Eine Terrakotta-Skulptur. - Djenné - Mali (Ohne mindestpreis)

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Julien Gauthier
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Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

A terracotta statue from Djenné, Mopti region, Mali.
Please note that without any laboratory tests, the attribution and datation is provided for reference only, based on our expertise in the field. Therefore, the piece stays subject to authentication.

This terracotta female figure originates from the Inland Niger Delta region of central Mali, most likely from the archaeological zone associated with Djenné and the wider Mopti region. Representing a crouching female subject, the sculpture belongs to the celebrated corpus of ancient terracotta statuary produced in the Middle Niger area between approximately the thirteenth and seventeenth centuries, although some traditions may extend earlier. These works constitute one of the most significant sculptural traditions of precolonial sub-Saharan Africa, reflecting the urbanization, agricultural wealth, and long-distance commercial networks that developed around the Inland Niger Delta during the medieval period.

The figure’s crouching posture is particularly characteristic of Djenné-region terracottas, where seated, kneeling, equestrian, and contracted bodily positions recur with notable frequency. Such postures have often been interpreted in relation to ritual gesture, states of meditation or transition, illness, mourning, captivity, or social status, although definitive meanings remain elusive due to the archaeological rather than ethnographic context of most surviving examples. The compression of the body into a compact sculptural mass creates a strong sense of introspection and physical concentration, qualities reinforced by the rhythmic modeling of limbs and torso.

Djenné terracottas are distinguished by their highly developed surface articulation and expressive treatment of the human form. The present figure likely once displayed details such as scarification, jewelry, coiffure, or textile indications rendered through incision and applied modeling, features that connected sculpture to social identity and bodily adornment within medieval Sahelian societies. The surface patina, shaped by burial conditions over centuries, contributes significantly to the object’s visual character and archaeological presence. Variations in mineral accretion, abrasion, and earthen deposits preserve evidence of prolonged interment within the alluvial soils of the Niger basin.

The Inland Niger Delta formed one of the major cultural and economic centers of medieval West Africa, linking agricultural production with trans-Saharan trade routes connecting the region to North Africa and the Islamic world. Urban centers such as Djenné and nearby Djenné-Djeno flourished through commerce in gold, salt, rice, fish, and other commodities, supporting complex social and religious systems. The terracotta sculptures associated with this environment reveal a sophisticated sculptural tradition existing alongside the spread of Islam, suggesting the persistence of local ritual and commemorative practices within an increasingly cosmopolitan Sahelian world.

Because most terracottas from the region were recovered through undocumented excavations during the twentieth century, their original functions remain difficult to determine with certainty. Scholarly interpretations have proposed funerary, commemorative, protective, or ancestral roles, while emphasizing the diversity of forms and contexts encompassed by the tradition. The crouching female figure nevertheless embodies many of the essential characteristics of Djenné sculpture: volumetric compression, psychological intensity, and a powerful synthesis of abstraction and corporeal observation. Even removed from its original archaeological setting, the work retains the material gravity and contemplative force that define the terracotta traditions of the Middle Niger.

References

Bedaux, Rogier, et al. Recherches archéologiques à Dia dans le delta intérieur du Niger (Mali). Leiden: CNWS Publications, 2005.

Brasseur, Hélène. Djenné: An African City. Milan: 5 Continents Editions, 2005.

Ezra, Kate. Art of the Dogon: Selections from the Lester Wunderman Collection. New York: Metropolitan Museum of Art, 1988.

Insoll, Timothy. The Archaeology of Islam in Sub-Saharan Africa. Cambridge: Cambridge University Press, 2003.

McIntosh, Roderick J., and Susan Keech McIntosh. Ancient Middle Niger: Urbanism and the Self-Organizing Landscape. Cambridge: Cambridge University Press, 2005.

Nooter Roberts, Mary, and Allen F. Roberts. A Saint in the City: Sufi Arts of Urban Senegal. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 2003.

Visonà, Monica Blackmun, Robin Poynor, and Herbert M. Cole. A History of Art in Africa. Upper Saddle River: Pearson/Prentice Hall, 2008.

This description is made with AI. Despite careful individual review, the use of Artificial Intelligence may result in errors or inaccuracies in the description.

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
Übersetzt mit Google Übersetzer

A terracotta statue from Djenné, Mopti region, Mali.
Please note that without any laboratory tests, the attribution and datation is provided for reference only, based on our expertise in the field. Therefore, the piece stays subject to authentication.

This terracotta female figure originates from the Inland Niger Delta region of central Mali, most likely from the archaeological zone associated with Djenné and the wider Mopti region. Representing a crouching female subject, the sculpture belongs to the celebrated corpus of ancient terracotta statuary produced in the Middle Niger area between approximately the thirteenth and seventeenth centuries, although some traditions may extend earlier. These works constitute one of the most significant sculptural traditions of precolonial sub-Saharan Africa, reflecting the urbanization, agricultural wealth, and long-distance commercial networks that developed around the Inland Niger Delta during the medieval period.

The figure’s crouching posture is particularly characteristic of Djenné-region terracottas, where seated, kneeling, equestrian, and contracted bodily positions recur with notable frequency. Such postures have often been interpreted in relation to ritual gesture, states of meditation or transition, illness, mourning, captivity, or social status, although definitive meanings remain elusive due to the archaeological rather than ethnographic context of most surviving examples. The compression of the body into a compact sculptural mass creates a strong sense of introspection and physical concentration, qualities reinforced by the rhythmic modeling of limbs and torso.

Djenné terracottas are distinguished by their highly developed surface articulation and expressive treatment of the human form. The present figure likely once displayed details such as scarification, jewelry, coiffure, or textile indications rendered through incision and applied modeling, features that connected sculpture to social identity and bodily adornment within medieval Sahelian societies. The surface patina, shaped by burial conditions over centuries, contributes significantly to the object’s visual character and archaeological presence. Variations in mineral accretion, abrasion, and earthen deposits preserve evidence of prolonged interment within the alluvial soils of the Niger basin.

The Inland Niger Delta formed one of the major cultural and economic centers of medieval West Africa, linking agricultural production with trans-Saharan trade routes connecting the region to North Africa and the Islamic world. Urban centers such as Djenné and nearby Djenné-Djeno flourished through commerce in gold, salt, rice, fish, and other commodities, supporting complex social and religious systems. The terracotta sculptures associated with this environment reveal a sophisticated sculptural tradition existing alongside the spread of Islam, suggesting the persistence of local ritual and commemorative practices within an increasingly cosmopolitan Sahelian world.

Because most terracottas from the region were recovered through undocumented excavations during the twentieth century, their original functions remain difficult to determine with certainty. Scholarly interpretations have proposed funerary, commemorative, protective, or ancestral roles, while emphasizing the diversity of forms and contexts encompassed by the tradition. The crouching female figure nevertheless embodies many of the essential characteristics of Djenné sculpture: volumetric compression, psychological intensity, and a powerful synthesis of abstraction and corporeal observation. Even removed from its original archaeological setting, the work retains the material gravity and contemplative force that define the terracotta traditions of the Middle Niger.

References

Bedaux, Rogier, et al. Recherches archéologiques à Dia dans le delta intérieur du Niger (Mali). Leiden: CNWS Publications, 2005.

Brasseur, Hélène. Djenné: An African City. Milan: 5 Continents Editions, 2005.

Ezra, Kate. Art of the Dogon: Selections from the Lester Wunderman Collection. New York: Metropolitan Museum of Art, 1988.

Insoll, Timothy. The Archaeology of Islam in Sub-Saharan Africa. Cambridge: Cambridge University Press, 2003.

McIntosh, Roderick J., and Susan Keech McIntosh. Ancient Middle Niger: Urbanism and the Self-Organizing Landscape. Cambridge: Cambridge University Press, 2005.

Nooter Roberts, Mary, and Allen F. Roberts. A Saint in the City: Sufi Arts of Urban Senegal. Los Angeles: UCLA Fowler Museum of Cultural History, 2003.

Visonà, Monica Blackmun, Robin Poynor, and Herbert M. Cole. A History of Art in Africa. Upper Saddle River: Pearson/Prentice Hall, 2008.

This description is made with AI. Despite careful individual review, the use of Artificial Intelligence may result in errors or inaccuracies in the description.

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfram Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder auf dem Markt, sondern in einem ruhigeren, inneren Raum – unter Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv über Deutschlands ehemalige Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte nie stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruchstelle und Kontinuität in derselben Form – und sie bitten darum, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert wirkt Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler, auch wenn keines dieser Begriffe die Gestalt seiner Praxis ganz erfassen kann. Was früher zu großzügig unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als ein versiegelter oder historischer Katalog. Es ist vielmehr ein Satz lebender Traditionen, der ständig mit der Gegenwart verhandelt. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und сравнende Rechtslehre – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst erlernte er an anderer Stelle. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana kam Wissen langsam hervor, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten, und durch Vertrauen, das nicht auf einmal, sondern über Jahre aufgebaut wurde. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widerstand leichter Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder von malischer Jugend in den 1970er Jahren, selbstbewusst und ausgelassen – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schlossen sich nicht gegenseitig aus; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es neigen zu tun. Doch löste er die Arbeit nicht auf. Zusammen mit Aguibou Kamaté rief Jaenicke sich in Lomé, näher an die Orte heran, von denen viele Objekte stammen und auf denen sie weiterreisen. Seit 2018 ist Berlin ein weiterer Punkt auf dieser Karte geworden. Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Spezialisten. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, die von Erde und Feuer geformt sind, sowie auf Formen des Gedächtnisses, die sich einer leichten Übersetzung widersetzen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geografischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung geht mit Provenienzforschung einher; Handel wird als untrennbar von Verantwortung betrachtet. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird der Kreislauf nicht als Ausgrabung, sondern als ethischer Prozess dargestellt, der unvollendet bleibt. Ziel ist es, Objekte nicht aus der Welt zu entfernen und abzuschotten, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern. ------------ Galerie Wolfgang Jaenicke ist eine in Berlin ansässige Galerie, die sich auf westafrikanische Skulptur, Bronzen, Terrakotten, Masken und zeitgenössische afrikanische Kunst spezialisiert hat. Sie wird von Wolfgang Jaenicke geleitet, dessen Arbeit Sammeln, Handel, Provenienzforschung, Feldforschung und archivische Dokumentation verbindet. Laut dem eigenen Profil der Galerie studierte Jaenicke Ethnologie, Kunstgeschichte und vergleichende Rechtslehre und arbeitet seit mehr als fünfundzwanzig Jahren im Bereich afrikanischer Kunst. Seine Tätigkeiten entwickelten sich durch langfristiges Engagement in Ländern wie Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Ghana und Togo. Anstatt afrikanische Kunst als geschlossene historische Kategorie zu präsentieren, beschreibt er sie als eine fortdauernde kulturelle Tradition, geprägt von lebendigen Gemeinschaften und wandelnden historischen Kontexten. Eine besonders wichtige Phase seiner Karriere war Mali, wo er zwischen ca. 2002 und 2012 in Bamako und Ségou lebte und arbeitete. Dort führte er Tribalartforum, eine Galerie, die historische afrikanische Skulptur mit zeitgenössischer afrikanischer Fotografie verband, darunter Werke von Malick Sidibé. Die politische und militärische Krise in Mali im Jahr 2012 führte zur Schließung dieser Aktivität. Später setzte Jaenicke, gemeinsam mit Aguibou Kamaté, seine Arbeit von Lomé, Togo, aus fort, bevor er eine Galerier Präsenz in Berlin nahe dem Schloss Charlottenburg gründete. Die Galerie legt besonderen Wert auf westafrikanische Bronzen, Terrakotten, Benin- und Ife-bezogene Werke, Nok-Skulpturen, Dogon-Kunst, Baule-Skulpturen, Senufo-Objekte und Yoruba-Material. Ein besonderes Merkmal von Jaenickes öffentlicher Haltung ist sein wiederholter Fokus auf Transparenz der Provenienz und Restitutionsdebatten. In mehreren veröffentlichten Objektakten diskutiert die Galerie ausdrücklich Themen rund um Exportdokumentation, UNESCO-Konventionen, Besitzverhältnisse und den Austausch mit Wissenschaftlern und Restitutionsforschern. Diese Aussagen spiegeln breitere zeitgenössische Debatten über die Zirkulation afrikanischen Kulturerbes, Rechtslage, Sammlerhistorie und Museumsankäufe wider. Die Galerie führt umfangreiche Online-Archive und Kataloge, die Hunderte afrikanischer Objekte dokumentieren, darunter Benin- und Ife-Bronzen, Nok-Terrakotten, Dogon-Skulpturen, Baule-Figuren, Fon-Objekte, Moba-Figuren und weiteres westafrikanisches Material. Für Forschende, die sich für die Geschichte des afrikanischen Kunsthandels interessieren, repräsentiert Jaenicke eine spätere Generation von Händlern im Vergleich zu Persönlichkeiten wie John J. Klejman. Während Klejman dem Nachkriegsmarkt New Yorks der 1950er–1970er Jahre zugehörte, ist Jaenickes Arbeit von gegenwärtigen Anliegen geprägt: Felddokumentation, Provenienzforschung, Restitutionsdiskussionen, digitale Archive und direkte Verbindung mit westafrikanischen Netzwerken und Künstlern. Dieser Text basiert auf KI-Informationen
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Details

Ethnie/ Kultur
Djenne
Herkunftsland
Mali
Material
Terracotta
Sold with stand
Nein
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A terracotta sculpture
Höhe
23 cm
Gewicht
760 g
Authentizität
Original/offiziell
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
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Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
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Telefonnummer:
+493033951033
Email:
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USt-IdNr.:
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