21 g Rubin auf Marmor · Gipfelkristall, Sar-e-Sang · Das Denkmal aus dem Hochgebirge 3,4 x 3,4 x Kristalle auf Muttergestein- 21 g





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Rubin auf weißem Marmor aus Sar-e-Sang, Badakhshan, Afghanistan, als gerundeter, skulpturaler Gipfel mit zwei freistehenden Kristallen an der Spitze; Maße 3,4 × 3,4 × 1,8 cm, Gewicht 21 g.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es gibt Stufen, bei denen man sofort versteht, was der Berg wollte. Dieser hier hat seinen Marmor zu einer gerundeten, fast skulpturalen Form aufgebaut – breit an der Basis, gewölbt in der Mitte, zulaufend zur Spitze – und genau dort, auf dem Gipfel, sitzt der Rubin. Nicht eingebettet, nicht vergraben, nicht seitlich angeschnitten: oben. Freigestellt, gut definiert, mit sichtbaren Kristallflächen und dem tiefen Chromrot, das Badakhshan-Rubine so unverwechselbar macht. Der Vergleich drängt sich auf: wie der Cristo Redentor in Rio de Janeiro, der auf dem Corcovado-Gipfel steht und den Blick auf sich zieht, weil alles unter ihm nur Sockel ist – so wirkt dieser Marmor wie ein Berg, der wuchs, um diesen einen Kristall zu tragen.
Mineralogisch ist das Verhältnis zwischen Rubin und Marmor in Sar-e-Sang kein Zufall. Beide entstanden im selben metamorphen Ereignis: Als die Indische Platte vor rund 50 Millionen Jahren in die Eurasische Platte drückte und die Sedimentgesteine des Tethys-Ozeans unter extremem Druck und hoher Temperatur zu Marmor rekristallisierten, konzentrierte sich Chrom aus dem umgebenden Gestein in den entstehenden Korundkristallen. Der Marmor ist die Voraussetzung für den Rubin – kein Wirtsgestein, das zufällig dabei ist, sondern der Bildungsraum, aus dem er stammt.
Die Kristallgruppe auf dem Gipfel zeigt zwei eng beieinanderliegende Rubine mit klar ausgeprägten rhomboedrischen Flächen und einem Seidenglanz auf den Naturoberflächen. Die Farbe ist tief und gesättigt, ohne ins Violette abzudriften – ein Indikator für optimalen Chromgehalt im Korundgitter.
Unter Langwellen-UV entfaltet sich das vollständige Farbspektrum dieses Stücks: Der Rubin leuchtet in flammendem Rot – Chromlumineszenz, präzise und intensiv. Der Marmor darunter erwidert es in leuchtendem Hellblau – Calcitfluoreszenz, die den gesamten Sockel in ein blaues Glühen taucht. Rot auf Blau, Gipfel auf Berg, Rubin auf Marmor: unter UV wird sichtbar, was das Stück unter Tageslicht nur ahnen lässt.
Mineral: Rubin (Korund, Al₂O₃, Var. Rubin)
Herkunft: Sar-e-Sang, Badakhshan, Afghanistan
Matrix: Weißer Marmor (rekristallisierter Calcit), gerundete skulpturale Form
Farbe: Tiefes, chromreiches Rubinrot; hohe Sättigung
UV-Fluoreszenz: Rubin intensiv rot (Chromlumineszenz, LW-UV); Marmor leuchtend hellblau (Calcitfluoreszenz) – ausgeprägte Zweiphasen-Fluoreszenz
Kristallcharakter: Zwei freistehende Kristalle auf dem Marmorhöhepunkt mit sichtbaren Rhomboederflächen
Maße: 3,4 × 3,4 × 1,8 cm
Gewicht: 21 g
Besonderheit: Marmor in ungewöhnlich skulpturaler, gipfelartiger Form – Rubin sitzt freigestellt auf dem höchsten Punkt; dramatische UV-Zweifarbigkeit
Zugänglichkeit: Sar-e-Sang nur wenige Monate jährlich zugänglich (Hochgebirgslage)
Der Verkäufer stellt sich vor
Es gibt Stufen, bei denen man sofort versteht, was der Berg wollte. Dieser hier hat seinen Marmor zu einer gerundeten, fast skulpturalen Form aufgebaut – breit an der Basis, gewölbt in der Mitte, zulaufend zur Spitze – und genau dort, auf dem Gipfel, sitzt der Rubin. Nicht eingebettet, nicht vergraben, nicht seitlich angeschnitten: oben. Freigestellt, gut definiert, mit sichtbaren Kristallflächen und dem tiefen Chromrot, das Badakhshan-Rubine so unverwechselbar macht. Der Vergleich drängt sich auf: wie der Cristo Redentor in Rio de Janeiro, der auf dem Corcovado-Gipfel steht und den Blick auf sich zieht, weil alles unter ihm nur Sockel ist – so wirkt dieser Marmor wie ein Berg, der wuchs, um diesen einen Kristall zu tragen.
Mineralogisch ist das Verhältnis zwischen Rubin und Marmor in Sar-e-Sang kein Zufall. Beide entstanden im selben metamorphen Ereignis: Als die Indische Platte vor rund 50 Millionen Jahren in die Eurasische Platte drückte und die Sedimentgesteine des Tethys-Ozeans unter extremem Druck und hoher Temperatur zu Marmor rekristallisierten, konzentrierte sich Chrom aus dem umgebenden Gestein in den entstehenden Korundkristallen. Der Marmor ist die Voraussetzung für den Rubin – kein Wirtsgestein, das zufällig dabei ist, sondern der Bildungsraum, aus dem er stammt.
Die Kristallgruppe auf dem Gipfel zeigt zwei eng beieinanderliegende Rubine mit klar ausgeprägten rhomboedrischen Flächen und einem Seidenglanz auf den Naturoberflächen. Die Farbe ist tief und gesättigt, ohne ins Violette abzudriften – ein Indikator für optimalen Chromgehalt im Korundgitter.
Unter Langwellen-UV entfaltet sich das vollständige Farbspektrum dieses Stücks: Der Rubin leuchtet in flammendem Rot – Chromlumineszenz, präzise und intensiv. Der Marmor darunter erwidert es in leuchtendem Hellblau – Calcitfluoreszenz, die den gesamten Sockel in ein blaues Glühen taucht. Rot auf Blau, Gipfel auf Berg, Rubin auf Marmor: unter UV wird sichtbar, was das Stück unter Tageslicht nur ahnen lässt.
Mineral: Rubin (Korund, Al₂O₃, Var. Rubin)
Herkunft: Sar-e-Sang, Badakhshan, Afghanistan
Matrix: Weißer Marmor (rekristallisierter Calcit), gerundete skulpturale Form
Farbe: Tiefes, chromreiches Rubinrot; hohe Sättigung
UV-Fluoreszenz: Rubin intensiv rot (Chromlumineszenz, LW-UV); Marmor leuchtend hellblau (Calcitfluoreszenz) – ausgeprägte Zweiphasen-Fluoreszenz
Kristallcharakter: Zwei freistehende Kristalle auf dem Marmorhöhepunkt mit sichtbaren Rhomboederflächen
Maße: 3,4 × 3,4 × 1,8 cm
Gewicht: 21 g
Besonderheit: Marmor in ungewöhnlich skulpturaler, gipfelartiger Form – Rubin sitzt freigestellt auf dem höchsten Punkt; dramatische UV-Zweifarbigkeit
Zugänglichkeit: Sar-e-Sang nur wenige Monate jährlich zugänglich (Hochgebirgslage)

