Kursiv Bronze Fibel

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Peter Reynaers
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Vom Verkäufer bereitgestellte Beschreibung

EIN AUSGEZEICHNETES UND MUSEUMSQUALITÄT HABENDE BRONZENE DOPPEL-SPIRALE FIBULA

UNTER DEN BESTEN BEISPIELEN IHRES TYPS, DIE IN JÜNGSTER ZEIT AUF DEM MARKT AUFGETAUCHT SIND

Italik / Adria-Region, Frühe Eisenzeit, ca. 8. bis 6. Jh. v. Chr.

Eine außergewöhnliche bronzene Doppelspiralen-Fibula, von außerordentlich hohem Standard gefertigt und die Oberste Klasse der Handwerkskunst innerhalb dieser frühen Fibula-Tradition repräsentierend. Das Stück besteht aus einem einzigen, durchgehenden Bronzestab, fachmännisch heißgeschmiedet und sorgfältig zu zwei perfekt ausgewogenen konzentrischen Spiraldiskus aufgewickelt, verbunden durch eine elegant modellierte S-förmige zentrale Brücke.

Diese Fibula übertrifft gewöhnliche Vertreter des Typs bei weitem. Zwar sind Doppelspiral-Fibulae (Spectacel) aus der frühen Eisenzeit bekannt, doch Präzision, Verfeinerung und Erhaltung solcher Stücke sind extrem selten. Die Gesamtsymmetrie, ausgewogene Proportionen und fachliche Ausführung deuten deutlich auf das Werk eines hochqualifizierten Bronzemachers hin, der über eine rein utilitaristische Produktion hinausgeht.

Spiralen und Handwerkskunst:
Trotz ihrer relativ kompakten Größe zeigt jede Spirale eine außerordentlich hohe Anzahl konzentrischer Windungen. Vom zentralen Kern bis zum äußeren Rand sind auf jeder Scheibe etwa achtzehn konzentrische Umdrehungen zu zählen. Dies ist eine bemerkenswerte und außergewöhnliche Eigenschaft, da die meisten bekannten Exemplare, insbesondere kleinere, deutlich weniger Windungen aufweisen.

Die Ausführung einer so hohen Zahl eng kontrollierter Windungen erforderte:
- vollkommen gleichmäßige Drahtstärke
- präzise Steuerung von Hitze und Spannung
- außergewöhnliches technisches Selbstvertrauen

Jede geringfügige Fehlberechnung während des Wickelprozesses hätte zu Verzerrungen oder Bruch geführt. Der erfolgreiche Abschluss von ca. achtzehn konzentrischen Windungen stellt daher klare, objektive Belege für überragendes Handwerk dar und platziert diese Fibula unter den besten bekannten Beispielen ihrer Gattung.

Zentrale Brücke – Technische und akademische Bewertung:
Die Spiralen sind durch eine anmutig fließende S-förmige zentrale Brücke verbunden, die eineAbsichtliche Verdickung am Punkt maximaler Krümmung zeigt. Dieses Merkmal ist das Ergebnis gezielter lokaler Hammerung und Umformung während der Herstellung und ist vollständig original.

Die Oberflächen-Patina über dem verdickten Bereich ist durchgängig und homogen, ohne Störungen, Nähte oder metallurgische Inkonsistenzen. Es gibt keinerlei Anzeichen von Bruch, Lötung, Reparatur oder Restaurierung. Die Fibula ist genau so erhalten, wie sie in der Antike geschmiedet wurde.

Solch verstärkende zentrale Brücken sind bei hochwertigen Fibulae der frühen Eisenzeit gut belegt und dienen sowohl einer funktionalen, die Region der größten mechanischen Belastung verstärkenden Funktion als auch einer ästhetischen, die Balance und visuellen Rhythmus subtil betont. Dieses Merkmal kommt bei minderwertigen oder massenproduzierten Exemplaren selten vor.

Patina:
Die gesamte Oberfläche ist mit einer hervorragenden, stabilen azurgrünen bis Pistaziengrünen Patina bedeckt, gleichmäßig über die Spiralen, die zentrale Brücke und die Kanten entwickelt. Die Patina ist natürlich, unberührt und gut haftend, was sowohl die visuelle Anziehungskraft als auch die wissenschaftliche Integrität des Objekts deutlich erhöht.

Zustand:
- Außergewöhnlicher, museumwürdiger Zustand:
- völlig intakt
- keine Brüche, Risse oder Reparaturen
- Keine Verformung
- Spiralen vollständig erhalten mit allen Windungen intakt
- ursprüngliche geschmiedete Struktur unversehrt

Fibeln dieses Typs treten meist fragmentarisch, plattgedrückt oder stark korrodiert auf. Beispiele, die in diesem Zustand erhalten sind, mit solcher Verfeinerung und struktureller Integrität, sind äußerst selten.

Typologie, Seltenheit und gesellschaftlicher Kontext:
Doppelspiral-Fibulae gehören zur frühesten Tradition metallischer Gewandverschlüsse in prähistorischem Europa und stehen allgemein im Zusammenhang mit dem italischen/adriaischen Kulturkreis. Obwohl der Typ selbst bekannt ist, sind Fibulae von diesem Kaliber – gekennzeichnet durch eine ungewöhnlich hohe Zahl Spiralwindungen, verfeinerte Proportionen und makellose Ausführung – rar.

Aus akademischer Perspektive gelten solche Objekte weithin als Prestige-Objekte, wahrscheinlich getragen von Individuen mit erhöhtem sozialen Status oder elitärem Rang. Der in dieser Fibula sichtbare Zeit-, Handwerks- und Materialeinsatz geht weit über das praktische Bedürfnis hinaus und reflektiert soziale Demonstration, Identität und Rang in Gemeinschaften der frühen Eisenzeit.

Spezifikationen:
- Material: Bronze
- Datum: ca. 8.–6. Jh. v. Chr.
- Kultur: Italic / Adriatic, Frühe Eisenzeit
- Gewicht: ca. 49 g
- Breite: 10,4 cm
- Spiralen: ca. 18 konzentrische Windungen pro Scheibe
- Zustand: Außergewöhnlich; museumsgerecht

Provenienz:
Aus der Privatsammlung von G. Giuseppe Ancient Coins and Art, erworben auf dem europäischen Kunstmarkt.

Schlussfolgerung:
Eine hervorragende und außergewöhnlich seltene Fibula der frühen Eisenzeit, geprägt durch außergewöhnliches Handwerk, ungewöhnlich hohem Anteil konzentrischer Spiralwindungen, originellen strukturellen Merkmalen und einer majestätischen Patina. Unter den besten Beispielen ihres Typs, die in den letzten Jahren auf dem Markt erschienen sind, und ein Stück m wahrnehmbaren musealen Gewicht.

Nur Versand innerhalb der EU, vollständig versichert!

EIN AUSGEZEICHNETES UND MUSEUMSQUALITÄT HABENDE BRONZENE DOPPEL-SPIRALE FIBULA

UNTER DEN BESTEN BEISPIELEN IHRES TYPS, DIE IN JÜNGSTER ZEIT AUF DEM MARKT AUFGETAUCHT SIND

Italik / Adria-Region, Frühe Eisenzeit, ca. 8. bis 6. Jh. v. Chr.

Eine außergewöhnliche bronzene Doppelspiralen-Fibula, von außerordentlich hohem Standard gefertigt und die Oberste Klasse der Handwerkskunst innerhalb dieser frühen Fibula-Tradition repräsentierend. Das Stück besteht aus einem einzigen, durchgehenden Bronzestab, fachmännisch heißgeschmiedet und sorgfältig zu zwei perfekt ausgewogenen konzentrischen Spiraldiskus aufgewickelt, verbunden durch eine elegant modellierte S-förmige zentrale Brücke.

Diese Fibula übertrifft gewöhnliche Vertreter des Typs bei weitem. Zwar sind Doppelspiral-Fibulae (Spectacel) aus der frühen Eisenzeit bekannt, doch Präzision, Verfeinerung und Erhaltung solcher Stücke sind extrem selten. Die Gesamtsymmetrie, ausgewogene Proportionen und fachliche Ausführung deuten deutlich auf das Werk eines hochqualifizierten Bronzemachers hin, der über eine rein utilitaristische Produktion hinausgeht.

Spiralen und Handwerkskunst:
Trotz ihrer relativ kompakten Größe zeigt jede Spirale eine außerordentlich hohe Anzahl konzentrischer Windungen. Vom zentralen Kern bis zum äußeren Rand sind auf jeder Scheibe etwa achtzehn konzentrische Umdrehungen zu zählen. Dies ist eine bemerkenswerte und außergewöhnliche Eigenschaft, da die meisten bekannten Exemplare, insbesondere kleinere, deutlich weniger Windungen aufweisen.

Die Ausführung einer so hohen Zahl eng kontrollierter Windungen erforderte:
- vollkommen gleichmäßige Drahtstärke
- präzise Steuerung von Hitze und Spannung
- außergewöhnliches technisches Selbstvertrauen

Jede geringfügige Fehlberechnung während des Wickelprozesses hätte zu Verzerrungen oder Bruch geführt. Der erfolgreiche Abschluss von ca. achtzehn konzentrischen Windungen stellt daher klare, objektive Belege für überragendes Handwerk dar und platziert diese Fibula unter den besten bekannten Beispielen ihrer Gattung.

Zentrale Brücke – Technische und akademische Bewertung:
Die Spiralen sind durch eine anmutig fließende S-förmige zentrale Brücke verbunden, die eineAbsichtliche Verdickung am Punkt maximaler Krümmung zeigt. Dieses Merkmal ist das Ergebnis gezielter lokaler Hammerung und Umformung während der Herstellung und ist vollständig original.

Die Oberflächen-Patina über dem verdickten Bereich ist durchgängig und homogen, ohne Störungen, Nähte oder metallurgische Inkonsistenzen. Es gibt keinerlei Anzeichen von Bruch, Lötung, Reparatur oder Restaurierung. Die Fibula ist genau so erhalten, wie sie in der Antike geschmiedet wurde.

Solch verstärkende zentrale Brücken sind bei hochwertigen Fibulae der frühen Eisenzeit gut belegt und dienen sowohl einer funktionalen, die Region der größten mechanischen Belastung verstärkenden Funktion als auch einer ästhetischen, die Balance und visuellen Rhythmus subtil betont. Dieses Merkmal kommt bei minderwertigen oder massenproduzierten Exemplaren selten vor.

Patina:
Die gesamte Oberfläche ist mit einer hervorragenden, stabilen azurgrünen bis Pistaziengrünen Patina bedeckt, gleichmäßig über die Spiralen, die zentrale Brücke und die Kanten entwickelt. Die Patina ist natürlich, unberührt und gut haftend, was sowohl die visuelle Anziehungskraft als auch die wissenschaftliche Integrität des Objekts deutlich erhöht.

Zustand:
- Außergewöhnlicher, museumwürdiger Zustand:
- völlig intakt
- keine Brüche, Risse oder Reparaturen
- Keine Verformung
- Spiralen vollständig erhalten mit allen Windungen intakt
- ursprüngliche geschmiedete Struktur unversehrt

Fibeln dieses Typs treten meist fragmentarisch, plattgedrückt oder stark korrodiert auf. Beispiele, die in diesem Zustand erhalten sind, mit solcher Verfeinerung und struktureller Integrität, sind äußerst selten.

Typologie, Seltenheit und gesellschaftlicher Kontext:
Doppelspiral-Fibulae gehören zur frühesten Tradition metallischer Gewandverschlüsse in prähistorischem Europa und stehen allgemein im Zusammenhang mit dem italischen/adriaischen Kulturkreis. Obwohl der Typ selbst bekannt ist, sind Fibulae von diesem Kaliber – gekennzeichnet durch eine ungewöhnlich hohe Zahl Spiralwindungen, verfeinerte Proportionen und makellose Ausführung – rar.

Aus akademischer Perspektive gelten solche Objekte weithin als Prestige-Objekte, wahrscheinlich getragen von Individuen mit erhöhtem sozialen Status oder elitärem Rang. Der in dieser Fibula sichtbare Zeit-, Handwerks- und Materialeinsatz geht weit über das praktische Bedürfnis hinaus und reflektiert soziale Demonstration, Identität und Rang in Gemeinschaften der frühen Eisenzeit.

Spezifikationen:
- Material: Bronze
- Datum: ca. 8.–6. Jh. v. Chr.
- Kultur: Italic / Adriatic, Frühe Eisenzeit
- Gewicht: ca. 49 g
- Breite: 10,4 cm
- Spiralen: ca. 18 konzentrische Windungen pro Scheibe
- Zustand: Außergewöhnlich; museumsgerecht

Provenienz:
Aus der Privatsammlung von G. Giuseppe Ancient Coins and Art, erworben auf dem europäischen Kunstmarkt.

Schlussfolgerung:
Eine hervorragende und außergewöhnlich seltene Fibula der frühen Eisenzeit, geprägt durch außergewöhnliches Handwerk, ungewöhnlich hohem Anteil konzentrischer Spiralwindungen, originellen strukturellen Merkmalen und einer majestätischen Patina. Unter den besten Beispielen ihres Typs, die in den letzten Jahren auf dem Markt erschienen sind, und ein Stück m wahrnehmbaren musealen Gewicht.

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Details

Epoche
Vor 1400
Kultur
Italic
Metall
Bronze
Jahrhundert/ Zeitraum
8th-6th century BC
Erworben von
Händler auf einer Messe
Gesamtgewicht
48,65 g
Jahr des Erwerbs
2025
Zustand
Exzellenter Zustand - kaum getragen mit minimalen Gebrauchsspuren
Erwerbsland
Niederlande
Herkunftsland
Italien
Vorbesitzer erworben von
Privatsammlung
Vorbesitzer – Jahr des Erwerbs
2004
Vorbesitzer – Erwerbsland
Niederlande
Ich bestätige, dass ich dieses Objekt legal erworben habe und berechtigt bin, es zu verkaufen.
Ja
Breite
10,4 cm
Verkauft von
NiederlandeVerifiziert
Privat

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