Römisches Reich Bronze mit grüner Emaille-Einlage "Navia" apotropäisch Ring (Ohne mindestpreis)






Leitete das Ifergan Collection Museum, spezialisiert auf phönizische Archäologie.
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Römischer Provinzbronzen-Apotropaetring „Navia” aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr., mit langgestreckter Navetten-Bezel und Spuren grün emaillierter Einlage, InnenØ 15,5–18,3 mm, Gewicht 5,21 g, 2024 aus einer privaten europäischen Sammlung erworben.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Römischer Provinzialbronzen-Ring mit Apotropäischer Navia – 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr.
Ein auffälliger römisch-provinzieller Bronzering aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr., dessen länglich navettenförmige Bauchstelle zentriert ist mit einem stilisierten, erhobenen „Augen“-Motiv. Das Design dürfte eine apotropäische Funktion getragen haben, um Unglück und den malus oculus („böser Blick“) abzuwehren – ein im gesamten Römischen Reich fest verankerter Glaube.
Der Bauch besitzt Spuren seiner ursprünglichen grünen Emaille-Inlay, die einen lebendigen Kontrast zur dunklen Bronzoberfläche bildet. Ringe dieser Art waren in den westlichen Provinzen des Reiches beliebt, wo geometrische und symbolische Motive persönliche Schmucksachen oft mit spiritueller Schutzwirkung verbanden.
Details
Material: Bronze mit Resten grüner Emaille-Inlay
Datum: Römisches Reich, 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr.
Innendurchmesser: 15,5–18,3 mm
Ungefähre Ringgröße:
EU: ca. 49–58
US: ca. 5–8¼
Gewicht: 5,21 g
Zustand
Ausgezeichneter archäologischer Zustand. Der Ring bewahrt deutliche Spuren seiner ursprünglichen Emaille-Bemalung sowie eine attraktive dunkle Patina und Bereiche leichter Erd- bzw. Kalkablagerungen. Geringfügige antike Abnutzung und Oberflächenunregelmäßigkeiten sind alters- und langanhaltender Vergrabung entsprechend.
Herkunft
Aus einer privaten europäischen Sammlung, in den 1980er-Jahren erworben.
Auf Anfrage ist eine Echtheitsbescheinigung als PDF erhältlich.
Historischer Kontext
Schutzsymbolik spielte eine wichtige Rolle im römischen Schmuck, besonders in den Provinzen, wo lokale Traditionen mit römischen religiösen Bräuchen verschmolzen. Augendesigns gehörten zu den am weitesten verbreiteten apotropäischen Symbolen der Antike und tauchen an Ringen, Anhängern, Mosaiken und Gefäßen im gesamten Reich auf. Man glaubte, sie würden Neid, feindliche Blicke und schädliche spirituelle Einflüsse abhalten.
Der verlängerte, mandelförmige Bauch dieses Exemplars erinnert stark an das stilisierte menschliche Auge, während das zentrale erhobene Element als Pupille oder göttliches „wachsames Auge“ interpretiert werden könnte. Solche Darstellungen passen eng in die römische Schutzikonografie, die mit Wachsamkeit, Glück und übernatürlicher Verteidigung verbunden ist. Die erhaltene Emaille spiegelt darüber hinaus die lebendige Ästhetik wider, die in der provinzialrömischen Metallverarbeitung bevorzugt wurde – insbesondere in keltischen und westlichen Grenzregionen, in denen farbige Emailledekor in der Kaiserzeit florierte.
Der Verkäufer stellt sich vor
Römischer Provinzialbronzen-Ring mit Apotropäischer Navia – 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr.
Ein auffälliger römisch-provinzieller Bronzering aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr., dessen länglich navettenförmige Bauchstelle zentriert ist mit einem stilisierten, erhobenen „Augen“-Motiv. Das Design dürfte eine apotropäische Funktion getragen haben, um Unglück und den malus oculus („böser Blick“) abzuwehren – ein im gesamten Römischen Reich fest verankerter Glaube.
Der Bauch besitzt Spuren seiner ursprünglichen grünen Emaille-Inlay, die einen lebendigen Kontrast zur dunklen Bronzoberfläche bildet. Ringe dieser Art waren in den westlichen Provinzen des Reiches beliebt, wo geometrische und symbolische Motive persönliche Schmucksachen oft mit spiritueller Schutzwirkung verbanden.
Details
Material: Bronze mit Resten grüner Emaille-Inlay
Datum: Römisches Reich, 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr.
Innendurchmesser: 15,5–18,3 mm
Ungefähre Ringgröße:
EU: ca. 49–58
US: ca. 5–8¼
Gewicht: 5,21 g
Zustand
Ausgezeichneter archäologischer Zustand. Der Ring bewahrt deutliche Spuren seiner ursprünglichen Emaille-Bemalung sowie eine attraktive dunkle Patina und Bereiche leichter Erd- bzw. Kalkablagerungen. Geringfügige antike Abnutzung und Oberflächenunregelmäßigkeiten sind alters- und langanhaltender Vergrabung entsprechend.
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Historischer Kontext
Schutzsymbolik spielte eine wichtige Rolle im römischen Schmuck, besonders in den Provinzen, wo lokale Traditionen mit römischen religiösen Bräuchen verschmolzen. Augendesigns gehörten zu den am weitesten verbreiteten apotropäischen Symbolen der Antike und tauchen an Ringen, Anhängern, Mosaiken und Gefäßen im gesamten Reich auf. Man glaubte, sie würden Neid, feindliche Blicke und schädliche spirituelle Einflüsse abhalten.
Der verlängerte, mandelförmige Bauch dieses Exemplars erinnert stark an das stilisierte menschliche Auge, während das zentrale erhobene Element als Pupille oder göttliches „wachsames Auge“ interpretiert werden könnte. Solche Darstellungen passen eng in die römische Schutzikonografie, die mit Wachsamkeit, Glück und übernatürlicher Verteidigung verbunden ist. Die erhaltene Emaille spiegelt darüber hinaus die lebendige Ästhetik wider, die in der provinzialrömischen Metallverarbeitung bevorzugt wurde – insbesondere in keltischen und westlichen Grenzregionen, in denen farbige Emailledekor in der Kaiserzeit florierte.
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Der Verkäufer wurde von Catawiki über die Anforderungen an die Dokumentation informiert und garantiert Folgendes: - Das Objekt wurde rechtmäßig erworben. - Der Verkäufer hat das Recht, das Objekt zu verkaufen und/oder zu exportieren (sofern zutreffend). - Der Verkäufer wird die erforderlichen Herkunftsinformationen bereitstellen und die notwendigen Dokumente sowie Genehmigungen bzw. Lizenzen besorgen (soweit zutreffend und gemäß den örtlichen Gesetzen geboten). - Der Verkäufer wird den Käufer über etwaige Verzögerungen bei der Erlangung von Genehmigungen bzw. Lizenzen informieren. Mit der Abgabe eines Gebots erkennen Sie an, dass je nach Ihrem Wohnsitzland Importdokumente erforderlich sein können und die Beschaffung von Genehmigungen bzw. Lizenzen zu Verzögerungen bei der Lieferung Ihres Objekts führen kann.
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