Eine Holzskulptur - Lobi - Burkina Faso






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Eine hölzerne Skulptur aus Burkina Faso von den Lobi, Provenienz Kampti-Region, inklusive Ständer, 45 cm hoch, 1,2 kg schwer.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Lobi-Kopf, Holz mit Spuren weißer Pigmentierung; Südwesten von Burkina Faso, Kampti-Region. Inklusive Ständer.
Dieser Kopf gehört zum kulturellen Kontext der Lobi-Gesellschaften im Grenzgebiet zwischen Burkina Faso, Côte d’Ivoire und Ghana, deren skulpturale Tradition durch eine markante Reduktion anthropomorpher Formen geprägt ist. Die Figur erhebt sich aus einem spitzen, stabartigen Schaft, formal an die altar- oder schreinbezogene Holzskulpturen erinnernd, die im religiösen Kontext der sogenannten bateba-Figuren verwendet werden.
Das physiognomische Design verbindet Abstraktion mit prägnanter Ausdruckskraft. Eine hohe Stirn und der nur leicht abgegrenzte Haaransatz verleihen dem Kopf eine Ruhe und Geschlossenheit, während die offenen, frontal gerichteten Augen eine ungewöhnliche Wachsamkeit erzeugen. Die lange, schmiedeförmige Nase strukturiert das Gesicht vertikal und führt zum geschlossenen Mund mit vollen Lippen, eingerahmt von zarten Details eines Schnurrbartes und Goatee. Trotz seiner geringen Größe sind die Ohren sorgfältig gearbeitet und tragen zur ausgewogenen Komposition bei.
Risse, Abrieb und kleine Absplitterungen deuten auf Alter und rituelle Verwendung hin. Die verbleibende weiße Pigmentierung auf der rechten Kopfseite war vermutlich ursprünglich Teil einer symbolischen Oberflächenveredelung, wie sie häufig im rituellen Kontext westafrikanischer Holzschnitzkunst verwendet wird, um schützende, Ahnen- oder Orakel-Funktionen zu kennzeichnen. Das Werk verkörpert die konzentrierte formale Sprache der Lobi-Schnitzkunst, deren spirituelle Präsenz vor allem aus der asketischen Reduktion hervorgeht.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya-Archiv CAB48854
Piet Meyer: The Spirits’ Dance in Burkina Faso. München 1987.
Susan Mullin Vogel: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Jean-Paul Colleyn: Arts of Africa. London 2006.
Alain-Michel Boyer: Lobi. Arts and Religions. Paris 1988.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger individueller Prüfung kann die Verwendung Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Übersetzt mit Google ÜbersetzerLobi-Kopf, Holz mit Spuren weißer Pigmentierung; Südwesten von Burkina Faso, Kampti-Region. Inklusive Ständer.
Dieser Kopf gehört zum kulturellen Kontext der Lobi-Gesellschaften im Grenzgebiet zwischen Burkina Faso, Côte d’Ivoire und Ghana, deren skulpturale Tradition durch eine markante Reduktion anthropomorpher Formen geprägt ist. Die Figur erhebt sich aus einem spitzen, stabartigen Schaft, formal an die altar- oder schreinbezogene Holzskulpturen erinnernd, die im religiösen Kontext der sogenannten bateba-Figuren verwendet werden.
Das physiognomische Design verbindet Abstraktion mit prägnanter Ausdruckskraft. Eine hohe Stirn und der nur leicht abgegrenzte Haaransatz verleihen dem Kopf eine Ruhe und Geschlossenheit, während die offenen, frontal gerichteten Augen eine ungewöhnliche Wachsamkeit erzeugen. Die lange, schmiedeförmige Nase strukturiert das Gesicht vertikal und führt zum geschlossenen Mund mit vollen Lippen, eingerahmt von zarten Details eines Schnurrbartes und Goatee. Trotz seiner geringen Größe sind die Ohren sorgfältig gearbeitet und tragen zur ausgewogenen Komposition bei.
Risse, Abrieb und kleine Absplitterungen deuten auf Alter und rituelle Verwendung hin. Die verbleibende weiße Pigmentierung auf der rechten Kopfseite war vermutlich ursprünglich Teil einer symbolischen Oberflächenveredelung, wie sie häufig im rituellen Kontext westafrikanischer Holzschnitzkunst verwendet wird, um schützende, Ahnen- oder Orakel-Funktionen zu kennzeichnen. Das Werk verkörpert die konzentrierte formale Sprache der Lobi-Schnitzkunst, deren spirituelle Präsenz vor allem aus der asketischen Reduktion hervorgeht.
Literatur (Auswahl)
Jaenicke-Njoya-Archiv CAB48854
Piet Meyer: The Spirits’ Dance in Burkina Faso. München 1987.
Susan Mullin Vogel: Baule: African Art, Western Eyes. New Haven 1997.
Jean-Paul Colleyn: Arts of Africa. London 2006.
Alain-Michel Boyer: Lobi. Arts and Religions. Paris 1988.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger individueller Prüfung kann die Verwendung Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
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- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
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- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
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- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
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