Christus erweckt die Tochter des Jairus - 63,5 x 54 cm - Holz - 1950-1960

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Clément Floch
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Christus erweckt die Tochter des Jairus – Sakrale Malerei auf Hartfaserplatte (ca. 1940er–1950er Jahre)

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein religiöses Gemälde, ausgeführt in Öl oder Acryl auf einer Hartfaserplatte. Das Werk ist als zeittypisches Dokument der christlichen Gebrauchs- und Erbauungskunst der Mitte des 20. Jahrhunderts einzustufen, welches eine der zentralen Erzählungen des Neuen Testaments visuell konserviert.

Ikonografie und biblischer Kontext
Die Darstellung illustriert das Wunder der Auferweckung der Tochter des Jairus (Markus 5,21–43). Das Bild fixiert den entscheidenden Moment der göttlichen Intervention:

Zentralmotiv: Jesus Christus, bekleidet mit einem weißen Gewand und einem tiefroten Umhang (Symbol für das göttliche Opfer und die Liebe), neigt sich dem Mädchen zu. Er ergreift ihre Hand, um sie mit dem biblischen Ausspruch „Talitha kumi“ („Mädchen, ich sage dir, steh auf!“) ins Leben zurückzurufen.

Das Mädchen: In einem hellen Gewand auf einem dunklen Lager liegend, symbolisiert ihre aufgerichtete Haltung den unmittelbaren Übergang von der Starre des Todes zur Vitalität des Lebens.

Die Zeugenschaft: Die im Hintergrund gruppierten Personen – die Eltern und die Jünger – zeigen eine differenzierte Mimik von tiefer Sorge bis hin zu ehrfürchtigem Staunen. Besonders die Geste der Frau im gelben Gewand unterstreicht die emotionale Erschütterung des Augenblicks.

Analyse der künstlerischen Vorlage und Stilistik
Das Gemälde orientiert sich in Komposition und Farbgebung eng an den populären Chromolithografien des 19. Jahrhunderts, insbesondere an den weit verbreiteten Entwürfen der Firma Kronheim & Co.:

Tradition der Erbauungsbilder: Solche Motive waren über Generationen hinweg fester Bestandteil der häuslichen Frömmigkeit. Das vorliegende Werk ist eine handgemalte Adaption dieser grafischen Vorlagen, wobei der Künstler den detailreichen Stil der Lithografie in die Malerei übertragen hat.

Stilistische Einordnung: Die klare Trennung der Farbflächen und die betonten Konturen verleihen dem Bild eine fast plakative, erzählerische Kraft. Es steht in der Tradition der historisierenden religiösen Malerei, die darauf abzielt, biblische Inhalte zeitlos und für den Betrachter unmittelbar zugänglich darzustellen.

Physische Beschaffenheit und Technik
Charakteristisch für die Entstehungszeit (ca. 1940–1950) ist die Wahl des Bildträgers, die oft pragmatische Gründe hatte:

Trägermaterial: Die Verwendung einer Hartfaserplatte (anstelle von Leinwand) ist ein typisches Indiz für die Materialknappheit oder die handwerkliche Praxis der Nachkriegszeit. Diese Platten boten eine stabile, glatte Oberfläche, die eine detailgenaue Pinselführung erlaubte.

Farbauftrag: Die Farben – vermutlich Öl oder frühe Acrylbindemittel – sind satt aufgetragen. Die Lichtführung konzentriert sich stark auf die Gestalt Christi und das Kind, während der Hintergrund durch dunkle Vorhänge räumlich begrenzt wird, was die Intimität der Szene verstärkt.

Historischer Kontext: Sakrale Kunst der Nachkriegszeit
In den Jahren nach 1945 erlebte die religiöse Kunst im privaten Bereich eine erneute Wertschätzung. In einer Zeit des Wiederaufbaus dienten solche handgemalten Bilder oft als Ausdruck tiefer persönlicher Religiosität. Die handwerkliche Ausführung auf Platte macht das Stück zu einem robusten Zeugnis der Zeitgeschichte, das die ästhetischen Vorlieben des 19. Jahrhunderts in das 20. Jahrhundert übertrug.

Materialzustand und gutachterliche Bewertung
Das Gemälde befindet sich in einem authentischen und stabilen Erhaltungszustand:

Bildträger: Die Hartfaserplatte weist eine gute Planlage auf. Im Gegensatz zu Leinwand ist hier kein Risiko von Rissen oder Erschlaffung gegeben.

Farberhalt: Die Farben sind kräftig und zeigen eine gute Bindung zum Untergrund. Es sind keine nennenswerten Abplatzungen oder grobe mechanische Schäden erkennbar.

Patina: Eine leichte, altersbedingte Nachdunkelung unterstreicht den historischen Charakter des Werkes.

Zusammenfassung für das Archiv
Dieses Objekt ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Transformation populärer religiöser Grafik in die Handmalerei der Mitte des 20. Jahrhunderts. Es vereint theologische Tradition mit der materiellen Realität seiner Entstehungszeit und bleibt ein kraftvolles Zeugnis sakraler Bildkultur.

Titel
„Die Auferweckung der Tochter des Jairus“ – Handgemaltes religiöses Gemälde auf Hartfaserplatte, ca. 1940er/50er Jahre.

Objekt
Gemälde (Öl oder Acryl) auf Platte.
Träger: Hartfaserplatte (kein Leinen).

Darstellung
Die Szene zeigt Christus in der Mitte des Bildes, wie er die Hand des verstorbenen Mädchens ergreift. Die Komposition ist geprägt durch eine starke emotionale Dynamik zwischen den umstehenden Zeugen und der zentralen Wunderhandlung. Die Farbwahl folgt traditionellen christlichen Farbcodes und sorgt für eine klare visuelle Hierarchie.

Technik und Ausführung

Medium: Öl oder Acryl auf Platte.

Stil: Realistischer Historismus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Besonderheit: Handwerkliche Umsetzung nach einer historischen Lithografie-Vorlage.

Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert - bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf nochmal, wenn Ihnen exakte Maße auf den Milimeter oder Zentimeter genau, sehr wichtig sind.

Titel: Das Gemälde zeigt Christus, der die Tochter des Jairus erweckt.

Biblischer Hintergrund: Die Szene stammt aus dem Markusevangelium (Markus 5,21-43), in dem Jesus die verstorbene Tochter des Synagogenvorstehers Jairus durch die Worte "Talitha kumi" ("Mädchen, ich sage dir, steh auf!") wieder zum Leben erweckt.
Künstlerische Vorlage: Die Darstellung ähnelt stark einer Chromolithographie von Kronheim & Co. aus der Zeit um 1860, die auf einer Illustration von J.J. Tissot basieren kann.
Bildinhalt: Im Zentrum steht Jesus, der das junge Mädchen an der Hand nimmt, während besorgte Familienmitglieder und Jünger zusehen.

Dieses Gemälde wurde ursprünglich von dem deutschstämmigen Lithografen Joseph Martin Kronheim (1810–1896) bzw. seiner Firma Kronheim & Co. entworfen.Es handelt sich um eine Chromolithografie (Farbdruck), die etwa um 1860 entstanden ist. Kronheim war ein Pionier im Bereich des Farbdrucks und arbeitete eng mit George Baxter zusammen, um religiöse Szenen wie diese für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.Zum Motiv und StilThema: Das Bild zeigt die biblische Szene aus dem Evangelium nach Markus (Kapitel 5), in der Jesus die verstorbene Tochter des Synagogenvorstehers Jairus mit den Worten „Talitha kumi“ („Mädchen, stehe auf“) zum Leben erweckt.Stil: Die Darstellung ist typisch für die religiöse Gebrauchskunst des 19. Jahrhunderts. Sie orientiert sich stark an der Malerei der Nazarener (wie z. B. Julius Schnorr von Carolsfeld oder Friedrich Overbeck), die versuchten, die Kunst durch christliche Themen zu erneuern.Verbreitung: Solche Drucke waren damals als „Erbauungsbilder“ sehr beliebt und hingen oft gerahmt in Wohnhäusern oder Schulen.

Christus erweckt die Tochter des Jairus – Sakrale Malerei auf Hartfaserplatte (ca. 1940er–1950er Jahre)

Bei dem vorliegenden Objekt handelt es sich um ein religiöses Gemälde, ausgeführt in Öl oder Acryl auf einer Hartfaserplatte. Das Werk ist als zeittypisches Dokument der christlichen Gebrauchs- und Erbauungskunst der Mitte des 20. Jahrhunderts einzustufen, welches eine der zentralen Erzählungen des Neuen Testaments visuell konserviert.

Ikonografie und biblischer Kontext
Die Darstellung illustriert das Wunder der Auferweckung der Tochter des Jairus (Markus 5,21–43). Das Bild fixiert den entscheidenden Moment der göttlichen Intervention:

Zentralmotiv: Jesus Christus, bekleidet mit einem weißen Gewand und einem tiefroten Umhang (Symbol für das göttliche Opfer und die Liebe), neigt sich dem Mädchen zu. Er ergreift ihre Hand, um sie mit dem biblischen Ausspruch „Talitha kumi“ („Mädchen, ich sage dir, steh auf!“) ins Leben zurückzurufen.

Das Mädchen: In einem hellen Gewand auf einem dunklen Lager liegend, symbolisiert ihre aufgerichtete Haltung den unmittelbaren Übergang von der Starre des Todes zur Vitalität des Lebens.

Die Zeugenschaft: Die im Hintergrund gruppierten Personen – die Eltern und die Jünger – zeigen eine differenzierte Mimik von tiefer Sorge bis hin zu ehrfürchtigem Staunen. Besonders die Geste der Frau im gelben Gewand unterstreicht die emotionale Erschütterung des Augenblicks.

Analyse der künstlerischen Vorlage und Stilistik
Das Gemälde orientiert sich in Komposition und Farbgebung eng an den populären Chromolithografien des 19. Jahrhunderts, insbesondere an den weit verbreiteten Entwürfen der Firma Kronheim & Co.:

Tradition der Erbauungsbilder: Solche Motive waren über Generationen hinweg fester Bestandteil der häuslichen Frömmigkeit. Das vorliegende Werk ist eine handgemalte Adaption dieser grafischen Vorlagen, wobei der Künstler den detailreichen Stil der Lithografie in die Malerei übertragen hat.

Stilistische Einordnung: Die klare Trennung der Farbflächen und die betonten Konturen verleihen dem Bild eine fast plakative, erzählerische Kraft. Es steht in der Tradition der historisierenden religiösen Malerei, die darauf abzielt, biblische Inhalte zeitlos und für den Betrachter unmittelbar zugänglich darzustellen.

Physische Beschaffenheit und Technik
Charakteristisch für die Entstehungszeit (ca. 1940–1950) ist die Wahl des Bildträgers, die oft pragmatische Gründe hatte:

Trägermaterial: Die Verwendung einer Hartfaserplatte (anstelle von Leinwand) ist ein typisches Indiz für die Materialknappheit oder die handwerkliche Praxis der Nachkriegszeit. Diese Platten boten eine stabile, glatte Oberfläche, die eine detailgenaue Pinselführung erlaubte.

Farbauftrag: Die Farben – vermutlich Öl oder frühe Acrylbindemittel – sind satt aufgetragen. Die Lichtführung konzentriert sich stark auf die Gestalt Christi und das Kind, während der Hintergrund durch dunkle Vorhänge räumlich begrenzt wird, was die Intimität der Szene verstärkt.

Historischer Kontext: Sakrale Kunst der Nachkriegszeit
In den Jahren nach 1945 erlebte die religiöse Kunst im privaten Bereich eine erneute Wertschätzung. In einer Zeit des Wiederaufbaus dienten solche handgemalten Bilder oft als Ausdruck tiefer persönlicher Religiosität. Die handwerkliche Ausführung auf Platte macht das Stück zu einem robusten Zeugnis der Zeitgeschichte, das die ästhetischen Vorlieben des 19. Jahrhunderts in das 20. Jahrhundert übertrug.

Materialzustand und gutachterliche Bewertung
Das Gemälde befindet sich in einem authentischen und stabilen Erhaltungszustand:

Bildträger: Die Hartfaserplatte weist eine gute Planlage auf. Im Gegensatz zu Leinwand ist hier kein Risiko von Rissen oder Erschlaffung gegeben.

Farberhalt: Die Farben sind kräftig und zeigen eine gute Bindung zum Untergrund. Es sind keine nennenswerten Abplatzungen oder grobe mechanische Schäden erkennbar.

Patina: Eine leichte, altersbedingte Nachdunkelung unterstreicht den historischen Charakter des Werkes.

Zusammenfassung für das Archiv
Dieses Objekt ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Transformation populärer religiöser Grafik in die Handmalerei der Mitte des 20. Jahrhunderts. Es vereint theologische Tradition mit der materiellen Realität seiner Entstehungszeit und bleibt ein kraftvolles Zeugnis sakraler Bildkultur.

Titel
„Die Auferweckung der Tochter des Jairus“ – Handgemaltes religiöses Gemälde auf Hartfaserplatte, ca. 1940er/50er Jahre.

Objekt
Gemälde (Öl oder Acryl) auf Platte.
Träger: Hartfaserplatte (kein Leinen).

Darstellung
Die Szene zeigt Christus in der Mitte des Bildes, wie er die Hand des verstorbenen Mädchens ergreift. Die Komposition ist geprägt durch eine starke emotionale Dynamik zwischen den umstehenden Zeugen und der zentralen Wunderhandlung. Die Farbwahl folgt traditionellen christlichen Farbcodes und sorgt für eine klare visuelle Hierarchie.

Technik und Ausführung

Medium: Öl oder Acryl auf Platte.

Stil: Realistischer Historismus der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Besonderheit: Handwerkliche Umsetzung nach einer historischen Lithografie-Vorlage.

Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert - bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf nochmal, wenn Ihnen exakte Maße auf den Milimeter oder Zentimeter genau, sehr wichtig sind.

Titel: Das Gemälde zeigt Christus, der die Tochter des Jairus erweckt.

Biblischer Hintergrund: Die Szene stammt aus dem Markusevangelium (Markus 5,21-43), in dem Jesus die verstorbene Tochter des Synagogenvorstehers Jairus durch die Worte "Talitha kumi" ("Mädchen, ich sage dir, steh auf!") wieder zum Leben erweckt.
Künstlerische Vorlage: Die Darstellung ähnelt stark einer Chromolithographie von Kronheim & Co. aus der Zeit um 1860, die auf einer Illustration von J.J. Tissot basieren kann.
Bildinhalt: Im Zentrum steht Jesus, der das junge Mädchen an der Hand nimmt, während besorgte Familienmitglieder und Jünger zusehen.

Dieses Gemälde wurde ursprünglich von dem deutschstämmigen Lithografen Joseph Martin Kronheim (1810–1896) bzw. seiner Firma Kronheim & Co. entworfen.Es handelt sich um eine Chromolithografie (Farbdruck), die etwa um 1860 entstanden ist. Kronheim war ein Pionier im Bereich des Farbdrucks und arbeitete eng mit George Baxter zusammen, um religiöse Szenen wie diese für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen.Zum Motiv und StilThema: Das Bild zeigt die biblische Szene aus dem Evangelium nach Markus (Kapitel 5), in der Jesus die verstorbene Tochter des Synagogenvorstehers Jairus mit den Worten „Talitha kumi“ („Mädchen, stehe auf“) zum Leben erweckt.Stil: Die Darstellung ist typisch für die religiöse Gebrauchskunst des 19. Jahrhunderts. Sie orientiert sich stark an der Malerei der Nazarener (wie z. B. Julius Schnorr von Carolsfeld oder Friedrich Overbeck), die versuchten, die Kunst durch christliche Themen zu erneuern.Verbreitung: Solche Drucke waren damals als „Erbauungsbilder“ sehr beliebt und hingen oft gerahmt in Wohnhäusern oder Schulen.

Details

Epoche
1900-2000
Object name
Christ raises Jairus's daughter - 63.5 x 54 cm
Anzahl der Objekte
1
Material
Holz
Herkunftsland
Italien
Höhe
54 cm
Breite
63,5 cm
Tiefe
0,35 cm
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Geschätzter Zeitraum
1950-1960
Verkauft von
ÖsterreichVerifiziert
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Verkaufte Objekte
92,59 %
Privat

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