Philipp Melanchthon - Loci Communes Theologici - 1546






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Philipp Melanchthon – Loci Communes Theologici, Leipzig 1546, Latein, Originalsprache, 675 Seiten, Lederband, Verlag Valentini Papae, in gutem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Philipp Melanchthon – Loci Communes Theologici- Lipsiae (Leipzig), in officina Valentini Papae, 1546
Seltenes zeitgenössisches Exemplar der erweiterten und sorgfältig revidierten Ausgabe von Philipp Melanchthons Loci Communes Theologici. Titelblatt in lateinischer Fraktur mit dem Vermerk: „Nunc denuo cum cura & diligentia summa recogniti, multisque in locis copiose illustrati, per Philippum Melanchthonem.“
Kollationierung:
675 Seiten + Index
Autor:
Philipp Melanchthon (eigentlich Philipp Schwartzerdt, 16. Februar 1497 in Bretten – 19. April 1560 in Wittenberg) war neben Martin Luther der bedeutendste Theologe und Humanist der Wittenberger Reformation. Als „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) prägte er maßgeblich das protestantische Bildungswesen und die systematische Theologie. Er verfasste die Confessio Augustana (1530) und deren Apologie – bis heute zentrale Bekenntnisschriften der lutherischen Kirche. Melanchthon verband humanistisches Wissen mit reformatorischer Theologie und wirkte weit über Deutschland hinaus (u. a. Einfluss auf Skandinavien und die reformierten Kirchen).
Bedeutung des Werkes:
Die Loci Communes (erstmals 1521 erschienen) gelten als erstes systematisches theologisches Lehrbuch der Reformation. Melanchthon ordnet die christliche Lehre nach zentralen „Loci“ (Gemeinplätzen/Themen), vor allem orientiert am Römerbrief des Paulus. Martin Luther pries das Werk überschwänglich und soll es neben der Bibel als eines der besten Bücher überhaupt bezeichnet haben. Die vorliegende Leipziger Ausgabe von 1546 (gedruckt bei Valentin Papae / Valentin Papst) ist eine der wichtigen mittleren, stark überarbeiteten und erweiterten Versionen, die während Melanchthons Lebenszeit entstanden.
Das Werk diente Generationen von Theologiestudenten als Standardlehrbuch und prägte die protestantische Dogmatik nachhaltig.
Besonderheit dieses Exemplars:
Auf den letzten Seiten, befindet sich ein ausführlicher handschriftlicher Eintrag von alter Hand, ein längerer lateinischer Text zu David Chytraeus (1530–1600). Chytraeus war ein bedeutender lutherischer Theologe, Schüler Melanchthons und einer der Verfasser der Formula Concordiae. Der Text beginnt mit „David Chytraeus D.“ und enthält lobende Worte zur Methode und zum Wert der Loci Communes Melanchthons („Methodica enarratio omnium articulorum...“). Es handelt sich offenbar um Auszüge oder Kommentare/Chytraeus’ eigene oder zeitgenössische Würdigung des Werks, die die hohe Wertschätzung innerhalb der lutherischen Orthodoxie unterstreichen.
Solche zeitnahen handschriftlichen Ergänzungen erhöhen die bibliophile und historische Attraktivität erheblich.
Verlag/Drucker:
Valentin Papae (Valentin Papst d. Ä.), einer der führenden Leipziger Drucker der Reformationszeit. Leipzig war neben Wittenberg ein zentraler Druckort für reformatorische Literatur.
Zustand:
Geprägter Renaissance-Ledereinband über Holzdeckeln, berieben und bestoßen, angestaubt und fleckig. Buchrücken etwas spröde mit Fehlstellen. Filigrane Schließen vorhanden, jedoch ohne Schließfunktion. Besitzvermerke auf Vorsatz und Titelblatt.
Papier altersbedingt, gebräunt und fleckig, wurmstichig, mit Randläsuren und Knickspuren. Vereinzelte Unterstreichungen und Marginalien von alter Hand. Innengelenke angebrochen, Bindung jedoch noch fest.
Dieses Exemplar ist ein authentisches Zeugnis der frühen protestantischen Theologiegeschichte – sowohl inhaltlich als auch durch die handschriftlichen Annotationen ein faszinierendes Sammlerstück für Liebhaber von Reformationsdrucken, Theologie und Renaissance-Einbänden.
Trotz der altersbedingten Gebrauchsspuren ein solides und komplettes Exemplar mit authentischem Charakter des 16. Jahrhunderts
Philipp Melanchthon – Loci Communes Theologici- Lipsiae (Leipzig), in officina Valentini Papae, 1546
Seltenes zeitgenössisches Exemplar der erweiterten und sorgfältig revidierten Ausgabe von Philipp Melanchthons Loci Communes Theologici. Titelblatt in lateinischer Fraktur mit dem Vermerk: „Nunc denuo cum cura & diligentia summa recogniti, multisque in locis copiose illustrati, per Philippum Melanchthonem.“
Kollationierung:
675 Seiten + Index
Autor:
Philipp Melanchthon (eigentlich Philipp Schwartzerdt, 16. Februar 1497 in Bretten – 19. April 1560 in Wittenberg) war neben Martin Luther der bedeutendste Theologe und Humanist der Wittenberger Reformation. Als „Praeceptor Germaniae“ (Lehrer Deutschlands) prägte er maßgeblich das protestantische Bildungswesen und die systematische Theologie. Er verfasste die Confessio Augustana (1530) und deren Apologie – bis heute zentrale Bekenntnisschriften der lutherischen Kirche. Melanchthon verband humanistisches Wissen mit reformatorischer Theologie und wirkte weit über Deutschland hinaus (u. a. Einfluss auf Skandinavien und die reformierten Kirchen).
Bedeutung des Werkes:
Die Loci Communes (erstmals 1521 erschienen) gelten als erstes systematisches theologisches Lehrbuch der Reformation. Melanchthon ordnet die christliche Lehre nach zentralen „Loci“ (Gemeinplätzen/Themen), vor allem orientiert am Römerbrief des Paulus. Martin Luther pries das Werk überschwänglich und soll es neben der Bibel als eines der besten Bücher überhaupt bezeichnet haben. Die vorliegende Leipziger Ausgabe von 1546 (gedruckt bei Valentin Papae / Valentin Papst) ist eine der wichtigen mittleren, stark überarbeiteten und erweiterten Versionen, die während Melanchthons Lebenszeit entstanden.
Das Werk diente Generationen von Theologiestudenten als Standardlehrbuch und prägte die protestantische Dogmatik nachhaltig.
Besonderheit dieses Exemplars:
Auf den letzten Seiten, befindet sich ein ausführlicher handschriftlicher Eintrag von alter Hand, ein längerer lateinischer Text zu David Chytraeus (1530–1600). Chytraeus war ein bedeutender lutherischer Theologe, Schüler Melanchthons und einer der Verfasser der Formula Concordiae. Der Text beginnt mit „David Chytraeus D.“ und enthält lobende Worte zur Methode und zum Wert der Loci Communes Melanchthons („Methodica enarratio omnium articulorum...“). Es handelt sich offenbar um Auszüge oder Kommentare/Chytraeus’ eigene oder zeitgenössische Würdigung des Werks, die die hohe Wertschätzung innerhalb der lutherischen Orthodoxie unterstreichen.
Solche zeitnahen handschriftlichen Ergänzungen erhöhen die bibliophile und historische Attraktivität erheblich.
Verlag/Drucker:
Valentin Papae (Valentin Papst d. Ä.), einer der führenden Leipziger Drucker der Reformationszeit. Leipzig war neben Wittenberg ein zentraler Druckort für reformatorische Literatur.
Zustand:
Geprägter Renaissance-Ledereinband über Holzdeckeln, berieben und bestoßen, angestaubt und fleckig. Buchrücken etwas spröde mit Fehlstellen. Filigrane Schließen vorhanden, jedoch ohne Schließfunktion. Besitzvermerke auf Vorsatz und Titelblatt.
Papier altersbedingt, gebräunt und fleckig, wurmstichig, mit Randläsuren und Knickspuren. Vereinzelte Unterstreichungen und Marginalien von alter Hand. Innengelenke angebrochen, Bindung jedoch noch fest.
Dieses Exemplar ist ein authentisches Zeugnis der frühen protestantischen Theologiegeschichte – sowohl inhaltlich als auch durch die handschriftlichen Annotationen ein faszinierendes Sammlerstück für Liebhaber von Reformationsdrucken, Theologie und Renaissance-Einbänden.
Trotz der altersbedingten Gebrauchsspuren ein solides und komplettes Exemplar mit authentischem Charakter des 16. Jahrhunderts
