Eine Holzskulptur - Fetisch - Fon / Adja - Benin (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzelfenfigur aus Benin in der Herkunft der Fon/Adja, 32 cm hoch und 960 g schwer, mit einem Eisenkopfschmuck, einer Kette, die die sitzende Figur an einen Schemel bindet, polychrome Punktmalerei in Weiß, Rot und Blau, Stoffumhüllungen, in fairer Zustand, ohne Ständer verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese Fetischfigur der Fon-Adja-Kultur im Südwesten Benins gehört zu den religiösen Objekttraditionen der Vodun-Kulte Westafrikas, die als Träger spiritueller Wirksamkeit verstanden werden.
Solche Figuren dienten nicht in erster Linie der Repräsentation, sondern der Bindung und Kanalisierung metaphysischer Kräfte.
Ihre materielle Form war untrennbar mit der rituellen Aktivierung verbunden.
Die sitzende Figur wirkt fest auf einem Schemel gesetzt und in strenger frontaler Ausrichtung.
Besonders auffällig ist der Eisenkopfschmuck, der an einen umgekehrten Anker erinnert und aus dem Kopf herausragt.
Eine Kette ist an diesem Kopfschmuck befestigt, sie umschlingt den gesamten Körper und bindet die Figur gleichzeitig an ihren Sitz.
Eisen hat in der kosmologie der Fon und Adja eine besondere Bedeutung als Medium spiritueller Kontrolle und schützender Kraft.
Die zusätzlichen Stoffwickel um Hals, Brust und Hüften verstärken den Eindruck einer absichtlich versiegelten Kraftsubstanz.
Die geschlossenen Lippen und die reduzierte Physiognomie unterstreichen den konzentrierten, nach innen gerichteten Charakter des Objekts.
Die mehrfarbig punktierte Malerei in Weiß, Rot und Blau verweist vermutlich auf vodun-spezifische Farbsymbolik von Reinheit, Vitalität und transzendenteller Kraft.
Risse am Kopf und Absplitterungen an den Beinen zeugen nicht nur vom Alter, sondern vor allem von langanhaltender ritueller Nutzung.
Die Figur verkörpert somit kraftvoll die Verbindung zwischen materiellem Anhaften, spiritueller Gegenwart und ritueller Aufführung, die das religiöse Konzept des Objekts bei den Fon-Adja grundlegend definiert.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya archive CAB44406
Suzanne Preston Blier, African Vodun: Art, Psychology, and Power, Chicago 1995.
Melville J. Herskovits, Dahomey: An Ancient West African Kingdom, New York 1938.
Jacques Kerchache / Jean-Louis Paudrat / Lucien Stéphan, L’Art africain, Paris 1988.
Bernard Maupoil, La Géomancie à l'ancienne Côte des Esclaves, Paris 1943.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger einzelner Überprüfung können bei der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auftreten.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerDiese Fetischfigur der Fon-Adja-Kultur im Südwesten Benins gehört zu den religiösen Objekttraditionen der Vodun-Kulte Westafrikas, die als Träger spiritueller Wirksamkeit verstanden werden.
Solche Figuren dienten nicht in erster Linie der Repräsentation, sondern der Bindung und Kanalisierung metaphysischer Kräfte.
Ihre materielle Form war untrennbar mit der rituellen Aktivierung verbunden.
Die sitzende Figur wirkt fest auf einem Schemel gesetzt und in strenger frontaler Ausrichtung.
Besonders auffällig ist der Eisenkopfschmuck, der an einen umgekehrten Anker erinnert und aus dem Kopf herausragt.
Eine Kette ist an diesem Kopfschmuck befestigt, sie umschlingt den gesamten Körper und bindet die Figur gleichzeitig an ihren Sitz.
Eisen hat in der kosmologie der Fon und Adja eine besondere Bedeutung als Medium spiritueller Kontrolle und schützender Kraft.
Die zusätzlichen Stoffwickel um Hals, Brust und Hüften verstärken den Eindruck einer absichtlich versiegelten Kraftsubstanz.
Die geschlossenen Lippen und die reduzierte Physiognomie unterstreichen den konzentrierten, nach innen gerichteten Charakter des Objekts.
Die mehrfarbig punktierte Malerei in Weiß, Rot und Blau verweist vermutlich auf vodun-spezifische Farbsymbolik von Reinheit, Vitalität und transzendenteller Kraft.
Risse am Kopf und Absplitterungen an den Beinen zeugen nicht nur vom Alter, sondern vor allem von langanhaltender ritueller Nutzung.
Die Figur verkörpert somit kraftvoll die Verbindung zwischen materiellem Anhaften, spiritueller Gegenwart und ritueller Aufführung, die das religiöse Konzept des Objekts bei den Fon-Adja grundlegend definiert.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya archive CAB44406
Suzanne Preston Blier, African Vodun: Art, Psychology, and Power, Chicago 1995.
Melville J. Herskovits, Dahomey: An Ancient West African Kingdom, New York 1938.
Jacques Kerchache / Jean-Louis Paudrat / Lucien Stéphan, L’Art africain, Paris 1988.
Bernard Maupoil, La Géomancie à l'ancienne Côte des Esclaves, Paris 1943.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger einzelner Überprüfung können bei der Beschreibung Fehler oder Ungenauigkeiten durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auftreten.
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- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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