Antonio Calderara (1903-1978) - Orizzonte bicromo

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Giulia Couzzi
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

„Ich möchte die Leere malen, die Vollständigkeit, Stille und Licht enthält. Ich möchte die Unendlichkeit malen.“ Antonio Calderara

Medium: Aquarell auf Karton. Signatur: Auf der Rückseite signiert. EINZIGARTIG

Hinweis zur „Edition“: Teil eines Projekts, das aus 49 Variationen besteht (7 Farben über 7 Tonstufen), ist dieses Aquarell ein einzigartiges Werk. Jedes Stück in der Serie nimmt einen eindeutigen Punkt in Calderaras 7×7-Matrix ein; kein zwei Werke teilen dieselbe chromatische Schwingung.
Es ist eine eigenständige Lichtstudie, begleitet von der ursprünglichen Dokumentation aus den Mappe, einschließlich des Gedichts.

Zustand: Kein Rahmen, im Originalzustand erhalten

Dieses zarte und contemplative Werk, Orizzonte (1971), fängt Antonio Calderaras ausgereifte künstlerische Vision perfekt ein. Ausgeführt in Aquarell auf Karton, reduziert sich die Komposition auf die wesentlichen Elemente: ein subtile, vertikale Form, artikuliert durch weiche Tonübergänge und eine zurückhaltende horizontale Teilung, die einen Horizont evoziert, der zwischen materieller Gegenwart und immaterieller Wahrnehmung schwebt. Die nahezu unmerklichen Tonunterschiede und die ruhige Geometrie erzeugen ein Gefühl von Stille und Transzendenz, das den Betrachter in einen Raum der Introspektion und unendlichen Gelassenheit einlädt.

Calderara, ursprünglich von der figürlichen Malerei beeinflusst, entwickelte sich allmählich zu einer strengen und leuchtenden Abstraktion und wurde zu einer der feinsten Stimmen des europäischen Nachkriegs-Minimalismus. Sein Werk schwingt tief mit der spirituellen Abstraktion von Künstlern wie Josef Albers, Mark Rothko, Barnett Newman und Ad Reinhardt, während es einen eindeutig intimen und meditativen Charakter bewahrt. Die feine Modulation von Licht und Oberfläche erinnert an Ähnlichkeiten mit Giorgio Morandi, Yves Klein, Lucio Fontana und Piero Manzoni, ebenso wie an spätere Dialoge mit Künstlern wie Gotthard Graubner, Günther Förg, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Gerhard Richter.

In enger Verbindung mit dem intellektuellen und künstlerischen Milieu der Nachkriegsabstraktion findet Calderaras Praxis auch Parallelen zur ZERO-Bewegung (Otto Piene, Heinz Mack) und zu den reduktiven Tendenzen von Künstlern wie Ellsworth Kelly, Agnes Martin und Robert Ryman. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Museumsbeständen und gelten aufgrund ihrer ruhigen yet rigorosen Erkundung von Raum, Licht und Proportion als stark gefragt.

Dieses Stück steht als poetische Verkörperung von Calderaras lebenslanger Suche: die Darstellung von Stille, die Visualisierung der Unendlichkeit und die Verwandlung minimaler Mittel in eine tiefgreifende visuelle Erfahrung.

„Ich möchte die Leere malen, die Vollständigkeit, Stille und Licht enthält. Ich möchte die Unendlichkeit malen.“ Antonio Calderara

Medium: Aquarell auf Karton. Signatur: Auf der Rückseite signiert. EINZIGARTIG

Hinweis zur „Edition“: Teil eines Projekts, das aus 49 Variationen besteht (7 Farben über 7 Tonstufen), ist dieses Aquarell ein einzigartiges Werk. Jedes Stück in der Serie nimmt einen eindeutigen Punkt in Calderaras 7×7-Matrix ein; kein zwei Werke teilen dieselbe chromatische Schwingung.
Es ist eine eigenständige Lichtstudie, begleitet von der ursprünglichen Dokumentation aus den Mappe, einschließlich des Gedichts.

Zustand: Kein Rahmen, im Originalzustand erhalten

Dieses zarte und contemplative Werk, Orizzonte (1971), fängt Antonio Calderaras ausgereifte künstlerische Vision perfekt ein. Ausgeführt in Aquarell auf Karton, reduziert sich die Komposition auf die wesentlichen Elemente: ein subtile, vertikale Form, artikuliert durch weiche Tonübergänge und eine zurückhaltende horizontale Teilung, die einen Horizont evoziert, der zwischen materieller Gegenwart und immaterieller Wahrnehmung schwebt. Die nahezu unmerklichen Tonunterschiede und die ruhige Geometrie erzeugen ein Gefühl von Stille und Transzendenz, das den Betrachter in einen Raum der Introspektion und unendlichen Gelassenheit einlädt.

Calderara, ursprünglich von der figürlichen Malerei beeinflusst, entwickelte sich allmählich zu einer strengen und leuchtenden Abstraktion und wurde zu einer der feinsten Stimmen des europäischen Nachkriegs-Minimalismus. Sein Werk schwingt tief mit der spirituellen Abstraktion von Künstlern wie Josef Albers, Mark Rothko, Barnett Newman und Ad Reinhardt, während es einen eindeutig intimen und meditativen Charakter bewahrt. Die feine Modulation von Licht und Oberfläche erinnert an Ähnlichkeiten mit Giorgio Morandi, Yves Klein, Lucio Fontana und Piero Manzoni, ebenso wie an spätere Dialoge mit Künstlern wie Gotthard Graubner, Günther Förg, Imi Knoebel, Blinky Palermo und Gerhard Richter.

In enger Verbindung mit dem intellektuellen und künstlerischen Milieu der Nachkriegsabstraktion findet Calderaras Praxis auch Parallelen zur ZERO-Bewegung (Otto Piene, Heinz Mack) und zu den reduktiven Tendenzen von Künstlern wie Ellsworth Kelly, Agnes Martin und Robert Ryman. Seine Arbeiten befinden sich in bedeutenden Museumsbeständen und gelten aufgrund ihrer ruhigen yet rigorosen Erkundung von Raum, Licht und Proportion als stark gefragt.

Dieses Stück steht als poetische Verkörperung von Calderaras lebenslanger Suche: die Darstellung von Stille, die Visualisierung der Unendlichkeit und die Verwandlung minimaler Mittel in eine tiefgreifende visuelle Erfahrung.

Details

Künstler
Antonio Calderara (1903-1978)
Angeboten mit Rahmen
Nein
Verkauft von
Eigentümer oder Wiederverkäufer
Auflage
Original
Titel des Kunstwerks
Orizzonte bicromo
Technik
Aquarell
Signatur
Handsigniert
Herkunftsland
Deutschland
Jahr
1971
Zustand
exzellenter Zustand
Höhe
17,3 cm
Breite
6 cm
Stil
Minimalismus
Periode
1970-1980
Verkauft von
Tschechische RepublikVerifiziert
20
Verkaufte Objekte
Privat

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