Figürliche Kaminuhr - Antik Bronze, Messing - 1850-1900






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Eine figürliche Manteluhr aus ca. 1850–1900, in Ormolu vergoldetem Bronze und Messing, im antiken Stil, französischer Herkunft, mit mechanischem Uhrwerk und 31-Tage-Laufwerk, Halbstundenschlag mit einer Glocke, Maßen 50 × 30 × 15 cm, Gewicht 5 kg, in gutem gebrauchten Zustand und funktionsfähig.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Es handelt sich um eine ormolu-Uhr, eine jener Kreationen, die geboren scheinen, um in einem palastartigen Salon zu leben, nicht auf irgendeiner Mantelbretter. Die Vergoldung in Gold —tief, warm, fast flüssig— umhüllt das gesamte Stück mit jenem Glanz, den nur die Mercury-goldene Ausführung des XVIII. Jahrhunderts und des frühen XIX. Jahrhunderts erreichen konnte: ein Licht, das nicht reflektiert, sondern aus dem Metall emanieren scheint.
Die Komposition dreht sich um eine obere Skulpturengruppe, eine sitzende Figur, die eine Gestalt aus der antiken Kultur oder Politik repräsentiert: einen Weisen, einen Gesetzgeber, vielleicht einen Philosophen. Die Haltung ist gelassen, die Falten des Mantels fallen in sanften Kaskaden, modelliert mit jener Präzision, die Theatralik und klassischen Gleichgewicht mischt. Es ist keine beiläufige Figur: Sie ist das Symbol der Vernunft, der Autorität und des Wissens, ein direkter Wink auf den aufgeklärten Geschmack, der die europäische Dekoration zwischen Ende des XVIII. Jahrhunderts und Anfang des XIX. Jahrhunderts prägte.
Unter der Figur öffnet sich das Uhrengehäuse, mit einem runden Zifferblatt in römischen Ziffern, eingerahmt von einem Ausbruch von Voluten, Girlanden, Blumen und Schilden, die aus dem goldenen Bronzen zu wachsen scheinen. Alles ist mit einer handwerklichen Sorgfalt gearbeitet, die heute fast unmöglich zu reproduzieren scheint: Jede Blattkante, jede Kurve, jedes Relief hat eine klare ästhetische Absicht.
Der Mechanismus, typisch für französische oder mitteleuropäische Uhrmacherkunst der Epoche, funktioniert, doch — wie es bei Uhren von über zwei Jahrhunderten der Fall ist — erfordert er regelmäßige Justagen, Schmierung und eine empfindliche Feinabstimmung, um die Genauigkeit zu bewahren. Es ist keine Uhr, die man einfach laufen lässt: Es ist eine Uhr, die gepflegt werden will, wie ein kleines mechanisches Organ mit Gedächtnis.
Insgesamt ist sie ein Stück, das Skulptur, Goldschmiedekunst und Uhrmacherei verbindet — ein Objekt, das nicht nur die Zeit anzeigte, sondern auch Status, Bildung und Geschmack verkündete. Eine Uhr, die man nicht anschaut, um die Stunde abzulesen, sondern um daran erinnert zu werden, dass Zeit auch ein Kunstwerk sein kann.
Zertifizierter Versand und gute Verpackung.
Der Verkäufer stellt sich vor
Es handelt sich um eine ormolu-Uhr, eine jener Kreationen, die geboren scheinen, um in einem palastartigen Salon zu leben, nicht auf irgendeiner Mantelbretter. Die Vergoldung in Gold —tief, warm, fast flüssig— umhüllt das gesamte Stück mit jenem Glanz, den nur die Mercury-goldene Ausführung des XVIII. Jahrhunderts und des frühen XIX. Jahrhunderts erreichen konnte: ein Licht, das nicht reflektiert, sondern aus dem Metall emanieren scheint.
Die Komposition dreht sich um eine obere Skulpturengruppe, eine sitzende Figur, die eine Gestalt aus der antiken Kultur oder Politik repräsentiert: einen Weisen, einen Gesetzgeber, vielleicht einen Philosophen. Die Haltung ist gelassen, die Falten des Mantels fallen in sanften Kaskaden, modelliert mit jener Präzision, die Theatralik und klassischen Gleichgewicht mischt. Es ist keine beiläufige Figur: Sie ist das Symbol der Vernunft, der Autorität und des Wissens, ein direkter Wink auf den aufgeklärten Geschmack, der die europäische Dekoration zwischen Ende des XVIII. Jahrhunderts und Anfang des XIX. Jahrhunderts prägte.
Unter der Figur öffnet sich das Uhrengehäuse, mit einem runden Zifferblatt in römischen Ziffern, eingerahmt von einem Ausbruch von Voluten, Girlanden, Blumen und Schilden, die aus dem goldenen Bronzen zu wachsen scheinen. Alles ist mit einer handwerklichen Sorgfalt gearbeitet, die heute fast unmöglich zu reproduzieren scheint: Jede Blattkante, jede Kurve, jedes Relief hat eine klare ästhetische Absicht.
Der Mechanismus, typisch für französische oder mitteleuropäische Uhrmacherkunst der Epoche, funktioniert, doch — wie es bei Uhren von über zwei Jahrhunderten der Fall ist — erfordert er regelmäßige Justagen, Schmierung und eine empfindliche Feinabstimmung, um die Genauigkeit zu bewahren. Es ist keine Uhr, die man einfach laufen lässt: Es ist eine Uhr, die gepflegt werden will, wie ein kleines mechanisches Organ mit Gedächtnis.
Insgesamt ist sie ein Stück, das Skulptur, Goldschmiedekunst und Uhrmacherei verbindet — ein Objekt, das nicht nur die Zeit anzeigte, sondern auch Status, Bildung und Geschmack verkündete. Eine Uhr, die man nicht anschaut, um die Stunde abzulesen, sondern um daran erinnert zu werden, dass Zeit auch ein Kunstwerk sein kann.
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