Figur - Barocke Fragmente - frammenti - fragmentos (2) - Holz, Gold





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Paar Barock-Wandapplikationen aus Holz mit Goldfassung, aus dem 19. Jahrhundert stammend, Österreich, je Fragment ca. 51 cm hoch, oben 27 cm breit (unten 16 cm) und 7,5 cm tief.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Zwei Fragmente - wohl aus dem 19. Jahrhundert
Maße:
H 51cm
B oben 27cm
B unten 16cm
T oben ca 7,5cm
alle Maße wurden mittels der IPhone Maßband App gemessen. Es kommt vor, dass diese Werte manchmal etwas abweichen. Bitte bieten Sie nur wenn Ihnen die exakten Maße nicht sehr wichtig sind.
Barocke Wandapplikationen – wohl architektonische Fragmente eines historischen Wandverbaus mit floralem Reliefdekor (19. Jahrhundert)
Bei den vorliegenden Objekten handelt es sich um ein Paar skulptural ausgearbeiteter Wandapplikationen, die stilistisch dem 19. Jahrhundert zuzuordnen sind. Aufgrund der spezifischen konstruktiven Gestaltung – insbesondere der seitlichen Profilierung, die auf eine Integration in ein größeres Wandgefüge hindeutet – sind diese Objekte als Fragmente eines repräsentativen Wandverbaus (etwa einer Boiserie oder eines architektonischen Rahmensystems) zu interpretieren. Solche Bauteile bildeten einst den dekorativen Übergang oder die visuelle Gliederung innerhalb eines hochherrschaftlichen Interieurs.
Konstruktion und Fertigung: Die Applikationen sind aus massivem Nadelholz geschnitzt. Ein entscheidendes Merkmal ist der seitliche Aufbau: Da die Flanken nicht für die freie Sicht konzipiert sind, sondern flach an eine architektonische Struktur anschlossen, offenbaren sie ihre Rolle als Teil eines funktionalen Wandensembles. Die Rückseiten zeigen die für diese Zeit charakteristische Bearbeitung und weisen jeweils Metallringe auf, die zur Wandbefestigung dienten oder später diese Aufhängung bekamen um sie als Konsole zu verwenden.
Analyse des plastischen Dekors: Das zentrale Gestaltungselement bildet ein aufgesetztes, reliefartiges Ornament im Stil eines üppigen Akanthus- oder Blattwerks. Die plastische Ausarbeitung ist flüssig, organisch und raumgreifend modelliert. Die Symmetrie der Applikationen und die feine Linienführung der Schnitzereien zeugen von einer hohen handwerklich-dekorativen Tradition, bei der die Formgebung bewusst die architektonische Wirkung eines Raumes unterstreichen sollte.
Fassung und Oberflächenbehandlung: Die Oberfläche ist mit einer historischen, goldfarbenen Fassung überzogen. Der sichtbare Abrieb an den hervortretenden Stellen legt den darunterliegenden Kreidegrund frei, was den Objekten eine authentische, jahrhundertealte Patina verleiht. Die Farbschichten wirken homogen und dem hohen Alter der Fragmente entsprechend gealtert.
Ikonografie und Stilistik: Die Formensprache zitiert die barocke Tradition, insbesondere die geschwungene Silhouette, die im 19. Jahrhundert als ästhetisches Zitat in die architektonische Gestaltung einfloss. Es handelt sich um ein authentisches Zeugnis der Zeit, in der historische Stilelemente wie Voluten und florale Girlanden zur Gestaltung des repräsentativen Wohnraums genutzt wurden.
Materialzustand und Erhaltung: Der Erhaltungszustand ist als dem Alter von möglicherweise bis zu 200 Jahren entsprechend authentisch zu bewerten. Als Fragmente eines Wandverbaus weisen die Stücke die typischen historischen Bearbeitungsspuren an den Seiten auf. Das Holzgefüge ist stabil, die altersbedingten Oberflächenspuren unterstreichen den Charakter als historisches Bauelement. Die möglicherweise originalen Befestigungsringe zeugen eventuell von der ursprünglichen Nutzungsgeschichte.
Kulturhistorische Einordnung: Diese Applikationen sind wertvolle Zeugnisse der europäischen Architekturkultur des späten 18. Jahrhunderts. Sie erlauben einen Einblick in die aufwendige Gestaltung historischer Räumlichkeiten, in denen jedes Schnitzelement präzise auf das Gesamtkonzept der Wandgestaltung abgestimmt war.
Darstellung
Die Fragmente zeigen eine nach unten verjüngende, geschwungene Form, bekrönt von einem floralen Ornament. Die seitliche Gestaltung belegt die Funktion als integriertes Element eines größeren, wandgebundenen Ensembles.
Technik und Ausführung
Material: Nadelholz, plastisch geschnitzt.
Oberfläche: Historische Goldfassung auf Kreidegrund.
Montage: Seitlich für Wandverbund ausgelegt, rückseitig zur Aufhängung.
Datierung und Kontext
Wahrscheinlich 19. Jahrhundert.
Charakteristisch für die raumgreifende, architektonische Dekoration gehobener Interieurs.
Stilistische Einordnung
Barockisierende Formensprache des Historismus/Spätbarock. Fokus auf Symmetrie und plastische Tiefe.
Erhaltungszustand
Authentischer Erhaltungszustand als historisches Fragment. Altersbedingte Abnutzungen der Fassung, die die historische Substanz unterstreichen.
Fazit
Ein bedeutendes Paar architektonischer Fragmente für Sammler historischer Innenausstattung, das den repräsentativen Anspruch des 19. Jahrhunderts exzellent dokumentiert.
Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert.
Beachten Sie, dass alle Angaben zur Zeitlichen Einordnung dieses Werkes nach bestem Wissen gemacht wurden, aber keine Garantie und Anspruch auf Richtigkeit und Exaktheit abgegeben werden kann. Bieten Sie bitte nur, wenn Sie ausreichend Expertise besitzen um anhand der bereitgestellten Fotos selbst eine korrekte zeitliche Einordnung treffen zu Können. Der Verkäufer und Catwiki übernehmen keine Haftung für eine falsche zeitliche Einordnung welche manchmal unabsichtlich passieren kann. Deshalb betrachten Sie ausschließlich die Fotos als maßgeblich relevante Beschreibungsmerkmale. Vielen Dank und viel Freude mit diesem wunderbaren Stück Geschichte.
Zwei Fragmente - wohl aus dem 19. Jahrhundert
Maße:
H 51cm
B oben 27cm
B unten 16cm
T oben ca 7,5cm
alle Maße wurden mittels der IPhone Maßband App gemessen. Es kommt vor, dass diese Werte manchmal etwas abweichen. Bitte bieten Sie nur wenn Ihnen die exakten Maße nicht sehr wichtig sind.
Barocke Wandapplikationen – wohl architektonische Fragmente eines historischen Wandverbaus mit floralem Reliefdekor (19. Jahrhundert)
Bei den vorliegenden Objekten handelt es sich um ein Paar skulptural ausgearbeiteter Wandapplikationen, die stilistisch dem 19. Jahrhundert zuzuordnen sind. Aufgrund der spezifischen konstruktiven Gestaltung – insbesondere der seitlichen Profilierung, die auf eine Integration in ein größeres Wandgefüge hindeutet – sind diese Objekte als Fragmente eines repräsentativen Wandverbaus (etwa einer Boiserie oder eines architektonischen Rahmensystems) zu interpretieren. Solche Bauteile bildeten einst den dekorativen Übergang oder die visuelle Gliederung innerhalb eines hochherrschaftlichen Interieurs.
Konstruktion und Fertigung: Die Applikationen sind aus massivem Nadelholz geschnitzt. Ein entscheidendes Merkmal ist der seitliche Aufbau: Da die Flanken nicht für die freie Sicht konzipiert sind, sondern flach an eine architektonische Struktur anschlossen, offenbaren sie ihre Rolle als Teil eines funktionalen Wandensembles. Die Rückseiten zeigen die für diese Zeit charakteristische Bearbeitung und weisen jeweils Metallringe auf, die zur Wandbefestigung dienten oder später diese Aufhängung bekamen um sie als Konsole zu verwenden.
Analyse des plastischen Dekors: Das zentrale Gestaltungselement bildet ein aufgesetztes, reliefartiges Ornament im Stil eines üppigen Akanthus- oder Blattwerks. Die plastische Ausarbeitung ist flüssig, organisch und raumgreifend modelliert. Die Symmetrie der Applikationen und die feine Linienführung der Schnitzereien zeugen von einer hohen handwerklich-dekorativen Tradition, bei der die Formgebung bewusst die architektonische Wirkung eines Raumes unterstreichen sollte.
Fassung und Oberflächenbehandlung: Die Oberfläche ist mit einer historischen, goldfarbenen Fassung überzogen. Der sichtbare Abrieb an den hervortretenden Stellen legt den darunterliegenden Kreidegrund frei, was den Objekten eine authentische, jahrhundertealte Patina verleiht. Die Farbschichten wirken homogen und dem hohen Alter der Fragmente entsprechend gealtert.
Ikonografie und Stilistik: Die Formensprache zitiert die barocke Tradition, insbesondere die geschwungene Silhouette, die im 19. Jahrhundert als ästhetisches Zitat in die architektonische Gestaltung einfloss. Es handelt sich um ein authentisches Zeugnis der Zeit, in der historische Stilelemente wie Voluten und florale Girlanden zur Gestaltung des repräsentativen Wohnraums genutzt wurden.
Materialzustand und Erhaltung: Der Erhaltungszustand ist als dem Alter von möglicherweise bis zu 200 Jahren entsprechend authentisch zu bewerten. Als Fragmente eines Wandverbaus weisen die Stücke die typischen historischen Bearbeitungsspuren an den Seiten auf. Das Holzgefüge ist stabil, die altersbedingten Oberflächenspuren unterstreichen den Charakter als historisches Bauelement. Die möglicherweise originalen Befestigungsringe zeugen eventuell von der ursprünglichen Nutzungsgeschichte.
Kulturhistorische Einordnung: Diese Applikationen sind wertvolle Zeugnisse der europäischen Architekturkultur des späten 18. Jahrhunderts. Sie erlauben einen Einblick in die aufwendige Gestaltung historischer Räumlichkeiten, in denen jedes Schnitzelement präzise auf das Gesamtkonzept der Wandgestaltung abgestimmt war.
Darstellung
Die Fragmente zeigen eine nach unten verjüngende, geschwungene Form, bekrönt von einem floralen Ornament. Die seitliche Gestaltung belegt die Funktion als integriertes Element eines größeren, wandgebundenen Ensembles.
Technik und Ausführung
Material: Nadelholz, plastisch geschnitzt.
Oberfläche: Historische Goldfassung auf Kreidegrund.
Montage: Seitlich für Wandverbund ausgelegt, rückseitig zur Aufhängung.
Datierung und Kontext
Wahrscheinlich 19. Jahrhundert.
Charakteristisch für die raumgreifende, architektonische Dekoration gehobener Interieurs.
Stilistische Einordnung
Barockisierende Formensprache des Historismus/Spätbarock. Fokus auf Symmetrie und plastische Tiefe.
Erhaltungszustand
Authentischer Erhaltungszustand als historisches Fragment. Altersbedingte Abnutzungen der Fassung, die die historische Substanz unterstreichen.
Fazit
Ein bedeutendes Paar architektonischer Fragmente für Sammler historischer Innenausstattung, das den repräsentativen Anspruch des 19. Jahrhunderts exzellent dokumentiert.
Beachten Sie betreffend der Beurteilung der Maße vor allem die Fotos (habe die Maße oftmals mit Maßband fotografiert). Die Maße sind durch die elektronische Verarbeitung oftmals ungenau und manchmal falsch in der Beschreibung extrahiert.
Beachten Sie, dass alle Angaben zur Zeitlichen Einordnung dieses Werkes nach bestem Wissen gemacht wurden, aber keine Garantie und Anspruch auf Richtigkeit und Exaktheit abgegeben werden kann. Bieten Sie bitte nur, wenn Sie ausreichend Expertise besitzen um anhand der bereitgestellten Fotos selbst eine korrekte zeitliche Einordnung treffen zu Können. Der Verkäufer und Catwiki übernehmen keine Haftung für eine falsche zeitliche Einordnung welche manchmal unabsichtlich passieren kann. Deshalb betrachten Sie ausschließlich die Fotos als maßgeblich relevante Beschreibungsmerkmale. Vielen Dank und viel Freude mit diesem wunderbaren Stück Geschichte.

