Franz Hellens - Oeil-de-Dieu - 1925





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Franz Hellens' Oeil-de-Dieu, Erstausgabe in Französisch, limitierte, nummerierte Ausgabe mit Softcover, 341 Seiten, Paris 1925, Éditions Emile-Paul frères, sehr guter Zustand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Für den großen Liebhaber der französischen Literatur - Originalausgabe
Franz Hellens - Oeil-de-Dieu - Paris, éditions Emile-Paul frères, 1925 - 341 S. - 12 x 19 cm.
Zustand: sehr gut. Leichte Altersflecken. (vgl. Fotos)
Versand und Rückverfolgung.
Professionelle Verpackung.
Versand versichert.
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Franz Hellens ist das Pseudonym von Frédéric Van Ermengem, geboren am 8. September 1881 in Brüssel und gestorben am 20. Januar 1972 in derselben Stadt; er war belgischer Romancier,Lyriker, Essayist und Kunstkritiker.
Franz Hellens ist der Sohn des Bakteriologen Émile van Ermengem (1851-1932). Bis zu seinem zwölften Lebensjahr lebt er auf dem Vermögen seiner Eltern in Wetteren nahe Gent. Er tritt in das Jesuitenkolleg Sainte-Barbe in Gent ein. Danach studiert er Rechtswissenschaften. Er erlangt den Abschluss und 1905 den Doktorgrad. Da ihm der Beruf des Anwalts nicht gefällt, wird er Praktikant an der Königlichen Bibliothek, dann an der Parlamentsbibliothek; anschließend wird er Chef-Bibliothekar.
1907 heiratet er Marguerite Nyst (1888-1958), Tochter des Schriftstellers Ray Nyst.
Er lebte von 1947 bis 1971 in Paris.
Beeinflusst von Edgar Allan Poe, gilt er als einer der bedeutenden Vertreter der fantastischen Literatur Belgiens. Doch war er auch der unermüdliche Förderer der Belgischen Literatur, insbesondere der Zeitschrift, die zuerst Signaux de France et de Belgique hieß, später Le Disque vert (1922–1941). Es war er, der Henri Michaux entdeckte, bevor Jean Paulhan das Zepter übernahm. Michaux war zudem Teil des Redaktionskomitees der Zeitschrift Le Disque vert von 1923 bis 1925, veröffentlichte dort zahlreiche seiner ersten Schriften, von denen ein Teil später in Qui je fus wieder aufgenommen wurde. Die Zeitschrift erschien von 1952 bis 1954 erneut, herausgegeben von Franz Hellens und René de Solier. Michaux war Hellens gegenüber sehr bewundernd, insbesondere gegenüber seinem Roman Mélusine (1920), wobei er u. a. bemerkte: „Dichter, Romancier, Schriftsteller – sein Werk ist von seltener Vielfalt – er hat in so vielen Formen geschrieben – man hört oft auf, ihn zu suchen [...] Eine Phantasie, wie es sie kaum ein zweites Mal gibt; sie beginnt bei null und eilt ins Unendliche.“
Die Französische Akademie verleiht ihm 1943 den Akademiepreis, 1958 den Preis für ein Werk, das in französischer Sprache von einem Ausländer verfasst wurde, und 1971 den Preis für den Einfluss der französischen Sprache und Literatur.
Für den großen Liebhaber der französischen Literatur - Originalausgabe
Franz Hellens - Oeil-de-Dieu - Paris, éditions Emile-Paul frères, 1925 - 341 S. - 12 x 19 cm.
Zustand: sehr gut. Leichte Altersflecken. (vgl. Fotos)
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Franz Hellens ist das Pseudonym von Frédéric Van Ermengem, geboren am 8. September 1881 in Brüssel und gestorben am 20. Januar 1972 in derselben Stadt; er war belgischer Romancier,Lyriker, Essayist und Kunstkritiker.
Franz Hellens ist der Sohn des Bakteriologen Émile van Ermengem (1851-1932). Bis zu seinem zwölften Lebensjahr lebt er auf dem Vermögen seiner Eltern in Wetteren nahe Gent. Er tritt in das Jesuitenkolleg Sainte-Barbe in Gent ein. Danach studiert er Rechtswissenschaften. Er erlangt den Abschluss und 1905 den Doktorgrad. Da ihm der Beruf des Anwalts nicht gefällt, wird er Praktikant an der Königlichen Bibliothek, dann an der Parlamentsbibliothek; anschließend wird er Chef-Bibliothekar.
1907 heiratet er Marguerite Nyst (1888-1958), Tochter des Schriftstellers Ray Nyst.
Er lebte von 1947 bis 1971 in Paris.
Beeinflusst von Edgar Allan Poe, gilt er als einer der bedeutenden Vertreter der fantastischen Literatur Belgiens. Doch war er auch der unermüdliche Förderer der Belgischen Literatur, insbesondere der Zeitschrift, die zuerst Signaux de France et de Belgique hieß, später Le Disque vert (1922–1941). Es war er, der Henri Michaux entdeckte, bevor Jean Paulhan das Zepter übernahm. Michaux war zudem Teil des Redaktionskomitees der Zeitschrift Le Disque vert von 1923 bis 1925, veröffentlichte dort zahlreiche seiner ersten Schriften, von denen ein Teil später in Qui je fus wieder aufgenommen wurde. Die Zeitschrift erschien von 1952 bis 1954 erneut, herausgegeben von Franz Hellens und René de Solier. Michaux war Hellens gegenüber sehr bewundernd, insbesondere gegenüber seinem Roman Mélusine (1920), wobei er u. a. bemerkte: „Dichter, Romancier, Schriftsteller – sein Werk ist von seltener Vielfalt – er hat in so vielen Formen geschrieben – man hört oft auf, ihn zu suchen [...] Eine Phantasie, wie es sie kaum ein zweites Mal gibt; sie beginnt bei null und eilt ins Unendliche.“
Die Französische Akademie verleiht ihm 1943 den Akademiepreis, 1958 den Preis für ein Werk, das in französischer Sprache von einem Ausländer verfasst wurde, und 1971 den Preis für den Einfluss der französischen Sprache und Literatur.

