Antiker Römer Terracotta Mehrdüsen-Öllampe in der Form eines Tisches mit Ciambella - 82 mm






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Römische Terracotta-Öllampe mit mehreren Dochten in Form eines kleinen Tisches (Mensa) mit Ringbrot-Dekor, Datierung 2. Jh. n. Chr., guter Zustand, Maße 82 × 91 × 57 mm.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Mehrfachdüsen-Römische Terrakotta-Öllampe in der Form eines Tisches mit Ringbroten
Kultur / Periode: Römisch Antiqua
Datum / Epoche: 2. Jahrhundert n. Chr.
Material: Terracotta
Maße: 82 x 91 x 57 mm
Zustand: Gute Erhaltung, repariert
Versand außerhalb der Europäischen Union nicht möglich. Aufgrund komplizierter Exportbestimmungen für Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 11
Laut dem aktuellen Eigentümer wurde dieses Stück von einem privaten Sammler, N.N., in Nimwegen, Niederlande, erworben.
Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler, N.N., aus Nimwegen, gab an, dass das Objekt seit einem unbekannten Datum in seinem Besitz gewesen sei.
Nach Angaben des Vorbesitzers befand sich die Lampe zuvor seit den 1960er/1970er Jahren in einer Privatsammlung in den Niederlanden.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts lagen vom Vorbesitzer nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Diese ungewöhnliche römische Terrakotta-Öllampe ist in der Form eines kleinen Tisches, einer mensa, gestaltet, eine Form, die das Objekt sofort mit Themen des häuslichen Lebens, der Speisenpräsentation und der rituellen Schau im römischen Weltbild verknüpft. Die obere Fläche, um den Füllungsöffnungen herum angeordnet, ist mit mehreren ringförmigen Broten dekoriert, während die Unterseite fünf unabhängige Düsen für Dochte enthält. Diese Verbindung von Form und Funktion macht sie zu einem besonders anschaulichen Beispiel römischer Keramikgestaltung, bei der praktische Beleuchtungsgeräte auch symbolische und visuelle Bedeutungen tragen konnten.
Römische Öllampen waren im Alltag unverzichtbare Gegenstände, die in Häusern, Werkstätten, Schreinen und Bankettsälen des Imperiums verwendet wurden. Sie spendeten nach Sonnenuntergang künstliches Licht und wurden in einer großen Vielfalt von Formen hergestellt, von einfachen radgefertigten Beispielen bis zu sorgfältig geformten Stücken mit figuraler oder symbolischer Verzierung. Mehrfachdüsenlampen wie diese wurden so gestaltet, dass sie mehr Licht ausschütteten als gewöhnliche Lampen mit einer Düse, und waren damit besser geeignet für raffiniert gestaltete Innenräume, Speisesäle oder zeremoniell geprägte Umgebungen.
Die auf der oberen Fläche gezeigten ringförmigen Brote sind am besten als Darstellungen römischer Ringbrote zu verstehen und nicht im modernen kulinarischen Sinn. Solche Brote wurden aus Weizen- oder Dinkelmehl hergestellt und von Hand geformt, manchmal als Ringe oder gar kranzförmige Formen. In der römischen Welt waren Brot nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern konnten auch soziale und religiöse Verbindungen tragen. Es spielte eine Rolle bei Hausopfern, festlichen Mahlzeiten und rituellen Kontexten, und Darstellungen von Brot konnten daher Überfluss, Gastfreundschaft und die geordnete Bereitstellung von Lebensmitteln sowohl im häuslichen als auch im heiligen Raum andeuten.
Das tischförmige Design der Lampe verstärkt diese Verbindung. Durch die Kombination von Brotbildern mit einem Beleuchtungsgerät vereint das Objekt mehrere wichtige Elemente des römischen Lebens: Licht, Mahlzeit, Opfergabe und Ausstellung. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen praktischen häuslichen Aktivitäten und religiös--symbolischer Bedeutung in der römischen Kultur wider, in der der Esstisch und der Haushaltsaltar gleichermaßen als Orte sozialer und ritueller Bedeutung dienten.
Terrakotta-Lampen dieser Art wurden innerhalb einer organisierten Keramiktradition hergestellt, die der römischen Welt eine groß angelegte Produktion von formgepressten Haushaltswaren lieferte. Werkstätten entwickelten regionale Stile und nahmen gleichzeitig an breiteren geteilten Formen und Ikonografien im gesamten Reich teil. Solche Objekte zirkulierten weit durch Handel und lokale Märkte und erreichten sowohl urbane als auch provincial Kontexte. Ihr heutiges Überleben zeugt davon, in welchem Maße das römische Alltagsleben durch standardisierte, aber oft visuell einfallsreiche Keramikproduktion gestützt wurde.
Datiert auf das 2. Jahrhundert n. Chr. gehört diese Lampe zur römischen Kaiserzeit, einer Epoche, in der häuslicher Komfort, Tischkultur und häusliche Religionspraxis fest in den Alltag eingebettet waren. Als Objekt, das Beleuchtung mit Bildern rund ums Essen und Offering verbindet, bietet es wertvolle Einblicke darin, wie die Römer das Verhältnis von Nahrung, Ritual und der gemeinschaftlichen Umgebung des Hauses verstanden. Es schafft eine greifbare Verbindung zur antiken Welt, in der Gegenstände dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Gebrauch spielten und zugleich weitere kulturelle Bedeutungen vermittelten.
Mehrfachdüsen-Römische Terrakotta-Öllampe in der Form eines Tisches mit Ringbroten
Kultur / Periode: Römisch Antiqua
Datum / Epoche: 2. Jahrhundert n. Chr.
Material: Terracotta
Maße: 82 x 91 x 57 mm
Zustand: Gute Erhaltung, repariert
Versand außerhalb der Europäischen Union nicht möglich. Aufgrund komplizierter Exportbestimmungen für Kulturgüter kann dieser Gegenstand nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
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Laut dem aktuellen Eigentümer wurde dieses Stück von einem privaten Sammler, N.N., in Nimwegen, Niederlande, erworben.
Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler, N.N., aus Nimwegen, gab an, dass das Objekt seit einem unbekannten Datum in seinem Besitz gewesen sei.
Nach Angaben des Vorbesitzers befand sich die Lampe zuvor seit den 1960er/1970er Jahren in einer Privatsammlung in den Niederlanden.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts lagen vom Vorbesitzer nicht vor.
Hintergrundinformationen:
Diese ungewöhnliche römische Terrakotta-Öllampe ist in der Form eines kleinen Tisches, einer mensa, gestaltet, eine Form, die das Objekt sofort mit Themen des häuslichen Lebens, der Speisenpräsentation und der rituellen Schau im römischen Weltbild verknüpft. Die obere Fläche, um den Füllungsöffnungen herum angeordnet, ist mit mehreren ringförmigen Broten dekoriert, während die Unterseite fünf unabhängige Düsen für Dochte enthält. Diese Verbindung von Form und Funktion macht sie zu einem besonders anschaulichen Beispiel römischer Keramikgestaltung, bei der praktische Beleuchtungsgeräte auch symbolische und visuelle Bedeutungen tragen konnten.
Römische Öllampen waren im Alltag unverzichtbare Gegenstände, die in Häusern, Werkstätten, Schreinen und Bankettsälen des Imperiums verwendet wurden. Sie spendeten nach Sonnenuntergang künstliches Licht und wurden in einer großen Vielfalt von Formen hergestellt, von einfachen radgefertigten Beispielen bis zu sorgfältig geformten Stücken mit figuraler oder symbolischer Verzierung. Mehrfachdüsenlampen wie diese wurden so gestaltet, dass sie mehr Licht ausschütteten als gewöhnliche Lampen mit einer Düse, und waren damit besser geeignet für raffiniert gestaltete Innenräume, Speisesäle oder zeremoniell geprägte Umgebungen.
Die auf der oberen Fläche gezeigten ringförmigen Brote sind am besten als Darstellungen römischer Ringbrote zu verstehen und nicht im modernen kulinarischen Sinn. Solche Brote wurden aus Weizen- oder Dinkelmehl hergestellt und von Hand geformt, manchmal als Ringe oder gar kranzförmige Formen. In der römischen Welt waren Brot nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern konnten auch soziale und religiöse Verbindungen tragen. Es spielte eine Rolle bei Hausopfern, festlichen Mahlzeiten und rituellen Kontexten, und Darstellungen von Brot konnten daher Überfluss, Gastfreundschaft und die geordnete Bereitstellung von Lebensmitteln sowohl im häuslichen als auch im heiligen Raum andeuten.
Das tischförmige Design der Lampe verstärkt diese Verbindung. Durch die Kombination von Brotbildern mit einem Beleuchtungsgerät vereint das Objekt mehrere wichtige Elemente des römischen Lebens: Licht, Mahlzeit, Opfergabe und Ausstellung. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen praktischen häuslichen Aktivitäten und religiös--symbolischer Bedeutung in der römischen Kultur wider, in der der Esstisch und der Haushaltsaltar gleichermaßen als Orte sozialer und ritueller Bedeutung dienten.
Terrakotta-Lampen dieser Art wurden innerhalb einer organisierten Keramiktradition hergestellt, die der römischen Welt eine groß angelegte Produktion von formgepressten Haushaltswaren lieferte. Werkstätten entwickelten regionale Stile und nahmen gleichzeitig an breiteren geteilten Formen und Ikonografien im gesamten Reich teil. Solche Objekte zirkulierten weit durch Handel und lokale Märkte und erreichten sowohl urbane als auch provincial Kontexte. Ihr heutiges Überleben zeugt davon, in welchem Maße das römische Alltagsleben durch standardisierte, aber oft visuell einfallsreiche Keramikproduktion gestützt wurde.
Datiert auf das 2. Jahrhundert n. Chr. gehört diese Lampe zur römischen Kaiserzeit, einer Epoche, in der häuslicher Komfort, Tischkultur und häusliche Religionspraxis fest in den Alltag eingebettet waren. Als Objekt, das Beleuchtung mit Bildern rund ums Essen und Offering verbindet, bietet es wertvolle Einblicke darin, wie die Römer das Verhältnis von Nahrung, Ritual und der gemeinschaftlichen Umgebung des Hauses verstanden. Es schafft eine greifbare Verbindung zur antiken Welt, in der Gegenstände dieser Art eine praktische Rolle im täglichen Gebrauch spielten und zugleich weitere kulturelle Bedeutungen vermittelten.
Details
Disclaimer
Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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