Eine Holzskulptur - Personal - Urhobo - Nigeria (Ohne mindestpreis)

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Julien Gauthier
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Von Julien Gauthier ausgewählt

Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.

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Eine Holzskulptur aus Nigeria, Urhobo-Kultur, Herkunft Delta State, Südnigeria, mit Stand.

KI-gestützte Zusammenfassung

Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

Ein Urhobo-Pfahlstab, Südregion, Delta-Staat, Nigeria. Inklusive Stand.

Dieser Stab wird den urhobo-künstlerischen Traditionen der Niger-Delta-Region in Süd-Nigeria, insbesondere dem heutigen Delta-Staat, zugeschrieben. Unter Urhobo-Gemeinschaften fungierten figürliche Stäbe als Objekte von Autorität, Prestige und spiritueller Mediation, oft in Verbindung mit Ritualspezialisten, Inhaber von Titeln oder Führern im Kontext von Maskeraden und Schreinen. Anstatt rein symbolische Ausrüstung zu sein, fungierten solche Stäbe als aktive Erweiterungen von Status und spiritueller Kraft, indem sie skulpturale Bildsprache mit materiellen Markern von Macht verbanden.

Die stehende Männerfigur oben auf dem Stab wird in einer aufrechten, frontal gerichteten Haltung dargestellt, die Stabilität und Gelassenheit betont. Ihr Körper ist kompakt und vertikal organisiert, im Einklang mit den urhobo-skupturalen Konventionen, in denen Proportionsklarheit und kontrollierte Symmetrie gegenüber anatomischer Naturalität bevorzugt werden. Die Anwesenheit von Eisenarmreifen um Knöchel und Handgelenke ist besonders bedeutsam. Eisen wird in vielen westafrikanischen Kontexten mit Stärke, Transformation, Schutz und dem Bereich mächtiger spiritueller Kräfte assoziiert. Diese Metallverzierungen können rituelle Ermächtigung, soziale Autorität oder Zugehörigkeit zu schützenden spirituellen Entitäten signalisieren. Ihre Platzierung an beiden Enden der Gliedmaßen verstärkt die Idee der Eindämmung und Regulierung von Körper- und spiritueller Energie.

Der elaboriert doppelt gestapelte oder „gestapelte“ Haarschnitt ist ein weiteres Schlüsselelement der visuellen Identität der Figur. In urhobo- und weiter gefassten Niger-Delta-Skulpturtraditionen signalisieren aufwändige Frisuren oft Status, Reife, Schönheit oder rituelle Unterscheidung. Solche Frisuren sind nicht nur dekorativ, sondern fungieren als codierte soziale Indikatoren, beziehen Identität, Rang und Beteiligung an bestimmten kulturellen oder spirituellen Rollen ein. Die skulptierte Artikulation des Haares, das sich über dem Kopf in strukturierten Volumen erhebt, verstärkt auch die vertikale Dynamik des Stabs und verbindet visuell menschliche Form, Stützkonstruktion des Objekts und spirituelle Erhebung.

Urhobo-Skulpturtraditionen sind eng mit einer vielfältigen religiösen Landschaft verbunden, zu der Ahnenverehrung, Wassergeist-Kulte (insbesondere in Verbindung mit der flussnahen Umwelt) und Maskierungsgesellschaften gehören, wie sie mit verschiedenen Initiationsstufen und öffentlichen Darstellungen verbunden sind. Figürliche Stäbe können in diesen Kontexten als Abzeichen von Autorität erscheinen oder als Objekte, die während ritueller Darstellungen, Tänzen oder Invocation aktiviert werden. Ihre Funktion ist daher sowohl repräsentativ als auch performativ und eingebettet in Systeme, in denen Objekte zwischen sichtbarer sozialer Hierarchie und unsichtbarer spiritueller Handlung vermitteln.

Die Kombination aus Holzschnitzerei und Eisenelementen in dem vorliegenden Stab spiegelt die langjährige Integration von Metall- und Holztechnologien im Nigerdelta wider. Eisenarbeiten, oft von spezialisierten Schmieden hergestellt, galten als von transformativer Potenz durchdrungen, und ihre Einbindung in skulpturale Objekte verstärkte deren Wirksamkeit und symbolische Gewichtung. Die gefasste Haltung der Figur, der erhöhte Haarschnitt und die Metallverzierungen artikulieren zusammen eine visuelle Sprache von kontrollierter Macht und sozialer Erhebung.

Innerhalb der urhobo-Kunst im weiteren Sinn exemplifizieren solche Stäbe die Verschmelzung von Skulptur, Performance und Autorität. Sie sind keine starren Objekte, sondern Teil eines dynamischen rituellen Umfelds, in dem Bedeutung durch Nutzung, Handhabung und öffentliche Präsentation entsteht. Das vorliegende Beispiel bewahrt diese Tradition durch formale Klarheit und die expressive Integration von geschnitzter Figur und metallischer Verstärkung.

Referenzen

Blier, Suzanne Preston. The Anatomy of Architecture: Ontology and Metaphor in Batammaliba Architectural Expression. Chicago: University of Chicago Press, 1987.

Cole, Herbert M., and Doran H. Ross. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, University of California, 1977.

Drewal, Henry John, and Margaret Thompson Drewal. Gelede: Art and Female Power among the Yoruba. Bloomington: Indiana University Press, 1983.

Metz, Bert. Urhobo Art: Introduction to the Art and Culture of the Urhobo People. Leiden: Afrika Museum, 1981.

Ojo, G. J. Afolabi. Yoruba Culture: A Geographical Analysis. London: University of London Press, 1966.

Petridis, Constantine. Art and Power in the Central African Savanna. Cleveland: Cleveland Museum of Art, 2008.

Vogel, Susan Mullin. Africa Explores: 20th Century African Art. New York: Center for African Art, 1991.

Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelprüfung können durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung auftreten.

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfgang Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder im Markt, sondern in einem ruhigeren, inwarderen Raum – zwischen Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv zu Deutschlands ehemaligen Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte niemals stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruch und Kontinuität, in derselben Form gehalten – und sie fordern dazu auf, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Über mehr als ein Vierteljahrhundert lang hat Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler gearbeitet, wobei keiner dieser Begriffe die Form seiner Praxis ganz fassen kann. Was früher zu locker unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als abgeschlossenes oder historisches Fachgebiet. Es ist stattdessen eine Reihe lebendiger Traditionen, die sich ständig mit der Gegenwart verhandeln. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und Vergleichende Rechtswissenschaft – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst lernte er anderswo. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana entstanden Erkenntnisse langsam, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten und durch Vertrauen aufgebaut wurden – nicht auf einmal, sondern über Jahre. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widersetzte sich einer leichten Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder malischer Jugendlicher in den 1970er Jahren, selbstbewusst und überschwänglich – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schrieben sich nicht gegenseitig ab; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es nun mal tun. Doch er löste die Arbeit nicht auf. Gemeinsam mit Aguibou Kamaté bündelte Jaenicke sich erneut in Lomé, näher an den Orten, von denen viele Objekte stammen und an den Routen, die sie weiterhin bereisen. Seit 2018 ist Berlin zu einem weiteren Point on this map geworden. Die Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Fachleuten. Ihr Fokus liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, geformt durch Erde und Feuer, und durch Formen von Erinnerung, die eine leichte Übersetzung widerstehen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geographischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung wird gepaart mit Herkunftsforschung; Handel wird als untrennbar mit Verantwortung verbunden behandelt. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird Zirkulation nicht als Ausbeutung sondern als ethischer Prozess gerahmt, der unvollendet bleibt. Ziel ist nicht, Objekte aus der Welt zu entfernen und abzuschließen, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern.
Übersetzt mit Google Übersetzer

Ein Urhobo-Pfahlstab, Südregion, Delta-Staat, Nigeria. Inklusive Stand.

Dieser Stab wird den urhobo-künstlerischen Traditionen der Niger-Delta-Region in Süd-Nigeria, insbesondere dem heutigen Delta-Staat, zugeschrieben. Unter Urhobo-Gemeinschaften fungierten figürliche Stäbe als Objekte von Autorität, Prestige und spiritueller Mediation, oft in Verbindung mit Ritualspezialisten, Inhaber von Titeln oder Führern im Kontext von Maskeraden und Schreinen. Anstatt rein symbolische Ausrüstung zu sein, fungierten solche Stäbe als aktive Erweiterungen von Status und spiritueller Kraft, indem sie skulpturale Bildsprache mit materiellen Markern von Macht verbanden.

Die stehende Männerfigur oben auf dem Stab wird in einer aufrechten, frontal gerichteten Haltung dargestellt, die Stabilität und Gelassenheit betont. Ihr Körper ist kompakt und vertikal organisiert, im Einklang mit den urhobo-skupturalen Konventionen, in denen Proportionsklarheit und kontrollierte Symmetrie gegenüber anatomischer Naturalität bevorzugt werden. Die Anwesenheit von Eisenarmreifen um Knöchel und Handgelenke ist besonders bedeutsam. Eisen wird in vielen westafrikanischen Kontexten mit Stärke, Transformation, Schutz und dem Bereich mächtiger spiritueller Kräfte assoziiert. Diese Metallverzierungen können rituelle Ermächtigung, soziale Autorität oder Zugehörigkeit zu schützenden spirituellen Entitäten signalisieren. Ihre Platzierung an beiden Enden der Gliedmaßen verstärkt die Idee der Eindämmung und Regulierung von Körper- und spiritueller Energie.

Der elaboriert doppelt gestapelte oder „gestapelte“ Haarschnitt ist ein weiteres Schlüsselelement der visuellen Identität der Figur. In urhobo- und weiter gefassten Niger-Delta-Skulpturtraditionen signalisieren aufwändige Frisuren oft Status, Reife, Schönheit oder rituelle Unterscheidung. Solche Frisuren sind nicht nur dekorativ, sondern fungieren als codierte soziale Indikatoren, beziehen Identität, Rang und Beteiligung an bestimmten kulturellen oder spirituellen Rollen ein. Die skulptierte Artikulation des Haares, das sich über dem Kopf in strukturierten Volumen erhebt, verstärkt auch die vertikale Dynamik des Stabs und verbindet visuell menschliche Form, Stützkonstruktion des Objekts und spirituelle Erhebung.

Urhobo-Skulpturtraditionen sind eng mit einer vielfältigen religiösen Landschaft verbunden, zu der Ahnenverehrung, Wassergeist-Kulte (insbesondere in Verbindung mit der flussnahen Umwelt) und Maskierungsgesellschaften gehören, wie sie mit verschiedenen Initiationsstufen und öffentlichen Darstellungen verbunden sind. Figürliche Stäbe können in diesen Kontexten als Abzeichen von Autorität erscheinen oder als Objekte, die während ritueller Darstellungen, Tänzen oder Invocation aktiviert werden. Ihre Funktion ist daher sowohl repräsentativ als auch performativ und eingebettet in Systeme, in denen Objekte zwischen sichtbarer sozialer Hierarchie und unsichtbarer spiritueller Handlung vermitteln.

Die Kombination aus Holzschnitzerei und Eisenelementen in dem vorliegenden Stab spiegelt die langjährige Integration von Metall- und Holztechnologien im Nigerdelta wider. Eisenarbeiten, oft von spezialisierten Schmieden hergestellt, galten als von transformativer Potenz durchdrungen, und ihre Einbindung in skulpturale Objekte verstärkte deren Wirksamkeit und symbolische Gewichtung. Die gefasste Haltung der Figur, der erhöhte Haarschnitt und die Metallverzierungen artikulieren zusammen eine visuelle Sprache von kontrollierter Macht und sozialer Erhebung.

Innerhalb der urhobo-Kunst im weiteren Sinn exemplifizieren solche Stäbe die Verschmelzung von Skulptur, Performance und Autorität. Sie sind keine starren Objekte, sondern Teil eines dynamischen rituellen Umfelds, in dem Bedeutung durch Nutzung, Handhabung und öffentliche Präsentation entsteht. Das vorliegende Beispiel bewahrt diese Tradition durch formale Klarheit und die expressive Integration von geschnitzter Figur und metallischer Verstärkung.

Referenzen

Blier, Suzanne Preston. The Anatomy of Architecture: Ontology and Metaphor in Batammaliba Architectural Expression. Chicago: University of Chicago Press, 1987.

Cole, Herbert M., and Doran H. Ross. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, University of California, 1977.

Drewal, Henry John, and Margaret Thompson Drewal. Gelede: Art and Female Power among the Yoruba. Bloomington: Indiana University Press, 1983.

Metz, Bert. Urhobo Art: Introduction to the Art and Culture of the Urhobo People. Leiden: Afrika Museum, 1981.

Ojo, G. J. Afolabi. Yoruba Culture: A Geographical Analysis. London: University of London Press, 1966.

Petridis, Constantine. Art and Power in the Central African Savanna. Cleveland: Cleveland Museum of Art, 2008.

Vogel, Susan Mullin. Africa Explores: 20th Century African Art. New York: Center for African Art, 1991.

Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelprüfung können durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung auftreten.

Der Verkäufer stellt sich vor

Wolfgang Jaenickes Engagement mit afrikanischer Kunst begann nicht im Feld oder im Markt, sondern in einem ruhigeren, inwarderen Raum – zwischen Papieren, Büchern und Objekten, die seinem Vater gehörten. Das Archiv zu Deutschlands ehemaligen Kolonien war nicht darauf angelegt, eine einzige Geschichte zu erzählen; es schlug viele vor. Es lud zur Prüfung ein statt zur Verehrung und lehrte Jaenicke früh, dass Objekte niemals stumm sind. Sie tragen Zeit in sich – Bruch und Kontinuität, in derselben Form gehalten – und sie fordern dazu auf, so sorgfältig gelesen zu werden wie Texte. Über mehr als ein Vierteljahrhundert lang hat Jaenicke als Sammler, Händler und Vermittler gearbeitet, wobei keiner dieser Begriffe die Form seiner Praxis ganz fassen kann. Was früher zu locker unter der Rubrik „Tribal Art“ zusammengefasst wurde, erschien ihm nie als abgeschlossenes oder historisches Fachgebiet. Es ist stattdessen eine Reihe lebendiger Traditionen, die sich ständig mit der Gegenwart verhandeln. Seine akademische Ausbildung – Ethnologie, Kunstgeschichte und Vergleichende Rechtswissenschaft – lieferte eine Grammatik. Die Sprache selbst lernte er anderswo. In Mali, Kamerun, Côte d’Ivoire, Burkina Faso, Togo und Ghana entstanden Erkenntnisse langsam, durch wiederholte Begegnungen, die sich zu Beziehungen verdichteten und durch Vertrauen aufgebaut wurden – nicht auf einmal, sondern über Jahre. Mali wurde zum Gravitationszentrum dieser Erfahrung. Zwischen 2002 und 2012 lebte und arbeitete Jaenicke in Bamako und Ségou, wo er Tribalartforum leitete, eine Galerie mit Blick auf den Niger. Der Raum widersetzte sich einer leichten Chronologie. Skulpturen und Keramik teilten den Raum mit Fotografie, und Werke von Malick Sidibé – Bilder malischer Jugendlicher in den 1970er Jahren, selbstbewusst und überschwänglich – hingen neben älteren rituellen Formen. Die Wirkung war nicht nostalgisch, sondern klärend: Vergangenheit und Gegenwart schrieben sich nicht gegenseitig ab; sie schärften einander. Der Krieg von 2012 beendete dieses Kapitel abrupt, wie Kriege es nun mal tun. Doch er löste die Arbeit nicht auf. Gemeinsam mit Aguibou Kamaté bündelte Jaenicke sich erneut in Lomé, näher an den Orten, von denen viele Objekte stammen und an den Routen, die sie weiterhin bereisen. Seit 2018 ist Berlin zu einem weiteren Point on this map geworden. Die Galerie Wolfgang Jaenicke arbeitet nun gegenüber dem Schloss Charlottenburg, unterstützt von einem kleinen Team von Fachleuten. Ihr Fokus liegt insbesondere auf westafrikanischen Bronzen und Terrakotten – Materialien, geformt durch Erde und Feuer, und durch Formen von Erinnerung, die eine leichte Übersetzung widerstehen. Was Jaenickes Praxis auszeichnet, ist nicht nur ihr geographischer Umfang, sondern ihre innere Spannung. Feldforschung wird gepaart mit Herkunftsforschung; Handel wird als untrennbar mit Verantwortung verbunden behandelt. In Zusammenarbeit mit Museen und wissenschaftlichen Initiativen wird Zirkulation nicht als Ausbeutung sondern als ethischer Prozess gerahmt, der unvollendet bleibt. Ziel ist nicht, Objekte aus der Welt zu entfernen und abzuschließen, sondern sie innerhalb der Welt lesbar zu halten – ihnen zu ermöglichen, weiter zu sprechen, auch wenn sich die Bedingungen ihrer Rede ändern.
Übersetzt mit Google Übersetzer

Details

Einheimischer Name des Objekts
Staff
Ethnie/ Kultur
Urhobo
Herkunftsland
Nigeria
Material
Holz
Sold with stand
Ja
Zustand
Angemessener Zustand
Titel des Kunstwerks
A wooden sculpture
Höhe
117 cm
Gewicht
4,6 kg
Verkauft von
DeutschlandVerifiziert
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Verkaufte Objekte
99,69 %
protop

Rechtliche Informationen des Verkäufers

Unternehmen:
Jaenicke Njoya GmbH
Repräsentant:
Wolfgang Jaenicke
Adresse:
Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY
Telefonnummer:
+493033951033
Email:
w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
USt-IdNr.:
DE241193499

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