Eine Holzskulptur - MOBA - Togo (Ohne mindestpreis)






Zehn Jahre Erfahrung auf dem Gebiet historischer Waffen und Rüstungen sowie afrikanischer Kunst.
3 € | ||
|---|---|---|
2 € | ||
1 € |
Käuferschutz auf Catawiki
Ihre Zahlung wird von uns sicher verwahrt, bis Sie Ihr Objekt erhalten.Details ansehen
Trustpilot 4.4 | 134364 Bewertungen
Auf Trustpilot als hervorragend bewertet.
Holzskulptur mit dem Titel 'A wooden sculpture' aus Togo von den Moba; Höhe 86 cm, Gewicht 1,5 kg, mit Ständer geliefert, Zustand fair.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Eine Moba-Statue, Nordregion, Togo. Aufsteller incl. Stand.
Diese skulpturale Figur wird den Moba-Völkern im Norden Togos zugeschrieben, einer Region, die innerhalb der weiteren voltaischen Kultursphäre liegt und auch die angrenzenden, Gur-sprechenden Bevölkerungen Ghanas und Burkina Fasos umfasst. Die Moba-Figurenbildung ist eng mit schreinbasierter religiöser Praxis verbunden, in der geschnitzte Formen als mediierende Instrumente zwischen menschlichen Gemeinschaften und einer Reihe spiritueller Kräfte dienen, die mit Schutz, Fruchtbarkeit, Gesundheit und sozialem Gleichgewicht assoziiert sind. Diese Figuren sind nicht als Porträts oder narrativ-repräsentative Darstellungen konzipiert, sondern als operative Objekte, die durch rituelles Engagement im Kontext von Familie oder clanischer Zugehörigkeit aktiviert werden.
Die elongated Behandlung (Verlängerung) der Gliedmaßen ist ein prägendes formales Kennzeichen dieser Typologie. Ausgestreckte Arme und Beine, oft unverhältnismäßig lang im Verhältnis zum Rumpf, erzeugen eine auffällige vertikale Dynamik, die die Moba-Skulptur von vielen benachbarten Traditionen unterscheidet. Diese Verlängerung ist nicht als anatomische Realitätsnähe gemeint, sondern als visuelle Strategie, die Reichweite, Dehnung und Konnektivität zwischen verschiedenen räumlichen oder spirituellen Ebenen betont. Die gestreckten Gliedmaßen können als metaphorische Kanäle verstanden werden, die den geerdeten menschlichen Körper mit Kräften jenseits der sichtbaren Welt verbinden und so die Rolle der Figur als Vermittler verstärken.
Der Torso ist typischerweise kompakt und stabilisierend und dient als Anker für die erweiterten Extremitäten. Dieser Kontrast zwischen konzentriertem Kern und verlängerten Gliedmaßen erzeugt eine Spannung, die zentral zur ästhetischen Logik der Moba-Skulptur gehört. Der Kopf ist gewöhnlich vereinfacht und frontal, oft auf wesentliche geometrische Formen reduziert, die Gelassenheit und Beherrschung betonen. Gesichtsmerkmale, falls vorhanden, treten in den Hintergrund und subordinieren sich dem Gesamtgleichgewicht der Struktur statt individueller Ausdrucksformen.
Moba-Religionspraxis umfasst die Interaktion mit Schreinobjekten durch Opfergaben, Libationen und rituelle Kommunikation, vermittelt durch Fachpersonen oder Haushaltsvorstände. Skulpturen werden in Schreinen oder heiligen Räumen platziert, wo sie als Gefäße oder Brennpunkte für spirituelle Gegenwart fungieren. Die Wirksamkeit dieser Figuren wird nicht in der visuellen Ähnlichkeit zu menschlichen Formen, sondern in ihrer Fähigkeit verstanden, Teil eines Netzes von Beziehungen zwischen Lebenden, Ahnen und spirituellen Entitäten zu sein, die mit Land und Clan verbunden sind.
Die formale Strenge der Moba-Skulptur spiegelt breitere ästhetische Prinzipien wider, die in der Nordvoltaistikregion zu finden sind, wo Abstraktion, strukturelle Klarheit und materielle Präsenz oft vor naturalistischer Repräsentation stehen. Die verlängerten Gliedmaßen der vorliegenden Figur operieren somit innerhalb einer kohärenten skulpturalen Sprache, in der Proportionen Ausdruck statt Beschreibung sind und körperliche Verzerrung dazu dient, metaphysische Konzepte von Erweiterung, Schutz und Vermittlung zu artikulieren.
In vielen Fällen zeigen Moba-Figuren Hinweise auf langanhaltende rituelle Nutzung durch Oberflächenabnutzung, Patinierung und gelegentlich Reparaturen, was auf ihre Integration in fortlaufende religiöse Praxis statt in statische Ausstellung hindeutet. Die vorliegende Figur, mit ihrer ausgeprägten Gliedmaßenverlängerung und zurückhaltender körpersprachlicher Modellierung, veranschaulicht diese Tradition, in der skulpturale Form untrennbar mit ihrer rituellen Funktion und dem gelebten Kontext verbunden ist.
Referenzen
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.
Bognolo, Daniela. Les Lobi: Art et religion en Afrique de l’Ouest. Paris: Karthala, 2007.
Colleyn, Jean-Paul. Les chemins de la tradition: Les peuples du nord Togo. Paris: Musée du Quai Branly, 2009.
Herreman, Frank, ed. Ewe Art and Culture. Tervuren: Royal Museum for Central Africa, 2003.
LaGamma, Alisa. Heroic Africans: Legendary Leaders, Iconic Sculptures. New York: Metropolitan Museum of Art, 2011.
Petridis, Constantine. Art and Power in the Central African Savanna. Cleveland: Cleveland Museum of Art, 2008.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger einzelner Prüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Eine Moba-Statue, Nordregion, Togo. Aufsteller incl. Stand.
Diese skulpturale Figur wird den Moba-Völkern im Norden Togos zugeschrieben, einer Region, die innerhalb der weiteren voltaischen Kultursphäre liegt und auch die angrenzenden, Gur-sprechenden Bevölkerungen Ghanas und Burkina Fasos umfasst. Die Moba-Figurenbildung ist eng mit schreinbasierter religiöser Praxis verbunden, in der geschnitzte Formen als mediierende Instrumente zwischen menschlichen Gemeinschaften und einer Reihe spiritueller Kräfte dienen, die mit Schutz, Fruchtbarkeit, Gesundheit und sozialem Gleichgewicht assoziiert sind. Diese Figuren sind nicht als Porträts oder narrativ-repräsentative Darstellungen konzipiert, sondern als operative Objekte, die durch rituelles Engagement im Kontext von Familie oder clanischer Zugehörigkeit aktiviert werden.
Die elongated Behandlung (Verlängerung) der Gliedmaßen ist ein prägendes formales Kennzeichen dieser Typologie. Ausgestreckte Arme und Beine, oft unverhältnismäßig lang im Verhältnis zum Rumpf, erzeugen eine auffällige vertikale Dynamik, die die Moba-Skulptur von vielen benachbarten Traditionen unterscheidet. Diese Verlängerung ist nicht als anatomische Realitätsnähe gemeint, sondern als visuelle Strategie, die Reichweite, Dehnung und Konnektivität zwischen verschiedenen räumlichen oder spirituellen Ebenen betont. Die gestreckten Gliedmaßen können als metaphorische Kanäle verstanden werden, die den geerdeten menschlichen Körper mit Kräften jenseits der sichtbaren Welt verbinden und so die Rolle der Figur als Vermittler verstärken.
Der Torso ist typischerweise kompakt und stabilisierend und dient als Anker für die erweiterten Extremitäten. Dieser Kontrast zwischen konzentriertem Kern und verlängerten Gliedmaßen erzeugt eine Spannung, die zentral zur ästhetischen Logik der Moba-Skulptur gehört. Der Kopf ist gewöhnlich vereinfacht und frontal, oft auf wesentliche geometrische Formen reduziert, die Gelassenheit und Beherrschung betonen. Gesichtsmerkmale, falls vorhanden, treten in den Hintergrund und subordinieren sich dem Gesamtgleichgewicht der Struktur statt individueller Ausdrucksformen.
Moba-Religionspraxis umfasst die Interaktion mit Schreinobjekten durch Opfergaben, Libationen und rituelle Kommunikation, vermittelt durch Fachpersonen oder Haushaltsvorstände. Skulpturen werden in Schreinen oder heiligen Räumen platziert, wo sie als Gefäße oder Brennpunkte für spirituelle Gegenwart fungieren. Die Wirksamkeit dieser Figuren wird nicht in der visuellen Ähnlichkeit zu menschlichen Formen, sondern in ihrer Fähigkeit verstanden, Teil eines Netzes von Beziehungen zwischen Lebenden, Ahnen und spirituellen Entitäten zu sein, die mit Land und Clan verbunden sind.
Die formale Strenge der Moba-Skulptur spiegelt breitere ästhetische Prinzipien wider, die in der Nordvoltaistikregion zu finden sind, wo Abstraktion, strukturelle Klarheit und materielle Präsenz oft vor naturalistischer Repräsentation stehen. Die verlängerten Gliedmaßen der vorliegenden Figur operieren somit innerhalb einer kohärenten skulpturalen Sprache, in der Proportionen Ausdruck statt Beschreibung sind und körperliche Verzerrung dazu dient, metaphysische Konzepte von Erweiterung, Schutz und Vermittlung zu artikulieren.
In vielen Fällen zeigen Moba-Figuren Hinweise auf langanhaltende rituelle Nutzung durch Oberflächenabnutzung, Patinierung und gelegentlich Reparaturen, was auf ihre Integration in fortlaufende religiöse Praxis statt in statische Ausstellung hindeutet. Die vorliegende Figur, mit ihrer ausgeprägten Gliedmaßenverlängerung und zurückhaltender körpersprachlicher Modellierung, veranschaulicht diese Tradition, in der skulpturale Form untrennbar mit ihrer rituellen Funktion und dem gelebten Kontext verbunden ist.
Referenzen
Blier, Suzanne Preston. African Vodun: Art, Psychology, and Power. Chicago: University of Chicago Press, 1995.
Bognolo, Daniela. Les Lobi: Art et religion en Afrique de l’Ouest. Paris: Karthala, 2007.
Colleyn, Jean-Paul. Les chemins de la tradition: Les peuples du nord Togo. Paris: Musée du Quai Branly, 2009.
Herreman, Frank, ed. Ewe Art and Culture. Tervuren: Royal Museum for Central Africa, 2003.
LaGamma, Alisa. Heroic Africans: Legendary Leaders, Iconic Sculptures. New York: Metropolitan Museum of Art, 2011.
Petridis, Constantine. Art and Power in the Central African Savanna. Cleveland: Cleveland Museum of Art, 2008.
Diese Beschreibung wurde mit KI erstellt. Trotz sorgfältiger einzelner Prüfung kann der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu Fehlern oder Ungenauigkeiten in der Beschreibung führen.
Der Verkäufer stellt sich vor
Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
AGB
AGB des Verkäufers. Mit einem Gebot auf dieses Los akzeptieren Sie ebenfalls die AGB des Verkäufers.
Widerrufsbelehrung
- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
- Rücksendkosten: Käufer trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware
- Vollständige Widerrufsbelehrung
