Italienische Schule (XX) - Ettore e Andromaca






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Ettore e Andromaca, ein Ölgemälde der Scuola italiana (XX) aus dem Jahr 1967, in die Periode 1960–1970, 76 × 56 cm groß, signiert, originale Ausgabe, in Italien hergestellt und gerahmt verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
„Ettores und Andromache“
Metaphysische Oper von 1965
Öl auf Faesite
- Maße: 76 x 56 cm gerahmt
- Bild: 70 x 50 cm
Von Künstler signiert und datiert (1965)
„Ettores und Andromache“ ist ein Werk mit starkem evocativem Eindruck, in dem die mythologische Tradition durch eine metaphysische Sprache neu interpretiert wird. Die Szene erinnert an das berühmte Abschieds-Episode zwischen Ettores und Andromache, erzählt in der Ilias: Der trojanische Krieger bereitet sich darauf vor, seine Frau zu verlassen, um dem Schicksal des Krieges entgegenzutreten, sich der unmittelbar bevorstehenden Tragödie bewusst.
Der Künstler wählt es, die Protagonisten nicht als realistische Figuren darzustellen, sondern als zerfallene und gegliederte Mannequins, denen Gesichter und individuelle Identität fehlen. Diese formale Lösung verweist deutlich auf die Lehre der metafisischen Malerei, insbesondere auf die berühmten Interpretationen von Giorgio de Chirico, in denen das Mannequin zum Symbol des modernen Menschen wird: zerbrechlich, rätselhaft, zwischen Erinnerung und Schicksal schwebend.
Die Komposition entsteht durch ein raffiniertes Gleichgewicht geometrischer Linien und weicher Volumen. Die Körper scheinen sich in einer dramatischen Umarmung zu verweben, fast als wollten sie die Zeit vor der endgültigen Trennung festhalten. Die warmen Töne — Ocker, Braun- und Beige-Töne sowie dunkle Schwarztöne — verstärken das Gefühl von Melancholie und theaterhafter Stille.
Besonders bedeutend ist die Präsenz des hellen Tuchs, das die Szene durchzieht: Es kann als Symbol des Schicksals, der Reinheit der Liebe oder der Prekarität der Existenz interpretiert werden. Auch der architektonische Raum, essenziell und abstrakt, trägt dazu bei, eine schwebende, zeitlose Atmosphäre zu schaffen.
So gelingt es dem Werk, zu vereinen:
* den klassischen Mythos,
* die metaphysische Sensibilität des 20. Jahrhunderts,
* und eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema der menschlichen Bedingung.
Aus ihm geht eine intensive Darstellung von Liebe und Trennung hervor, in der Ettores und Andromache nicht nur antike Figuren sind, sondern universelle Symbole des Schmerzes des Abschieds, der Verletzlichkeit und des unvermeidlichen Schicksals werden.
*** Oper außergewöhnlich ohne Reservierungspreis präsentiert
Mit Echtheitszertifikat und Gutachten, erstellt von einem auf Kunst- und Antiquitäten spezialisierten Sachverständigen, und elektronischer Rechnungsstellung
Der Verkäufer stellt sich vor
„Ettores und Andromache“
Metaphysische Oper von 1965
Öl auf Faesite
- Maße: 76 x 56 cm gerahmt
- Bild: 70 x 50 cm
Von Künstler signiert und datiert (1965)
„Ettores und Andromache“ ist ein Werk mit starkem evocativem Eindruck, in dem die mythologische Tradition durch eine metaphysische Sprache neu interpretiert wird. Die Szene erinnert an das berühmte Abschieds-Episode zwischen Ettores und Andromache, erzählt in der Ilias: Der trojanische Krieger bereitet sich darauf vor, seine Frau zu verlassen, um dem Schicksal des Krieges entgegenzutreten, sich der unmittelbar bevorstehenden Tragödie bewusst.
Der Künstler wählt es, die Protagonisten nicht als realistische Figuren darzustellen, sondern als zerfallene und gegliederte Mannequins, denen Gesichter und individuelle Identität fehlen. Diese formale Lösung verweist deutlich auf die Lehre der metafisischen Malerei, insbesondere auf die berühmten Interpretationen von Giorgio de Chirico, in denen das Mannequin zum Symbol des modernen Menschen wird: zerbrechlich, rätselhaft, zwischen Erinnerung und Schicksal schwebend.
Die Komposition entsteht durch ein raffiniertes Gleichgewicht geometrischer Linien und weicher Volumen. Die Körper scheinen sich in einer dramatischen Umarmung zu verweben, fast als wollten sie die Zeit vor der endgültigen Trennung festhalten. Die warmen Töne — Ocker, Braun- und Beige-Töne sowie dunkle Schwarztöne — verstärken das Gefühl von Melancholie und theaterhafter Stille.
Besonders bedeutend ist die Präsenz des hellen Tuchs, das die Szene durchzieht: Es kann als Symbol des Schicksals, der Reinheit der Liebe oder der Prekarität der Existenz interpretiert werden. Auch der architektonische Raum, essenziell und abstrakt, trägt dazu bei, eine schwebende, zeitlose Atmosphäre zu schaffen.
So gelingt es dem Werk, zu vereinen:
* den klassischen Mythos,
* die metaphysische Sensibilität des 20. Jahrhunderts,
* und eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema der menschlichen Bedingung.
Aus ihm geht eine intensive Darstellung von Liebe und Trennung hervor, in der Ettores und Andromache nicht nur antike Figuren sind, sondern universelle Symbole des Schmerzes des Abschieds, der Verletzlichkeit und des unvermeidlichen Schicksals werden.
*** Oper außergewöhnlich ohne Reservierungspreis präsentiert
Mit Echtheitszertifikat und Gutachten, erstellt von einem auf Kunst- und Antiquitäten spezialisierten Sachverständigen, und elektronischer Rechnungsstellung
