54 g Rubin · tief verankert in weißem Marmor – Das stille Feuer · Sar-e-Sang · Collector's Piece Kristalle auf Muttergestein- 54 g





1 € |
|---|
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 134188 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
54 g Rubin im weißen Marmor-Matrix aus der Sar-e-Sang-Region in Badakhshan, Afghanistan, Kristalle im Muttergestein eingebettet.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Nicht jeder Rubin zeigt sich sofort. Dieser hier lässt sich Zeit.
Im Tageslicht liegt er eingebettet in einen großzügigen weißen Marmorsockel – die Rubinkristalle sitzen tief in der Matrix, teilweise von feinem Calcitstaub überzogen, der die Farbe dämpft und den Stein in eine ruhige, fast unscheinbare Zurückhaltung hüllt. Wer ein lautes, freistehendes Schaustück sucht, wird hier zunächst zögern. Wer einen Moment innehält, sieht das tiefe Chromrot durch den Schleier – satt, dunkel, unverkennbar.
Dann kommt das UV-Licht – und alles ändert sich.
Unter Langwellen-UV bricht der Rubin aus seiner Zurückhaltung vollständig heraus: Die Kristalle leuchten in flammendem, fast flächigem Rot, das keine Ähnlichkeit mehr mit der gedämpften Tageslichterscheinung hat. Die Chromlumineszenz, die jeden echten Badakhshan-Rubin auszeichnet, entfaltet sich hier mit besonderer Wirkung – gerade weil der Kontrast so groß ist. Was tagsüber verborgen schien, brennt. Der weiße Marmor antwortet mit kräftigem Hellblau: Calcitfluoreszenz, die den gesamten Sockel in ein blaues Glühen taucht und das rote Feuer der Rubine noch dramatischer in Szene setzt.
Mineralogisch ist das Stück ein klassischer Sar-e-Sang-Rubin: Korund (Al₂O₃) in metamorphem Marmor, entstanden bei der Kollision der Indischen mit der Eurasischen Platte, chromgefärbt durch geochemische Konzentration während der Rekristallisation. Die Calcitpatina auf den Rubinkristallen ist keine Schwäche – sie ist das Protokoll eines Kristalls, der tief in seinem Muttergestein geblieben ist, unberührt von Präparation und Politur. Ein Rohzustand, der Authentizität ausstrahlt.
Die Sar-e-Sang-Region in Badakhshan ist nur wenige Monate im Jahr zugänglich – der Hochgebirgsschnee verschließt die Pässe den Rest des Jahres. Was von dort kommt, kommt selten und unverfälscht.
Dieses Stück ist für Sammler, die wissen, dass das Interessanteste manchmal nicht auf den ersten Blick zu sehen ist.
Mineral: Rubin (Korund, Al₂O₃, Var. Rubin)
Herkunft: Sar-e-Sang, Badakhshan, Afghanistan
Matrix: Weißer Marmor (rekristallisierter Calcit), großzügig und gerundet
Farbe: Tiefes Chromrot, unter Calcitpatina gedämpft; unter UV flächig leuchtend rot
UV-Fluoreszenz: Rubinkristalle intensiv rot (Chromlumineszenz, LW-UV); Marmor kräftig hellblau (Calcitfluoreszenz) – ausgeprägte Zweiphasen-Fluoreszenz
Kristallcharakter: Mehrere Kristalle tief in der Matrix eingebettet; natürliche Calcitpatina erhalten
Maße: 4,0 × 4,1 × 2,7 cm
Gewicht: 54 g
Besonderheit: Unverfälschter Rohzustand; dramatischer Kontrast zwischen Tageslicht- und UV-Erscheinung; authentische Einbettungssituation ohne Präparation
Zugänglichkeit: Sar-e-Sang nur wenige Monate jährlich zugänglich (Hochgebirgslage)
Der Verkäufer stellt sich vor
Nicht jeder Rubin zeigt sich sofort. Dieser hier lässt sich Zeit.
Im Tageslicht liegt er eingebettet in einen großzügigen weißen Marmorsockel – die Rubinkristalle sitzen tief in der Matrix, teilweise von feinem Calcitstaub überzogen, der die Farbe dämpft und den Stein in eine ruhige, fast unscheinbare Zurückhaltung hüllt. Wer ein lautes, freistehendes Schaustück sucht, wird hier zunächst zögern. Wer einen Moment innehält, sieht das tiefe Chromrot durch den Schleier – satt, dunkel, unverkennbar.
Dann kommt das UV-Licht – und alles ändert sich.
Unter Langwellen-UV bricht der Rubin aus seiner Zurückhaltung vollständig heraus: Die Kristalle leuchten in flammendem, fast flächigem Rot, das keine Ähnlichkeit mehr mit der gedämpften Tageslichterscheinung hat. Die Chromlumineszenz, die jeden echten Badakhshan-Rubin auszeichnet, entfaltet sich hier mit besonderer Wirkung – gerade weil der Kontrast so groß ist. Was tagsüber verborgen schien, brennt. Der weiße Marmor antwortet mit kräftigem Hellblau: Calcitfluoreszenz, die den gesamten Sockel in ein blaues Glühen taucht und das rote Feuer der Rubine noch dramatischer in Szene setzt.
Mineralogisch ist das Stück ein klassischer Sar-e-Sang-Rubin: Korund (Al₂O₃) in metamorphem Marmor, entstanden bei der Kollision der Indischen mit der Eurasischen Platte, chromgefärbt durch geochemische Konzentration während der Rekristallisation. Die Calcitpatina auf den Rubinkristallen ist keine Schwäche – sie ist das Protokoll eines Kristalls, der tief in seinem Muttergestein geblieben ist, unberührt von Präparation und Politur. Ein Rohzustand, der Authentizität ausstrahlt.
Die Sar-e-Sang-Region in Badakhshan ist nur wenige Monate im Jahr zugänglich – der Hochgebirgsschnee verschließt die Pässe den Rest des Jahres. Was von dort kommt, kommt selten und unverfälscht.
Dieses Stück ist für Sammler, die wissen, dass das Interessanteste manchmal nicht auf den ersten Blick zu sehen ist.
Mineral: Rubin (Korund, Al₂O₃, Var. Rubin)
Herkunft: Sar-e-Sang, Badakhshan, Afghanistan
Matrix: Weißer Marmor (rekristallisierter Calcit), großzügig und gerundet
Farbe: Tiefes Chromrot, unter Calcitpatina gedämpft; unter UV flächig leuchtend rot
UV-Fluoreszenz: Rubinkristalle intensiv rot (Chromlumineszenz, LW-UV); Marmor kräftig hellblau (Calcitfluoreszenz) – ausgeprägte Zweiphasen-Fluoreszenz
Kristallcharakter: Mehrere Kristalle tief in der Matrix eingebettet; natürliche Calcitpatina erhalten
Maße: 4,0 × 4,1 × 2,7 cm
Gewicht: 54 g
Besonderheit: Unverfälschter Rohzustand; dramatischer Kontrast zwischen Tageslicht- und UV-Erscheinung; authentische Einbettungssituation ohne Präparation
Zugänglichkeit: Sar-e-Sang nur wenige Monate jährlich zugänglich (Hochgebirgslage)

