Altorientalisch Terracotta Muttergöttin - 85 mm (Ohne mindestpreis)






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Tell Halaf Terrakotta-Muttergöttinnenfigur aus dem Alten Vorderen Orient, Datierung 6. Jahrtausend v. Chr., 85 mm hoch, authentisch/original und restauriert.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Tell Halaf-Terracotta-Muttergottheitfigur
Kultur / Epoche: Alte Nahost-Zivilisation, der Tell Halaf-Kulturraum zugeschrieben
Datum / Epoche: 6. Jahrtausend v. Chr.
Material: Terrakotta
Maße: 85 mm
Zustand: Restauriert und dem ursprünglichen Zustand nahe wiederhergestellt, mit sichtbarer Restaurierung und Oberflächenverschleiß, der dem Alter entspricht.
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie ein Gebot abgeben.
Provenienzangaben:
Objektregistrierungs-ID: 14
Der aktuelle Eigentümer erwarb die Tell-Halaf-Terrakotta-Muttergottheitfigur von einem privaten Sammler, N.N., in Utrecht.
Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler, N.N. aus Utrecht (Niederlande), gab an, dass sich das Objekt seit einem unbekannten Datum in seinem Besitz befand.
Laut dem früheren Eigentümer befand sich das Objekt zuvor seit den 1970er-Jahren in einer privaten Sammlung in den Niederlanden.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts standen dem früheren Eigentümer nicht zur Verfügung.
Hintergrundinformationen:
Diese terrakottafigur einer weiblichen Gestalt wird der Tell-Halaf-Kultur zugeschrieben. Figuren dieser Art gehören zu den bekanntesten kleinskaligen skulpturalen Ausdrucksformen des alten Nahen Ostens und zeichnen sich durch eine stark stilisierte Wiedergabe des Körpers sowie durch den Schwerpunkt auf fruchtbarkeitsbezogene Merkmale wie Brüste, Hüften und eine sitzende oder kompakte Haltung aus.
Solche Figuren werden in der Regel im Kontext früh besiedelter landwirtschaftlicher Gemeinschaften verstanden. Sie wurden nicht als isolierte Kuriositäten geschaffen, sondern bildeten einen Teil einer breiteren materiellen Kultur, die mit dem Dorfleben, domestischen Ritualen und symbolischer Ausdrucksform verbunden war. In Halaf-Gemeinschaften spiegeln handgefertigte Keramik, bemalte Töpferei, Siegelstempel und kleine Terrakottafiguren eine zunehmend organisierte und anspruchsvolle Gesellschaft wider, in der Handwerksproduktion und symbolische Kommunikation eine wichtige Rolle spielten.
Die genaue Funktion dieser weiblichen Figuren bleibt umstritten. Sie werden oft als Fruchtbarkeitsfiguren, schützende Haushaltsbilder oder Devotionalobjekte im Zusammenhang mit Ideen von Regeneration, Mutterschaft und dem Fortbestand des Gemeinschaftslebens interpretiert. Vorsichtige Formulierung ist hier angebracht: Obwohl sie gemeinhin als „Muttergottheiten“-Figuren beschrieben werden, handelt es sich um eine moderne interpretative Bezeichnung statt um einen sicher belegten antiken Titel. Fest steht, dass solche Figuren einen bedeutsamen Platz im symbolischen Kosmos früher landwirtschaftlicher Gesellschaften einnahmen.
Datiert auf das 6. Jahrtausend v. Chr. gehört diese Figur zu einer prägenden Periode der Menschheitsgeschichte, in der permanente Siedlungen, Landwirtschaft und zunehmend komplexe soziale Strukturen den Alltag im alten Nahen Osten wandelten. Objekte dieser Art liefern wichtige Belege dafür, wie frühe Gemeinschaften Ideen zu Identität, Fruchtbarkeit, Glaube und dem menschlichen Körper ausdrückten.
Sie bildet eine greifbare Verbindung zur alten Welt, in der kleine Terrakottafiguren wie diese eine bedeutungsvolle Rolle im häuslichen und symbolischen Leben einiger der frühesten sesshaften Gemeinschaften des Nahen Ostens spielten.
Tell Halaf-Terracotta-Muttergottheitfigur
Kultur / Epoche: Alte Nahost-Zivilisation, der Tell Halaf-Kulturraum zugeschrieben
Datum / Epoche: 6. Jahrtausend v. Chr.
Material: Terrakotta
Maße: 85 mm
Zustand: Restauriert und dem ursprünglichen Zustand nahe wiederhergestellt, mit sichtbarer Restaurierung und Oberflächenverschleiß, der dem Alter entspricht.
Kein Versand außerhalb der Europäischen Union. Aufgrund komplexer Exportvorschriften für Kulturgüter kann dieser Artikel nicht außerhalb der EU versendet werden. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine Lieferadresse innerhalb der Europäischen Union haben, bevor Sie ein Gebot abgeben.
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Objektregistrierungs-ID: 14
Der aktuelle Eigentümer erwarb die Tell-Halaf-Terrakotta-Muttergottheitfigur von einem privaten Sammler, N.N., in Utrecht.
Der frühere Eigentümer, ein privater Sammler, N.N. aus Utrecht (Niederlande), gab an, dass sich das Objekt seit einem unbekannten Datum in seinem Besitz befand.
Laut dem früheren Eigentümer befand sich das Objekt zuvor seit den 1970er-Jahren in einer privaten Sammlung in den Niederlanden.
Weitere Informationen zur früheren Besitzgeschichte des Objekts standen dem früheren Eigentümer nicht zur Verfügung.
Hintergrundinformationen:
Diese terrakottafigur einer weiblichen Gestalt wird der Tell-Halaf-Kultur zugeschrieben. Figuren dieser Art gehören zu den bekanntesten kleinskaligen skulpturalen Ausdrucksformen des alten Nahen Ostens und zeichnen sich durch eine stark stilisierte Wiedergabe des Körpers sowie durch den Schwerpunkt auf fruchtbarkeitsbezogene Merkmale wie Brüste, Hüften und eine sitzende oder kompakte Haltung aus.
Solche Figuren werden in der Regel im Kontext früh besiedelter landwirtschaftlicher Gemeinschaften verstanden. Sie wurden nicht als isolierte Kuriositäten geschaffen, sondern bildeten einen Teil einer breiteren materiellen Kultur, die mit dem Dorfleben, domestischen Ritualen und symbolischer Ausdrucksform verbunden war. In Halaf-Gemeinschaften spiegeln handgefertigte Keramik, bemalte Töpferei, Siegelstempel und kleine Terrakottafiguren eine zunehmend organisierte und anspruchsvolle Gesellschaft wider, in der Handwerksproduktion und symbolische Kommunikation eine wichtige Rolle spielten.
Die genaue Funktion dieser weiblichen Figuren bleibt umstritten. Sie werden oft als Fruchtbarkeitsfiguren, schützende Haushaltsbilder oder Devotionalobjekte im Zusammenhang mit Ideen von Regeneration, Mutterschaft und dem Fortbestand des Gemeinschaftslebens interpretiert. Vorsichtige Formulierung ist hier angebracht: Obwohl sie gemeinhin als „Muttergottheiten“-Figuren beschrieben werden, handelt es sich um eine moderne interpretative Bezeichnung statt um einen sicher belegten antiken Titel. Fest steht, dass solche Figuren einen bedeutsamen Platz im symbolischen Kosmos früher landwirtschaftlicher Gesellschaften einnahmen.
Datiert auf das 6. Jahrtausend v. Chr. gehört diese Figur zu einer prägenden Periode der Menschheitsgeschichte, in der permanente Siedlungen, Landwirtschaft und zunehmend komplexe soziale Strukturen den Alltag im alten Nahen Osten wandelten. Objekte dieser Art liefern wichtige Belege dafür, wie frühe Gemeinschaften Ideen zu Identität, Fruchtbarkeit, Glaube und dem menschlichen Körper ausdrückten.
Sie bildet eine greifbare Verbindung zur alten Welt, in der kleine Terrakottafiguren wie diese eine bedeutungsvolle Rolle im häuslichen und symbolischen Leben einiger der frühesten sesshaften Gemeinschaften des Nahen Ostens spielten.
