Eine Bronzeskulptur - Juhu! - Benin - Nigeria (Ohne mindestpreis)






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Eine Bronzeskulptur aus Benin, Nigeria, mit dem Titel 'A bronze sculpture' und der Darstellung eines Oba; Höhe 71 cm, Gewicht 14,4 kg.
Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung
Diese gegossene Messingfigur eines Oba aus dem Königreich Benin, Nigeria, vermittelt die visuelle Grammatik der Souveränität, die am königlichen Hof vom fünfzehnten Jahrhundert an entwickelt wurde. Der Herrscher steht frontal und selbstbeherrscht, eingehüllt in ein langes, säulenartiges Gewand, das körperliche Bewegungen zugunsten einer hierarchischen Stille unterdrückt. In seiner Hand hält er einen Rasselstab, ein mit ritueller Autorität und der Fähigkeit verknüpftes Instrument, Kraftwirkungen innerhalb der hofischen und spirituellen Sphären heraufzubeschwören und zu regulieren. Der Hals ist dicht mit Korallenperlen umschlungen, deren materialer und chromatischer Reiz königlichen Privilegien, Reichtum und die vermittelnde Rolle des Oba zwischen menschlichen und Ahnen-Sphären signalisieren. Eine spitz zulaufende Kappe mit Zacken krönt den Kopf, erinnert an Formen aus anderer Regalia und unterstreicht die aufgeladene Oberfläche des Körpers als Ort der Macht. Bitte beachten Sie, dass ohne Laboruntersuchungen die Attribution und Datierung nur zur Orientierung basierend auf unserer fachlichen Expertise erfolgen. Das Objekt bleibt daher authentifizierungsfähig.
Die Oberfläche der Skulptur ist von einer stark oxidierten Patina geprägt, mit mehreren Verkrustungsschichten, die sowohl das ursprüngliche Gussbild verdunkeln als auch bereichern. Diese Ablagerungen zeugen von Alter, Grabungs- oder Lagerungsbedingungen und von nachfolgenden Verläufen der Zirkulation, während sie zugleich zur ästhetischen Präsenz des Objekts beitragen. Die zugrunde liegende verlorene- Guss-Technik offenbart ein hohes Maß an technischem Können, sichtbar in der klaren Detailarbeit trotz der Korrosion. Wie bei vielen Benin-Bronzen fungiert die Figur nicht als Porträt im westlichen Sinn, sondern als Index eines Amtes, kodiert Ideale von Königswürde, Kontinuität und rituelle Wirksamkeit. Ihre formale Zurückhaltung und symbolische Dichte ordnen sie einem Korpus zu, das zu einem zentralen Bestandteil der Diskussionen über afrikanische Hofkunst, koloniale Vertreibung und Ethik des Sammlungswesens geworden ist.
Ausgewählte Literatur
Philip J. C. Dark, “An Introduction to Benin Art and Technology”
Barbara Plankensteiner, hrsg., “Benin: Kings and Rituals—Court Arts from Nigeria”
Paula Girshick Ben-Amos, “The Art of Benin”
Dan Hicks, “The Brutish Museums: The Benin Bronzes, Colonial Violence and Cultural Restitution”
Der Verkäufer stellt sich vor
Diese gegossene Messingfigur eines Oba aus dem Königreich Benin, Nigeria, vermittelt die visuelle Grammatik der Souveränität, die am königlichen Hof vom fünfzehnten Jahrhundert an entwickelt wurde. Der Herrscher steht frontal und selbstbeherrscht, eingehüllt in ein langes, säulenartiges Gewand, das körperliche Bewegungen zugunsten einer hierarchischen Stille unterdrückt. In seiner Hand hält er einen Rasselstab, ein mit ritueller Autorität und der Fähigkeit verknüpftes Instrument, Kraftwirkungen innerhalb der hofischen und spirituellen Sphären heraufzubeschwören und zu regulieren. Der Hals ist dicht mit Korallenperlen umschlungen, deren materialer und chromatischer Reiz königlichen Privilegien, Reichtum und die vermittelnde Rolle des Oba zwischen menschlichen und Ahnen-Sphären signalisieren. Eine spitz zulaufende Kappe mit Zacken krönt den Kopf, erinnert an Formen aus anderer Regalia und unterstreicht die aufgeladene Oberfläche des Körpers als Ort der Macht. Bitte beachten Sie, dass ohne Laboruntersuchungen die Attribution und Datierung nur zur Orientierung basierend auf unserer fachlichen Expertise erfolgen. Das Objekt bleibt daher authentifizierungsfähig.
Die Oberfläche der Skulptur ist von einer stark oxidierten Patina geprägt, mit mehreren Verkrustungsschichten, die sowohl das ursprüngliche Gussbild verdunkeln als auch bereichern. Diese Ablagerungen zeugen von Alter, Grabungs- oder Lagerungsbedingungen und von nachfolgenden Verläufen der Zirkulation, während sie zugleich zur ästhetischen Präsenz des Objekts beitragen. Die zugrunde liegende verlorene- Guss-Technik offenbart ein hohes Maß an technischem Können, sichtbar in der klaren Detailarbeit trotz der Korrosion. Wie bei vielen Benin-Bronzen fungiert die Figur nicht als Porträt im westlichen Sinn, sondern als Index eines Amtes, kodiert Ideale von Königswürde, Kontinuität und rituelle Wirksamkeit. Ihre formale Zurückhaltung und symbolische Dichte ordnen sie einem Korpus zu, das zu einem zentralen Bestandteil der Diskussionen über afrikanische Hofkunst, koloniale Vertreibung und Ethik des Sammlungswesens geworden ist.
Ausgewählte Literatur
Philip J. C. Dark, “An Introduction to Benin Art and Technology”
Barbara Plankensteiner, hrsg., “Benin: Kings and Rituals—Court Arts from Nigeria”
Paula Girshick Ben-Amos, “The Art of Benin”
Dan Hicks, “The Brutish Museums: The Benin Bronzes, Colonial Violence and Cultural Restitution”
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Details
Rechtliche Informationen des Verkäufers
- Unternehmen:
- Jaenicke Njoya GmbH
- Repräsentant:
- Wolfgang Jaenicke
- Adresse:
- Jaenicke Njoya GmbH
Klausenerplatz 7
14059 Berlin
GERMANY - Telefonnummer:
- +493033951033
- Email:
- w.jaenicke@jaenicke-njoya.com
- USt-IdNr.:
- DE241193499
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- Frist: 14 Tage sowie gemäß den hier angegebenen Bedingungen
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