Sammlung antiker Porträtmedaillen - Plakette (6) - Porzellan

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Eduardo Laia Martins
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Schöne Sammlung von sechs Portraitmedaillons (18. Jahrhundert – 19. Jahrhundert), bestehend aus:

(1) Zwei eingerahmte Portretcameen (1880–1900)

Beide Cameeën sind aus kontrastierendem Blau-Weiß-Achat gefertigt, mit reliefierten Darstellungen vor einem tiefblauen Hintergrund. Links ist ein Männerporträt in Profil zu sehen, rechts eine Frau mit klassisch geflochtenem Haar und gedrapter Kleidung. Die Darstellung wurde in einem Stil ausgeführt, der auf die klassische Antike verweist, mit Einflüssen aus der griechisch-römischen Porträtkunst. Dieser Stil ist typisch für die neoklassizistische Wiederbelebung der Cameekunst in Europa seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Cameeën wie diese wurden oft als Luxusgüter für Sammler, Reisende und Aristokraten hergestellt und spiegelten deren Faszination für die Antike wider.

Konditionsbericht:
Dieses Objekt befindet sich in gutem Zustand und weist keine sichtbaren Beschädigungen auf.

Maße:
Länge: 31,00 cm; Breite: 36,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(2) Portretmedaillon Horatio Nelson (circa 1850)

Horatio Nelson (1758–1805) war ein britischer Admiral, der vor allem durch die Seeschlacht von Trafalgar bekannt ist, wo er an Bord der HMS Victory fiel, durch Feuer der französischen Marinen. Die britische Flotte gewann die Seeschlacht, Nelson wurde daraufhin zu einem Volkshelden.

Konditionsbericht: Diese Miniatur befindet sich in gutem Zustand.

Maße:
Höhe: 28,00 cm; Breite: 28,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(3) Portretmedaillon Henri IV

Die Medaille zeigt den französischen König Henri IV (1553–1610) mit dem Kopf nach links. Dieses Medaillon gehört zu einer Serie von Büsten französischer Fürsten, die Brachard zwischen 1815 und 1820 entwarf. Jean-Charles Brachard (1766–1846) arbeitete zwischen 1782 und 1824 bei der Manufacture de Sèvres und war vor allem bekannt für sein Design des ägyptischen Service aus dem Jahr 1806. Das Service war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Brachard und Dominique Vivant-Denon, Autor von Voyage dans la Basse et la Haut Egypte pendant les campagnes du Général Bonaparte. Napoleon schenkte das Service 1807 dem russischen Zaren Alexander I.

Konditionsbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.

Maße:
Durchmesser: 14,00 cm

(4) Portretmedaillon le duc d’Orléans (Halbmedaillon):

Die Medaille zeigt den französischen Thronfolger Ferdinand-Philippe d’Orléans mit dem Kopf nach rechts, ringsum die Aufschrift „FERDINAND PHILIPPE – LOUIS C.H. DUC D’ORLEANS“ und unten der Name BORREL. F. Maurice Borrel (1804–1882) war Schüler des französischen Graveurs Jacques-Jean Barre und vor allem bekannt für Darstellungen von König Louis-Philippe und verschiedenen Mitgliedern des Haus Orléans. Im Alter von siebenundzwanzig Jahren wurde er vom Fürsten Honoré V. von Monaco mit dem Entwurf einer Gedenkmedaille betraut. Seine beste Arbeit fertigte er zwischen 1840 und 1860.

Konditionsbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.

Maße:
Höhe: 20,00 cm; Breite: 20,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(5) Portretmedaillon Leopold I. (Halbmedaillon)

Die Medaille zeigt den belgischen König mit dem Kopf nach links, umlaufend, zwischen einem erhobenen Kreis und einer profilierten Außenkante, der Aufschrift „LEOPOLD PREMIER ROI DES BELGES“ und unten drei Sternen. Julien Gabriel Leclerq (1805–1882) studierte an der Akademie der Schönen Künste Gent und belegte auch Unterricht bei dem bekannten Bildhauer Philippe Parmentier. Dank eines Stipendiums konnte er ab 1828 seine Ausbildung in Paris vertiefen. 1835 ließ er sich in Brüssel nieder, wo er sich ein Jahr später auf der Salon-Ausstellung eine Bronzemedaille sicherte. Als Bildhauer schuf Leclercq mehrere bemerkenswerte Arbeiten, wie den Kopf der Kronprinzessin Marie-Henriette, der 1854 auf dem Brüsseler Salon ausgestellt wurde. Er dekorierte auch die Fassade des Bahnhofs Gent-Zuid (1837).

Seine erste Medaille fertigte er 1827 nach der Unterzeichnung des Konkordats zwischen dem Vereinigten Königreich der Niederlande und dem Heiligen Stuhl an. Die belgische Numismatique-Revue von 1854 verzeichnet nicht weniger als 29 Entwürfe, wie das Porträt von Surlet de Chokier (1831), die Heirat von Leopold I und Louise-Marie (1832) und verschiedene Medaillen mit dem Bild Leopold I.

Konditionsbericht: Dieses Medaillon und der Rahmen befinden sich in allgemein gutem Zustand.

Maße:
Höhe: 21,00 cm; Breite: 21,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(6) Wasmedaillon eines alten Herrn (Anfang 19. Jh.)

Dieses Miniaturporträt aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt das Profil eines graulich werdenden Mannes in einer Wollfliegejacke und einem weißen Hemd mit Rüschen. Diese Kleidung war in den oberen Kreisen Englands während der Regency-Periode (1811–1820) beliebt. Wachs- Porträts waren eine populäre Kunstform in England, insbesondere ab dem 18. Jahrhundert. Bei dieser auffälligen Technik wurde Bienenwachs verwendet, um lebensechte Sculpturen herzustellen. Bekannte Künstler wie Patience Lovell Wright, Catherine Andras und Samuel Percy fertigten sogar lebensgroße Wachsprofile an, die ausgestellt wurden.

Konditionsbericht:
Dieses Medaillon weist Beschädigungen auf und muss restauriert werden.

Maße:
Höhe: 25 cm; Breite: 25,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

Schöne Sammlung von sechs Portraitmedaillons (18. Jahrhundert – 19. Jahrhundert), bestehend aus:

(1) Zwei eingerahmte Portretcameen (1880–1900)

Beide Cameeën sind aus kontrastierendem Blau-Weiß-Achat gefertigt, mit reliefierten Darstellungen vor einem tiefblauen Hintergrund. Links ist ein Männerporträt in Profil zu sehen, rechts eine Frau mit klassisch geflochtenem Haar und gedrapter Kleidung. Die Darstellung wurde in einem Stil ausgeführt, der auf die klassische Antike verweist, mit Einflüssen aus der griechisch-römischen Porträtkunst. Dieser Stil ist typisch für die neoklassizistische Wiederbelebung der Cameekunst in Europa seit dem Ende des 18. Jahrhunderts. Cameeën wie diese wurden oft als Luxusgüter für Sammler, Reisende und Aristokraten hergestellt und spiegelten deren Faszination für die Antike wider.

Konditionsbericht:
Dieses Objekt befindet sich in gutem Zustand und weist keine sichtbaren Beschädigungen auf.

Maße:
Länge: 31,00 cm; Breite: 36,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(2) Portretmedaillon Horatio Nelson (circa 1850)

Horatio Nelson (1758–1805) war ein britischer Admiral, der vor allem durch die Seeschlacht von Trafalgar bekannt ist, wo er an Bord der HMS Victory fiel, durch Feuer der französischen Marinen. Die britische Flotte gewann die Seeschlacht, Nelson wurde daraufhin zu einem Volkshelden.

Konditionsbericht: Diese Miniatur befindet sich in gutem Zustand.

Maße:
Höhe: 28,00 cm; Breite: 28,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(3) Portretmedaillon Henri IV

Die Medaille zeigt den französischen König Henri IV (1553–1610) mit dem Kopf nach links. Dieses Medaillon gehört zu einer Serie von Büsten französischer Fürsten, die Brachard zwischen 1815 und 1820 entwarf. Jean-Charles Brachard (1766–1846) arbeitete zwischen 1782 und 1824 bei der Manufacture de Sèvres und war vor allem bekannt für sein Design des ägyptischen Service aus dem Jahr 1806. Das Service war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Brachard und Dominique Vivant-Denon, Autor von Voyage dans la Basse et la Haut Egypte pendant les campagnes du Général Bonaparte. Napoleon schenkte das Service 1807 dem russischen Zaren Alexander I.

Konditionsbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.

Maße:
Durchmesser: 14,00 cm

(4) Portretmedaillon le duc d’Orléans (Halbmedaillon):

Die Medaille zeigt den französischen Thronfolger Ferdinand-Philippe d’Orléans mit dem Kopf nach rechts, ringsum die Aufschrift „FERDINAND PHILIPPE – LOUIS C.H. DUC D’ORLEANS“ und unten der Name BORREL. F. Maurice Borrel (1804–1882) war Schüler des französischen Graveurs Jacques-Jean Barre und vor allem bekannt für Darstellungen von König Louis-Philippe und verschiedenen Mitgliedern des Haus Orléans. Im Alter von siebenundzwanzig Jahren wurde er vom Fürsten Honoré V. von Monaco mit dem Entwurf einer Gedenkmedaille betraut. Seine beste Arbeit fertigte er zwischen 1840 und 1860.

Konditionsbericht: Dieses Medaillon befindet sich in allgemein gutem Zustand.

Maße:
Höhe: 20,00 cm; Breite: 20,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(5) Portretmedaillon Leopold I. (Halbmedaillon)

Die Medaille zeigt den belgischen König mit dem Kopf nach links, umlaufend, zwischen einem erhobenen Kreis und einer profilierten Außenkante, der Aufschrift „LEOPOLD PREMIER ROI DES BELGES“ und unten drei Sternen. Julien Gabriel Leclerq (1805–1882) studierte an der Akademie der Schönen Künste Gent und belegte auch Unterricht bei dem bekannten Bildhauer Philippe Parmentier. Dank eines Stipendiums konnte er ab 1828 seine Ausbildung in Paris vertiefen. 1835 ließ er sich in Brüssel nieder, wo er sich ein Jahr später auf der Salon-Ausstellung eine Bronzemedaille sicherte. Als Bildhauer schuf Leclercq mehrere bemerkenswerte Arbeiten, wie den Kopf der Kronprinzessin Marie-Henriette, der 1854 auf dem Brüsseler Salon ausgestellt wurde. Er dekorierte auch die Fassade des Bahnhofs Gent-Zuid (1837).

Seine erste Medaille fertigte er 1827 nach der Unterzeichnung des Konkordats zwischen dem Vereinigten Königreich der Niederlande und dem Heiligen Stuhl an. Die belgische Numismatique-Revue von 1854 verzeichnet nicht weniger als 29 Entwürfe, wie das Porträt von Surlet de Chokier (1831), die Heirat von Leopold I und Louise-Marie (1832) und verschiedene Medaillen mit dem Bild Leopold I.

Konditionsbericht: Dieses Medaillon und der Rahmen befinden sich in allgemein gutem Zustand.

Maße:
Höhe: 21,00 cm; Breite: 21,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

(6) Wasmedaillon eines alten Herrn (Anfang 19. Jh.)

Dieses Miniaturporträt aus dem frühen 19. Jahrhundert zeigt das Profil eines graulich werdenden Mannes in einer Wollfliegejacke und einem weißen Hemd mit Rüschen. Diese Kleidung war in den oberen Kreisen Englands während der Regency-Periode (1811–1820) beliebt. Wachs- Porträts waren eine populäre Kunstform in England, insbesondere ab dem 18. Jahrhundert. Bei dieser auffälligen Technik wurde Bienenwachs verwendet, um lebensechte Sculpturen herzustellen. Bekannte Künstler wie Patience Lovell Wright, Catherine Andras und Samuel Percy fertigten sogar lebensgroße Wachsprofile an, die ausgestellt wurden.

Konditionsbericht:
Dieses Medaillon weist Beschädigungen auf und muss restauriert werden.

Maße:
Höhe: 25 cm; Breite: 25,00 cm; Tiefe: 1,00 cm

Details

Epoche
1400-1900
Stil-Untertyp
Neoklassizistischer Stil
Anzahl der Objekte
6
Titel
Collection of antique portrait medallions
Herkunftsland
Frankreich
Material
Porzellan
Stil
Antik
Zustand
Guter Zustand - gebraucht, mit geringfügigen Altersspuren & Mängeln
Höhe
36 cm
Breite
31 cm
Tiefe
1 cm
Von einer berühmten Persönlichkeit signiert
Nein
Geschätzter Zeitraum
1800-1850, 1850-1900
Qualifikation
Original/offiziell
Verkauft von
BelgienVerifiziert
40
Verkaufte Objekte
100 %
pro

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