Maria Murgia (1935) - Maschera e astri





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Öl auf Leinwand von Maria Murgia, 1995, Titel Maschera e astri, 70 × 50 cm, originale Ausgabe, handschriftlich signiert, in ausgezeichnetem Zustand, aus Italien, direkt vom Künstler verkauft.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
"Öl auf Leinwand in Öl, 70x50 cm, hergestellt von Maria Murgia im Jahr 1995, dem Zyklus 'Verso il colore' zugehörig.
VERKAUFSPREIS IN DER GALERIE € 3.000,00
WERK ARCHIVIERT https://www.mariamurgia.it
BIOGRAFISCHE NOTIZEN
DIE URSPRÜNGE
Maria Murgia wurde am 14. Juli 1935 in Ossi geboren, nahe Sassari in Sardinien. Sie stammt aus einer Familie mit alten sardischen Adelswurzeln. Der Vater Salvatore war Weinerzeuger, während die Mutter Gesuina, eine dynamische, intelligente Frau, die das tiefe matriarchale Sardinien repräsentiert, eine wesentliche Rolle in ihrer kulturellen Erziehung und in den wichtigsten Lebensentscheidungen spielte.
ERSTE BEGEGNUNGEN
Schon in jungen Jahren hatte Maria in der Galleria „Il Cancello“ in Sassari die Gelegenheit, den großen Meister Aligi Sassu kennenzulernen. Von ihren ersten Arbeiten begeistert, ermutigte er sie nachdrücklich, ihr künstlerisches Studium fortzusetzen. Die Begegnung mit Sassu wiederholte sich im Laufe der Jahre: 1989, in Thiesi, besuchte der Meister eine ihrer Ausstellungen und bezeichnete sie mit prophetischen Worten als „die Malerin der Farbe“ und „Künstlerin des Jahr 2000“.
VENEZIANISCHE JAHRE
1967 heiratete sie Giovanni Fancellu, ebenfalls aus Ossi, und zog nach Venedig. Hier lebte sie zehn Jahre, tauchte ein in die künstlerischen Kreise der Lagunenstadt und besuchte das Atelier des Meisters Virgilio Guidi, eine Erfahrung, die ihren kreativen Weg nachhaltig prägte.
DIE RÜCKKEHR NACH SARDINIEN UND DER ANFANG DER KARRIERE
Nach einer Zeit des Verweilens in Cagliari und der Maddalena-Insel, während der sie am Istituto d’Arte di Sassari studierte, ließ sie sich 1974 endgültig in La Spezia nieder. Sie begann eine schulische Lehrtätigkeit und wurde Leiterin einer Kindertagesstätte. Die erste Einzelausstellung fand am 8. November 1975 im „Studio 13“ statt, geleitet von Andrea Occhipinti. Kurator der Ausstellung und erster Kunstkritiker von Murgia war in dieser Gelegenheit Professor Nicola Rilli, der wegen seiner historischen Studien über die Etrusker und wegen einer neu interpretierenden Arbeit über Pinocchio bedeutsam war. Ein Gemälde von Murgia gehört zur Pinocchio-Sammlung, die Rilli der Gemeinde Collodi geschenkt hat.
ERFOLGE UND WEGWEISENDE BEGEGNUNGEN
In den folgenden Jahren zeigte sie sich in Italien mit wachsendem Erfolg, u. a. in der Galerie „Sagittarius“ in Terni, wo sie 1977 Renato Guttuso traf, der von der Kraft und Helligkeit ihrer Farben fasziniert war. Sie nahm an bedeutenden Veranstaltungen wie dem Festival von Spoleto teil und erhielt in Rom den renommierten Premio Marc’Aurelio ’77 von der Schauspielerin Silvana Pampanini. In derselben Zeit zeigte sie eine Einzelausstellung im Palazzo Pretorio in Sesto Fiorentino und lernte den Meister Pietro Annigoni kennen.
DIE COSTA SMERALDA ZEIT
1979 beginnt die Zusammenarbeit mit dem Kunsthändler Franco Cardilicchia, der sie in die prestigeträchtige Galleria d’Arte Internazionale in Florenz einführt. 1981 eröffnet sie in Porto Cervo das „Studio d’Arte Maria Murgia“, das bis Anfang der 1990er Jahre aktiv war. Damit wird sie zur Malerin der Costa Smeralda: Ihre Werke gelangen in die Sammlungen bedeutender Persönlichkeiten und sie wird mehrfach als Ehrengast vom Fürsten Aga Khan zu Veranstaltungen des Yacht Club Costa Smeralda eingeladen. 1983 steht sie neben Maria Carta im Mittelpunkt einer Sonderveranstaltung im Hotel Cala di Volpe.
FAMILIÄRE VERPFLICHTUNGEN UND AUSSTELLUNGSAKTIVITÄTEN
1985 wird sie gemeinsam mit anderen Künstlern ausgewählt, um die offiziellen Räume des Schiffes „Zeffiro“ der Italienischen Marinette zu gestalten. 1987 eröffnet unter der Leitung ihrer Tochter Giusy in La Spezia die Kunstgalerie „Athena“ (mit Sitz auch in Lerici); später führt ihr Sohn Marco die Galerie „Punto Arte“, die bis heute das Archiv der digitalen Werke Maria Murgia betreut.
DIE KÜNSTLERISCHE ENTWICKLUNG UND DIE DIGITALE KUNST
Maria Murgia nimmt an zahlreichen Kunstmessen in Italien und im Ausland teil. Ihre Forschung endet nie: Immer offen für Experimente etabliert sie sich 2005 als eine der fortschrittlichsten italienischen Künstlerinnen in der digitalen Kunst. Ihre Fotomosaike, deren Stil der Pop Art nahesteht, tragen eine starke, aktuelle Botschaft gegen die Globalisierung des Konsums, die Kommerzialisierung der Frau und die Unterdrückung des Kindes.
EHRENBEAMTER STAATSBÜRGERIN
Im Jahr 2012 schenkte sie dem Heimatort Ossi eine Auswahl von Werken nach dem Kontakt mit dem Bürgermeister von Ossi, Prof. Pasquale Lubinu, wodurch die Pinacoteca Maria Murgia entstand, heute in den Gemeinderäumen untergebracht. Die Pinacoteca wurde dem Andenken an ihren Ehemann Giovanni gewidmet, der am 20. Juli 2014 nach 57 Jahren Ehe starb. 2015 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft von Ossi, die bei einer offiziellen Zeremonie im Palazzo Baronale verliehen wurde.
TV-INTERVIEWS
Am 18. Oktober 2010 markierte die erste Sendung beim Sender Telemarket, bei der ihre digitalen Werke dem Publikum vorgestellt wurden. Am 25. Januar 2015 nahm Maria Murgia live in den Studios der Meeting Arte in Vercelli an der Präsentation der Ausstellung/Auktion von 30 Fotomosaiken teil. Auf Einladung der Meeting Arte gehörte Murgia der Jury von 20 international renommierten Künstlern für die 39. Ausgabe von „La modella per l’arte 2015“ an.
Im Jahr 2016 fanden zwei Interviews auf nationalen Fernsehkanälen statt: am 3. März bei Rete 7 in der Sendung „Artisti contemporanei“ und am 14. April beim Canale Italia 135 in Portobello, Genova, zur Präsentation einer Ausstellung von Fotomosaiken.
Kürzlich hat sie Einzelausstellungen auf der ArteParma- und Modena 2024 sowie ArteGenova 2026 gezeigt."
"Öl auf Leinwand in Öl, 70x50 cm, hergestellt von Maria Murgia im Jahr 1995, dem Zyklus 'Verso il colore' zugehörig.
VERKAUFSPREIS IN DER GALERIE € 3.000,00
WERK ARCHIVIERT https://www.mariamurgia.it
BIOGRAFISCHE NOTIZEN
DIE URSPRÜNGE
Maria Murgia wurde am 14. Juli 1935 in Ossi geboren, nahe Sassari in Sardinien. Sie stammt aus einer Familie mit alten sardischen Adelswurzeln. Der Vater Salvatore war Weinerzeuger, während die Mutter Gesuina, eine dynamische, intelligente Frau, die das tiefe matriarchale Sardinien repräsentiert, eine wesentliche Rolle in ihrer kulturellen Erziehung und in den wichtigsten Lebensentscheidungen spielte.
ERSTE BEGEGNUNGEN
Schon in jungen Jahren hatte Maria in der Galleria „Il Cancello“ in Sassari die Gelegenheit, den großen Meister Aligi Sassu kennenzulernen. Von ihren ersten Arbeiten begeistert, ermutigte er sie nachdrücklich, ihr künstlerisches Studium fortzusetzen. Die Begegnung mit Sassu wiederholte sich im Laufe der Jahre: 1989, in Thiesi, besuchte der Meister eine ihrer Ausstellungen und bezeichnete sie mit prophetischen Worten als „die Malerin der Farbe“ und „Künstlerin des Jahr 2000“.
VENEZIANISCHE JAHRE
1967 heiratete sie Giovanni Fancellu, ebenfalls aus Ossi, und zog nach Venedig. Hier lebte sie zehn Jahre, tauchte ein in die künstlerischen Kreise der Lagunenstadt und besuchte das Atelier des Meisters Virgilio Guidi, eine Erfahrung, die ihren kreativen Weg nachhaltig prägte.
DIE RÜCKKEHR NACH SARDINIEN UND DER ANFANG DER KARRIERE
Nach einer Zeit des Verweilens in Cagliari und der Maddalena-Insel, während der sie am Istituto d’Arte di Sassari studierte, ließ sie sich 1974 endgültig in La Spezia nieder. Sie begann eine schulische Lehrtätigkeit und wurde Leiterin einer Kindertagesstätte. Die erste Einzelausstellung fand am 8. November 1975 im „Studio 13“ statt, geleitet von Andrea Occhipinti. Kurator der Ausstellung und erster Kunstkritiker von Murgia war in dieser Gelegenheit Professor Nicola Rilli, der wegen seiner historischen Studien über die Etrusker und wegen einer neu interpretierenden Arbeit über Pinocchio bedeutsam war. Ein Gemälde von Murgia gehört zur Pinocchio-Sammlung, die Rilli der Gemeinde Collodi geschenkt hat.
ERFOLGE UND WEGWEISENDE BEGEGNUNGEN
In den folgenden Jahren zeigte sie sich in Italien mit wachsendem Erfolg, u. a. in der Galerie „Sagittarius“ in Terni, wo sie 1977 Renato Guttuso traf, der von der Kraft und Helligkeit ihrer Farben fasziniert war. Sie nahm an bedeutenden Veranstaltungen wie dem Festival von Spoleto teil und erhielt in Rom den renommierten Premio Marc’Aurelio ’77 von der Schauspielerin Silvana Pampanini. In derselben Zeit zeigte sie eine Einzelausstellung im Palazzo Pretorio in Sesto Fiorentino und lernte den Meister Pietro Annigoni kennen.
DIE COSTA SMERALDA ZEIT
1979 beginnt die Zusammenarbeit mit dem Kunsthändler Franco Cardilicchia, der sie in die prestigeträchtige Galleria d’Arte Internazionale in Florenz einführt. 1981 eröffnet sie in Porto Cervo das „Studio d’Arte Maria Murgia“, das bis Anfang der 1990er Jahre aktiv war. Damit wird sie zur Malerin der Costa Smeralda: Ihre Werke gelangen in die Sammlungen bedeutender Persönlichkeiten und sie wird mehrfach als Ehrengast vom Fürsten Aga Khan zu Veranstaltungen des Yacht Club Costa Smeralda eingeladen. 1983 steht sie neben Maria Carta im Mittelpunkt einer Sonderveranstaltung im Hotel Cala di Volpe.
FAMILIÄRE VERPFLICHTUNGEN UND AUSSTELLUNGSAKTIVITÄTEN
1985 wird sie gemeinsam mit anderen Künstlern ausgewählt, um die offiziellen Räume des Schiffes „Zeffiro“ der Italienischen Marinette zu gestalten. 1987 eröffnet unter der Leitung ihrer Tochter Giusy in La Spezia die Kunstgalerie „Athena“ (mit Sitz auch in Lerici); später führt ihr Sohn Marco die Galerie „Punto Arte“, die bis heute das Archiv der digitalen Werke Maria Murgia betreut.
DIE KÜNSTLERISCHE ENTWICKLUNG UND DIE DIGITALE KUNST
Maria Murgia nimmt an zahlreichen Kunstmessen in Italien und im Ausland teil. Ihre Forschung endet nie: Immer offen für Experimente etabliert sie sich 2005 als eine der fortschrittlichsten italienischen Künstlerinnen in der digitalen Kunst. Ihre Fotomosaike, deren Stil der Pop Art nahesteht, tragen eine starke, aktuelle Botschaft gegen die Globalisierung des Konsums, die Kommerzialisierung der Frau und die Unterdrückung des Kindes.
EHRENBEAMTER STAATSBÜRGERIN
Im Jahr 2012 schenkte sie dem Heimatort Ossi eine Auswahl von Werken nach dem Kontakt mit dem Bürgermeister von Ossi, Prof. Pasquale Lubinu, wodurch die Pinacoteca Maria Murgia entstand, heute in den Gemeinderäumen untergebracht. Die Pinacoteca wurde dem Andenken an ihren Ehemann Giovanni gewidmet, der am 20. Juli 2014 nach 57 Jahren Ehe starb. 2015 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft von Ossi, die bei einer offiziellen Zeremonie im Palazzo Baronale verliehen wurde.
TV-INTERVIEWS
Am 18. Oktober 2010 markierte die erste Sendung beim Sender Telemarket, bei der ihre digitalen Werke dem Publikum vorgestellt wurden. Am 25. Januar 2015 nahm Maria Murgia live in den Studios der Meeting Arte in Vercelli an der Präsentation der Ausstellung/Auktion von 30 Fotomosaiken teil. Auf Einladung der Meeting Arte gehörte Murgia der Jury von 20 international renommierten Künstlern für die 39. Ausgabe von „La modella per l’arte 2015“ an.
Im Jahr 2016 fanden zwei Interviews auf nationalen Fernsehkanälen statt: am 3. März bei Rete 7 in der Sendung „Artisti contemporanei“ und am 14. April beim Canale Italia 135 in Portobello, Genova, zur Präsentation einer Ausstellung von Fotomosaiken.
Kürzlich hat sie Einzelausstellungen auf der ArteParma- und Modena 2024 sowie ArteGenova 2026 gezeigt."

