Chinesisches Altertum, Ming-Dynastie Holz Statuette eines Gottes - 43 cm






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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Wichtige Holzskulptur, die einen Würdenträger sitzend in frontal-ruhiger, betont würdevoller Haltung darstellt, wie sie typisch ist für Darstellungen von Autorität in der chinesischen Volkskunst. Der Oberkörper aufrecht, Beine gespreizt und Arme angelegt, die Hände geschlossen, was eine Haltung von Kontrolle und Macht ausdrückt. Das Gesicht ist stark ausdrucksvoll, zeichnet sich durch weit geöffnete, fast hypnotische Augen und absichtlich betonte Züge aus, wodurch dem Ganzen eine fast einschüchternde Präsenz verliehen wird.
Der hohe, schematisierte, aber gut lesbare Kopfschmuck verweist auf einen offiziellen militärischen Status und ordnet die Skulptur dem ikonografischen Repertoire von Würdenträgern, Wachern oder Schutzgeistern zu. Diese Art von Bildschnitzerei konnte für einen Hausaltar, einen Ahnenheiligtum oder einen kleinen lokalen Tempel bestimmt sein, wo sie eine apotropäische Rolle spielte, den Ort und seine Bewohner zu schützen.
Eines der bemerkenswertesten Merkmale dieses Werks liegt in seiner alten Polychromie, die heute weitgehend verändert, aber noch ablesbar ist. Darunter erscheinen aufeinanderfolgende Farbschichten von Rot, Schwarz, Ocker und Weiß, verborgen unter einer dunklen Patina, tief rissig, was auf einen langen rituellen Gebrauch hinweist. Die Materialanhebungen, Lücken und Risse des Holzes sollten nicht als einfache Abnutzungen betrachtet werden, sondern als Spuren einer ausgedehnten kultischen Lebensdauer, die die Authentizität und Ausdrucksstärke des Stücks verstärken.
Stilistisch fügt sich diese Skulptur voll und ganz in die Produktion der späten Ming-Dynastie ein, eine Periode, die durch ein Aufblühen domestic religeous practices und lokaler Kulte gekennzeichnet ist. Während die kaiserlichen Werkstätten damals raffinierte und codifizierte Werke produzierten, entwickelt die Provinzialkunst parallel eine direktere, freiere Sprache, die manchmal beinahe naiv wirkt und Symbolwirkung über akademische Präzision stellt. Die Volumen sind hier bewusst vereinfacht, fast geometrisiert, und die frontal ausgerichtete Haltung verstärkt die visuelle Wirkung der Figur.
Zustand: erhebliche Abnutzung und Erosion der Polychromie, strukturelle Holzrisse, Abplatzungen und Oberflächenwellen. Gesamt stabil, mit einer alten und kohärenten Patina.
Herkunft: Kanaka The Collection
Versand mit Echtheitszertifikat
Versand mit UPS und Versicherung
Wichtige Holzskulptur, die einen Würdenträger sitzend in frontal-ruhiger, betont würdevoller Haltung darstellt, wie sie typisch ist für Darstellungen von Autorität in der chinesischen Volkskunst. Der Oberkörper aufrecht, Beine gespreizt und Arme angelegt, die Hände geschlossen, was eine Haltung von Kontrolle und Macht ausdrückt. Das Gesicht ist stark ausdrucksvoll, zeichnet sich durch weit geöffnete, fast hypnotische Augen und absichtlich betonte Züge aus, wodurch dem Ganzen eine fast einschüchternde Präsenz verliehen wird.
Der hohe, schematisierte, aber gut lesbare Kopfschmuck verweist auf einen offiziellen militärischen Status und ordnet die Skulptur dem ikonografischen Repertoire von Würdenträgern, Wachern oder Schutzgeistern zu. Diese Art von Bildschnitzerei konnte für einen Hausaltar, einen Ahnenheiligtum oder einen kleinen lokalen Tempel bestimmt sein, wo sie eine apotropäische Rolle spielte, den Ort und seine Bewohner zu schützen.
Eines der bemerkenswertesten Merkmale dieses Werks liegt in seiner alten Polychromie, die heute weitgehend verändert, aber noch ablesbar ist. Darunter erscheinen aufeinanderfolgende Farbschichten von Rot, Schwarz, Ocker und Weiß, verborgen unter einer dunklen Patina, tief rissig, was auf einen langen rituellen Gebrauch hinweist. Die Materialanhebungen, Lücken und Risse des Holzes sollten nicht als einfache Abnutzungen betrachtet werden, sondern als Spuren einer ausgedehnten kultischen Lebensdauer, die die Authentizität und Ausdrucksstärke des Stücks verstärken.
Stilistisch fügt sich diese Skulptur voll und ganz in die Produktion der späten Ming-Dynastie ein, eine Periode, die durch ein Aufblühen domestic religeous practices und lokaler Kulte gekennzeichnet ist. Während die kaiserlichen Werkstätten damals raffinierte und codifizierte Werke produzierten, entwickelt die Provinzialkunst parallel eine direktere, freiere Sprache, die manchmal beinahe naiv wirkt und Symbolwirkung über akademische Präzision stellt. Die Volumen sind hier bewusst vereinfacht, fast geometrisiert, und die frontal ausgerichtete Haltung verstärkt die visuelle Wirkung der Figur.
Zustand: erhebliche Abnutzung und Erosion der Polychromie, strukturelle Holzrisse, Abplatzungen und Oberflächenwellen. Gesamt stabil, mit einer alten und kohärenten Patina.
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