Goethe / Kaulbach (ill) - Le Renard - 1867





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Le Renard von Goethe, illustriert von Kaulbach, 1867 erste Ausgabe Thus auf Französisch, Halblederbindung, guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
"Le Renard" von Goethe, ins Französische übersetzt von Edouard Grenier und illustriert von Kaulbach - J. Hetzel, Paris, 1867 Ausgabe - 20cmx15cm - Zustand: gute Kopie in Halblederbindung mit leichter Abnutzung der Kanten, geringe Seitenvergilbung, alle von Kaulbach erstellten Illustrationen vorhanden. Französische Ausgabe von Goethes Reineke Fuchs
Reynard der Fuchs ist ein literarischer Zyklus mittelalterlicher allegorischer Fabeln niederländischer, englischer, französischer und deutscher Herkunft. Die ältesten erhaltenen Versionen des Zyklus stammen aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Das Genre war im Spätmittelalter beliebt, ebenso wie in der Form von Flugblättern (Chapbooks) in der Frühen Neuzeit. Die Geschichten drehen sich überwiegend um die Hauptfigur Reynard, einen anthropomorphisierten roten Fuchs und Trickster-Figur. Seine Abenteuer beinhalten meist das Täuschen anderer anthropomorpher Tiere zu seinem eigenen Vorteil oder das Ausweichen ihrer Vergeltungsversuche. Sein Hauptgegner und Opfer im gesamten Zyklus ist sein Onkel, der Wolf Isengrim (oder Ysengrim). Während die Gestalt Reynards in späteren Werken erscheint, wurden die Kerngeschichten im Mittelalter von mehreren Autoren verfasst und oft als Parodien der mittelalterlichen Literatur verstanden, etwa Ritterliebesgeschichten und Chansons de geste, sowie als Satire politischer und religiöser Institutionen. Der listige Fuchs Reynard lebt in einer Gesellschaft weiterer sprechender Tiere (Löwe, Bär, Wolf, Esel usw.), wodurch die Geschichten zu einem Tierepos werden. Die Originalhandschriften wurden auf Altfranzösisch verfasst und sind seither in viele verschiedene Sprachen übersetzt worden. Doch stammen die Reynard-Geschichten aus ganz Europa, und jede Neuinterpretation enthält Details, die ihrer Region eigen sind. Die Erzählungen, egal wo sie spielen, sollen die Gesellschaft um sie herum darstellen und schließen die Strukturen der Gesellschaft ein, wie einen höfischen Hof. Obwohl die Autoren dem Geschichtenerzählen viele Freiheiten geben, ist nicht jeder Satire-Charakter absichtlich grob oder böswillig gemeint. Reinecke Fuchs von Goethe ist ein Gedicht in Hexametern, in zwölf Teilen, geschrieben 1793 und erstmals 1794 veröffentlicht. Goethe adaptierte das Reynard-Material aus der Ausgabe von Johann Christoph Gottsched (1752), basierend auf dem 1498 Reynke de vos.
"Le Renard" von Goethe, ins Französische übersetzt von Edouard Grenier und illustriert von Kaulbach - J. Hetzel, Paris, 1867 Ausgabe - 20cmx15cm - Zustand: gute Kopie in Halblederbindung mit leichter Abnutzung der Kanten, geringe Seitenvergilbung, alle von Kaulbach erstellten Illustrationen vorhanden. Französische Ausgabe von Goethes Reineke Fuchs
Reynard der Fuchs ist ein literarischer Zyklus mittelalterlicher allegorischer Fabeln niederländischer, englischer, französischer und deutscher Herkunft. Die ältesten erhaltenen Versionen des Zyklus stammen aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Das Genre war im Spätmittelalter beliebt, ebenso wie in der Form von Flugblättern (Chapbooks) in der Frühen Neuzeit. Die Geschichten drehen sich überwiegend um die Hauptfigur Reynard, einen anthropomorphisierten roten Fuchs und Trickster-Figur. Seine Abenteuer beinhalten meist das Täuschen anderer anthropomorpher Tiere zu seinem eigenen Vorteil oder das Ausweichen ihrer Vergeltungsversuche. Sein Hauptgegner und Opfer im gesamten Zyklus ist sein Onkel, der Wolf Isengrim (oder Ysengrim). Während die Gestalt Reynards in späteren Werken erscheint, wurden die Kerngeschichten im Mittelalter von mehreren Autoren verfasst und oft als Parodien der mittelalterlichen Literatur verstanden, etwa Ritterliebesgeschichten und Chansons de geste, sowie als Satire politischer und religiöser Institutionen. Der listige Fuchs Reynard lebt in einer Gesellschaft weiterer sprechender Tiere (Löwe, Bär, Wolf, Esel usw.), wodurch die Geschichten zu einem Tierepos werden. Die Originalhandschriften wurden auf Altfranzösisch verfasst und sind seither in viele verschiedene Sprachen übersetzt worden. Doch stammen die Reynard-Geschichten aus ganz Europa, und jede Neuinterpretation enthält Details, die ihrer Region eigen sind. Die Erzählungen, egal wo sie spielen, sollen die Gesellschaft um sie herum darstellen und schließen die Strukturen der Gesellschaft ein, wie einen höfischen Hof. Obwohl die Autoren dem Geschichtenerzählen viele Freiheiten geben, ist nicht jeder Satire-Charakter absichtlich grob oder böswillig gemeint. Reinecke Fuchs von Goethe ist ein Gedicht in Hexametern, in zwölf Teilen, geschrieben 1793 und erstmals 1794 veröffentlicht. Goethe adaptierte das Reynard-Material aus der Ausgabe von Johann Christoph Gottsched (1752), basierend auf dem 1498 Reynke de vos.

