Edo-zeitlicher Jingasa – ajiro-gewebter Kriegs-Hut in schwarzer Lackierung mit goldenen Kamon und - Japan - Edo-Zeit (1600-1868)






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Original Edo-Zeit Jingasa aus Ajiro-Gewebe, schwarzer Lack mit Goldem Kamon und karminrotem Innenraum, 28,5 cm hoch und 53 cm breit, Datierung 1600–1868, in exzellentem Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
– Ein Samurai-klassischer jingasa in der Ajiro-Bauweise, gewebt und im Edo-Stil lackiert
– Glänzend schwarz lackierte Außenfläche mit einem goldfarbenen Familienwappen (Kamon) und einem zarten goldenen Rand
– Brillanter, karminroter Innenraum – sowohl ein auffälliges Museum-Displayobjekt als auch ein Stück lebendiger Geschichte
Zusammenfassung: Ein Jingasa aus der Edo-Zeit, der leichte zeremonielle und reisende Helm, den Samurai trugen, wenn ein vollständiger Kabuto nicht notwendig war. Der Körper wird in Ajiro-zukuri gefertigt – feines Flechtwerk aus gespaltenem Bambus oder dünnem Holz – und dann in aufeinanderfolgenden Schichten schwarzer Urushi-Lacke versiegelt. Die Außenseite wird mit einem goldfarbenen Wappen verziert und besitzt einen schlanken, vergoldeten Rand; die Unterseite ist tief karminrot lackiert. Ein hübsches, periodengerechtes Exemplar mit starkem visuellem Eindruck für europäische Sammler samuraiischer Materialkultur.
Das Jingasa gehört zu einem ruhigeren Kapitel samuraiischer Lebensweise als die dramatische Schlachtrüstung. Durch den langen Frieden der Edo-Periode (1603–1868) war es zur Alltagskopfbedeckung der Kriegerklasse auf der Straße, im Dienst und bei formellen, aber nicht-kämpferischen Anlässen geworden. Lackiert, leicht und mit dem Wappen des Trägers gestempelt, sprach es deutlich von Rang ohne Prunk.
Die Herstellung beginnt mit dem Ajiro – einem eng verwobenen Kern, dessen diagonales Gittermuster sich manchmal sanft durch den Oberflächenlack hindurch zeigt, wie das Holzmaserung beim feinen französischen Polieren. Lage um Lage wurde schwarzer Urushi aufgetragen und zu einer tiefen, spiegelglatten Oberfläche poliert. Das Kamon, in echtem Gold gemalt, hatte die gleiche identifizierende Funktion wie ein Wappen in der europäischen Heraldik.
Der karminrote Innenraum ist mehr als Dekoration. Innerhalb der Helme und der Lackarbeiten der Samurai-Klasse war Rot die Farbe der Vitalität und des Schutzes – ein privater Brillanz-Hauch gegen das disziplinierte schwarze Äußere. In Kombination mit dem goldenen Rand entsteht die elegante Schwarz-Gold-Rot-Trinität, die so eindeutig japanisch ist.
In einer modernen Innenraumgestaltung wirkt dieses Jingasa auf einem niedrigen Ausstellungsständer in einem Flur, einer Leseecke oder einer Bibliothek besonders schön, wo seine skulpturale Kurvatur und die Lackoberfläche gegen sanftes natürliches Licht spielen. Es passt natürlich zu antiken Katana-Zubehörteilen, japanischen Holzschnitt-Drucken oder schlicht an einer leeren Wand.
Das Stück scheint in sehr gutem Zustand für sein Alter zu sein, mit dem Lack und der Vergoldung gut erhalten und nur geringe Spuren von Leben, die zwei Jahrhunderte sorgsamen Umgangs zeigen.
Ein echtes Artefakt der späten Samurai-Ära, historisch bedeutsam und optisch eindrucksvoll.
Versand & Abwicklung
Wir versenden weltweit über DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Tracking. Professionelle Verpackung gewährleistet eine sichere Ankunft; kombinierter Versand für mehrere Käufe möglich. Lokale Zölle liegen in der Verantwortung des Käufers.
Verkäufer-Garantie
Wir spezialisieren uns auf authentische japanische Lackwaren und garantieren die Echtheit dieses Stücks. Fragen willkommen – wir antworten innerhalb von 24 Stunden.
Der Verkäufer stellt sich vor
– Ein Samurai-klassischer jingasa in der Ajiro-Bauweise, gewebt und im Edo-Stil lackiert
– Glänzend schwarz lackierte Außenfläche mit einem goldfarbenen Familienwappen (Kamon) und einem zarten goldenen Rand
– Brillanter, karminroter Innenraum – sowohl ein auffälliges Museum-Displayobjekt als auch ein Stück lebendiger Geschichte
Zusammenfassung: Ein Jingasa aus der Edo-Zeit, der leichte zeremonielle und reisende Helm, den Samurai trugen, wenn ein vollständiger Kabuto nicht notwendig war. Der Körper wird in Ajiro-zukuri gefertigt – feines Flechtwerk aus gespaltenem Bambus oder dünnem Holz – und dann in aufeinanderfolgenden Schichten schwarzer Urushi-Lacke versiegelt. Die Außenseite wird mit einem goldfarbenen Wappen verziert und besitzt einen schlanken, vergoldeten Rand; die Unterseite ist tief karminrot lackiert. Ein hübsches, periodengerechtes Exemplar mit starkem visuellem Eindruck für europäische Sammler samuraiischer Materialkultur.
Das Jingasa gehört zu einem ruhigeren Kapitel samuraiischer Lebensweise als die dramatische Schlachtrüstung. Durch den langen Frieden der Edo-Periode (1603–1868) war es zur Alltagskopfbedeckung der Kriegerklasse auf der Straße, im Dienst und bei formellen, aber nicht-kämpferischen Anlässen geworden. Lackiert, leicht und mit dem Wappen des Trägers gestempelt, sprach es deutlich von Rang ohne Prunk.
Die Herstellung beginnt mit dem Ajiro – einem eng verwobenen Kern, dessen diagonales Gittermuster sich manchmal sanft durch den Oberflächenlack hindurch zeigt, wie das Holzmaserung beim feinen französischen Polieren. Lage um Lage wurde schwarzer Urushi aufgetragen und zu einer tiefen, spiegelglatten Oberfläche poliert. Das Kamon, in echtem Gold gemalt, hatte die gleiche identifizierende Funktion wie ein Wappen in der europäischen Heraldik.
Der karminrote Innenraum ist mehr als Dekoration. Innerhalb der Helme und der Lackarbeiten der Samurai-Klasse war Rot die Farbe der Vitalität und des Schutzes – ein privater Brillanz-Hauch gegen das disziplinierte schwarze Äußere. In Kombination mit dem goldenen Rand entsteht die elegante Schwarz-Gold-Rot-Trinität, die so eindeutig japanisch ist.
In einer modernen Innenraumgestaltung wirkt dieses Jingasa auf einem niedrigen Ausstellungsständer in einem Flur, einer Leseecke oder einer Bibliothek besonders schön, wo seine skulpturale Kurvatur und die Lackoberfläche gegen sanftes natürliches Licht spielen. Es passt natürlich zu antiken Katana-Zubehörteilen, japanischen Holzschnitt-Drucken oder schlicht an einer leeren Wand.
Das Stück scheint in sehr gutem Zustand für sein Alter zu sein, mit dem Lack und der Vergoldung gut erhalten und nur geringe Spuren von Leben, die zwei Jahrhunderte sorgsamen Umgangs zeigen.
Ein echtes Artefakt der späten Samurai-Ära, historisch bedeutsam und optisch eindrucksvoll.
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Wir versenden weltweit über DHL oder EMS mit vollständiger Versicherung und Tracking. Professionelle Verpackung gewährleistet eine sichere Ankunft; kombinierter Versand für mehrere Käufe möglich. Lokale Zölle liegen in der Verantwortung des Käufers.
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