Ahnenstatue der Mumuye, Nigeria - Mumuye - Nigeria






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Statue d'ancêtre Mumuye-Nigeria, Holzstatue der Mumuye aus Nigeria, 64 cm hoch, aus dem späten 20. Jahrhundert, guter Zustand, inklusive Stativ.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Herkunft. Nigeria
Stammesname. Mumuye
Material. Holz
Abmessung. 64 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Std. öffnen.
Diese dekorative Figur ist eine Ahnenstatue der Mumuye, die aus der Region des Benue-Tals im Nordosten Nigerias stammt.
Sie wurde von westlichen Sammlern erst spät anerkannt; diese Skulpturen sind heute berühmt für ihre kühne Ästhetik, die das Auge von Liebhabern moderner Kunst und kubistischer Kunst stark beeinflusst hat.
Stilistische Merkmale
Geometrie der Arme: Das auffälligste Element. Die Arme sind nicht am Oberkörper befestigt, sondern lösen sich ab und winden sich um den Torso, wodurch ein Spiel von Leerstellen und Flächen entsteht. Sie bilden oft Bandkurven oder dynamische Winkel.
Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein. Er wird von einer sagittalen Kopfbedeckung (in Form einer Schreite oder einer Helmform) gekrönt, die typisch für den Mumuyé-Stil ist. Die Ohren sind oft breit und stilisiert, manchmal als herabhängende Lappen dargestellt.
Brust und Beine: Der Körper ist extrem langgestreckt und zylindrisch. Die Beine sind kurz, oft gebeugt oder „im Zickzack“, was eine Spannung oder eine Bereitschaft zur Bewegung vermittelt.
Wächter der Linie: Sie verkörpern den Geist der Ahnen und schützen die Familie oder Gemeinschaft.
Rituale der Heilung und der Orakelberatung: Die Wahrsager benutzten sie, um die Ursachen von Krankheiten zu identifizieren oder Gerechtigkeit zu schaffen (die Statue sollte den Schuldigen „auszeichnen“).
Aufruf zum Regen: In einer landwirtschaftlich geprägten Region wurden bestimmte Statuen von den „Regenmachern“ genutzt, um gute Ernten zu sichern.
Auf diesem Bild ist ein Stück von großer Vertikalität zu sehen. Die Struktur wirkt sehr reduziert und betont die zentrale Körperachse, die scheinbar aus der Base hervorsprießt. Die Arme bilden eine schützende Bogenform um den Nabel (oft als Zentrum der Energie betrachtet). Die Gesichtszüge sind minimalistisch: kreisförmige Augen und ein zurückhaltender Mund, wodurch die expressive Kraft ganz in der Haltung der Skulptur liegt.
Es ist ein Stück, das den organischen Ansatz und die dekonstruierte Darstellung des menschlichen Körpers verkörpert, der für diese Ethnie charakteristisch ist, wobei der leere Raum integral in die Skulptur eingebettet ist.
Herkunft. Nigeria
Stammesname. Mumuye
Material. Holz
Abmessung. 64 cm
Versandart. Colissimo innerhalb von 24–48 Std. öffnen.
Diese dekorative Figur ist eine Ahnenstatue der Mumuye, die aus der Region des Benue-Tals im Nordosten Nigerias stammt.
Sie wurde von westlichen Sammlern erst spät anerkannt; diese Skulpturen sind heute berühmt für ihre kühne Ästhetik, die das Auge von Liebhabern moderner Kunst und kubistischer Kunst stark beeinflusst hat.
Stilistische Merkmale
Geometrie der Arme: Das auffälligste Element. Die Arme sind nicht am Oberkörper befestigt, sondern lösen sich ab und winden sich um den Torso, wodurch ein Spiel von Leerstellen und Flächen entsteht. Sie bilden oft Bandkurven oder dynamische Winkel.
Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper klein. Er wird von einer sagittalen Kopfbedeckung (in Form einer Schreite oder einer Helmform) gekrönt, die typisch für den Mumuyé-Stil ist. Die Ohren sind oft breit und stilisiert, manchmal als herabhängende Lappen dargestellt.
Brust und Beine: Der Körper ist extrem langgestreckt und zylindrisch. Die Beine sind kurz, oft gebeugt oder „im Zickzack“, was eine Spannung oder eine Bereitschaft zur Bewegung vermittelt.
Wächter der Linie: Sie verkörpern den Geist der Ahnen und schützen die Familie oder Gemeinschaft.
Rituale der Heilung und der Orakelberatung: Die Wahrsager benutzten sie, um die Ursachen von Krankheiten zu identifizieren oder Gerechtigkeit zu schaffen (die Statue sollte den Schuldigen „auszeichnen“).
Aufruf zum Regen: In einer landwirtschaftlich geprägten Region wurden bestimmte Statuen von den „Regenmachern“ genutzt, um gute Ernten zu sichern.
Auf diesem Bild ist ein Stück von großer Vertikalität zu sehen. Die Struktur wirkt sehr reduziert und betont die zentrale Körperachse, die scheinbar aus der Base hervorsprießt. Die Arme bilden eine schützende Bogenform um den Nabel (oft als Zentrum der Energie betrachtet). Die Gesichtszüge sind minimalistisch: kreisförmige Augen und ein zurückhaltender Mund, wodurch die expressive Kraft ganz in der Haltung der Skulptur liegt.
Es ist ein Stück, das den organischen Ansatz und die dekonstruierte Darstellung des menschlichen Körpers verkörpert, der für diese Ethnie charakteristisch ist, wobei der leere Raum integral in die Skulptur eingebettet ist.
