Eine Holzskulptur - Personal - Urhobo - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Eine Holzskulptur aus Nigeria, Urhobo-Kultur, Herkunft Delta State, Südnigeria, mit Stand.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Ein Urhobo-Pfahlstab, Südregion, Delta-Staat, Nigeria. Inklusive Stand.
Dieser Stab wird den urhobo-künstlerischen Traditionen der Niger-Delta-Region in Süd-Nigeria, insbesondere dem heutigen Delta-Staat, zugeschrieben. Unter Urhobo-Gemeinschaften fungierten figürliche Stäbe als Objekte von Autorität, Prestige und spiritueller Mediation, oft in Verbindung mit Ritualspezialisten, Inhaber von Titeln oder Führern im Kontext von Maskeraden und Schreinen. Anstatt rein symbolische Ausrüstung zu sein, fungierten solche Stäbe als aktive Erweiterungen von Status und spiritueller Kraft, indem sie skulpturale Bildsprache mit materiellen Markern von Macht verbanden.
Die stehende Männerfigur oben auf dem Stab wird in einer aufrechten, frontal gerichteten Haltung dargestellt, die Stabilität und Gelassenheit betont. Ihr Körper ist kompakt und vertikal organisiert, im Einklang mit den urhobo-skupturalen Konventionen, in denen Proportionsklarheit und kontrollierte Symmetrie gegenüber anatomischer Naturalität bevorzugt werden. Die Anwesenheit von Eisenarmreifen um Knöchel und Handgelenke ist besonders bedeutsam. Eisen wird in vielen westafrikanischen Kontexten mit Stärke, Transformation, Schutz und dem Bereich mächtiger spiritueller Kräfte assoziiert. Diese Metallverzierungen können rituelle Ermächtigung, soziale Autorität oder Zugehörigkeit zu schützenden spirituellen Entitäten signalisieren. Ihre Platzierung an beiden Enden der Gliedmaßen verstärkt die Idee der Eindämmung und Regulierung von Körper- und spiritueller Energie.
Der elaboriert doppelt gestapelte oder „gestapelte“ Haarschnitt ist ein weiteres Schlüsselelement der visuellen Identität der Figur. In urhobo- und weiter gefassten Niger-Delta-Skulpturtraditionen signalisieren aufwändige Frisuren oft Status, Reife, Schönheit oder rituelle Unterscheidung. Solche Frisuren sind nicht nur dekorativ, sondern fungieren als codierte soziale Indikatoren, beziehen Identität, Rang und Beteiligung an bestimmten kulturellen oder spirituellen Rollen ein. Die skulptierte Artikulation des Haares, das sich über dem Kopf in strukturierten Volumen erhebt, verstärkt auch die vertikale Dynamik des Stabs und verbindet visuell menschliche Form, Stützkonstruktion des Objekts und spirituelle Erhebung.
Urhobo-Skulpturtraditionen sind eng mit einer vielfältigen religiösen Landschaft verbunden, zu der Ahnenverehrung, Wassergeist-Kulte (insbesondere in Verbindung mit der flussnahen Umwelt) und Maskierungsgesellschaften gehören, wie sie mit verschiedenen Initiationsstufen und öffentlichen Darstellungen verbunden sind. Figürliche Stäbe können in diesen Kontexten als Abzeichen von Autorität erscheinen oder als Objekte, die während ritueller Darstellungen, Tänzen oder Invocation aktiviert werden. Ihre Funktion ist daher sowohl repräsentativ als auch performativ und eingebettet in Systeme, in denen Objekte zwischen sichtbarer sozialer Hierarchie und unsichtbarer spiritueller Handlung vermitteln.
Die Kombination aus Holzschnitzerei und Eisenelementen in dem vorliegenden Stab spiegelt die langjährige Integration von Metall- und Holztechnologien im Nigerdelta wider. Eisenarbeiten, oft von spezialisierten Schmieden hergestellt, galten als von transformativer Potenz durchdrungen, und ihre Einbindung in skulpturale Objekte verstärkte deren Wirksamkeit und symbolische Gewichtung. Die gefasste Haltung der Figur, der erhöhte Haarschnitt und die Metallverzierungen artikulieren zusammen eine visuelle Sprache von kontrollierter Macht und sozialer Erhebung.
Innerhalb der urhobo-Kunst im weiteren Sinn exemplifizieren solche Stäbe die Verschmelzung von Skulptur, Performance und Autorität. Sie sind keine starren Objekte, sondern Teil eines dynamischen rituellen Umfelds, in dem Bedeutung durch Nutzung, Handhabung und öffentliche Präsentation entsteht. Das vorliegende Beispiel bewahrt diese Tradition durch formale Klarheit und die expressive Integration von geschnitzter Figur und metallischer Verstärkung.
Referenzen
Blier, Suzanne Preston. The Anatomy of Architecture: Ontology and Metaphor in Batammaliba Architectural Expression. Chicago: University of Chicago Press, 1987.
Cole, Herbert M., and Doran H. Ross. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, University of California, 1977.
Drewal, Henry John, and Margaret Thompson Drewal. Gelede: Art and Female Power among the Yoruba. Bloomington: Indiana University Press, 1983.
Metz, Bert. Urhobo Art: Introduction to the Art and Culture of the Urhobo People. Leiden: Afrika Museum, 1981.
Ojo, G. J. Afolabi. Yoruba Culture: A Geographical Analysis. London: University of London Press, 1966.
Petridis, Constantine. Art and Power in the Central African Savanna. Cleveland: Cleveland Museum of Art, 2008.
Vogel, Susan Mullin. Africa Explores: 20th Century African Art. New York: Center for African Art, 1991.
Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelprüfung können durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung auftreten.
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Ein Urhobo-Pfahlstab, Südregion, Delta-Staat, Nigeria. Inklusive Stand.
Dieser Stab wird den urhobo-künstlerischen Traditionen der Niger-Delta-Region in Süd-Nigeria, insbesondere dem heutigen Delta-Staat, zugeschrieben. Unter Urhobo-Gemeinschaften fungierten figürliche Stäbe als Objekte von Autorität, Prestige und spiritueller Mediation, oft in Verbindung mit Ritualspezialisten, Inhaber von Titeln oder Führern im Kontext von Maskeraden und Schreinen. Anstatt rein symbolische Ausrüstung zu sein, fungierten solche Stäbe als aktive Erweiterungen von Status und spiritueller Kraft, indem sie skulpturale Bildsprache mit materiellen Markern von Macht verbanden.
Die stehende Männerfigur oben auf dem Stab wird in einer aufrechten, frontal gerichteten Haltung dargestellt, die Stabilität und Gelassenheit betont. Ihr Körper ist kompakt und vertikal organisiert, im Einklang mit den urhobo-skupturalen Konventionen, in denen Proportionsklarheit und kontrollierte Symmetrie gegenüber anatomischer Naturalität bevorzugt werden. Die Anwesenheit von Eisenarmreifen um Knöchel und Handgelenke ist besonders bedeutsam. Eisen wird in vielen westafrikanischen Kontexten mit Stärke, Transformation, Schutz und dem Bereich mächtiger spiritueller Kräfte assoziiert. Diese Metallverzierungen können rituelle Ermächtigung, soziale Autorität oder Zugehörigkeit zu schützenden spirituellen Entitäten signalisieren. Ihre Platzierung an beiden Enden der Gliedmaßen verstärkt die Idee der Eindämmung und Regulierung von Körper- und spiritueller Energie.
Der elaboriert doppelt gestapelte oder „gestapelte“ Haarschnitt ist ein weiteres Schlüsselelement der visuellen Identität der Figur. In urhobo- und weiter gefassten Niger-Delta-Skulpturtraditionen signalisieren aufwändige Frisuren oft Status, Reife, Schönheit oder rituelle Unterscheidung. Solche Frisuren sind nicht nur dekorativ, sondern fungieren als codierte soziale Indikatoren, beziehen Identität, Rang und Beteiligung an bestimmten kulturellen oder spirituellen Rollen ein. Die skulptierte Artikulation des Haares, das sich über dem Kopf in strukturierten Volumen erhebt, verstärkt auch die vertikale Dynamik des Stabs und verbindet visuell menschliche Form, Stützkonstruktion des Objekts und spirituelle Erhebung.
Urhobo-Skulpturtraditionen sind eng mit einer vielfältigen religiösen Landschaft verbunden, zu der Ahnenverehrung, Wassergeist-Kulte (insbesondere in Verbindung mit der flussnahen Umwelt) und Maskierungsgesellschaften gehören, wie sie mit verschiedenen Initiationsstufen und öffentlichen Darstellungen verbunden sind. Figürliche Stäbe können in diesen Kontexten als Abzeichen von Autorität erscheinen oder als Objekte, die während ritueller Darstellungen, Tänzen oder Invocation aktiviert werden. Ihre Funktion ist daher sowohl repräsentativ als auch performativ und eingebettet in Systeme, in denen Objekte zwischen sichtbarer sozialer Hierarchie und unsichtbarer spiritueller Handlung vermitteln.
Die Kombination aus Holzschnitzerei und Eisenelementen in dem vorliegenden Stab spiegelt die langjährige Integration von Metall- und Holztechnologien im Nigerdelta wider. Eisenarbeiten, oft von spezialisierten Schmieden hergestellt, galten als von transformativer Potenz durchdrungen, und ihre Einbindung in skulpturale Objekte verstärkte deren Wirksamkeit und symbolische Gewichtung. Die gefasste Haltung der Figur, der erhöhte Haarschnitt und die Metallverzierungen artikulieren zusammen eine visuelle Sprache von kontrollierter Macht und sozialer Erhebung.
Innerhalb der urhobo-Kunst im weiteren Sinn exemplifizieren solche Stäbe die Verschmelzung von Skulptur, Performance und Autorität. Sie sind keine starren Objekte, sondern Teil eines dynamischen rituellen Umfelds, in dem Bedeutung durch Nutzung, Handhabung und öffentliche Präsentation entsteht. Das vorliegende Beispiel bewahrt diese Tradition durch formale Klarheit und die expressive Integration von geschnitzter Figur und metallischer Verstärkung.
Referenzen
Blier, Suzanne Preston. The Anatomy of Architecture: Ontology and Metaphor in Batammaliba Architectural Expression. Chicago: University of Chicago Press, 1987.
Cole, Herbert M., and Doran H. Ross. The Arts of Ghana. Los Angeles: Museum of Cultural History, University of California, 1977.
Drewal, Henry John, and Margaret Thompson Drewal. Gelede: Art and Female Power among the Yoruba. Bloomington: Indiana University Press, 1983.
Metz, Bert. Urhobo Art: Introduction to the Art and Culture of the Urhobo People. Leiden: Afrika Museum, 1981.
Ojo, G. J. Afolabi. Yoruba Culture: A Geographical Analysis. London: University of London Press, 1966.
Petridis, Constantine. Art and Power in the Central African Savanna. Cleveland: Cleveland Museum of Art, 2008.
Vogel, Susan Mullin. Africa Explores: 20th Century African Art. New York: Center for African Art, 1991.
Diese Beschreibung ist mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger Einzelprüfung können durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz Fehler oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung auftreten.
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