Deutschland, Weimarer Republik 25 Pfennig 1918 NGC MS65 (Ohne mindestpreis)





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1918 Coblenz 25 Pfennig Kriegsgeld Notgeld Eisen, Durchmesser ca. 23,7–24 mm, Gewicht ca. 5,2 g, privat geprägt in Coblenz 1918, NGC MS65 (Zertifikat 6071372-006).
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
1918 Koblenz Lamb-77.2 25 Pfennig Notgeld Eisenmünze (NGC MS65)
Höhepunkte:
1. Starke historische Erzählung als Notgeld-Ausgabe im Ersten Weltkrieg.
2. Eisenmünzen zeigen häufig Rost oder Oxidation; gut erhaltene hochgradige Exemplare (insbesondere Mint State) sind aufgrund des instabilen Materials außergewöhnlich selten.
3. Von NGC mit MS65 bewertet, der einzige MS65-Grad und die höchste von NGC verliehene Bewertung, dies ist ein Spitzen-Notgeldsammlerstück aus Deutschland.
Münzgeschichte:
Während der Jahre 1914–1918 verursachte der Erste Weltkrieg in Deutschland schwere Metallschwund (Kupfer, Nickel und andere Metalle wurden für militärische Zwecke verwendet), was zu einem akuten Mangel offizielle Reichsbank-Münzen führte. Die Regierung gestattete Städten, Provinzen und großen Unternehmen, privates Notgeld als vorläufige Substitution für den Umlauf auszugeben (Notgeld oder Kriegsgeld). Koblenz (in der preußischen Rheinprovinz) gab 1918 diese Eisenserie als Kriegsgeld aus.
Vorderseite: Zeigt das Stadtwappen von Koblenz, mit "COBLENZ" oben und der Legende "GÜLTIG BIS 1 JAHR NACH FRIEDENSSCHLUSS" (‚Gültig bis 1 Jahr nach dem Friedensschluss‘) am Rand. Dies spiegelt zeitgenössische Hoffnungen auf das Ende des Krieges wider (der Waffenstillstand kam im November 1918; der Versailler Vertrag wurde 1919–1920 unterzeichnet).
Rückseite: Großes "25" in der Mitte, darüber "KRIEGSGELD 1918", flankiert von sechsstrahligen Sternen, unten "PFENNIG".
Spezifikationen: Eisenlegierung, Durchmesser ca. 23,7–24 mm, Gewicht ca. 5,2 g, glatte Randoberfläche. Prägung durch das Privatunternehmen Gebrüder Kugel & Fink in Lüdenscheid (keine offizielle Münzanstalt).
Die Münze symbolisiert den wirtschaftlichen Zusammenbruch und die Metallknappheit im späten Krieg in Deutschland. Eisen war der billigste bleibende Ersatzstoff, aber rostanfällig. Ihre vorübergehende Gültigkeitsdauer unterstreicht ihren Notfallcharakter. Nach dem Krieg machte die Hyperinflation in der Weimarer Republik die Notgeldserie zu einem wichtigen greifbaren Beleg zur Erforschung der deutschen Wirtschaftsgeschichte und lokaler Währungssysteme. Die 1918er Kriegsgeld-Ausgabe aus Koblenz ergänzt das spätere Görres-Porträt-Notgeld der Stadt von 1921.
Der Verkäufer stellt sich vor
1918 Koblenz Lamb-77.2 25 Pfennig Notgeld Eisenmünze (NGC MS65)
Höhepunkte:
1. Starke historische Erzählung als Notgeld-Ausgabe im Ersten Weltkrieg.
2. Eisenmünzen zeigen häufig Rost oder Oxidation; gut erhaltene hochgradige Exemplare (insbesondere Mint State) sind aufgrund des instabilen Materials außergewöhnlich selten.
3. Von NGC mit MS65 bewertet, der einzige MS65-Grad und die höchste von NGC verliehene Bewertung, dies ist ein Spitzen-Notgeldsammlerstück aus Deutschland.
Münzgeschichte:
Während der Jahre 1914–1918 verursachte der Erste Weltkrieg in Deutschland schwere Metallschwund (Kupfer, Nickel und andere Metalle wurden für militärische Zwecke verwendet), was zu einem akuten Mangel offizielle Reichsbank-Münzen führte. Die Regierung gestattete Städten, Provinzen und großen Unternehmen, privates Notgeld als vorläufige Substitution für den Umlauf auszugeben (Notgeld oder Kriegsgeld). Koblenz (in der preußischen Rheinprovinz) gab 1918 diese Eisenserie als Kriegsgeld aus.
Vorderseite: Zeigt das Stadtwappen von Koblenz, mit "COBLENZ" oben und der Legende "GÜLTIG BIS 1 JAHR NACH FRIEDENSSCHLUSS" (‚Gültig bis 1 Jahr nach dem Friedensschluss‘) am Rand. Dies spiegelt zeitgenössische Hoffnungen auf das Ende des Krieges wider (der Waffenstillstand kam im November 1918; der Versailler Vertrag wurde 1919–1920 unterzeichnet).
Rückseite: Großes "25" in der Mitte, darüber "KRIEGSGELD 1918", flankiert von sechsstrahligen Sternen, unten "PFENNIG".
Spezifikationen: Eisenlegierung, Durchmesser ca. 23,7–24 mm, Gewicht ca. 5,2 g, glatte Randoberfläche. Prägung durch das Privatunternehmen Gebrüder Kugel & Fink in Lüdenscheid (keine offizielle Münzanstalt).
Die Münze symbolisiert den wirtschaftlichen Zusammenbruch und die Metallknappheit im späten Krieg in Deutschland. Eisen war der billigste bleibende Ersatzstoff, aber rostanfällig. Ihre vorübergehende Gültigkeitsdauer unterstreicht ihren Notfallcharakter. Nach dem Krieg machte die Hyperinflation in der Weimarer Republik die Notgeldserie zu einem wichtigen greifbaren Beleg zur Erforschung der deutschen Wirtschaftsgeschichte und lokaler Währungssysteme. Die 1918er Kriegsgeld-Ausgabe aus Koblenz ergänzt das spätere Görres-Porträt-Notgeld der Stadt von 1921.

