself darstellen – in einem weiteren künstlerischen Kontext oft mit heldenhaften königlichen Archetypen assoziiert – der imperialen Macht und Legitimation ausstrahlt. Durch diese Bildsprache vermittelt die Münze politische Treue sowie königlichen Schutz unter persischer Herrschaft.
Historischer Kontext:
Während der Herrschaft von Baʿalšillem II. florierte Sidon als eine der reichsten und strategisch wichtigsten Städte des östlichen Mittelmeerraums. Die phönizischen Flotten, insbesondere die Sidon- und Tyrierflotten, spielten eine bedeutende Rolle in den Achämenidenmilitärkampagnen und wurden von den Persern in ihren Konflikten gegen die griechischen Stadtstaaten umfassend eingesetzt.
Diese winzigen Silberfraktionen repräsentieren daher weit mehr als monetäre Instrumente: Sie sind miniature historische Dokumente, die phönizische maritime Vormacht mit der achämenidischen imperialen Ideologie verbinden.
Provenienz:
Aus einer privaten europäischen Sammlung, gebildet in den 1980er Jahren.
Auf Wunsch liegt ein Echtheitszertifikat als PDF vor.
Zusätzlicher Hinweis
Die Fotografien sind stark vergrößert, um die filigrane antike Gravur zu zeigen. In der Hand wirkt die Münze sogar noch feiner und optisch ansprechender.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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